Worum geht es in dieser Folge?
Der Übergang von einem auf zwei Kinder fühlt sich für Franziska und Dominik nicht wie eine Wiederholung an. Mit Baby und Kleinkind ist fast immer jemand in Verantwortung; die Familie teilt sich häufig in Zweierteams. Der Alltag funktioniert, aber Paarbeziehung, Beruf und die eigene Identität geraten unter Druck.
Themen der Episode
- von einem auf zwei Kinder
- Baby und Kleinkind gleichzeitig
- Mutter von zwei Kindern
- Care-Arbeit und Beruf
- Paarzeit nach dem zweiten Kind
- Identität als Mutter und Vater
Was verändert sich, wenn aus einem zwei Kinder werden?
Beim ersten Baby können sich zwei Erwachsene gemeinsam auf ein Kind konzentrieren. Mit Baby und Kleinkind wird parallel betreut, getröstet, gekocht und ins Bett gebracht. Fast immer ist jemand in Verantwortung; aus Gemeinsamkeit werden funktionierende Zweierteams.
Wenn das Paar im Familienbetrieb verschwindet
Abends ist kaum Energie übrig, gleichzeitig fehlt die Nähe. Selbst eine Dusche kann sich wie Freizeit anfühlen, über die verhandelt wird. Franziska und Dominik erzählen von der Phase, in der sie ihre ganze Beziehung infrage stellen.
Wer bin ich noch außer Mutter oder Vater?
Neben Care- und Lohnarbeit taucht die Frage nach der eigenen Identität auf. Beide müssen sich neu definieren und einander diese Veränderung zugestehen. Kleine Momente von Aufmerksamkeit werden dadurch wichtiger, nicht unwichtiger.
DAS GANZE GESPRÄCH
Vollständiges Transkript
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