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das ist jetzt hier der vierte Versuch, Eltern nach Acht aufzunehmen. Weißt du, die Kinder entwickeln sich und die müssen diesen Schritt auch immer mitgehen. Und uns auch wieder neu entwickeln. ich bin da geläutert, und zwar auch die harte Tour. dass das kein Tag ist, den man eierschaukelnd mit einem Baby verbringt und 13 Latte Macchiato trinkt, Und alleine duschen ist Entspannung. Zwei Duschen auch. Ach, komm. Ja, wann haben wir aufgehört, uns gegenseitig was zu gönnen? am Anfang, wo ich die ganze Beziehung hinterfragt habe. Wieder werde ich an dem Punkt sein, wo ich mich neu definiere. Eltern nach acht, Eltern nach acht, Kinder im Bett, Kinder im Bett, zwischen Windeln, Mief und Snacks, Tagesabschlussbericht, Tagesabschlussbericht. Test 1, 2. Hallo. Oh, ich habe ausgeschaltet. Test 1, 2. Ich nehme schon die ganze Zeit auf. Was machen wir? Die Überschriften aufmachen. Die Überschriften auf deinem Post-it mit den zwei Notizen. Ich habe mich heute vorbereitet, du würdest dich lieben. Warum hast du eine Krone auf? Warum hast du eine schiefen Brille im Gesicht? Sonst schreibe ich mich auch seit Monaten. Wow. Ja, ich weiß. Wo sind deine Notizen, Ehemann Dominik? Bereit. Ja. Also meine Notizen sind bereit. Ach so. Gelegt. Ja, das hast du klasse gemacht. Erzähl doch mal, wie geht's dir? Na gut, wie geht es dir? Willst du nicht erstmal die Folge und so ankündigen? Willkommen bei Eltern nach 8, der Tagesabschlussbericht. eins musst du mir jetzt sagen. Du warst heute beim Friseur und du siehst so wunderschön aus. Das muss man kurz erzählen. Also die Antwort ist ja. Aber da muss ich kurz die Leute mitnehmen. Denn dieses Thema begleitet uns unser ganzes Leben, weil du bei meiner riesengroßen Transformation von braun auf strähnchenblond. Ich bin ja nicht auf einmal platinblond. Aber man hat einfach den Unterschied gesehen. Du hast nichts gesagt. Ich stand vor dir wie ein Schwein vor Oma und dachte, das kann doch nicht sein, dass er jetzt wieder nichts sieht. Das ist so eine krasse Veränderung. Das ist unsere Story und deswegen hat Dominik sich seit ein paar Monaten, Jahren angeeignet, sich den Termin meines Friseures in den Kalender zu schreiben und dann auch zu praisen. Und ich habe Sätze gegoogelt, die man sagen kann. Da kommen wieder alle Dudler aus der Nase, das wusste ich nicht. Es sind Haare, meine Güte. Ja, aber du weißt, dass mir das wichtig ist. Ja, aber ich sehe das einfach nicht. Selbst unser Kind. Das war zwei Jahre und er hat gesagt, er sind vom Friseur kommen, Mama, Haare. Ja, haben bestimmt beide draufgezeigt und Gummibärchen reingehangen. Aber danke für das Kompliment. Ich fühle mich auch fehliger

und frischer und sie fallen und sie schweben und sie jetzt gerade nicht, aber heute Nacht ist ja quasi gut. Wie geht's? Ja, was habe ich heute zu dir gesagt? Ist es für dich auch so wie für mich? Es ist eine wilde Woche. Ich meine, das ist jetzt hier der vierte Versuch, Eltern nach Acht aufzunehmen. Und das ist die letzten drei Mal in Streit gehen. Das muss man ja auch ehrlicherweise dazu sagen. Schade, dass beim nächsten Mal erst die Folge Streit ist. Eigentlich müsste man switchen, aber ja, Tatsache. Und ich habe heute, heute meinen Psychologen geschrieben. Weil ich den erst nächste Woche wieder habe. habe ich so ein kleines Mentor-Tagebuch geschrieben. Weil ich einfach, irgendwie habe ich das Gefühl, ich fall tot um nach der Woche. Und ich dachte, das liegt an mir. Aber heute hast du auch gesagt, sie ist anstrengend. Wir haben uns ja wirklich gestritten. Das muss man jetzt mal sagen. Weil das Stresslevel so hoch ist. Und das habe ich heute gemerkt. Ich finde, das ist gerade an den Abenden, also vor dem Abendbrot wird es schon stressig. Weil du willst immer das perfekte Essen zaubern. Ich denke mir, Alter, mach mal gechillt. Wir essen alles von dir und es schmeckt gut. Da beginnt es langsam. Dann kommt natürlich der eine aus der Kita, also jetzt nicht am Abend, aber bringt schon irgendwie so einen Sack mit, den er dann eventuell platzen lässt am Abend. Man weiß es nicht. Manchmal geht es, manchmal nicht. Dann ist der andere, der jetzt gerade laufen möchte und das noch nicht kann, kommunizieren möchte und das noch nicht kann. Und das ist die ganze Zeit so ein... Es sind wie freie Radikale hier, die die ganze Zeit hier umherschwirren oder wie Kometen. Weißt du, wo du nicht weißt, wo der Nächste einschlägt. So habe ich es gerade im Bett gedacht. Es ist so ein... Der eine will die Musik laut. Für mich ist das der pure Stress. Ich stehe dann hier und denke mir so, Alter, mach die Musik laut. Also nicht Alter, aber... Oh Gott, oh Gott, oh Gott, das ist viel zu laut. Dann fragst du mich doch irgendwas. Dann soll ich noch was machen. Dann kackt das Kind gerade ein. Ich denke mir, wie zur Hölle. Und es ist so viel, dass das Stresslevel so hoch war, dass wir uns dann so gefetzt hatten, dass wir nicht auch nehmen konnten. Und das war aber auch die Abende nicht mehr. Also da bin ich ja gestern im Zimmer geblieben. Habe mich freiwillig dafür entschieden, um neu ins Bett zu gehen. Das tat richtig gut. Ich habe neuneinhalb Stunden geschlafen. Aber sorry. Das ist einfach gerade wieder so eine Entwicklung, die die Jungs machen, wo wir uns mitentwickeln müssen. Das muss man ja dazusagen. Weißt du, die Kinder entwickeln sich und die müssen diesen Schritt auch immer mitgehen. Und uns auch wieder neu entwickeln. Ich weiß nicht, ob du so schon mal gedacht hast, aber das habe ich letztens gesagt. Wir bleiben ja nicht stehen. Jetzt macht der eine gerade Schritte darauf hin, dass er irgendwie was möchte, noch nicht kommunizieren kann, mitspielen möchte, nicht darf. Seit du Komet gesagt hast, überlege ich jetzt, wann ist ein Komet ein Komet und wann ist es ein Asteroid. Willkommen in meiner Welt. Und eigentlich fliegt so ein Komet eigentlich immer nur geradeaus und meandert mich den ganzen Tag vor sich hin, wie das, was du gerade willst. Aber ich fand das sehr unterhaltsam. Aber das geht direkt als Frage raus, da könnt ihr uns dann beim nächsten Mal auch klären. Was ist meandern? Auch das. Das würde ich gerne. Wenn ihr das wisst, schreibt das mal unten drunter. Wenn jemand weiß, was meandern ist, den Hut habe ich noch nie vorher gehört. Jetzt können ja alle googeln.

Das geht so einfach. Nee, nur wenn du es weißt. Nicht, wenn du es weißt, durch Google. Nicht schummeln. Ja, sag ich immer zu finden. Nicht flunkern. Ich habe dann eine ganz klare These, warum das diese Woche so chaotisch ist. Wie so ein Thema heute ist ja das erste Jahr mit einem Kind und das erste Jahr dann mit beiden Jungs. Und ein Teil des ersten Jahres, der uns stark geprägt hat und lustigerweise in zwei unterschiedliche Richtungen, sind Rituale und Strukturen eines unserer Lieblingsstreitthemen, weil ich in der Phase meines Lebens bin, in der ich sehr, sehr stark feste Rituale und Strukturen brauche, um aus meiner Burnout-Nummer hier irgendwie mal rauszukommen. Und ich war vorher nie so. Ich war ein sehr spontaner Mensch. Das hat früher für mich alles gepasst und ich hätte mich auch nie als eine Mensch bezeichnet, der gerne strukturiert ist und ein strukturiertes Leben haben möchte. Aber, jetzt kommt das große Aber in dem Moment, und das ist meine Meinung, wo du hier zwei Kids am Start hast, die Feststrukturen brauchen, um einen geregelten Tagesablauf zu haben und aber auch eben in so einer Situation, wo beide vor sich hin und bei anderen auch ein bisschen gesteuert werden müssen, hilft es halt nicht, wenn die eine oder andere Erwachsene bei uns in der Beziehung auf einmal ein sehr, sehr festes und mir sehr wichtiges Abend zu haben. Sehr wichtiges, sehr, sehr fragt alle unsere Freunde. Es ist sehr wichtig. Es stimmt doch, ich bin bei dir. Deswegen klappt das auch alles so. Jede Eltern, die ich da draußen treffe, erschämen mir, wie sie daran strugglen oder damit struggeln, dass sie ihre Kinder nicht ins Bett bekommen. Und ich drücke wie einen Knopf und mein Kind geht ins Bett. Weil das ist ein festes Ritual. Aber wir hatten auch Phase, wo er anderthalb Stunden dauert und so weiter. Aber ich weiß, dieses Ritual gibt Finn totale Sicherheit und ich merke das ja auch. Genau. Und das haben wir jetzt aber torpediert. Ja, genau. Jetzt kommen wir nämlich zum Punkt. Jetzt schließt er den Kreis. Ich schließe den Kreis. Das Thema und unser aktuelles Streitthema ist nämlich. Dass Anzi sich überlegt hat, dass wir abends jetzt zu viert ins Bett gehen. Das ist schön. Weil wir, und auch das ist ein Thema aus dem ersten Jahr, mit zwei Jungs eher in Zweierteams agieren. Und jetzt kommt gerade so ein relativ ungeplanter Versuch, dass wir abends zumindest die Einschlaf-Rituale der beiden Jungs zusammenlegen. Und das zerschließt aber das Komplett-Ritual, weil Finn ungefähr anderthalb Stunden vormüde werden praktisch zur Schlagungszeit von Theo mit ins Schlafzimmer will, weil er ja irgendwie dabei sein möchte. Aber danach ja wieder rausgeht aus dem Schlafzimmer, wo er eigentlich Melatonin produzieren soll und dann wieder völlig anwürde und ein bisschen aus dem Rhythmus geschossen ist. Und deswegen sind meines Erachtens nach die Abende hier jetzt eher wie die Morgene. Morgens haben wir kein gutes Ritual. und deswegen haben wir gerade Schwierigkeiten, Finn in die Kita zu bekommen, weil es keinen festen Morgenablauf gibt.

Das sehe ich nicht so. Das hatten wir letztens schon, privat, ohne Aufnahme. Das klappt eigentlich ganz gut. Also es ist, und das sage ich, wir frühstücken, wir machen uns fertig und das kann ja nicht immer alles, also es kann halt, und das ist glaube ich das, was uns unterscheidet und dann können wir ja auch in das Thema gehen, es sind keine Roboter. Und klar gibt es einen ungefähren Ablauf und den gibt es für mich morgens. Wir stehen auf, wir frühstücken alle zusammen und dann wird sich fertig gemacht, geduscht und etc. Wann sind wir heute aufgestanden? Ja, das ist eins. Wann sind wir heute aufgestanden? 7: 10 Uhr. Aha. Und wann warst du mit Finn in der Kita? 8: 30 Uhr. I sag jetzt nicht am Arsch. Ich sag am Arsch. Und zwar zwei war am Arsch und dann nochmal mit Quadrat und Steckchen dran. 8: 45 Uhr vielleicht. Bist du vielleicht losgefahren? Nein, ja, aber dann war ich ja trotzdem, das ist ja nicht... Ja, also um 9 hast du, also frühstens dieses Kind da reingekarren. Nein. Um Gottes Willen. Wir hätten, ich war... Warte, warte, warte, wir haben ja unseres Kunden gezeigt. Ich hole gleich mein Handy und gucke, wann es mir das erste Mal gestanden ist. Ja, ja, ja. Ich war 9: 07 Uhr auf jeden Fall aus der Kita, weil ich heute 9: 30 Uhr den Friseurtermin hatte und dachte, in 23 Minuten habe ich es never ever zum Friseur. Nein, nein, nein. Das ist falsch. Naja, komm aber, komm. Ja, auf jeden Fall hast du anderthalb Stunden gebraucht, von Aufwachen bis Kind in die Kita. Und das ist ja... Und das ist doch nicht schlimm. Ich weiß nicht. Klingt nicht alltagstauglich. Müsst ihr uns mal erzählen, wie es bei euch da draußen ist? Ich meine, man erlebt ja immer nur seine eigene Welt. Aber ich glaube, anderthalb, zwei Stunden von auf dem bis in der Kita abgegeben ist schon ein Haus. Ja, aber das ist, weil wir es nicht anders müssen. Müssten wir 8: 30 Uhr beide irgendwie in einem Büro sitzen? Oder um acht, würde das ja eine ganz andere Nummer sein. Und das sehe ich ja bei Freunden von uns. Das Kind ist daran gewöhnt, dass er aufsteht. Und also der Frühstück, der Frühstück, glaube ich, immer in der Kita, wenn mich nicht alles täuscht. Aber gefühlt setze ich ihn aus dem Bett aufs Fahrrad. Und das könnten wir mit Finn niemals, weil er auch gar nicht so ist. Und das ist genau der beste Übergang zu dem Thema, mit dem sie separat ins Bett bringen, dass du Finn und ich Theo ins Bett bringen. Natürlich habe ich Finn wahnsinnig vermisst. Das war für mich ein krasser Punkt, dass ich mein erstes Kind nicht mehr ins Bett bringen konnte. Und das ist, glaube ich, auch für mich der Punkt, warum ich jetzt sage, ich möchte alle wieder zusammen haben. Das fühlt sich für mich schöner und ich weiß, dass ich damit dein Ritual durcheinander gebracht habe, ja. Aber ich erzähle dir auch die ganze Zeit das Ziel, was ich habe, weil ich möchte meine Familie zusammen haben in der Schlafsituation. Ich habe das Ziel total verstanden und es ist ja auch schön. Also ich mag ja, die Zeit so für mich. Ich finde es alles extrem witzig, vor allem wie die Kids miteinander agieren und dann im Wechsel mit uns. Es macht mir alles total Spaß. aber ich bin absolut verfechtert

von Dingen, wenn man sie ändert, vorher zu durchdenken und vor allem zu versprechen. Ja, aber nicht schlecht. Vor allem, wenn sie so einschneidend für das Leben des Anderen sind. Das stimmt, und jetzt zu dem ersten Jahr und Tagesstrukturen, wie unterscheidet sich das für dich zu jetzt? Naja, vielleicht wäre es erstmal gut zu erzählen, wie Strukturen bei uns aussahen mit einem Kind, um das dann zum Vergleich zu sehen, wie es jetzt ist. Wir hatten ja damals mit Finn den Einstieg, ich in der Elternzeit und dann dieser Haprikat auf Arbeiten. Aus der Zeit kann ich nur von Arbeit erzählen. Und du bist eigentlich eher diejenige, die so ein bisschen erzählen muss, wie bei dir so ein Tag aussah mit einem Kind. Ich war, ich glaube, 50-50 Homeoffice-Arbeit, also 3-2 im Wechsel. Vielleicht kannst du so ein bisschen erzählen, wie es sei denn für dich so ein Tag aus mit unserem Erstgeborenen, was für Strukturen-Rituale hattest du? Gab es überhaupt welche? Weil ich kann mich noch erinnern, dass ja gerade in dem ersten halben Dreivierteljahr sich doch viel verändert und die Schlafphasen sich auch ständig verändern. Und wie habe ich dich supportet in der Zeit? Ich kann mich wirklich gar nicht mehr erinnern. Für mich ist es auch so krass, weil das so überschrieben ist von der Zeit jetzt, dass das mir richtig schwer fällt. Also ich habe es gerade nochmal gegründet und jetzt kamen so ein, zwei Gedanken mehr. Aber es ist einfach weg. Nicht alles. Aber was ich sagen kann, ist, dass ich mich wahnsinnig verunsichern lassen habe bezüglich dieser ganzen Strukturen und Tagesabläufe. Und der Mütter, die mir gesagt haben, dass sie doch schon einen Ablauf hatten. Und das hat mich alles so verunsichert, was mir jetzt gerade richtig egal ist oder war bei Theo, weil ich da einfach ruhiger war. Aber gerade wenn du dein erstes Kind hast und dann alle anderen gefühlt, alle anderen, sagen die, ja und wie ist denn so dein Tag? Und wann schläft der mal zur selben Zeit? Und ich war so, nein, keine Ahnung. Der schläft dann, wenn er, so gefühlt, wenn er muss. Wir sind ja, das kann man ja so sagen, keine Werbung. Wir sind ja Riesenfreunde von Lapper. Und das habe ich ja dann bei Finn auch irgendwann benutzt. Das ist einfach die beste App ever, mit der ich einfach gut über den Tag gekommen bin, um natürlich auf die Signale meines Kindes zu achten, aber auch Anhaltspunkte zu haben. Wenn ich denken würde, ach, der kann ja noch eine Dreiviertelstunde, aber das Kind eigentlich müde ist. Naja, lange Rede, kurzer Sinn. So habe ich mich kurz abgestürzt und werde ich da auch immer. Da habe ich mich so beeinflussen lassen. Dieses Beeinfluss macht mich so schlecht fühlen lassen im ersten Jahr. Und ich habe es ja alleine gemacht. Weißt du, jetzt ist es so, habe ich dich an meiner Seite und kann irgendwie immer mit dir ein bisschen Rücksprache halten. Und ich glaube, Männer sind da auch nicht so wie die Mama-Mafia, die einem dann mit allem so ein schlechtes Gefühl gibt. Du hast das Kind in die Trage getan, da

hieß es so ungefähr, wie, du hast das Kind mit zehn Wochen schon in der Trage. Also das weiß ich noch, aber der Tagesablauf an sich war sehr, du weißt, wie ich bin, ne? Ich habe dann irgendwelche Kaffeedates ausgemacht, ich bin super sozial, habe irgendwie neue Kontakte gesucht, war spazieren, habe mal Krabbelgruppen probiert, habe aber gemerkt, das ist jetzt gar nichts für mich. Und für Finny war das auch nichts. Also es war, ich kann dir noch nicht mal mehr sagen, ob ich einen richtig geregelten Tagesablauf hatte. Okay. Wahrscheinlich schon, natürlich. Also durchgeplant im Sinne von, wie es jetzt auch durchgeplant ist. Ah, guck mal, Dienstag, Donnerstag habe ich immer Mama-Treff mit meiner Freundin, aber ich kann es dir nicht mehr, und das meinte ich zu Anfang, so genau sagen. Was du mir aber gegeben hast, war, und das war aber ein Streitthema damals, falls du dich erinnerst, dann dieses Ziel am Tag in so schwierigen Phasen, wo man als Mutter dann ja keinen hat, und auch wenn man keine Familie hat, die einen mal ablöst, wo ich dann wusste, okay, 17, 18, ich weiß nicht mehr, wie viel Uhr du aufgehört hast. Also aufgehört habe ich nie, aber tatsächlich, das ist eins der Dinge, an die ich mich sehr, sehr klar auch erinnern kann. 18 Uhr war da meistens die Marke, das heißt, ich hatte in der Company gesagt, 18 Uhr, ich bin nämlich erst mal das Kind, und ich setze mich dann irgendwie 21, 22 Uhr nochmal an den Rechner und arbeite nochmal 1, 2 Stunden, damals im Startup unterwegs, und da klassisch von, ja, irgendwie 8, 30, gefühlt bis 22 Uhr gearbeitet, mit der kurzen Unterbrechung, Abendritual-Unterstützung, und genau 18 Uhr war so ein bisschen das ungeschriebene Gesetz bei uns, und da kann ich mich sehr, sehr gut dran erinnern, und jetzt vor allem aus zwei Richtungen reflektieren, dass, wenn ich eben klassisch Startup dann angefangen habe, Tschüss zu sagen, und dann irgendwie ein Bier an die Hand bekommen habe, und dann bin ich erst 18 Uhr losgefahren mit dem Fahrrad, und dann bin ich hier 18 Uhr 12 aufgeschlagen, dann... 12 ist ja süß. Ja, oder 22, was auch immer, warst du hart am Eskalieren, und ich habe damals überhaupt gar nicht verstanden, warum triggert dich diese Zeit so, du musst es mir wirklich oft erklären, und ich habe es einfach oft nicht verstanden, und B, habe ich nicht verstanden, wie das sein kann, dass ich jetzt nach einem 10-Stunden-Tag mich nicht entspannen darf, und das Kind in die Hand gedrückt bekommen habe. Also das waren zwei Punkte, wie, das ist wie, wenn du jemandem bei so einer fremden Sprache klärst, ich habe das einfach nicht verstanden. Und wie, jetzt sag mal... Warte, warte, ich will noch den ein wichtigen Satz sagen, weil ich war damals durch die Kategorie Mensch, und ich bin nicht, ich sage absichtlich Mann, sondern ich sage ganz bewusst, ich war die Kategorie Mensch, die gedacht hat, naja, es ist ja nur das Kind, das kann ja nicht so anstrengend sein. Und ich finde das so klasse, dass du das zugibst und sagst,

und jetzt bitte eröffne, oder sag mal, wie es jetzt für dich ist, wo du all das weißt, wie der ganze Tag ist. Jetzt, wenn du eine Minute zu spät kommst, da sehe ich schon an der offenen Fahrschulen Tür und drücke dir das Kind in die Hand. Vielleicht unten schon Theo. Der belegteste Satz von dir ist ja, ich muss noch auf Soilette, und nach gefühlt 10 Minuten stehst du da mit dem Handy im Bad und machst irgendwas. Noch fertig. Nimmst dieses Kind nicht ab. Absolut. Also ich bin da geläutert, und zwar auch die harte Tour. Vor allem, wenn es die noch wenigen Situationen gibt, wo einer von uns beide Kinder hat, oder jetzt rede ich ja von mir, also ich beide Kinder habe, und du schimmelst da irgendwo länger als die besprochenen 20, 30 Minuten rum und kommst nicht wieder, da bist du irre, weil du einfach nicht weißt, wann es zu Ende ist. Und das ist so ein wichtiger Anker, weißt du? Also zurückgedacht auf ein Kind, ich finde es richtig gut, dass du das laut sagst, weil ich hoffe, dass das... Na, wenn ich es leichter sagen würde, wird es keiner hören im Pod. Naja, laut in die Welt sein, weil ich hoffe... Welt! ...dass das auch Männer hören, die... Ich erlebe das auch, oder ich habe das bei Freunden auch erlebt, wo das sehr, sehr schwer ist für den Mann, der voll berufstätig ist. Das sagst du, weil du dich mit Freundinnen unterhältst und deswegen Perspektive... Ja, von der Frau, aber ich kenne sie ja auch von dir und ich höre das ja gerade von dir und es ist genau diese Seite und ich verstehe das jetzt, weißt du? Also ich bin ja jetzt die andere Seite und wo ich dann im Bad noch 10 Minuten stehe, mache ich noch die E-Mail fertig, schneide noch für den Kunden das Wort rein oder weißt du, es ist so, ich verstehe das auch, aber ich weiß halt auch, was Care-Arbeit bedeutet und deswegen finde ich es so wichtig, dass du das laut sagst, dass Männer hören und verstehen, dass das kein Tag ist, den man eierschaukelnd mit einem Baby verbringt und 13 Latte Macchiato trinkt, sondern dass das in diesen, auch gerade in den anstrengenden Phasen, wo das Kind sich entwickelt, an manchen Tagen so ein wichtiger Anker ist, dass der Mann, wie ausgemacht, 18 Uhr zu Hause ist und kamst du da zu spät, endet das in so einem Meltdown, vielleicht noch, weil das Kind dann gerade, auch abends wird es ja immer müde und ein bisschen gefänglicher und dann wartest du auf diesen Mann und du wirst selber wütender, weil du dann denkst, das kann doch nicht sein, der hat eine Fahrtstrecke von 5,5 Minuten, weißt du? Also ich mag nicht, dass du die ganze Zeit Mann sagst, weil es auch Frauen gibt, die Workaholics sind und ihre Arbeit lieben und die Rolle getauscht ist. Hast du hier das? Genau, du kennst es mit mir, du unterhältst dich wie mit deinen Freunden, Freundinnen und deswegen kennst du die Perspektive, aber es gibt das auch umgedreht, aber lass uns keine Feminismusdiskussion lostreten, mir ist nur wichtig, dass das auch sicherlich andersrum so läuft und ja genau, also ich habe beide Seiten erlebt und für mich war das einschneidend, also ich kam von Arbeit, da halt eben noch

hauptsächlich fremdgesteuert, Startup, Venture Capital finanziert, da hast du gefühlt eigene Ziele, aber es sind nicht wirklich deine Ziele, wenn du kannst den ganzen Tag eigentlich nur mit einem Knochen hinterher und kommst nach Hause, bist völlig leer gelutscht und sollst jetzt performen am Kind, was vorher immer mein Rückzugsraum war, wo ich einfach nur mich erholen konnte, runterkommen konnte und wieder Kraft sammeln konnte für den nächsten Tag und das war für mich super ungewohnt. Ich hatte sehr, sehr lange und wir haben uns viel gestritten deswegen, sehr viel Unverständnis für diesen harten Cut in Uhrzeit, aber eben auch in der Härte des Mollens, des Abgebens. Das war verrückt und jetzt verstehe ich es total absolut. Und die andere Seite, die halt dann für mich so, also du hast dann gesagt, hä, wieso braucht sie, oder gedacht, wieso braucht sie denn jetzt sofort jemanden, der das Kind will, sie hat doch nur diesen, also sie hat doch den ganzen Tag nur das Kind, ne, so. und ich dachte dann so, er ist doch einfach zehn Stunden hier weg und ist für sich und ist nicht fremdbestimmt. Kann man jetzt nochmal sehen, wie man will in einem Start hat, mit fremdbestimmt oder nicht, aber für mich war das dann immer so, er hat eine komplette Pause und jetzt macht er noch 20 Minuten Bierpause hinten dran, weißt du? Das ist ein richtig valider Punkt, den du gerade sagst. Das habe ich, man war anders, letzte Woche erst mit einem Freund besprochen. Ich habe damals nie verstanden, wie junge Väter, also nicht junge Väter im Sinne von der Vater ist jung, sondern gerade frische Väter, das ist das richtige Wort, wie frische Väter gerne auf Arbeit waren und nicht bei ihren Kindern sein wollte. Ich habe das nicht verstanden. Also abgesehen davon, dass ich überhaupt keine Ahnung von Kindern hatte und da wenig Bezugspunkte zu hatte, war für mich aber mein Universum so gepolt, dass ich dachte, na, wenn du gerade ein Kind bekommen hast, dann ist das dein neuer Lebensmittelpunkt. Mittlerweile verstehe ich es, weil ich bin jetzt eine ganze Weile zu Hause und habe nichts mehr, in dem ich mich beruflich verwirklichen kann und wie ich gerade lerne, ist das offensichtlich ein sehr wichtiger in der Bedürfnispyramie. Und wenn du das nicht mehr hast, dann fehlt dir was. Und das ist Punkt eins, dass dir ein wichtiger Feiler deines Lebens wegbricht, wenn du es nicht hast. Und wenn du es hast, ist es dir einfach wichtig, von dort Bedürfnisse erfüllt zu bekommen und Kraft zu schöpfen für deine Familie in den Zeiten, wo es bei der Familie auch mal ein bisschen knatschiger ist, anstrengender ist. und tatsächlich ist Arbeit strukturierter als Kindererziehung in dem, was ich erlebe. Das ist völlig verrückt. In der Rolle als Vorgesetzter hast du natürlich immer wieder Herausforderungen in deinem Team, wo Leute auf einmal dastehen und Ideen haben,

Forderungen haben, sich ärgern. Dann bespricht man das, dann macht man einen Plan und dann geht man im Idealfall in die gleiche Richtung oder wenn es dann nicht mehr funktioniert, trennt man sich voneinander. So regeln das Erwachsene, vor allem auch in der Firma, in einem Arbeitsverhältnis, mit Kindern. Kannst du jetzt nicht sagen, das läuft nicht so, wie ich dachte, tschüss. Ja, kannst du A, nicht gehen und B, ist es einfach völlig verrückt, was für Ideen. Kids haben vor allem in der Phase, zwei, drei Jahre, in der Autonomiephase, wo sie teilweise auch anecken wollen. Also etwas, was ich ja zum Beispiel als Erwachsener schon nicht, aber auch in der Art und Weise, wie ich gepolt bin, überhaupt nicht verstehe, warum man anecken will und dann werden halt Forderungen vom Kind gestellt, da hast du keine Lösung für. Absolut nicht. Und dann einigt man sich irgendwie nach einer Dreiviertelstunde Diskussion viel weinen und viel fürs Kind da sein, brauche eigentlich zwölf Kaffee und dann kommt das nächste Ding und eigentlich das Gleiche, was wir eben gerade besprochen hatten, nur in einer anderen Form und du stehst da und denkst so, das haben wir doch gerade geklärt, das kann doch nicht sein, dass ich jetzt wieder das Problem lösen und das ist schon verrückt halt und da verstehe ich, dass man doch gerne diesen Rückzugskorb Arbeit benutzt, um sich zu erholen und dann wieder zur Familie kommt und dann mit Kraft weiterzumachen und umgedreht, also du schöpfst ja auch teilweise Kraft aus der und dann wieder für die Arbeit halt, dass du weißt, für was du das machst. Ja, total. Genau, aber das war halt dann mein Gedanke, so, hä, du, wie kannst du denn jetzt noch später kommen, wenn ich hier schon seit zehn Stunden, keine Ahnung, Schlaf, essen und Kuh mache. Ich verstehe es jetzt. Absolut. Und ich habe ja in der Zeit auch phasenweise gearbeitet und da schon gemerkt, dass ich auch Support brauche, um weiter funktionieren zu können und habe mir dann in der Zeit ein Management reingeholt, weil ich gemerkt habe, das geht alles nicht so weiter. Ich hatte davor zwei Unternehmen, dann der Influencer-Job, dann teilweise eben das Modeln dazu und ich musste natürlich selektieren und gucken, wo ich das eben in den Phasen, wo ich arbeite, alles unterbekomme. Jetzt lass uns doch nochmal, vielleicht nochmal kurz drauf schauen, Tagesstruktur mit einem Kind, also ich kann nicht mitreden. Wir hatten... Ich hatte, also wo ich immer eine Struktur hatte, um das vielleicht nochmal, das wollte ich nämlich gerade eigentlich als Abschluss sagen, wo wir immer darauf geachtet haben, war, dass er ausreichend schläft. Also ich habe mich dann auch an diese, wie lange soll ein Kind schlafen, gehalten und das tue ich auch bei Theo. Also Schlaf und Essen sind für uns Heiler, die für die Kinder wichtig sind. Da gehen wir nicht drüber, gehen wir auch tagsüber nicht drüber, ich ziehe Theo nicht willkürlich einfach durch irgendwas durch oder verlängere ihn. Das mache ich bei Theo nicht und das habe ich schon gar nicht bei Finn gemacht. Und das sind Strukturen, die habe ich immer eingehalten. Schlaf. Also ich glaube, das sagst du

gar nicht deutlich genug. Pfeiler ist ein schönes Wort, aber ich glaube, Heiligtum ist das Bessere. Wir wecken unsere Kinder nicht. Wir sind sehr kindorientiert. das haben wir ja schon Neusten ja nicht. Und dann sind das Menschen, die abends ins Restaurant gehen, das Kind schläft irgendwie auf der Bank daneben ein, dann wird das ins Aulo verfrachtet, nach Hause gebracht und hingelegt. Das habe ich glaube ich einmal in Kroatien gemacht und sonst nie. Das heißt, wenn unsere Kinder ausscheinend schlafen müssen, dann werden die und da waren wir auch sehr, und da kann ich mich erinnern, dass du das sozusagen eingeführt hast und ich das dann übernommen habe, wenn wir festgestellt haben, dass Finn zu seiner Mittagsschlafzeit, X Uhr oder Vormittagsschläfchenzeit, X Uhr, am besten auf einer holprigen Straße schläft, dann wird er eine Stunde oder anderthalb auf einer holprigen Straße geschoben. Und wenn wir gelernt haben, er schlägt jetzt besser an der Straße, dann wurde der in der Feinstaubbille hoch und runter geschoben. Total. Also das ist mir auch heilig. Ich will das, das merkt man ja, dass die Kinder, also bei Theo merke ich das, schläft er zu wenig, hat er schlechte Laune. Lasse ich ihn schlafen, ist das, Theo ist das glücklichste Kind ever. Er lacht ja den ganzen Tag. Aber nehme ich ihm den Schlaf, ist ja schon eher knatschig. So, warum sollte ich das tun? Warum sollte ich das Kind wecken? Weil ich, keine Ahnung, da sind wir vielleicht ein bisschen drüber, das habe ich ja auch so überlegt. Oder das wissen wir auch, Freunde von uns wecken ihr Kind regelmäßig. Da habe ich die beste Story, muss ich einfach erzählen, von einer Freundin. Weil wir sind konträrer, ja, wir könnten unterschiedlicher sein. Sie ist für mich auch ein Vorbild, das alles ein bisschen lockerer zu nehmen. Und ich glaube, es gab eine Situation, das war so ein bisschen learning für sie. Ich war bei einem Finn zu einem Event gefahren. Und er hat seinen Mittagsschlaf im Auto gemacht. Das heißt, ich plane quasi den Mittagsschlaf im Auto, dann bin ich ein bisschen eher bei dem Ernt, etc. Und ich habe nicht zu der gefragten Uhrzeit reingehen können, weil Finn noch geschlafen hat. Aber ich decke ja, habe ich ja gerade gesagt, meine Kinder nicht. Also habe ich da gewartet. Und dann kam ich halt 25 Minuten zu spät zu dem Event. Und meine Freundin hat meine Story dazu gesehen, die ich gemacht habe. und meinte dann so, Franzi, meinst du, ich habe mal daran gedacht, mein Kind einfach ausschlafen zu lassen im Auto und dann rausgehen. Ich habe den immer umgefrachtet. Jetzt warte ich einfach. Also weißt du, es war dann, es war so, für manche ist das halt gar keine Option. Warum sollte ich, oder gab es das in dem Universum nicht? Sie hat es ja dann auch ab und zu geändert. Aber wie gesagt, für mich sind die beiden, über die ich gerade spreche, auch ein Vorbild in manchen Situationen, weil sie natürlich mehr Möglichkeiten haben, weil sie mehr machen. Aber ich mich dann, also immer noch für den Schlaf des Kindes entscheide. Ja, das sind halt unterschiedliche Lebensentwürfe. Ich meine, dafür erleben andere mehr, als wir in den letzten drei Jahren. Und das ist aber okay für mich, weißt du, das ist ja nicht,

also ich glaube, das ist nicht okay. Die einen macht es halt so und die anderen so. Total. Das heißt, wir können festhalten, deinen Tag, je nach, die Phase bestand aus zwei bis drei Heiligtümern namens Schlaf. Aber es war für dich der ideale Tag, so in der Phase, wo er dann schon auch mehr wollte, mehr er sich bewegen wollte. Ich meine, die Phase, wo ich jetzt fast nur kenne, da kommt mein Herz gut durch. Was war für dich der ideale Tag? Tatsächlich mit ihm Dinge zu erleben. Also keine Ahnung, wenn ich irgendwo eingeladen war, bin ich da hingefahren, mit ihm zusammen erlebt. Oder ich habe Freundinnen getroffen mit ihren Kindern oder wir sind auf den Spielplatz. Aktionen zwischen den Strukturen war für mich, war, ich war unterwegs beziehungsweise unter Leuten, habe aber mit meinem Kind was gemacht, was ihnen auch Spaß gemacht hat. Habe die Strukturen eingehalten, bin schlafend mit dem Kind zum Beispiel irgendwo hingefahren, habe dann Zeit mit da verbracht, zurückgefahren, genau, hatte Kontakte. Das war für mich ein wichtiges, also wenn es nur um mich geht, war für mich der wichtige Punkt in diesem ersten Kontakte zu haben, mich auszutauschen, mich aufgefangen zu fühlen durch Freundinnen, die dasselbe gerade machen wie ich, nämlich auch ein Kind in dem kleinen Alter zu begleiten und dann zu warten, bis du nach Hause kommst. Klasse, brav ist eh bei. Süß. Dann mache ich mal einen kleinen Zeitsprung, Das heißt, wir hatten ja ein halbes Jahr hier, dann waren wir ausgestiegen, ein halbes Jahr am Reisen, was einfach einmalig tolle Zeit war, ein großes Privileg, das so machen zu können. Und dann war ja eigentlich das erste Jahr schon rum, genau zu sein. Das heißt also, dann vergleiche ich praktisch die Zeit, wo es sich für mich leichter angefühlt hat. Also klar gab es Momente, wo du erziehungstechnisch vor einem kleinen Bündel weinen stehst und nicht wusstest, was du machen solltest. Aber rein vom Energielevel hatte jeder von uns fünf Vormittage die Woche, um zu arbeiten oder zu genesen von was auch immer. Und dann zwei oder drei Nachmittage die Woche das Kind und dann zusammen das Wochenende. Und ich finde, das war eine sehr, sehr leichte Zeit, eine schöne Zeit als Familie. Und das vergleiche ich jetzt natürlich dann zu der

Zeit, wo wir dann zu viert waren. Das war für mich ein eklatanter Einschnitt. es ging ja im Krankenhaus schon los, dass wir in Zweierteams geteilt waren, ich mit Finn hier draußen und euch am Besuchen und ihr beide im Krankenhaus. Und das hat dann, wenn du mich fragst, das erste Jahr oder die ersten zehn Monate eigentlich keinen Tag aufgehört. Also gefühlt sind wir seitdem, in Zweierteams unterwegs und irgendwann ging es dann wieder los, dass wir so ein bisschen das Grossover machen konnten und jeder mal einen von den beiden hatte. Da haben wir jetzt auch so einigermaßen einen Tagesrhythmus, wo wir wechselnd einen Vormittag frei haben und der andere hat Theo, während Finn dann in der Kita ist und umgedreht und nachmittags hat dann einer Finn oder Theo. Aber was für mich der große, große Unterschied ist, von einem Kind auf zwei Kinder, ist dieses permanente In-Charge-Sein. Also man muss dazu sagen, dass wir noch nicht den Einstiegspunkt gefunden haben, dass einer mit beiden Kindern jetzt meinetwegen einkaufen fährt oder in den Park geht oder sonst irgendwas. Da hattest du vorhin ein schönes Stichwort gesagt zum Thema Schlafen was, glaube ich, oder schnell in die Kita kommen. Wir müssen das nicht. Sollten ist ein anderes Wort. Wir sollten es vielleicht, aber wir müssen es nicht und deswegen fehlt da so ein bisschen der extrinsische Druck, das zu machen und deswegen hängen wir halt da noch so ein bisschen auch nach einem Jahr auf dem Level, dass einer ein Kind hat und nicht einer beide Kinder hat. Und deswegen ist unser Alltag finde ich momentan sehr davon bestimmt, kaum Erholungszeit zu haben und das macht für mich eben diesen großen und großen Unterschied. Plus, dass du jetzt mit Finn hatten wir noch den Rhythmus, es ist was Neues passiert, zum Beispiel von drei auf zwei Schläfchen. Man hat ein paar Tage, teilweise auch zwei Wochen mal gebraucht, um wieder in einen neuen Rhythmus zu kommen, aber dann hatte man für ein paar Wochen einen Rhythmus, der gleichbleibend war und dadurch hatte man eine Routine und konnte sich an was gewöhnen und zwar auch erwartbar. Ich finde, Erwartbarkeit ist etwas sehr aufholsames und das war phasenweise mit einem Kind machbar. Mit zwei Kindern fühlt es jeder Tag anders und wenn du denkst, du hast jetzt mal eine Routine und einen Rhythmus gefunden, bricht einer aus und das ist jetzt einfach verdoppelt. Du hast jetzt immer nicht Erwartbarkeit Alltag und du bist immer in charge und hast kaum Butzungsräume oder Erholungsräume. Das ist für mich der große Unterschied in die Zeit von einem Kind auf Beikinder. Wie geht es Genau dasselbe. Ich hatte eine Freundin zu Anfangs gefragt, wo wir an vier waren, was du gerade schon gesagt hast, dieses 24-7 für ein Kind 100% da zu fällen.

Jetzt fällt mir wieder was ein. Entschuldige, ich will dich nicht überbrechen, tue ich aber. Die Nächte, kannst du dich noch erinnern? Klar, du hast gestillt die ersten 15 Monate oder 16 Monate bei Finn, aber trotzdem konnten wir uns abwechseln. Und erinnere dich, sehr skurril, wir kamen mal aus einer Phase, damit wo wir beide mit Hochwachs und Schlafmaske gestartet haben, lange vor den Kindern. Und dann haben wir das aber wieder zurückgeholt in unser Leben und das hat dir zum Beispiel sehr geholfen, dass wenn ich zwischen dir und Finn gelegen habe, er nicht die frische Brust brach und dadurch ein bisschen länger geschlafen hat und du dann sozusagen auf der anderen Seite mit Schlafmaske und Kopfhörern da lagst und mit Enttast oder umgedreht und da konnte man sich auch in den Nächten halt gegenseitig entlasten. Das ist nicht mehr. mit zwei Kindern, gerade als Theo und du aus dem Krankenhaus kamst, war ich mit Finn noch in der Phase, wo der im Schnitt fünf bis Rekord dreizehnmal wie Nachtbach war, plus, dass du Theo stillt hast, alle wie viele Stunden, I don't know. Das heißt, also du warst immer alleine verantwortlich. Und müde. Und deswegen weniger resilient. Und dann auch, wenn ich das gerade von meinen Freundinnen höre, die jetzt zum ersten Mal ein Kind bekommen haben, die sagen dann ja und dann nimmt er mir den morgens ab und dann kann ich nochmal drei Stunden schlafen. Alleine duschen. Alleine duschen. Alleine duschen. Also ich weiß nicht, wie viele Eltern, Ratgeber, Auszüge ich schon gelesen habe, wo es heißt, Duschen ist keine Quality Time. Fuck it. Doch, es ist fucking Quality Time, Wenn ich es schaffe, morgens mit, weiß ich nicht, der Tagesschau, zehn Minuten alleine zu duschen, ohne dass ein Kind weinend vor meiner Dusche steht, das ist keine Es ist gar nicht nur weinend, das ist ja nicht schlimm. Ich habe Theo jetzt immer in unserer Badewanne sitzen und kann ja was spielen, dann kommt er ja noch nicht raus und kann da nicht rausfallen oder so. Und es ist trotzdem ein Unterschied. Ich bin ja die ganze Zeit aware, dass ich zu dem Kind gucke. Das heißt, mein Duschen hat ja nichts mit, oh wow, ich kriege jetzt, ich wasche mich und das ist schön und da da da. Sondern es ist ja, okay, was macht das Kind, ah, ich muss mir noch einsäufen, okay, was macht das Kind, ich muss noch schamponieren, jetzt gucke ich die Spülung und jetzt habe ich die Pur weggelassen, damit es schneller geht, damit ich noch Zehnenputzen, hier drunter kann. Und das ist ja die ganze Zeit ein Dasein. Und alleine duschen ist Entspannung. Zwei Duschen auch. Ach, komm. Ja, also, du hast mich unterbrochen und ich weiß nicht mehr, wo ich war. Also, genau, der Unterschied ist für mich einmal, das hatte ich, glaube ich, in irgendeiner Folge gesagt, der größte Unterschied ist dieser Verlust von uns, also, ne, von uns beiden als Paar für eine gewisse Zeit und eben diese Immer-Verantwortung. Was meinst du mit der Verlust als Paar? Naja, weil da ist ja keine, da ist gerade kaum, keine Zeit für uns. Also, bei Finn konnte irgendwann meine Mama Finn nehmen und wir hatten dann mal ein Mittagessen, wir konnten frühstücken gehen oder so und jetzt kann meine Mama im Moment

noch Theo nehmen und wir sind mit Finn unterwegs oder sie ist mit Finn unterwegs so, wir sind mit Theo bei einer Geburtstagsfeier gewesen. Das ist dann auch Entspannung, weil selbst da kann bei der Geburtstagsfeier sich dann einer um das Kind kümmern, der andere kann mal drei Sätze reden, da rede ich noch keinen von großen Gesprächen, aber dann nimmt der andere das Kind und der andere kann dann sich unterhalten und das ist halt weg. Also, wir haben halt keine Zeit für uns gerade. Abends sind wir platt, wir sitzen da jetzt nicht bei Kärtenscheinen mit einem Rotwein und gucken uns tief in die Augen und erzählen uns Storys, wenn wir kommen auf die Couch, krachen uns da hin, da finden noch drei Organisationsgespräche statt und dann gucke ich in mein Buch, du machst was. Da ist keine Wir-Zeit. Das kommt alles wieder, das weiß und das soll auch bitte denen gesagt sein, die da auch ein erstes Kind haben und sich dann noch nicht drin Du sagst das immer so und das kommt wieder. Ich finde, das ist keine Selbstverständlichkeit. Das ist Arbeit. man muss wirklich sagen, wir haben jetzt, also wir sind, wie lange zusammen? 18 Jahre? Wir sind 18 Jahre zusammen und Beziehung ist Arbeit halt. Das ist, man arbeitet ständig an sich und wie man zusammenlebt und wir haben jetzt ein Jahr nichts investieren können in unsere Beziehung und ich glaube, diesen Weg zurückzufinden, also wie oft hört man das oder erlebt das, dass Paare sich dann auch irgendwann trennen, wenn die Kinder schon so ein bisschen älter und selbstständiger sind oder dann ausziehen, weil sie sich völlig als Paar verloren haben und ich meine, dieser Podcast hier ist nach einem Jahr das Erste, was wir zusammen machen. In dem Ausmaß, wo wir einfach uns jetzt... Was heißt dem Ausmaß? Also was haben wir, was haben wir sonst zusammen gemacht? Gar nichts. Weil wir kaputt waren. Ja, genau. Aber ich sage das temporär, weil ich das weiß. Also klar ist das danach Arbeit. Es ist natürlich leicht, weiterhin auf die Couch zu gehen und weiterhin nur drei Sätze, die Urga sind, zu machen, aber wenn, das weißt du noch nicht, aber wenn Theo wieder in die Kita geht und dass die Arbeitszeit hergibt, werde ich wieder involvieren, dass wir eine Mittagspause zusammen haben, weißt du, oder sowas. Das sind ja nur so ganz kleine Dinge und deswegen, also für mich, es sind so viele Phasen und auch diese Phase in Beziehung gut stemmbar, weil ich weiß, dass sie vorbeigehen. und da meine ich auch Phasen vom Kind, wo es mal, wo es einen Entwicklungsschub hat und wo es anstrengend ist. Das ist für mich beim zweiten Kind vor allen Dingen viel besser handelbar und einschätzbar und eben bei meiner Beziehung auch. Ich weiß, dass das erste Jahr, da hat die Beziehung auch bei Finn in einem kleineren Ausmaß, also nicht bei Finn, beim ersten Kind ist das ja so, da leidet die Beziehung natürlich drunter. Da kommt auf einmal jemand rein, nimmt Zeiten von beiden und so weiter und das kommt, je älter, die werden wieder. Aber ich finde, das ist nicht

tief genug gegriffen, zu sagen, das wird schon wieder. Nein, das kann keiner garantieren. Also wir haben ein echt fettes Fundament gebaut, lange vor den Kindern, um ein stabiles Haus namens Beziehung darauf bauen zu können, das so schnell nicht umstürzt. Also wenn man jetzt in Kindergeschichten denkt, haben wir jetzt nicht das Strohhaus hier stehen, als die zwei kleinen Schweinchen, sondern schon wieder das Steinhaus. Da muss eine Menge passieren, dass das Ding umfällt, aber es ist keine Selbstverständlichkeit. Ich finde, der Teufel liegt halt so im Detail, was ist Beziehung? Beziehung ist ja nicht nur, dass man mal zusammen Mittagessen geht und meins Kino, sondern es sind ja auch so die kleinen Sachen. Du hast gestern im Streit so einen schönen Satz gesagt. Ich zitiere ihn, glaube ich, falsch, aber das, was ich mich erinnern kann, wann haben wir aufgehört, uns gegenseitig was zu gönnen? Und das ist, finde ich, ein Ergebnis aus diesem Jahr, dass man, weil man, es sind wie zwei Ertrinkende, die halten sich aneinander fest und wenn du dann merkst, wenn du dann merkst, irgendwann, okay, das geht hier zu Ende für mich, dann, na klar, stütze dich auf dem anderen auf oder vielleicht auch nicht, wenn du Altruist bist, du bist verzweifelt und du versuchst irgendwie an dieser Wasseroberfläche zu bleiben halt. Und wenn es dann, wenn du dann da mit zwei Kindern sitzt und deinem Partner noch fünf Minuten gönnen könntest unter der Dusche, tut man das vielleicht in dem Moment nicht, weil man einfach denkt, nee, ich bin hier selber gerade einmal trinken und dann gehe ich halt mit einem Kind duschen, damit ich nur ein Kind habe. Das ist nur ein Beispiel, da kommen noch viele andere dazu. Ich meine, wie selbstverständlich war es für mich, dir Blumen zu bringen, nicht nur, wenn ich Scheiß gebaut habe, sondern immer. Und mittlerweile fehlen mir die Zeitslots, in Ruhe irgendwo Blumen kaufen zu gehen oder aber auch die Wertigkeit gegen den Tag gerechnet. Das ist dann einfach ein Opfer, das ich nicht bringen will, weil ich noch einkaufen muss für die Kinder, einen scheiß Geschirrspüler ausräumen muss und entschart bin, wie immer, fürs Abendessen. Das findet halt alles nicht mehr statt. Also das sich zurückzuholen ist nicht so, das wird schon, sondern das ist Hassanweig. Das muss man machen, pass auf. Und da habe ich ein Beispiel, weil zu Beginn, wir hatten ja noch das Thema offen, so diese, keine Ahnung, wie viele Wochen war das so krass, wo das hier geknallt hat, wo jeder sich neu finden musste, jeder in seiner Rolle zehn Wochen länger, die ersten zehn Wochen? Die ersten zehn Monate. Zehn Monate, würdest du das einordnen? Ja, zehn Monate nur existieren. Jetzt haben wir eine Woche, in der wir uns nicht getritten haben. Naja, man hat Auseinandersetzungen, klar, aber es hört sich gerade an, als ob wir nur streiten und das ist es ja nicht. Wir streiten natürlich, weil man am Limit ist, wie du sagst, weil man kurz zündig ist, weil man wenig geschlafen hat, etc. Ja, aber es gab am Anfang, wo ich die ganze Beziehung hinterfragt habe. Ja, exakt. als die Hebamme noch kam, wo ich mit der über Wertschätzung gesprochen habe und erinnere dich, ich habe dann zu dir gesagt, dass wir uns gegenseitig wenigstens wertschätzen oder dann gab es für mich, das habe ich auch

ausgesprochen, so dieses Lass uns Wesen einmal am Tag umarmen. Genau, dass neben all dem Existieren, Aufgaben abarbeiten, da zu sein für die Kinder und nicht in Vergessenheit gerät, ein bisschen Liebe zwischendrin. Und da habe ich dich auf dem Flur umarmt, zum Beispiel. Einfach einmal umarmt. In den acht Monaten? Einmal. Nein, Mann. Aber das war dann einfach, wo wir gesagt haben, wenigstens einmal am Tag kurz einstecken. Und deswegen ist das für mich auch temporär, weil ich ja, ich weiß, die Kinder werden älter. Ich weiß, sie werden selbstständiger. Ich weiß, meine Kapazität wird wieder größer. Mein Denkvermögen mögen, in was du gerade genau gesagt hast, dieses, okay, naja, ich gehe jetzt lieber einkaufen, weil ich habe ja nur dieses kleine Zeichen. Das wird ja wieder, das bleibt ja nicht so. Auch wenn man immer dieses Pferd, das ist jetzt für immer so, in jeder Phase, die so ist, denkt man so, oh mein Gott. Und da ganz kurz rauszunehmen und zu sagen, okay, die Kappa kommt ja wieder. Und dann kommt bei dir der Gedanke, in einem halben Jahr wieder, ich fahre jetzt doch nochmal schnell den Umweg, die Blumen zu kaufen oder für mich, keine Ahnung, also wirklich, wie oft ich denke, ich komme von woher zurück und denke mir so, oh jetzt könnte ich doch dann noch Tagessen irgendwie mitbringen. Aber es ist keine Kapazität mehr da, ich habe keine Zeitfenster mehr, weil ich dann zu spät komme und deswegen sage ich, es ist temporär, dass man das aktiv wieder einführen muss und das Gefühl dafür nicht verlieren darf, was eben Nähe, Liebe, Aufmerksamkeit, Wertschätzung ist. Natürlich, das passiert nicht, wenn du das nicht tust und ich weiß, ich werde es wieder tun, wenn meine Kapazität wieder mehr wird. Ergibt das Sinn für dich? Ja, ergibt Sinn. Wie gesagt, ich mag diese Elterngespräche da draußen immer nicht, weil, und das ist auch okay, ich muss jetzt nicht mit jedem auf dem Spielplatz, außer mit euch da draußen, allen die intimen Details meines Lebens sein. Du, nicht auf dem Spielplatz, aber je, wo alle zuhören, rede ich hier mit Kacke. Aber am Ende des Tages, klar geht jetzt nicht jeder irgendwie deep, aber ich wünsche es mir manchmal, dass man ehrlicher zueinander ist, gerade unter Eltern, weil, was halt extrem weiterhilft, ist Support durch Vergleich. Das ist so, das was ich erlebe, wenn ich da draußen Eltern erlebe, die einfach sagen, boah, etwa uns ist gerade einfach hart und das nervt, das nervt, das nervt, hilft, hilf zu einem gewissen Teil. Haltes Leid, das halbes Leid. Klar willst du nicht da draußen immer nur Negatives hören, das ist auch schön, wenn man dann wieder mal positive Sachen sagt. Vielleicht apropos schöne Dinge, was für mich so ein bisschen schön, aber auch gleichzeitig ungewöhnlich oder ungemütlich manchmal ist, ist so diese One-on-One-Zeit und dadurch hast du einfach schöne Situationen zusammen, auch Child-Memories, sagt man da irgendwie, glaube ich, so einfach Child-Memories.

Kindheitserinnerungen hättest du auch einfach so. Oh mein Gott, aber das klingt so viel cooler, wenn ich es sage. Ja, ich merke schon. Und dann hast du da so coole Rituale, also mein Lieblingsritual mit Finn ist ja zum Beispiel der Tierpark Berlin, da bin ich irgendwie, keine Ahnung, so Rekord war, glaube ich, immer 60 Mal in einem Jahr. Ich bin da einfach sehr oft und verbringe da so meine One-on-One-Exclusive-Time, wie sagt man auf Deutsch? Oh mein Gott, ich habe jetzt das Deutsch vergessen. I'm speaking English from now on. From now on. Du weißt, was ich meine. Wir beide sind zusammen bei einer Sache und verbringe hier Quality-Time zusammen. Da gibt es aber kein deutsches Wort. Nein, das ist doch richtig. Ja, okay. Das ist Kindheitserinnerung gerade übersetzt. Ja. Und jetzt erlebe ich das dann ja nochmal sozusagen mit Theo. Und jetzt ist ja bei mir so, dass ich jetzt nicht gerade der fantasievollste Mensch bin. Das heißt, wenn ich mit dem einen im Tierpark mache, gehst du halt mit dem anderen auch in den Tierpark. Deswegen geht Dominik mir immer die Woche in den Tierpark. Ich bin dem anderen auch im Tierpark. und wenn ich dann mit Theo die Sachen mache, die ich vorher mit Finn gemacht habe, ich bin nicht so fucking schlecht. Wirklich? Wirklich? Ich schwöre dir das. Ich fühle mich wie, als würde ich mit einer fremden Frau ein Händchen halten. Ich schwöre das. Wirklich. So fühlt sich das für mich an. Ich fahre dann in diesen Tierpark und gehe dann mit Theo da rein und denke so, Gott, das wäre jetzt auf keinen Fall erfahren. Krass, das führe ich gar nicht. Und dann fragt mich Finn dann teilweise auch irgendwas in Bezug irgendwie auf Tierpark. und ich denke mir so, oh nein, er weiß es, er weiß es. Das war ich heute schon erst und jetzt darf ich mich nicht verraten. Wirklich fühle ich das so fucking schlecht, weil ich es aber auch nicht schaffe, völlig unterschiedliche Dinge mit den beiden zu machen. Wenn es einmal funktioniert hat, machst du halt dann immer. Du machst das immer wieder. Das ist für mich neu und ich bin auch gespannt, wie das dann so weitergehen wird. Also im Normalfall werden die beiden ja unterschiedliche Interessen entwickeln und dann fährst du ja auch an den Nachmittagen zu unterschiedlichen Interessensgebieten und machst sie mit deinen Kids zusammen. aber aktuell ist es noch so sehr ungewohnt, finde ich. Ach, schön. Ja. Das wusste ich nicht. Oh nein, ich hab das nicht. Du machst das nicht? Nein. Okay. Mach jeden Tag was anderes. Das kann ja gar nicht passieren. Weil du keine Struktur hast und keine Rituale. Und siehst du, keine Schuldgefühle. Keine Struktur, keine Schuldgefühle. Ja, da schließt sich. Da schließt sich der Kran. Krass, wusste ich nicht. Oh, das tut mir leid. Willst du dich den Arm nehmen? Nein, bitte nicht. Cut. Aber wir können duschen gehen. Ja, genau. Hab ich neulich erst gehört vor einem Freund. Er hat dann irgendeinen Lieben gesehen mit einer Zehnabpackung Durex Kondome und unterstand Jahresvorrat für Ehepaare. Da dachte ich mir so, Mensch, zehn. Kann ich doch ein Dreier packen. Damit noch die Hälfte schlecht. Ach, schön. Ja, und sonst? Wetter? Ich gucke jetzt übrigens nur Karelmann. Franziska weiß immer noch nicht, wer Karelmann ist. Du nennst mich nun? Franziska.

Franziska. Außer in diesem ersten Viererjahr. Da hast du mich schon mehrmals Franziska genannt. Franziska. Ist auch eine witzige Side-Story. Unser Sohn kennt auf jeden Fall meinen Namen noch nicht. Bei dir weiß er, dass du Dominik heißt und hat schon dreimal Dominik gerufen. Wer kennt's? Wenn dein Kind dich bei deinem Vornamen nennt? Hat er bei mir noch nicht. Ich würde, glaube ich, geweint aufs Klo gehen. Es fühlt sich wirklich komisch, oder? Wirklich komisch an. Richtig komisch. Ich musste sehr lachen, als er das gemacht hat. Dominik! Ich gucke das Kind an und war so, woher weißt du, wie dein Papa heißt? Ja. Für ihn war das da, glaube ich, Spaß, weil er es aufgegriffen hat und vielleicht zum ersten Mal verstanden hat, dass du auch einen Namen hast, dass du nicht Papa heißt. Aber ich habe von Menschen schon gehört, dass ihre Kinder eine Zeit lang den Namen des wird deinen Namen sagen, statt Papa. Ehrlich. Ganz schlimm, oder? Weiß ich nicht. Doch! Ich presse diese Kinder aus, und dann nennen die mich Franziska? Ja. Nein! Das ist ein bisschen wie Sie und du vielleicht. Also kann man philosophieren, also ich habe es ja jetzt erlebt. Haben wir schon mal erwähnt, dass Dominik mal Philosophie studiert hat? Jetzt kommen wir ab. Die Details. Wir haben nicht abgeschlossen. Aber ja, es ist eine spannende Frage. Also am Ende des Tages ist das so ein Ding, dass dein Kind dich Mama oder Papa nennt, weil es so ein Respektmuster ist, in dem du dich wohner und sicherer fühlst? Das ist ein bisschen wie die Generation, ich kann ja gar nicht sagen, über uns, über mir, die etwas Älteren aus der Pyramide, die sagen ja immer noch, sie und wir stehen da auch drauf, als so ein bisschen ein Zeichen des Respekts und Anstands. Ach nee, Abstand ist das besser am Wort, gar nicht Anstand. Ist das mit Kids auch so, dass man will, dass sie dich Papa nennen, weil es diesen nötigen Abstand und Respekt war? Hat man deswegen Angst davor, dass sie dich beim Vornamen? I don't know. Okay, vielleicht ein bisschen zu tiefenphilosophisch. Es ist ja auch schon halb elf nachts. Normalerweise schlafen wir jetzt schon eine halbe Stunde. Ich habe vielleicht noch ein letztes Thema. Das erste Jahr mit den Kids, vor allem mit dem ersten Kind, ist ja auch das erste Jahr, das man hat als Eltern. Also das heißt, du bist ja vorher x Jahre Mensch. Also ich war 44 Jahre Dominik, würde mein erstes Mal jetzt sagen. und auf einmal kommst du ins 45. Jahr und bist Papa das erste Jahr deines Lebens. So wie ein Neugeborener, nur halt schon ein bisschen älter. Wie ging es dir mit der neuen Rolle, mit der neuen Identität als Mama? Bist du da leicht reingekommen? Und ich frage so hinterhältlich, weil ich weiß, dass du es nicht bist. Wie ging es dir in dem ersten Jahr als Mama, Franziska? In so einer völlig neuen Rolle? Gegenfrage, Was meinst du denn da, um mir ein bisschen mehr Bedenkzeit zu bringen? Erzähl

doch mal, was du jetzt gerade hier meinst. Genau, was meine ich damit? Ich habe dich ja erlebt, vorher als Menschen, die sehr frei gelebt haben. Also am Ende des Tages hattest du zwei, drei Veranstaltungen in der Woche, so im Fashion-Bereich, auch im Influencer-Bereich. Du hast durch Corona dich ja mehr oder weniger nochmal völlig neu erfinden müssen, nicht weil du es hattest, sondern durch den Lockdown doch relativ viel weggebrochen ist in manchen Szenen. Und du hattest dann drei Businesses am Laufen, glaube ich, in der Zeit, in denen man sich ja auch verwirklicht und eine Identität entwickelt. Und auf einmal bist du Mama und hauptsächlich zu Hause. Jetzt führst du ein völlig neues Leben. Wie leicht oder wie schwer ist dir denn in dieser Zeit? Das fiel mir sehr schwer. Und das ist das, was ich immer gesagt habe. Komm, sag doch, wo du hin willst. Ich finde, es gibt zwei Typen Frauen. Einmal Frauen, die komplett in dieser Mutterrolle aufgeben, erfüllt sind und das ihre Identität wird. Und das ist gut. Das finde ich sehr, sehr gut. Ich gehöre nicht dazu. Ich bin ein Mensch, wie du gerade beschrieben hast. Hans Dampf in allen Gassen. Ich weiß nicht, ich habe morgens das gemacht. Abends bin ich dahin. Dazwischen habe ich noch drei andere Sachen gemacht. Da war so viel. Ich war lebendig. Weißt du, ich konnte machen und tun und keine Ahnung. Franziska hat Aquarellen gemailt im Jahr. Ja. Was ist denn jetzt daraus? Was hat denn das damit zu tun, dass ich... Sie waren Künstlerin. Gar nicht. Ich habe in Frankreich nackt gemalt. Oh ja, das weiß ich auch. Für mich war das, ich habe das auch... Oder ich liebe es, Mutter zu sein. Aber ich kann mich nicht vergessen. Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben soll. Weil ich möchte noch ein Individuum sein. Also ich habe dich ja hier erlebt, wie du durch die Flur geschlichen bist. Und da schließt sich für mich bei dir so ein bisschen der Kreis. Ich erlebe dich ja auch als jemand, der, und damit meine ich nicht inkonsequent ist, sondern ich erlebe dich als jemand, der gemeinsam mit mir Ritual entwickelt. Und dann aber auch sehr gerne wieder aus denen ausbricht, weil du in so einem engen Korsett tatsächlich deine Tage irgendwie nicht fristen willst. Das ist jetzt bildlich formuliert. Und dein Leben vorher war schon sehr spontan und Gegensätze ziehen sich an. Also ich war dann doch eher so der Mensch, der so seine Gewohnheit, Dinge gerne gemacht hat und bei dir halt mitgemacht hat. Das hat sich ganz gut ergänzt. Du hast gemacht, ich war dabei. Und dann warst du auf einmal fremdgesteuert. Und das meine ich nicht vollumfang negativ, aber auf einmal hat der etwas einen höheren Stellenwert in deinem Leben, durch den diese Spontanität einfach nicht mehr möglich war. Also wenn heute eine Anfrage reinkam, dass heute

Abend eine Party stattfindet und du aber ein vollgestelltes Kind zu Hause hast, dann kannst du halt nicht ja sagen. Hör mich heute. Das ist ein perfektes Ich habe heute von meinem Inchment eine Einladung zu einem Event, die ich heute Nachmittag dir geschrieben, entweder hast du auch Bock oder ich gehe alleine und hätte meine Freundin mitgenommen. Aber ich habe die E-Mail direkt gelöscht. Ich habe das gelesen, da stand 18 Uhr, da glaube ich. Und dann weiß ich ja, es war auch ein alkoholisches Getränk, wer das Event gegeben hat. War die Überschrift, ist so die Uhrzeit gelöscht. Das alkoholische Getränk war die Überschrift? Naja, das war der Kunde. Was du gerade gesagt hast, das wollte ich nämlich auch aufgreifen. Früher habe ich einen Anruf gekriegt um 12, dass ich morgen einen Job habe in Hastenich gesehen, wo ich hinfliegen muss. So, dann habe ich mich hingesetzt mit meiner Agentur, habe einen Flug gesucht, bin am Abend hingeflogen, habe da gearbeitet. Das ist ja jetzt, wenn ich in drei Wochen einen Job habe, da platzt trotzdem meinen Kopf in der Planung. Da muss ich mit dir abstimmen, meine Mama anrufen, ob die mitkommt und ein Kind aufpasst etc. Ich finde, das ist der überhaupt am Erwachsenen werden. Das Schönste, so viel planen zu müssen, sich mit Freunden zu abreden, das ist eine Farce mittlerweile. Keiner afraid, plantest du dich geschüttem und noch tot und du schaffst das gar nicht mehr nicht sicher werden. Ich glaube, um mich vollständig zu fühlen und das beantworte ich vielleicht deine Frage, brauche ich eine Tätigkeit, die mich erfüllt. Im Sinne von nicht nur das Kind, weil mein Kind erfüllt mich auch. Sagst du, ich mache jetzt eine gewisse Phase Kind und dann gehe ich wieder so vollständig, wie es geht, zurück in das alte Leben oder sagst du, jetzt mittlerweile nach drei Jahren, es reicht in kleinen Dosen und ich bin jetzt jemand Neues. Ja, ja. Und das habe ich mir hier aufgeschrieben. Das ist etwas, was, also ich hoffe, das deckt sich jetzt mit denen, aber ich glaube schon, diese Frage, wenn du ein Kind bekommst an dich selber, wer bin ich auf einmal? Also du verrutschst ja komplett. Du bist jemand vorher und auf einmal kriegst du ein Kind. Alles wird durcheinander geworfen, du bist fremdgesteuert, du musst funktionieren, du bist müde etc. Weil alles ist neu, dann pegelt sich das ein. Aber du bist, diese Frage, wer bin ich, ist so präsent in so vielen Abschnitten. Und eben jetzt zum Beispiel im August, wenn unser zweites Kind in die Kita geht, und erneut die Frage, und deshalb habe ich hier wirklich stehen, wer bin ich? Weil ich mich neu definieren muss. Das wird genauso hart nochmal, wie beim ersten Kind, wie als Theo dazukam beim zweiten Kind und wir auf einmal eine Vierer-Dynamik waren. Und da war die Frage, wer bin ich, ganz hinten dran. Also da habe ich mich nicht gefragt, wer bin ich, sondern was muss ich tun, wie funktionieren wir, wie streiten wir beide nicht etc. Aber irgendwann kommt ja

trotzdem, oh Gott, wer bin ich, wo muss ich hin, was sehe ich gerade als wichtig. Und sie kommt im August wieder. Wieder werde ich an dem Punkt sein, wo ich mich neu definiere. Und ich habe gleichzeitig Angst davor, weil das ist erstmal so ein, ach du Scheiße. Erstmal sind natürlich die Möglichkeiten wieder alle eröffnet. Alle, das hört sich so krass an. Man hat dann halt auf einmal vier Stunden am Tag Zeit zum Arbeiten oder zum was auch immer. Aber gleichzeitig muss man die ja auch füllen. Und dann frage ich mich, natürlich fülle ich die mit dem, was ich bisher gemacht habe? Habe ich was Neues in der Zeit entwickelt, was ich tun möchte? Und das ist erneut ein Finden. Wie ist es mir dagegen? Schön, dass du fragst. Ich bin schon im Bett, Entschuldige. Daman, ich mach ab hier diesen Podcast alleine. Wie ging es dir damit? Ja, schön, dass du fragst. Sag dich mir, habe ich aufgeschrieben. Bei mir ist es eine vielschichtige Antwort. Also am Ende des Tages ist das hier das Wichtigste und Beste, was ich in meinem Leben gemacht habe. Neben allem, dass sich wohl Sinnvollste anfühlen. Und das habe ich schon mal gesagt. Das haben wir im Piloten, glaube ich, gesagt. Weil es ist nicht so temporär. Ich vergrößere meine Familie. Es hat so einen hier größeren Sinn alles. Ja, absolut. Und so geht es mir auch. Jeden Tag fühlt sich das unglaublich erfüllend und sinnvoll an, diesen beiden Kids beim Existieren zu zu wachsen. Es ist nicht existieren. Es ist so erstaunlich, was sich da entwickelt. Das ist so. Also es macht ultra viel Spaß. Aber es ist auch so ziemlich das Einnehmendste. Plus, dass ich ja praktisch neben all meinen Hobbys, die ich als Workaholic auch schon beim Arbeiten mittlerweile abgegeben habe, dann aber final mit den Kids, dann eben aber auch meine Arbeit an den Nagel hängen musste, während auch das Ding, habe ich mich ja vollkommen verloren. Und auf einmal stehst du eigentlich nackt da. Und ich habe ein Jahr, anderthalb Jahre gebraucht, um erstmal zu verstehen, wie es mir geht, wo ich stehe und dass ich wohl eine Weile brauchen werde, um wieder bei normal anzukommen. Normal null. Und jetzt bin ich erstmal so grundlegend resettet am Ende des Tages. Bin in meiner Vaterrolle angekommen. Bin in dem Lustschein angekommen, dass es mir nicht gut geht und dass ich an mir arbeiten muss. Und bin gerade so ein bisschen, das hatte ich gestern in einem Telefonat mit einem Freund, bin so ein bisschen in der Midlife-Prisis, nur ohne Motorrad und 18-Jährige, wo ich jetzt da sitze. Und ich habe mit Perplexity diskutiert, was mein nächstes Hobby sein könnte. Ich sitze wirklich täglich da und überlege, wer bin ich, was

mache ich und habe keine Ahnung, wer ich in Zukunft sein werde. Wirklich kein bisschen. Und das finde ich super krass. Also das Erfolgserlebnis unserer Beziehung war unter anderem, dass wir immer wir selbst waren. Also auch eigenständige Persönlichkeiten, die sich, wie unser Trauzeuge damals gesagt hat, gegenseitig groß gemacht haben. Und da steuere ich zum Beispiel gerade nicht viel mit rein, weil ich irgendwie gerade selber gar nicht weiß, wer ich bin. Und das muss man sich auch irgendwie erst mal wieder zurückarbeiten. Und da kommt immer so ein bisschen Leistungsdruck für mich dazu. Trefferfläche für dich zu bilden, um jemand für dich zu sein und aber auch für die Kids. Also ich stelle mir immer so einen Berufetag vor, wo dann der Feuerwehrmann, der Handwerker und der Banker, Papa kommt und erzählt, was er macht. Und dann stehst du da und kannst gar nichts erzählen. Das finde ich irgendwie, das macht mir sehr viel Druck. Ich weiß, dass es dir sehr viel Druck macht, aber du bist ja einfach gerade in der Heilung von deinem Job. Der Job kann nichts dafür. Das ging ja von mir aus. Ja, klar. Ich habe nämlich schon immer gerne in der Arbeit verloren und die Arbeit zu meinem Hobby gemacht, weil ich gut darin war und weil mir das Spaß gemacht hat. Vielleicht wirst du ja noch Feuerwehrmann haben, dass das Kind nämlich in der Schule gebracht wird. Dazu sage ich nur, Klauchgymnastik. Oh Gott, dieses Lied. Bitte fragt eure Alexa nach. Riesenlied. Klauchgymnastik. Macht's an. Hört's 20 Mal hintereinander. Liebig. Ich finde, wir sollten ins Bett gehen. Finde ich auch. Deine Haare werden schlappt. Jetzt zack schlappt. Das hasse ich, nach dem Friseur ins Bett zu gehen. Ich habe geknubbelt bei der Folge, so nervös war ich. Ich finde, es war eine mäßig okaye Folge. Nein, ich musste nur einmal, so Theo, kurz den Nuckel reinmachen. Wo wir uns gerade nämlich hinbewegen, ist die Phase, dass das Kind seine... Sag's nicht. Oh, ich sag's nicht laut. Nein, nein, nein. Also, kennt ihr das Phänomen? Etwas läuft einigermaßen gut und du erzählst es auf dem Spielplatz. Am nächsten Tag, komplettes Gegenteil. Das hat einfach leider gar nichts mehr funktioniert. Das dachte ich im ersten Jahr... Sag bloß nicht, das schlägt durch. Und jetzt machen wir doch mal einen Vergleich. Ja, ist gut. Das dachte ich im ersten Jahr auch. Also jetzt denke ich mir so, nein, das hat gar nichts mehr funktioniert. Doch, Bindelschuss, Bindelschuss, Bindelschuss. Ich sag's nicht. Sagt uns doch, was ihr dazu denkt. Leute, wenn ihr ein paar Fragen habt, schreibt mich doch gerne drunter, wenn ihr was erzählen wollt, wenn ihr Anmerkungen habt. Ich würde mich freuen, auch noch was von euch zu hören und zu lesen. Und damit gehe ich ins Bett. Wie war euer erstes Jahr? Und ganz ehrlich, reicht euch die 10er-Packung? Das ist deine wichtige Frage, oder? Das ist die wichtigste Frage. Männer unterhalten sich über was? Als ob. Keiner sagt die Wahrheit. Genau, das ist nämlich der Punkt. Ich bin der Einzige, der die Wahrheit sagt. 50er-Packung! Woche! Sagt uns, wie es euch geht. Wie viele Durex kauft ihr bei rossmann. dm und Co. Gute Nacht, mein Schatz. Auf Wiedersehen. Gute Nacht, ihr da draußen. Gehabt euch wohl.

Nachdem? Kennst du diese geile Folge? Noch was? Du bist wie meine Mama. Die will immer auflegen und dann erzähl ich dir noch was. Ich sag's nicht. Das ist auch keine Folge, das ist ein Film. Oh Gott. American Beauty, stark. Ja, ja. So wurde ich mal geschutet in diesem Rosenbad. und ging riesengroß. Genau so wie American Beauty in Spanien für eine große Kaufhausmarker. Genau so. Und es war super awkward. Das muss ich mal sagen. Das erzähle ich jetzt noch. Wenn ihr noch dran seid, für die, die noch dran sind, kommt ja immer so ein Bett voll am Ende. Das war super awkward, weil ich zu diesem Shooting musste. Und dann bist du alleine in einem fremden Land. Und ich weiß, also ich dächte, die Agentur hat mir vorher Bescheid gesagt, dass ich da wirklich nur in ganz dünnen, hautfarbenen, also ganz kleinem, hautfarbenen Stimme liegen werde. Und das Laub, nämlich noch nicht auf mir liegt. Nee, Rosenblätter, ne? Laub. Geil. Das ist die deutsche Variante. Nee. Schönen Herbstlaub. Warte, das war die spanische, weil das war die Herbstkampagne. Das war keine Rosenblätter. Das war der Laub. Deswegen habe ich Laub gesagt. Kannst du bitte dieses Foto rausnehmen? Ja. Auf jeden Fall lag ich, bevor, das finde ich, und wenn du die Folge bis hierhin gehört hast, schreib mir das auf Instagram, ich schicke das. Ich schicke dir das. Also nicht das nackt, das mit dem Laub. Das muss man ja dazu sagen. Aber bei diesem Shooting lag ich in diesem Rahmen, in dieser Pose, nackt. Aber warte mal, jetzt im Park auf dem Laub, oder? Nein, in einem Fotostudio. Aha. Mit Laub. Ohne Laub. Ohne Laub. Ja, die haben das im Nachhinein auf mich draufgelegt. Die Story hing. Nee, die ist so gewesen. Such das Foto raus, das will ich sehen. Ja, schreibt mir, wenn ihr das Foto wollt, ihr kriegt es. Gute Nacht. Dazu habe ich nichts zu sagen. Liebe. Tschövelö.