Worum geht es in dieser Folge?

Warum entscheiden sich Eltern für zwei Kinder mit kurzem Abstand – und würden Franziska und Dominik es heute wieder genauso machen? Der Wunsch nach Geschwistern, das vermisste Babygefühl und die Vorstellung, dass das erste Kind mit zwei Jahren schon groß sei, machten die Entscheidung damals logisch. In der Realität trafen zwei sehr kleine Kinder auf eine schwierige Geburt und Dominiks Burnout. Theo bereuen beide keinen Moment. Mit dem Wissen von heute würden sie den kurzen Abstand aber nicht noch einmal wählen.

Themen der Episode

  • zwei Kinder in zwei Jahren
  • kurzer Geschwisterabstand
  • zweites Kind
  • Geschwisterbeziehung
  • Familienplanung
  • Leben mit zwei kleinen Kindern
  • Burnout nach der Geburt
  • Paarbeziehung nach dem zweiten Kind
  • drittes Kind

Warum wollten wir zwei Kinder mit kurzem Abstand?

Für Franziska und Dominik war früh klar, dass ihr erstes Kind Geschwister bekommen sollte. Franziska wollte das Babygefühl noch einmal erleben, beide wünschten sich Kinder, die nah beieinander aufwachsen, und der Satz „Wenn du sowieso noch Windeln wechselst, kannst du auch gleich weitermachen“ klang damals ziemlich logisch. Dass die zweite Schwangerschaft sofort eintrat, machte aus der Vorstellung schnell Realität.

Was haben wir am kurzen Geschwisterabstand unterschätzt?

Zwei Jahre wirkten aus der Ferne groß. Rückblickend sehen beide: Ein zweijähriges Kind ist selbst noch sehr klein, braucht viel Hilfe und kann Gefühle und Bedürfnisse erst begrenzt ausdrücken. Gleichzeitig begann Dominiks Burnout schon während der Schwangerschaft. Eine schwierige Geburt und die Erschöpfung des ersten Jahres machten das Ankommen als vierköpfige Familie deutlich härter und länger als erwartet.

Wie entsteht eine Geschwisterbeziehung, ohne sie zu erzwingen?

Das ältere Kind hat sich das Geschwisterchen nicht ausgesucht und darf in seinem eigenen Tempo in die neue Familienkonstellation hineinwachsen. Franziska und Dominik sprechen darüber, ob sich Liebe teilen lässt, wie unterschiedlich Nähe zu beiden Kindern sein kann und warum ihre Vorstellung einer innigen Geschwisterbeziehung kein Auftrag an die Kinder werden darf.

Würden wir es wieder so machen – und kommt ein drittes Kind?

Beide trennen klar zwischen Theo und dem gewählten Abstand: Sie bereuen ihr zweites Kind nicht und können sich ihre Familie ohne ihn nicht vorstellen. Den kurzen Abstand würden sie mit dem Wissen von heute trotzdem nicht wieder wählen. Ein drittes Kind ist nicht grundsätzlich ausgeschlossen – vorher sollen Dominiks Genesung, die Stabilität als Paar und die Bedürfnisse der beiden Kinder mehr Raum bekommen.

DAS GANZE GESPRÄCH

Vollständiges Transkript

Das automatisch erstellte Transkript macht die Folge vollständig lesbar. Kleine Hör- und Schreibfehler sind möglich.

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