Hinweis zum Transkript
Dieses Transkript wurde automatisiert aus der gesprochenen Episode erstellt. Umgangssprache, Satzabbrüche und mögliche Hörfehler bleiben teilweise erhalten. Im Zweifel gilt das Original-Audio.
Zur Zusammenfassung und Episode →Identitätskrise, Dominik. Welche Frau bin ich gerade? um zu verstehen, wo es hingeht, muss man vielleicht auch mal kurz überlegen, wo man herkommt. Ich weiß nicht, wer ich bin und ich weiß nicht, wer ich sein Ich bin aber zutiefst genervt, wer ich bin und es kotzt mich hart Ich bräuchte eigentlich mal ganz kurz und das passiert gerade nicht. für mich Arbeiten immer einfacher war, als mich um mich selbst zu kümmern. nur weil ich wusste, dass es kommt, hat es das nicht einfacher oder wettgemacht. Der, der ich war, der kann ich nicht mehr sein. Eltern nach acht, Eltern nach acht, Kinder im Bett, Kinder im Bett, zwischen Windelmief und Snacks, Tagesabschlussbericht, Tagesabschlussbericht. Aufnahme läuft, let's go. Hier ist wieder Radioantenne. Bittmann. Es gibt frischgebackenen Sweatgen Daci. Ja, den hat die Oma gerade mitgebracht, denn wir sind sehr transparent und ehrlich, wir nehmen heute nicht am Abend auf, denn die Woche hat reingeschallert. Schall. Das Kind war krank. Das zweite wurde dann jetzt langsam krank, aber das ist jetzt fast Wochenende. Und wir nehmen 15.43 Uhr auf. Wir sind praktisch live. Nee, nicht ganz. Meine Eltern sind da, die haben jetzt die Kids, ich habe also kein Babyfon neben mir liegen, sondern mein Telefon. Gucke trotzdem drauf, ob irgendwas kommt. Ich bin auch so ein bisschen aufgeregt, weil jetzt musste das so schnell gehen und alle sind raus, obwohl eigentlich gerade noch gar keiner angezogen war nach dem Mittagsschlaf und auf einmal standen wir alle am Fahrstuhl. Und wer hat sie alle angezogen? Mua. Super Dad. Da sind wir. Witzig, dass du noch die Notizen hier liegen hast von letzte Woche. Die Tinte ist verwischt von meinen Tränen. Weil du meine Füße massiert hast. Du hast ja angefangen umzusetzen, du hast angefangen meine Füße zu kauen abends. Du hast angefangen abends zu mir, als ich krank war, auf die Couch zu kommen. Jetzt bin ich auch krank. Richtig, das war vielleicht nicht der perfekte Moment, das umzusetzen, was wir besprochen haben. Ich kann nur 0 oder 1 auf meinem Notizzettel aus der Folge stand, Füße massieren, mit auf die Couch legen. Und abends auf die Couch und fragen, wie es dir geht. Mach das nicht, wenn ich hölle krank bin. Du könntest dich anstecken. Und dann sind wir beide krank. Und ich war so, Schatz, ich bin wirklich richtig krank. Wieso kommst du denn jetzt, warum setzt du dich denn mit auf meine? Geh doch auf die andere, wir haben zwei. Und du so, nö, ich möchte so gern bei dir sein. Am nächsten Abend habe ich gesagt, willst du dir heute bitte ein Date machen? Stimmt, hast du mich rausgeschickt. Ja, und war so, komm raus, geh jetzt. Das kann doch nicht sein. Ich fühl mal in Ruhe, ich fühl krank. Aber ich finde es richtig toll und deswegen erzähle ich es, dass du das, was du aufgeschrieben hast, auch wirklich dann umgesetzt hast. Ich bin ein klasse Ehemann. Kannst du ruhig mal laut sagen. Jetzt spiele ich so einen Grillenzirpen ein.
So ein Gartenzirpen. Nee, dieser, dieser. Stellt euch vor, wie bildlich ein großer Heuballen durch die Filmeszene geht. Nee, das ist ja kein Heuballen, das ist ja so ein Distelstrau. Naja, dann, Schatz. Ja, da würde ich mal sagen, willkommen zu Eltern nach Acht, der Tagesabschlussbericht. Heute haben wir eine ganz richtig klasse, ober, mega, d, super, duper Folge für euch. Und die sagt euch Franziska an. Was? Was? Das ist, warte, warte, warte, ich bin dabei. Ich habe ja eh das Telefon hier, aber das habe ich sonst nie da. Aber es ist wirklich so, dass ich jetzt drauf gucke. Unsere heutige Folge, wieder arbeiten, wieder wir selbst. Die Kinder sind in der Kita, wir in der Krise. Oh ja. Identitätskrise, Dominik. Wir sind im neuen Kapitel unseres elterlichen Lebens angekommen. Und zwar gehen beide Kinder in die Kita. Ist ein bisschen lustig, weil faktisch haben wir den einen eingekietert und jetzt ist er seit 14 Tagen krank und zu Hause. Aber theoretisch ist er sozusagen nicht mehr zu Hause. Da waren ein paar Wochen dazwischen, wo man eine kurze Identitätskrise haben konnte. Jetzt bin ich einfach back im Kinderwagen schieben und denke mir, alles gut, alles gut. Ja, puh, puh, war nur ein Test. Da muss ich mich gar nicht mit auseinandersetzen. Das Leben schenkt dir was. Also es war einfach nur ein Test. Du hast festgestellt, du warst dich vorbereitet aufs Leben. Und jetzt hat dir das Leben nochmal die Pause gegeben. Und jetzt können wir nochmal überlegen, was wir dann machen. Take care what you wish. Vor. Ja, genau. Und ich glaube, dass, also ich finde gar nicht, dass das nur mich betrifft. Also wir haben uns kurz darüber ausgetauscht, bevor wir hier aufnehmen. Und Dominik meinte, so richtig habe ich das gar nicht. Und ich weiß nicht, in wie vielen Folgen du gesagt hast, ich in meiner Midlife-Crisis, ich der mir Hobbys suchen muss. Und ich finde schon, dass das dazu gehört. Ja, spannend. Wir hatten schon mal einen Aufnahmeversuch für die Folge vor zwei Tagen. Der ist ein bisschen fief gegangen, weil wir eine unterschiedliche Vorstellung tatsächlich von dem haben, was gerade passiert. Und wir kommen beide aus unterschiedlichen Richtungen. Also ich meine Franzi als Selbstständige vollbeschäftigt und ich aus meiner mich sehr annervenden Burnout-Genesung, wo mein Job ja eigentlich gerade an mir arbeiten und gesund werden ist. Und du kommst jetzt theoretisch zurück ins alte Leben, Fragezeichen, Ausrufezeichen. Und ich falle in ein tiefes Loch des Selfcare-Kapitalismus. Schön. Wow. Starkes Wort. Und muss mich hier irgendwie um mich selbst kümmern. Und daher fühlt es sich für mich halt nicht so an wie eine Identitätskrise, sondern mir geht hier alles auf den Sack, weil ich mich jetzt mit mir selbst beschäftigen muss. Ist vielleicht dasselbe. Am Ende dasselbe. Die Folge wird es zeigen, aber erzähl doch mal. Ich saß letzte Woche mit meiner Freundin zum Mittag zusammen. Der Tag, an dem ich krank wurde. Und danach ging es rapide abwärts. Da habe ich ihr das erzählt, dass ich momentan gar nicht weiß, wer ich bin. Und ich wusste, dass das auf mich zukommt, weil ich kenne das von Finn, von
der Eingliederung, der Wiedereingliederung von Finn. Mann, der, wie heißt es, wie heißt es, Kindergarten? Einkitatisierung. Einkitatisierung. Die Eingewöhnung. Ich kenne das da, dass als man dann durchaus eben genau das auf einen zukommt. Aber nur weil ich wusste, dass es wieder kommt, hat es das nicht einfacher oder wettgemacht. Und ich weiß nicht, wer ich gerade bin. Und ich weiß, und das ist das Schwierige, ich weiß nicht, wer ich sein möchte. Das ist das Problem. Ich glaube, den besten Moment hatte ich, und ich weiß nicht, ob das manchen anderen nicht auch schon so ging, als ich Instagram durchgescrollt habe. Und dann kommen ja immer die, die du am häufigsten guckst, ganz vorne. Das kannst du nicht wissen, weil du nicht viel Instagram machst. Sieben Jahre war ich abstinent, übrigens. Sehr gut. Jetzt nimmst du wieder Reels auf. Voll süß. Ich liebe das. Ich finde das so süß. An diesen Abend kam dann die eine Mutter, die sich immer übelst gehen lässt, wenn sie ihr Kind nicht hat. Feiern geht, abrockt und dann so jet set live und hast du nicht gesehen. Dann kam ein Model. Dann kam die Mutter, die immer die perfekte Brotdose macht und die Übermutter ist so ein bisschen. Was ich aber auch total spannend finde. Und dann kam noch die, die Business macht. Und nach den vier Leuten dachte ich so, ja, das beschreibt gerade genau das, wo ich dazwischen stehe. Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht. Bin ich noch das Model? Bin ich die, die Fashion liebt? Und jetzt weißt du, da wieder reingeht. Bin ich die perfekte Brotdosen-Mama, die alle Kindergeburtstage 15, 18 Tage vorher vorbereitet und schon genau weiß, welchen Kuchen sie beckt? Oder bin ich die coole Mama, die ihr Kind ganz toll anzieht? Oder bin ich die, die das Business rockt? Dafür bräuchte ich erst mal eine neue Business-Idee. Und das zerreißt mich gerade. Ich weiß nicht, wer ich bin und ich weiß nicht, wer ich sein möchte. Aber jetzt ist ja ein bisschen wie beim Date. Jetzt bist du ja mit uns direkt im Bett gelandet. Und jetzt haben wir den ganzen… Spucke ich meinen Tee gleich ins Mikro? Den Kennenlern-Teil haben wir jetzt mehr oder weniger ganz übersprungen. Ich finde, zu einer Identitätskrise gehört auch so ein bisschen der Blick in die Vergangenheit. Weil um zu verstehen, wo es hingeht, muss man vielleicht auch mal kurz überlegen, wo man herkommt. Und dann ja die spannende Frage, was hat sie dir denn vorgestellt? Du kommst aus einem Leben, wo du selbstständig an deinen verschiedenen Business-Ideen gearbeitet hast. Bist dann in die Mutterschaft gegangen. Die Mutterschaft. So, was ist das? Die Mutterschaft. Die Muttertät. Oh Gott. Muttertät. Das heißt so. Ist das ein schönes Wort? Muttertät. Für mich ist das mittlerweile normal, weil das… Die Muttertät. Du weißt nicht, was das ist. Nee, hab ich noch nie gehört, das Wort. Die Veränderung nach der Geburt. Wie heißt denn das dann bei uns? Papatät? Das passiert nicht. Puppatät. Bei euch heißt das immer noch Puppatät. Wow. Ich kenn's nicht. Nein, das ist ein richtiges Wort. Das gibt es. Da gibt es Forschung zu… Okay, wir hören ja auf. Weil ich naiv bin und es nicht kenne. Na gut, ja. Und dann bist du jetzt dann in die Mutterschaft gekommen. Und dann hast du ja in diesen zwei Episoden, wo du die
Kids das erste Jahr voll betreut hast, hat man sich eine Vorstellung gemacht, wie es dann weitergeht. Total. Und war deine Vorstellung dann nicht, ich geh einfach wieder zurück und mach dann weiter? Ja, genau hier war die. Okay. Also ich hatte halt unterschiedliche Ansätze. Bevor ich Finn bekommen habe, war ich hauptsächlich eigentlich Fulltime-Model und Instagram war schon mit im Game. Aber ich dachte halt, okay, geht dann weiter. Und musste ich relativ fix merken, das funktioniert nicht mit Kind. Auf einmal habe ich… Na genau, deswegen frage ich ja. Also hast du es dann nicht zu Ende gedacht? Ja. Das ist ja die spannende Frage. Ich denke, ich denke, du hast super viel gearbeitet. Und warst viel unterwegs, bist viel gereist. Und das ist ja relativ self-fulfilling, dass das mit zwei Kindern ein bisschen schwieriger wird. Und es gab nicht zwei, wir reden ja erst mal von dem ersten Sprung. Es gab ganz viele Models, die mit ihrem Kind reisen. Ich dachte, klar, machen wir alles, was ich dann für eine Mutter werde. Weiß man ja nicht. Und dann habe ich gemerkt, so alles klar, ich fliege jetzt nicht mal schnell nach Mailand, Paris und hast nicht gesehen. Oder nach Barcelona für ein Shooting mit meinem drei Monate alten Säugling, weil ich das nicht war. So, und dann, ich habe nachher relativ schnell gemerkt, ich muss priorisieren, das alles zu wuppen. Das geht nicht mehr, war eine schöne blauäugige Vorstellung, aber ist nicht mehr so. Aber ich konnte neu sortieren nach dem zweiten Kind. Und das ist jetzt der Unterschied. Habe ich diese Standbeine noch, aber weiß nicht, wer ich dabei bin. Es gibt da noch so viel Spielraum, ich weiß nicht, dass ich, weißt du, also gar nicht die Berufung, sondern mein Bild. Ich habe es noch nicht verstanden. Du hast noch nicht verstanden. Beim ersten Kind hatte ich eher das Gefühl, ach, ich muss mein Business schärfen. Weißt du, da hatte ich die Identitätskrise. Ich habe zu viel, ich muss ein bisschen runterbrechen. Was ist wichtig, was nicht. Jetzt habe ich gerade die Identitätskrise von mir. Also kann ich das schlecht erklären, ne? Ja. Ich weiß nicht, wie ich sagen soll. Und du bist auch schon wieder mit uns allen im Bett? Wir sind immer noch beim Date. Hallo. Du fängst immer hinten an. Also ich verstehe es nicht ganz, ne? Ich gehe jetzt mal von mir aus. Ich muss auch nicht hinten anfangen. Warte, ich will ganz kurz erzählen. Und zwar, ich habe ja vorher, ich war auch selbstständig und ich habe eher so in Wellen gearbeitet. Als Freelancer hatte ich Aufträge und hatte keine Aufträge. Selten gab es was dazwischen. Dann habe ich immer im Wechsel 60, 70, 80 Stunden die Woche gearbeitet oder 20 Stunden die Woche. und dann bin ich in der Festanstellung und dort habe ich einfach kontinuierlich durch irgendwas bei 60 Stunden die Woche gearbeitet. Und dann kam unser erstes Kind. Und dann irgendwann nach einem Jahr die Erkenntnis, dass ich krank bin oder krank geworden bin. Dann wurde mir relativ schnell bewusst, ich habe jetzt ein Kind, meine Einstellung zum Arbeiten, meine Priorisierung der Arbeit in meinem Leben, die hat mich krank gemacht. Also werde ich nicht wieder dort einsteigen, wo ich herkomme. Also bei mir war das relativ früh klar. Dann kam so ein zweites Kind und es hat es nur manifestiert. Weil wenn ich jetzt zum Beispiel zurückgehen würde in meinen alten Beruf, hätte ich einmal den Arbeitsstress, den ich vielleicht ganz viel Selbstdisziplin von 60 auf 50 Stunden unterkriegen würde. Dann aber komme ich nach Hause und versuche hier irgendwie noch am Family-Leben mit teilzunehmen und hätte irgendwie
nur so 14 Stundentage und würde einfach ausbrennen, weil ich nicht gut darin bin. 1. Mich für so eine Dauerbelastung gut zu strukturieren und B. Würde ich meine Kinder zu wenig sehen. Und meine Priorität und mein Hobby war immer Arbeiten, weil für mich Arbeiten immer einfacher war, als mich um mich selbst zu kümmern. Wenn ich Dinge nicht greifen kann, wenn ich sie kreativ total selbst ausdenken muss oder mich finden muss in irgendwas, denke ich immer so, nee komm leck mich, dann mache ich lieber den Rechner auf. Aber das ist mein Punkt gerade. Ich habe die Arbeit, die ist da. Ich kenne meine Arbeiten, die ich tun muss. Ich muss sie jetzt nicht mehr priorisieren. Sondern das, was du gerade gesagt hast, bin ich wieder diese, die Kreativ-Franzi, die jetzt wieder Klamotten macht oder Wein rausbringt? Oder will ich das überhaupt wieder sein? Also ich habe Ideen und will ich die alle verwirklichen? Ist das gerade überhaupt möglich? Also das ist mein Punkt. Welche Frau bin ich gerade? Welche Mama will ich sein? Alles, was ich vorhin aufgezählt habe. Ich will, dass mein Kind eine geile Brotdose hat. Ich möchte die Fashion-Mom sein. All das liebe ich ja, aber... Aber es findet ja nicht statt. Und das ist der Punkt. Ich mache alles nicht richtig. Und das habe ich letzte Woche dann zu meiner Freundin gesagt. Ich mache alles, aber nichts davon richtig. Weißt du? Ich bin da mal gut und da mal gut und dann mache ich das ein bisschen und das ein bisschen. Aber ich verliebe mich nicht in diese eine Sache. Ich... Verstanden, aber nicht verstanden? Immer noch nicht. Also alles davon ist das, was ich liebe. Alles ist davon... Genau, das hast du jetzt schon ein paar Mal gesagt, aber das erklärt es ja nicht, wenn man es mit denselben Moden nochmal sagt. Wow, das ist gut, aber wir lassen das. Du bist gerade sehr sehr heulistisch unterwegs. Ja. Ich versuche mal wieder so runterzukommen in den Alltag. Also jetzt, das Leben dreht sich ja weiter und jetzt kannst du da sitzen und philosophieren. Aber wie sieht denn dann jetzt ein Tag aus? Also jetzt war ja unser Zweitgeborener das erste Mal in der Kita. Du hast auf einmal wieder sieben Stunden Zeit. Das ist ja süß berechnet. Ich habe hier fünf Stunden stehen. Oh ja, fünf. Wir kommen ja auf sieben. Ich habe keine Ahnung. Keine Ahnung, wie ich auf sieben kam. Und fünf Stunden ist halt nichts, finde ich. Na, ist das so. Also fünf mal fünf Tage die Woche sind ja immerhin 25 Stunden, wo man jetzt kein Kind an der Backe hat und du hast ja nicht jeden Nachmittag jetzt ein Kind. Das haben wir ja auch neu strukturiert und versuchen das gerade für uns umzusetzen, dass man dann sogar ganze Tage bekommt. Das war jetzt erst ein oder zwei Mal, aber das ist vielleicht das beste Beispiel. Der erste Tag, den du mal komplett hattest. Was hast du denn da gemacht? Ich arbeite nur ab. Das heißt also, es gibt bestehende To-Do-Listen. Ich gehe nur ab zu arbeiten. Und ich habe nicht diesen Freiraum, um herauszufinden, wer ich bin und wer ich sein möchte. Da kommt ein Ding nach dem anderen und ich bin nur am Rennen, habe ich das Gefühl. Und ich brauche aber eigentlich… Wie früher. Mal so. Ich komme jetzt nicht wieder mit deinem Barbar-Di-Tag. Nee. Den ich immer noch nicht, immer noch nicht gemacht habe. Ja, okay. Wie er rüber gehen will. Dann gehen wir jetzt mal drüber. Ja.
Genau. Ich wollte aber gar nicht sagen, dass ich einen Barbar-Di-Tag brauche dafür. Ich bräuchte mal eine Woche Langeweile. Und das habe ich mir nämlich auch gedacht. Also mit diesen fünf Stunden. Jetzt mal, um darauf zu kommen. Von den fünf Stunden. Da bleiben effektiv eigentlich schon nur noch vier Stunden am Tag. Essen, Kaffee, nochmal Mittagessen. Und das mache ich schon dann neben den Rechner. Also ich rechne eigentlich nur die Zeit. Aber okay, sagen wir vier, fünf zehn. Und dann fällt es mir halt total schwer, hier zu sein und wirklich nicht, wenn ich dann die Arbeits-Franzi bin, in die Mama-Franzi zu verfallen. Weil es hier aussieht. Weil die Wäsche piept. Weißt du? Mir fällt es super schwer gerade, mich zu sortieren. Also weil es nur ums machen, machen, machen, machen, machen, machen, machen. Ich bräuchte eigentlich mal ganz kurz Luft. Ja, aber das ist doch dann schon deine Lösung, oder? Also alles, was ich höre, ist ja eher, dass du, jetzt haben wir natürlich eine Sondersituation, dass wir nicht zurück in eine Festanstellung gehen können, Also ich müsste nur neu anfangen und du hast keine. Nein, nee, ich möchte auch nicht. Genau. Jetzt machst du ja praktisch aber denselben Move. Also das heißt, jetzt ist deine Muttertät vorbei. Ey, wie kann dieses Wort für dich so neu sein? Ja, ich beschäftige mich nachher mit dem Wort. Und dann kommst du wieder zurück auf die Arbeit. machst du praktisch gefühlt dort weiter, wo du aufgehört hast. Bist du aber völlig unsortiert in der Sache sozusagen. Unsortiert im Sein. Aber jetzt ist ja die spannendere Frage, also würde dein Problem lösen, dass du dich einfach vorher, bevor du wild abarbeitest, dich hinsetzt, dich neu strukturierst, dir vielleicht ein kleines Moodboard oder ein Strategieboard baust, wo du dir überlegst, okay, was will ich jetzt eigentlich erreichen, dem, was ich mit meiner Zeit anfange. Und dir dann eine Strategie überlegst, wie du das abarbeitest und die To-Dos umsetzt. Oder ist es tiefer, dass du sagst, auch wenn ich das tue, sitze ich eigentlich hier und denke mir so, nee, das ist eigentlich gar nicht mehr das, was ich möchte. Ich wäre jetzt lieber Bäckerin. Das denke ich nicht. Aber ich denke mir, weil ich halt aus diesem Machen komme, aus diesem, ich erfinde irgendwie das Nächste, was unter meinen Namen läuft und das passiert gerade nicht. Und das setzt mich unter Druck. Und deswegen weiß ich, ich glaube, so kriegen wir die Schleife. Aber das hat nichts mit To-Dos abarbeiten. Das ist auf jeden Fall, klar, das muss man neu strukturieren etc. Das ist aber nicht das Problem. Das Problem ist ja immer noch, ich hustle durch den Tag und habe aber keine Sortierung, wer ich bin. Also ich bin dann mal. Du sagst immer dasselbe und ich verstehe es Ich kann es dir nicht. Aber lass doch mal ganz kurz zu dir gehen. Vielleicht ergibt sich das dann aus einem anderen Moment, dass ich es dir besser erklären kann. Okay. Das können wir erst mal festhalten. Also du sagst, jetzt ist das Kind in der Kita. Ich habe hier im Schnitt fünf Stunden, manchmal sogar sieben oder acht Stunden Zeit, um wieder Dinge umzusetzen und aktuell hast du ein Kopfchaos, wo du praktisch nur einfach weiter rotierst und dich aber
gar nicht mit dir selbst auseinandergesetzt hast, was der Sinn der Reise ist sozusagen. Also es gibt kein Reiseziel, es gibt nur du sitzt im Flugzeug und das Ich bin da so ein Bild rum und ich halte meinen Kurs, das nämlich was ich vorher gemacht habe, was vorher normal war, aber kann nicht sagen, was ich daran festhalten möchte, ob ich auf diesen Kurs weiterfahren möchte. Und ich glaube, da kann man schon sagen, bevor es zu dir geht, so geht es wahrscheinlich der einen oder anderen Mutter in der Festanstellung genauso. Die geht auf einmal nach einem Jahr zurück in den Beruf und auf einmal merkt sie erstens, bestimmte Sachen sind gar nicht mehr so wichtig. Dann kommen halt Arbeitskollegen, wer hat denn das letztens gesagt? Ich habe genau dasselbe Gespräch im Kopf. Ich habe gar keine Kraft, mich über die Kaffeemaschine aufzuregen, weil es interessiert mich nicht. Mein Problem sitzt zu Hause so ungefähr. Also die Dinge, über die ich mir wirklich Gedanken machen muss, die sitzen zu Hause. Das ist genau der Effekt, den ich bei der Folge Freundschaften für mich identifiziert hatte. Diese Gespräche, und ich sage es jetzt so extrem, um einen Punkt klar zu machen, interessieren mich nicht mehr. Also dein Leben, in dem du, und da hatte ich gestern erst einen Post zu gelesen und kommentiert, ich weiß ja gar nicht, was habe ich denn mit meiner ganzen Zeit vor den Kindern gemacht. Und jetzt ist dein Leben dasselbe wie vorher, nur irgendwie auf einem Podest von To-Dos, einfach so 100 Meter höher gehoben. Und mit höher meine ich nicht besser als andere, sondern schwieriger oder voller. Und dann guckst du von deinem Podest da runter auf jemanden, der gerade frisch aus dem Whirlpool nach zwei Stunden Fitnessstudio kommt und sagt, Mensch, stär mal nicht rum. Du sagst immer, du bist müde. Du kannst ja nicht immer müde sein. Doch, kann ich. Halt's Maul, Digga. Mein Leben ist nicht mehr wie Digga regt sich da über die Kaffeebohne auf, die wahrscheinlich, oder die Kaffeemaschine. Genau. Und du denkst halt, zum ersten Mal ist mir scheißegal. Ja, genau. Das ist mir völlig hupen. Genau. Und jetzt mal wieder zurück. Dann geht die oder derjenige oder die Mutter, wir reden ja über sie, dann zurück zur Arbeit, merkt, dass auch 40 Stunden viel zu viel für sie sind, weil sie denkt, okay, ich sehe ja jetzt mein Kind gar nicht mehr. Also ich glaube, dass jeder in so eine Art Identitätskrise rutscht. Sobald man dieses Ja, gibt ja auch genug, die noch zwei Jahre warten und dann wird es wahrscheinlich noch intensiver, auf einmal hinterfragst du. Und da vielleicht weniger, wer bin ich oder auch, sondern eher, will ich das noch? Und das, weißt du? Also will ich noch so viel Zeit meines Lebens in dieses Unternehmen stecken, will ich nicht lieber da runtergehen und meine Kinder oder mein Kind länger am Tag sehen? Und das habe ich schon vermehrt gehört, gerade bei Frauen, die einfach wieder in die Vollanstellung gehen. Ich schaue mir das an. Wenn ich merke, dass das mir zu viel wird, werde ich mit den Stunden runtergehen. Absolut. Ich habe jetzt nochmal, weil du das Wort mehr oder weniger inflationär verwendest. Okay, jetzt los. Ich lasse da mal KI auszählen, wie oft du es gesagt hast. Einfach nochmal die Definition mir angeschaut. Eine Identitätskrise ist ein Zustand tiefster Verunsicherung, in dem ein Mensch sein eigenes Selbstbild, seine Werte,
Ziele und seine Rolle im Leben grundlegend grundlegend in Frage stellt. Ich glaube, es hilft so ein Das merkst du ja gerade. Und das sage ich ja die ganze Zeit. Meine Rolle ist mir nicht bewusst. Ich bin von allen ein bisschen. Und die Antwort meiner Freundin, das habe ich vorhin nicht beendet, war, du kannst doch auch von allen ein bisschen sein. Und da bin ich irgendwie gerade nicht zufrieden mit. Ich mache alles ganz gut, denke ich. Aber ich will es eigentlich sehr gut machen. Weißt du? Oder mich halt Dinge gut machen und eins, zwei, drei, vier Dinge sehr, sehr gut. Sehr, sehr gut. Sehr, sehr gut. Wer macht das? Sehr, sehr. Der ist ein Knopf bei dir. Ach ja. Sehr, sehr gut. Okay, verstanden, verstanden, verstanden. Jetzt… Nee, aber jetzt lass mal zu dir gehen. Ist doch jetzt mein Punkt. Ich wollte es gerade sagen. Jetzt zu mir. Ja, erzähl. Lass dich aus. Ich wollte es noch sugarcone. Was ist deine Frage? Wie äußert sich deine Identitätskrise? Ich habe ja keine. Wie äußert sich dein Auseinandersetzen mit der Eigenpflege? Mit der Eigenpflege? Das klingt wie Altenpflege. Bin ja auch schon 47. Naja, aber das Ding ist, du hast schon eine. Wie gesagt, also du sagst schon häufiger, also in meiner, ich glaube ich bin in der Midlife Crisis, jetzt muss ich mir neue Hobbys suchen. Und das ist ja genau dasselbe. Ich sage da nicht, dass ich glaube, dass ich in einer bin, sondern dass sich das so anfühlt, weil ich mir total bescheuert vorkomme. Und da will ich nur sagen, Hobbys bei mir genauso. Denke ich mir so, bin ich jetzt noch die Sportfee? Habe ich geliebt? Ich war laufen, ich habe Marathon, ich bin ins Fitnessstudio, ich habe die Class und das gemacht. Das gehört für mich alles dazu. Ich glaube, dass ich das Wort Identitätskrise, oh Gott, Identitätskrise, das ist ein fieses Wort, wirklich gut verwenden kann, weil, und das sage ich jetzt auch nur, um den Punkt klar zu machen, mich ungern selbst in eine Opferrolle packe. Und das meine ich nicht böse, in keinster Weise. Ich will nur den Punkt schärfen. Ich habe im Leben Identitätskrisenmomente, in denen ich mir überlege, aha, nee, das ist gerade scheiße. Ja, okay, was kann ich machen, um das zu ändern? Bei mir ist es eher wie so ein Hamster. Also wenn man jetzt mal das Bild Hamster und Hamsterrad im Käfig nimmt, bin ich jetzt nicht der Hamster, der vor diesem Laufrad steht und anzweifelt, ob er da drin auch laufen möchte, sondern ich bin dann eher der Hamster, der dieses Laufrad nimmt und erstmal an eine andere Stelle steht, dass ich mit einem anderen Ausblick laufen kann. Und wenn mir das nicht gefällt, dann nehme ich das Laufrad und lege es einfach mal auf den Rücken und schaue mal, wie das dann läuft, wenn ich einfach in diesem Laufrad im Kreis laufe und sich das Ding nicht bewegt. Und wenn mir das nicht gefällt, m ich das Laufrad aus meinem Käfig raus und renne einfach Kreise im Käfig. Und wenn mir das nicht gefällt und so weiter und so fort. Das heißt, mein... Das kann ich gerade gar nicht auf meine Situation ummünzen. Musst du ja nicht, ist ja meine Situation, hast du nach meiner gefragt. Und mein Problem oder meine Herausforderung ist, dass ich das Problem erkenne. Also ich sehe, das Problem ist XYZ, dass ich zum Beispiel eben nicht mehr so viel arbeiten kann und werde. Und die Art von Beruf, in die ich gekommen bin in meinem Leben und ich betone, bekommen bin, ich habe das nicht gewählt, das ist mir passiert im Leben. Und
ich war gut darin, die funktioniert nur mit 40, 50, 60 oder mehr Stunden. Das ist das, was meinen Job ausmacht. Führungskraft im Vertrieb ist einfach arbeitsintensiv und zeitintensiv. Das heißt also, es ist relativ schnell klar, ich bin der Hamster und ich werde nicht mehr in dieses Laufrad reingehen können, in dem Ausmaß. Was mache ich stattdessen? Und jetzt bin ich aber in so einer Optimierungsschleife und das ist dann das, was mich aktuell frustriert. Gerade wachsende Frustration, weil jetzt kommt ein bisschen Zeit zurück und dadurch auch Zeit darüber nachzudenken, wo stehe ich gerade und was habe ich erreicht in den letzten zwei Jahren. Und ich habe Fortschritte gemacht in der Krankheitsheilung, habe aber noch ganz viele Issues, mit denen ich umgehen können muss und die können morgen vorbei sein. Also es kann den Durchdruck geben. Kann aber sein, dass ich hier noch ewig an der Scheiße rumhänge. Oder, was auch sein kann, ist, dass ich jetzt für immer so bin. Das kann natürlich auch sein. Und das ist der Moment, in dem ich gerade lebe, dass ich in Optimierungsschleifen hänge. Das probiere, das probiere, mir das überlege. Jetzt machen wir zusammen einen Podcast und gucken, wie das für mich funktioniert und so weiter und so fort. Das heißt, ich habe an der Stelle keinen Stillstand. Ich habe nicht dieses Kloster, in das man geht für sechs Wochen und mal vor sich hin sinniert. Was könnte das sein, was für mich funktioniert und probiere immer wieder neue Sachen aus und die funktionieren aber nicht. Und dann fange ich wieder von vorne an, wieder von vorne an und wieder von vorne an. Und daher bin ich nicht in einer Identitätskrise. Also ich bin nicht zutiefst verunsichert, wer ich bin. Ich bin aber zutiefst genervt, wer ich bin und es kotzt mich hart an. Ja, ich verstehe. So, und ich bin nicht der, der ich eigentlich sein möchte. Jetzt kommt aber der Identitätskrisenteil. Der, der ich war, der kann ich nicht mehr sein. Und willst du der? Würdest du wollen, wieder der zu sein, der du warst? Na, ich war schon geil. Wow. Also, Entschuldigung. Ja, ich war auch geil. Aber will ich jetzt wieder die sein, die ich war? Ja, genau. Also ich war super zufrieden mit meinem Leben. Und das ist doch schön, wenn man das von seinem Leben sagen kann. Ganz lange unterwegs, dass auf meiner Beerdigung dann mal Frank Sinatra läuft. I did it my way. And I did it my way. Also ich hatte Spaß. Ich fand es cool. War genau richtig. Es ist super viel zufällig passiert. Ich bin in viel reingeraten. Ich habe selten Sachen absichtlich gesteuert. Teil des Problems, warum ich dann krank geworden bin. Weil wenn dann immer von außen das Leben dich steuert, kommt dann irgendwann der Punkt, wo es sich auch drehen kann. So wie bei mir. Und auf einmal ist es halt scheiße und nicht mehr geil, dass es mir passiert. Aber ja, ich war zufrieden. So, aber was mir ganz, ganz klar ist, nee, da kann ich nicht hin zurück. Also es funktioniert nicht. Weil es ja jetzt auch geil ist. Auf eine andere Art und Weise. Auf einmal ist es. Es geht nicht um, man muss nicht immer gleich mit Dad oder Mom gilt kommen. Also ich liebe meine Kinder und das ist auch komplett richtig. Mein Leben ist jetzt auch richtig, richtig gut. Vo allem, dass wir diese zwei Kinder haben. Es gibt selten etwas bereichernderes in meinem Leben. Nein, es gibt nichts bereichernderes in meinem Leben als diese zwei Kinder. Aber es geht jetzt um mich. Und das ist ja das Schöne, dass man eben rhetorisch sich
zumindestens mal aus dieser ganzen Eltern-Bubble rauslösen darf. Und eben dann in einer Identitätskrisenfolge darüber sprechen kann und über sich nur reden kann. Und ich bin jetzt nicht mehr der von früher. Ich weiß, ich werde nicht mehr der sein und will auch nicht mehr der sein von früher, weil ich jetzt Kinder habe. Und es ist für mich aber dann die Identitätskrise, wenn man das Wort verwenden möchte. Was muss ich jetzt als nächstes machen, um den Weg dorthin zu finden, wo die Reise hingeht? Ich habe noch kein Ziel. Ich habe tatsächlich auch kein Ziel vor Augen, wer und wie es aussehen könnte. Ich habe so eine ungefähre Idee. Eine Idee, entweder Teilzeit oder Freelance-Geschichte. Ab dann bist du schon weiter als ich. Die Zeiten, naja gut, das ist ja nicht mal ein Rahmen. Es ist nur eine Grundidee. Jetzt lese ich viel auf Instagram und Instagram ist für mich kein Informationsquellen. In dieser Show-Bubble lese ich in der Eltern-Bubble, dass Teilzeit jetzt auch nicht die Erfüllung ist, weil du gefühlt im Teilzeitjob so viel arbeitest wie im Vollzeitjob plus die Kinder hast und weniger Geld verdienst, was eine scheiß Kombi ist. Daher ist das vielleicht doch nicht so erstrebenswert. Aber es muss ja irgendwas sein, was am Ende des Tages beruflich so erfüllt, dass ich morgens aufstehe und nicht denke, warum sollte ich das jetzt machen und nicht mit meinem Kind puzzeln. Wenigstens diesen Wert muss dieser Beruf ja haben, der als nächstes kommt, den ich tue oder die Berufung. Und sie muss so einteilbar Genau, das ist der Punkt, weil der Beruf bringt dir nur das Geld. Du kannst dich ja auch wirklich nur dafür entscheiden. Da habe ich einen richtig interessanten Punkt gelesen auf wiederum LinkedIn letzte Woche. Da hat einer gepostet und das fand ich richtig stark, den Satz. Wann fing das an, dass es nicht mehr okay ist, dass ich einfach nur für Geld arbeiten gehe? Das ist für mich völlig okay. Okay. Also ich muss schon aufstehen und nicht denken, oh Gott, mein Job ist so sinnlos. Dann nehme ich lieber kein Geld. So schlimm darf es nicht sein. Verstehe ich völlig. Ich möchte auch morgens aufstehen und Bock haben. Und dass es dann mal ein paar Tage gibt, wo ich denke, ach du Scheiße, heute habe ich wirklich keinen Bock, ist, gl ich, völlig normal. Aber grundsätzlich möchte ich gerade nicht nur arbeiten, um Geld zu verdienen, wie der das geschrieben hat. Aber es ist auch völlig in Ordnung, wenn man das macht. Wenn man einfach morgens 7 Uhr seinen Dienst antritt und dann eben, was weiß ich, 16 Uhr nach Hause fährt. Es ist völlig in Ordnung. Ja, ich habe jetzt überlegt, ob ich im Tierpark mich bewerbe. Das ist Ja, doch Gott, dann könnten hier ein paar Leute dann immer mal zu dir kommen. Nee, ich lasse keinen kostenlos rein. Das ist ja dann mein Job. Wir haben da einen Code, der heißt Dominik20. Und dafür bezahlst du 20 Prozent mehr im Tierpark. Ja, das geht dann an dich. Ich würde aber ab und zu so einen Otter auch mit nach Hause bringen. Oder so einen Krokodil. Ach nee. Ach komm. Verstanden und noch nicht ganz verstanden. Jetzt ist ja, jetzt gucken wir mal in die Zukunft. Richtig. Wagen wir mal den Blick. Zurück in die Zukunft. Jetzt hätte ich gerne mal. Kannst du eh nicht mit anfangen, mit dem DeLorean. Mit dem DeLorean des Lebens. Jetzt setze ich mich rein und düse los. Ja. Und er spricht mit mir. Du, ich rede da mit JetGPT drüber. Und er hat mir letztens richtig gut geholfen. Ach, die Zukunft. Jetzt gucken wir mal in die Zukunft. Jetzt sagst du, du hast eine Identitätskrise. Jetzt
haust du mal auf übernächste Woche. Es sind beide Kinder wieder gesund. Sehr optimistisch. Und gehen beide in die Kita. Jetzt hast du dann direkt den ersten sieben-Stunden-Tag, den du Zeit hast. Was wirst du an dem Tag machen? Aba. Abarbeit. Jetzt, nachdem du hier... Abarbeit. Nee. Nee. Jetzt hast du hier... Warte, ich gucke auf die Uhr. 35 Minuten gejammert. Jetzt musst du ja was ändern. Genau. Was machst du jetzt anders? Es scheitert bei mir nicht. Montag in 14 Tagen. Ja, ist doch gut. Die Struktur ist es ja nicht. Die Struktur kann ich mir ganz leicht widerlegen. Aber das ist ja nicht das Problem. Aber was ich gemacht habe, und das hatte ich ja gerade zu Anfangs gesagt, ist alles, was meine Bedenken gerade sind, nicht nur meiner Freundin letzte Woche Mittwoch zu erzählen, sondern eben einer KI, die das enorm gut für mich strukturiert hat. Deswegen bin ich losgelaufen und hab ein Whiteboard gekauft. Und damit lege ich dann los. Weil jetzt werde ich es nicht mehr schaffen. Seit Jahren. Du hast alle meine Whiteboards. Whiteboards weggeschmissen. Ich hab gestern Abend... Weggeschmissen. Ich weiß nicht, wie viel Wert ich da weggeschmissen habe. Und da fragst du einmal diese dämliche KI und dann kaufst du den Scheiß. Also wirklich, das ist ja unterschätztes Gold. Wahnsinn. Also ich fange an, meine Identität zu schärfen. Und witzigerweise hat KI dasselbe gesagt wie meine Freundin. Nur hat die nicht so lange Zeit wie KI. Ich kann auch von allen ein bisschen sein. Und ich muss nicht zurück zu der Franzi, die ich war. Aber ich kann die so ein bisschen mitnehmen und vielleicht eben auch die Vergleiche ziehen und daraus ein paar Sachen wieder mit einbauen. Und das würde mich dann glücklich machen. Ist das so? Ja, das weiß ich ja noch nicht. Wie, was machst du denn Montag in zwei Wochen quasi? In anderthalb? Na, ich finde den Podcast tatsächlich sehr erfüllend, weil ich sehe, dass wir Menschen erreichen. Und daher mag ich das und finde es super gut, hier dran weiter zu arbeiten. Und parallel, und dazu komme ich jetzt, muss ich wieder besser werden darin, an Tagen, wo ich weiß, was passiert, schaffe ich es ja schon ganz gut, mich um meine Krankheit und um die Heilung zu kümmern, indem ich mich um mich selbst kümmere und Dinge tue, d mir gut tun, um meinen Geist sozusagen wieder zum Rennen zu bringen. Aber die Tage, die unvorhergesehen sind, wie jetzt zum Beispiel, ich meine, wir haben das eine Kind in die Kita gebracht und zack ist es krank und du fängst wieder von vorne an. Also gehen Sie zurück auf Los und ziehen Sie nicht 4.000 Euro ein. 2.000, das ist immer unser Streckpunkt. 4.000. 2.000. Und wenn du direkt auf Los kamst, 8.000. Mit dir hat auch keiner gespielt, als du klein warst, oder? Doch, eigentlich schon, aber nie Monopoly. Es war nicht unser Spiel, der ja hier drunter schreibt. Naja, long story short, dass ich eben jetzt noch ein System finden muss für mich und das ist diese Optimierungsschleife, in der ich halt festhänge. Also ich weiß ja, wo ich hin muss, ich muss gesund werden. Was genau gesund ist, das weiß ich vielleicht nicht, das ist ein fairer Punkt, also das könnte man auch Identitätskrisen-Moment nennen, dass ich gar nicht weiß, was gesund bedeutet, weil ich weiß, dass das, was ich vorher war, jahrelang zu meiner Krankheit geführt Also das heißt, ich kann nicht zurück zu meinem Eil. Und das ist aber gut, dadurch habe ich keine Identitätskrise,
ich weiß, das alte Ding gibt es nicht und jetzt brauche ich das Neue. Ja, gut. So, und das ist so ein bisschen mein Ziel, plus, dass ich mir halt überlegen muss, und das ist sehr neu, jetzt kommt eine Existenzangst, die kommt jetzt dazu, weil ich jetzt nicht mehr nur noch für mich und in unserer Beziehung für dich mitverantwortlich bin, also du bist für dich selbst verantwortlich, aber wir beide kümmern uns ja auch umeinander. Und jetzt sorgen wir aber für zwei Kinder. Und da ist es halt nicht mehr möglich, dass ich monatelang keinen Auftrag habe und irgendwie am Whitebone sitze und das 30. Mal einen coolen Scheiß da dran schreibe. Ja, eine Geschäftsidee. Nicht nur wenn ich mich wieder in die Idee verliebe und dann wieder bei Null anfange und wieder feststelle, was für ein Bullshit, sondern jetzt sind wir Eltern und jetzt sehe ich Ideen ganz anders, bewerte die auch anders, super viel kritischer und fange mit der Idee auch wirklich nur dann an, wenn ich davon überzeugt bin. Total, und das hat mir quasi nach der ersten Geburt mit dem ersten Kind ja auch geholfen, also zu schauen, welches der Sachen mache ich überhaupt weiter, welches hat Potenzial und wie kann ich meiner Verantwortung gerecht werden, die jetzt nicht, ich pimmel hier ein bisschen durchs Leben und haue eine Idee durch die Decke und die nächste im Boden. Try and Error ist das, was ich liebe, aber ich kann es nicht mehr nur noch so machen, weil ich habe eine gewisse Verantwortung, dass es diesen Kindern gut geht und dass sie einen Wohnraum haben und Essen auf dem Tisch haben und ich glaube, das macht halt parallel allen Eltern Druck. Weißt du, natürlich würde die Mutter, die in einer Scheißfestanstellung ist, gerne sagen, hands up, ich gehe, aber es geht ja nicht, du musst ja Essen auf dem Tisch legen. Ist so, lese ich immer wieder, allein schon das Thema Elternzeit, das ist ein finanzieller Einschnitt. Das ist ja Wahnsinn, da brauchen wir gar nicht drüber sprechen, also das jetzt aufzumachen, da müssen meine Eltern noch eine Stunde draußen bleiben. Also ich weiß nicht, ob es irgendwo einen Ort in Deutschland gibt, bei dem Elterngeld funktioniert mit der aktuellen Miete, wir sind hier in Berlin und hier ist die Antwort, es funktioniert nicht. Ja, also es ist völlig verrückt, also du fällst ja auf ein finanzielles Niveau und einfach sagen muss, ich kann mir die Miete, nee, ich kann mir das Leben nicht leisten, wenn ich in Elternzeit gehe und das finde ich ein bisschen verrückt. Ja, gucken wir mal, wo wir übernächste Woche Montag. Sitzt du jetzt sozusagen in 14 Tagen an deinem Whiteboard und schreibst die neue Franzi und dann wischst du es wieder weg und fährst ins Mal Bali. So können wir es auch machen, dann würde ich endlich zu diesem Tag kommen. Ja, und wir nicht mehr auf den Nerv gehen damit. Oh, nee, ich habe jetzt, also das kann man ja mal sagen, ich habe jetzt mit meiner Freundin einen festen Tag im Dezember schon eingebucht. Stark. Wann im Dezember? Da weiß ich nichts von. Steht nicht im Kalender. Steht im Kalender. Oh, Mist. Hast du angenommen, Freund. Oh, nee. Ja, dann sehen wir uns mal Ich finde mich interessiert wirklich, wie es anderen da ging und wie sie vielleicht da auch schon rausgekommen sind und bin gespannt. Also schreibt uns, wie steuert man aus einer Identitätskrise, wenn man gar nicht mehr so richtig weiß, wer
man ist und wer man sein möchte. So, ich gehe jetzt meinen Hamsterrad wegräumen. Gleich geht diese Fahrstürte auf. In diesem Sinne. Schön war es. Kein Gute Nacht heute, sondern schönen Nachmittag noch. Schönes Wochenende. Nee, es ist doch Montag, wenn das Ding kommt. Ach so. Das passiert dann manchmal, ne? Also schon als Freelancer, a jetzt vor allem, kennt ihr das? Also, wenn wir mal ganz ehrlich, als Eltern, wenn man gerade wieder am Stück 13 Tage zu Hause ist, weil die Kinder krank sind und dann gehst du am Montag zum Bäcker und sagst, schönes Wochenende. Passiert mir öfter. Gab es doch letztens auch den Spruch, früher habe ich mich am Wochenende erholt, jetzt erhole ich mich vom Wochenende. Oh, aber das ist nicht umgedreht. Also, früher musste ich mich vom Wochenende erholen und jetzt auch. Ne, hat sich bei mir nichts geändert. Selbe. Ich finde das aber so negativ. Vorher habe ich mich selbst gestresst. Ich finde das sehr negativ. Jetzt stresst nur noch du mich. Oh, tschüss. Wenn es nur die Kinder wären. Aber ich habe ja auch noch Franzi. Ciao. Eltern nach acht. Eltern nach acht. So, was kommt denn jetzt im Hidden Track? Der Hidden Track. Ich habe ein schönes Anekdötchen. Na, was denn? Ich finde gerade ist so eine richtig, richtig schöne Phase des Dreijährigen, der angefangen hat, dann Sachen jetzt einfach so zu sagen. Ach, Mama, ich liebe dich doch auch. Oder was hat er letztens zu dir gesagt? Ich freue mich auf dich. Ja, ich habe mich in der Kita verabschiedet. Ich freue mich auf dich heute Nachmittag. Das ist einfach ein schönes Anekdötchen. Ja, das war auch ein ganz schön kurzes. Ne, ich bin ja noch nicht fertig. Wir können ja darüber philosophieren. Ich habe auch noch eine Idee. Was denn? Irgendwann möchte ich wieder einen Hund haben. Naja, gut, das ist ja, also die Frage stellt sich ja nicht. Die Frage ist, ab wann überleben
wir den Hund? Ja, jetzt gerade nicht. Ich finde das krass, wenn man, also wenn ich dann so Zwillingsleute mit einem Dackel oder Schäferhund rumlaufen sehe, zwei Babys umgeschnallt oder im Kinderwagen, wie auch immer. Und dann denke ich, also krass, die müssen jetzt auch wirklich dann noch abends, muss einer noch dann mit dem Hund gehen. Ja, und jetzt kommt die dunkle Jahreszeit. Also du gehst ja praktisch immer im Dunkeln. Im Sommer ist es ja wahrscheinlich geil, weil du dann nochmal rauskommst. Du, wie auch immer, man schafft das auf jeden Fall. Aber ich, also, ich finde das krass. Ich habe das gestern zu einer Freundin gesagt. Diese Erfüllung, die, oder diese Füllung eines Hundes. Das hört sich komisch an. Die Raumfüllung. Was? Die Präsenz eines Hundes im Raum. Schön. Sehr haptisch gesprochen. Eine Hundefüllung. Wenn er nicht gerade irgendwas tut, sondern ich vermisse unseren Hund manchmal auch nur, Als er geschlafen hat irgendwo in der Ecke und ich gearbeitet habe am Tisch, weil er, weil da was war. Und das ist eine Leere, die ist bis heute nicht gefüllt. Ja. Das ist, das habe ich gestern Abend zu meiner Freundin gesagt. Das vermisse ich sehr. Und da ging es eben um Verantwortung und noch mehr Verantwortung. Also genau das Thema, was wir auch gerade jetzt noch mal abends mit dem Hund gassig zu gehen und sich darum zu kümmern. Wer den Hund im Urlaub übernimmt, okay. Vollkommen zu Recht. Aber dieses Gefühl, was ein Hund oder diese Füllung, die Fülle, die ein Hund halt mitbringt in dem Leben, ist, glaube ich, was, was man nicht nachvollziehen kann, wenn man keinen hatte. Und das fehlt mir wahnsinnig doll. Ja. Das geht mir genauso. Und ich meine, ich hatte 30 Jahre meines Lebens. Ja, das ist Wahnsinn. Ich wusste ja gar nicht, worauf ich spreche, bevor wir Piet hatten. Ja, genau. Und ich hatte vor allem ja auch einen Hund, als ich Kind war. Und das ist ein guter Gefährte einfach eines Tages, der einem Nähe gibt, wenn Eltern vielleicht mal keine Nähe geben können. Ausgründen. Und daher, ich will unbedingt einen Hund. Die Frage ist halt, bei zwei Jungs braucht man dann zwei Hunde, weil die sich um den einen streiten? Nein. Muss man da zwei kaufen? Oder wie läuft das? Das müssen wir da rausfinden. Ich muss gar nicht denken. Und die Größe des Hundes. Ich hatte Fische. Die haben mir auch leere gegeben. Das ist ja was. Und ohne Wertung. Aber es ist einfach, ich verstehe es nicht. Fische. Wir waren heute im Tierpark und da haben wir auch wieder Fische angeguckt. Und die gucken dich an. Und dann guckst du die an. Und dann gucken die dich an. Die können auch Nähe geben. Die habe ich mir aufs Gesicht gelegt. Stell dir vor. Wow. Nein, nicht, Mann. Okay. Auf Wiederhören. Das war nochmal schön. Tschüss. Ich leg mir jetzt einen Fisch ins Gesicht. Tschüss.