Hinweis zum Transkript
Dieses Transkript wurde automatisiert aus der gesprochenen Episode erstellt. Umgangssprache, Satzabbrüche und mögliche Hörfehler bleiben teilweise erhalten. Im Zweifel gilt das Original-Audio.
Zur Zusammenfassung und Episode →Es ist auch okay, dass man ein bisschen auf der Strecke bleibt. ist das Selfcare, so lange zu warten, bis man nicht mehr kann, ich nicht der Typ bin, der Selfcare betreibt. musst mal eine Pause machen. ich stelle mich die ganze Zeit hinten an. stopp mal bitte. Ich kann auch wohl entscheiden, ich bin nicht so wie du, jetzt sind hier alle live bei einem klassischen Kommunikationsproblem zwischen Partnern bei. Ich empfinde das aber so. Das heißt, du kannst mich nicht so runtersauen. Und das verteidige ich mit meinem Leben, das bisschen Zeit. verbringe mit den Selfcare-Zeit die tief entspannt. Eltern nach acht, Eltern nach acht. Kinder im Bett, Kinder im Bett. Zwischen Windelmief und Snacks, zwischen Windelmief und Snacks. Tagesabschlussbericht, Tagesabschlussbericht. Schönen guten Abend. Es ist 20 Uhr und das ist die Dittmann Show. Du musst ja sagen, wann es losgeht. Ja, ich weiß aber nicht, wann es losgeht. Wie die Leute, ja, in der Folge, die wir veröffentlicht haben, ohne sie gecuttet zu haben, gehört haben. Stimmt, Aber ich würde gerne anfangen. Mit was wollen wir heute einsteigen? Ich habe was vorbereitet. Na, ich würde aber gerne einsteigen. Du hast nämlich auch was vorbereitet. Aber ich habe was Schönes vorbereitet. willst du erst das Schöne oder das Plot twist? Du kannst gerne schön anfangen. Das ist wie wenn Bambi in den Autoscheinwerfer guckt. Du bist Bambi, ich bin Autoscheinwerfer. Ja, so guck ich gerade. Okay, ich habe was vorbereitet. Denn eine Sache, die ich bei einem Unternehmen, in dem du jemals gearbeitet hast, gelernt habe. W. Fragst du jetzt nach meinem Energieleben? Nee. Wie ich mich heute fühle? Nein. Gott sei Dank. Ich habe mich gelernt. Das wollte ich sagen. Dass man Leute praised. Oh. Wem präsen wir denn heute? Pass auf.
Und damit würde ich gerne sagen, Welcome back, mein Engel. Naja, also zurück ist ein großes Wort. Ich weiß, aber kleine Schritte. Ja. Und ich habe jetzt Pippi in den Augen und ich hatte Pippi in den Augen, wo du mir das geschickt hast, weil ich natürlich nicht die Größe sehe. Weißt du? Also für mich ist das auch total schön, aber für dich sind das Schritte. Und das wollte ich heute praisen. Dankeschön. Ja, ich würde sagen, wenn man es mit einer Reha von jemandem vergleicht, der im Verkehrsunfall hat und jemand laufen kann erst mal, bin ich heute mit meinem Gestell mal so ein bisschen über den Flur gewackelt. Gut. Und der Physiotherapeut, musste aber noch stützen. Trotzdem hast du den Mitarbeiter des Monatsordnen bekommen. Stark. Vielen Dank, mein Schatz. Das war ein sehr emotionaler Einstieg. Deswegen kommst du heute nicht davon. Ich habe Angst. Da habe ich gesagt, du seid heute Morgen, er hat da was vorbereitet. Nein, ich habe nichts vorbereitet, aber ich musste so lachen bei der Vorbereitung. Weil Achso, übrigens, willkommen bei Eltern nach Acht, der Tagesabschlussbericht. Weil... Warte, du musst doch unser Thema sagen, oder? Ja, was ist denn das Thema? Sag doch mal. Selfcare. wir hatten die Woche einen lustigen Streit. Habe ich genauso mitgebracht, das Thema. Mein kleines Herzblattlein namens Ehefrau Franziska. Jetzt bin ich gespannt. Ich habe das auch mitgebracht. Er öffnete mir, dass er unbedingt wieder einen Tag ins Vabali muss. Und damit meint sie einen Tag. Sechs Stunden. Zwischen sechs und acht Stunden oder irgendwas. Ja, gerne würde ich acht bis neun Stunden. Und das Einzige, was ich in dem Moment dachte, na geil. Madame will sich immer schön die Füße chillen. Und der Papa hängt hier mit zwei Kindern ab und kriegt einen Nerven zusammen. Überhaupt nicht. So was. Und da haben wir uns gestritten. J. Und dann haben wir gesagt, wisst du was? Streich alle anderen Folgen. Dafür machen wir jetzt mal eine Episode. Deswegen kommt es hier schön frisch rein. No heiß aus dem Ofen. Und... Öffne meine Haare. Und pumpe nochmal. Ich bin bereit. Boah, ich bin sowas von bereit. ich würde einfach gleich mal einsteigen mit dem Thema. Komm. Ich bin... Eine ganz einfache Frage. Was ist denn für dich Selfcare? Was bedeutet das denn für dich? Genau Selfcare bedeutet für wie ich gerade schon sagte, Sauna. Massage. Meine Freunde. Also tatsächlich, Sozialleben ist auch Selfcare für mich. Und ganz, ganz wichtig. Das steht quasi eigentlich noch vor Massage und Sauna. Früher war Selfcare auch so ein bisschen Pediküre, Maniküre.
Jetzt denke ich mir, nee, das wäre nur reingerannt und rausgerannt. Gar kein Runterkommen, kein Moment für mich. Selfcare bedeutet auch für mich so, manchmal auf dem Handy dallern. Das, was ich sonst nicht tue. Ich ziehe mir nicht stundenlang irgendwas rein. Oder halt, Barbali ist halt für mich der Ort, wo ich dann kein Handy mit reinnehmen kann, wo ich richtig runterfahre, wo ich lese, schlafe und meine Hobby fröne der Hitze. Mit Aktivitäten. Also man wird da ja auch... Also das ist Selfcare für mich. Die Sachen. Friseur ist auch noch Selfcare für mich. Stark. Und was ist für dich? Gute Gegenfrage, danke. Dass du dich fragst. Wir ticken da beide ein bisschen unterschiedlich, weil, und da kommen wir gleich später nochmal drauf, ich nicht der Typ bin, der Selfcare betreibt. Ich muss es aktiv in meinen Tag einbauen. To do. Und wenn ich das nicht tue, findet das nicht statt. Dazu vielleicht später ein bisschen mehr. Und für mich, das ist so das große Learning aus meinem Burnout heraus. Ich komme so ein bisschen aus einer... Ich bin so ein bisschen... Ich war mal heroisch unterwegs. dann musste es eben der große Thailand-Urlaub sein. Oder krasse Party ist Und ähnliche große Aktionen. Eben nicht eine Stunde Fahrrad fahren, sondern es musste halt eben 250 Kilometer Fahrrad fahren sein. Sonst ist es kein richtiges Training. Fitnessstudio, halbe Stunde. Das kam gar nicht vor in meinem Leben. Sondern es musste zwei Stunden Hardcore-Training sein. Durchgeplant nach einem eher fixen Plan. Und aus der Richtung kam ich. Und so geht es vielleicht dem oder der einen oder anderen hier auch so. Das ist einfach nicht mehr möglich im Familienleben. Und deswegen ist Selfcare mittlerweile für mich etwas Kleines, was im Idealfall nicht mehr einmal alle drei Monate stattfindet und verpufft, sondern eben am besten täglich stattfindet. Aber auch dazu mehr. Und jetzt kommt mein lustiger, lustiger, lustiger Mitbring-Kram, den ich hier extra vorbereitet habe. Ich habe dann nämlich heute... Dich freu es. Boah, ich freue mich. Das ist so witzig. Der hat ungefähr die Mundwinkel sind am Ohr. Also, ja? Ja, ja, ja. Pass mal auf. Ich habe einfach mal Selfcare gegoogelt. Was ist denn überhaupt? Ach so, ich dachte, jetzt kommt das für mich jetzt noch unser Streit. Ja, pass auf. Nee, nicht ein Streit. Ich habe eh gewonnen. Okay, gewonnen. Pass auf. Ich habe es einfach gegoogelt Selfcare, Klammer auf, auf Deutsch übersetzt, Selbstfürsorge bedeutet, bewusst für die eigene, körperliche, geistige und emotionale Gesundheit zu sorgen und das eigene Wohlbefinden an die erste Stelle zu setzen. Bedeutung und Kernaspekte, ganzheitliche Pflege, Doppelpunkt. Es umfasst alle bewussten Handlungen, die den Körper, Klammer auf, durch
Schlaf, Ernährung, Bewegung, Klammer zu und den Geist durch Pausen, Meditation und Abgrenzung stärken. Mehr als Wellness, Doppelpunkt. Es geht selten nur um Luxus wie ein Schaumbad oder ein Spa-Besuch, sondern oft um notwendige alltägliche Routinen und das Setzen klarer Grenzen gegenüber Lastung. Individuell, Doppelpunkt. Es gibt keine festen Anleitungen. Jeder Mensch muss selbst herausfinden, was er in einer bestimmten Situation gerade braucht. Klammer auf, Franziska. Hashtag, kein Wellness. So, pass auf, ich bin bereit. Warte mal, warte, warte, warte. Ich musste einfach so lachen und jetzt kommst du. Aber wenn es was für mich ist, also für mich ist es Wellness. Was mir fehlt, habe ich vorher nämlich drüber nachgedacht, ist tatsächlich Selfcare betreiben im Sinne von mit einem Buch runterzukommen. Das habe ich aber früher abends gemacht. Das geht jetzt nicht mehr. Also das habe ich geliebt, abends ins Bett zu gehen. Erinnert, ich bin da manchmal eher ins Bett gegangen, habe gelesen. Wie soll ich das machen? Da wacht das Kind auf neben mir, weil ich das Licht wieder anmache. Warte, ich bin noch nicht fertig. Wir haben ja alle gelacht, jahrelang, dass du ein Buch nach dem anderen gelesen hast. Und ich fand es immer, ja, da ich von der destruktiven Seite kam, immer ein bisschen lame. Und mittlerweile habe ich dann irgendwann gelernt, das ist es, ein Buch lesen. mal. Ich komme und das bin ich schon immer, weil in diesem Streit ging es darum, dass ich dir eröffnet habe bei diesem Streit und gesagt habe, ich brauche, weil ich merke, ich komme an meine Grenze. Ich brauche jetzt einen wo ich ins Wellness-Center gehe.Da rechne ich so sechs Stunden. Die 90er mal anrufen. Sie hätten gerne den Begriff. Online-Office. Für den Entspannungsbereich zurück, das Wellness-Center. Dann hast du ein Fass aufgemacht und hast erst mal gesagt, also nee, nee, nee, nee, nee. Wenn dich das tangiert, also wenn ich da in deine Routinen und Co. komme, geht das nicht. Ich muss das, nee, wie hast du das denn gesagt? Jetzt kriegst du nicht mehr zusammen. Du hast mich voll abgeblockt und ich war so, stopp mal bitte. Ich kann auch wohl entscheiden, dass ich in der Zeit, wo jetzt beide Kinder in den Kita gehen, ins Verbali gehe und dann am Nachmittag holen wir uns Unterstützung und das andere Kind versorgst du. Schau, kann ich sechs Stunden reingehen. Wirklich, hast du ein Fass aufgemacht, hast gesagt, nein, geht gerade alles nicht unter Bar und das ist viel zu groß. Und warum ich mir nicht täglich eine Self-Care nehme, so ein paar Minuten. Und da habe ich zu dir gesagt, schon immer bin ich jemand, der macht, macht, macht, macht, macht und erinnere dich, Wohnung hast du dann irgendwann mal gesagt, ey, du siehst, du musst mal eine Pause machen. und dann habe ich einen Tag Self-Care und das ist gut für mich und das reicht mir. Ich brauche dann diesen Reset, ich brauche diese Ruhe, ich bin
nicht so wie du, Genau, also ich gebe dir in allem Recht und nicht Recht, also agree to disagree. Am Ende des Tages, Für mich hat das immer bedeutet in der Vergangenheit, dass wenn du so einen Wellness-Tag machen musst, dass ich dadurch eine Veranordnung habe. Früher war es dann einmal mehr mit dem Hundgrassi gehen, vollkommen egal, hat überhaupt nicht gestört und jetzt haben wir zwei Kinder und das Einzige, was für mich gerade funktioniert und was wir in den letzten Wochen nicht hatten, ist erwartbare Routine und deine Ansage, die kam in einer Intimation, dass ich dachte, du willst das unbedingt heute Morgen oder übermorgen Das heißt also, ich lasse mich reden. Entschuldige. Das heißt also, für mich war das so ein overwhelming, ach du meine Güte, jetzt ändern sich heute Morgen oder übermorgen für mich total meine Routine und das war eine Abwehrreaktion darauf, dass dein Bedürfnis, Wellness mit so einem Reset-Tag, war das für mich die Bedeutung, ach du meine Güte, das hat einen Nachteil für mich. Und ich finde es aber spannend, weil ich erlebe um uns herum immer wieder Situationen, wo er oder sie sich solche Auszeiten nimmt, in dem Moment zum Nachteil des Partners. Und da gibt es unterschiedlichste Paar-Systeme. Einmal die Partner, die sagen, ich brauche weniger als meinen Partner und für mich ist es in Ordnung, deswegen lasse ich da machen und kompensieren hier in der Familie. Dann gibt es die Paare, wo dann mal der eine, mal der andere sich solche Auszeiten nimmt, um das irgendwie ich finde, oder ich finde es spannend und dann bin ich auf deine Meinung spannend, wie du das siehst. Also darf der Wunsch nach eigenem Self-Care zulassen des anderen gehen? Nein, überhaupt nicht. Und da genau deswegen, also ich lerne ja auch mit dir umzugehen, mit dem, was du brauchst umzugehen. Also habe ich dir diese Woche angekündigt, dass ich das eventuell in der nächsten Zeit einplanen muss, damit es mir gut geht, damit ich nicht, also ich meine, erinnere dich an Dezember, da habe ich bei, ich habe gezittert beim E-Mail-Lesen, bei der nächsten E-Mail habe ich Tränen in die Augen bekommen und da habe ich einfach die Handbremse gezogen und habe allen Beteiligten gesagt, stopp, ich kann nicht mehr. Das kenne ich nicht von mir, das macht mir gerade richtig Angst, aber ich bin wahrscheinlich richtig, richtig voll und ich kann gerade nicht mehr. Es war zwei Tage vor Weihnachten, ich wollte noch die zwei Tage durchziehen, aber da habe ich ja auch draus gelernt, weißt du? Und deswegen nehme ich jetzt die Situation und sage, hey, pass auf, ich merke, ich renne gerade nur, ich brauche mal ganz kurz eine Pause. Die ist natürlich nicht jetzt, Moment. Und zu deiner Frage, wir sind kein Paar, was über den
anderen geht, um Selfcare zu betreiben. Wir haben Freunde, Freundeskreis, wo ein Paar mehr macht als der andere und da empfinde ich es schon so, dass er mit seiner, ich weiß jetzt nicht Selfcare, aber mit seinem sozialen Leben mehr einnimmt als... Das ist auch Selfcare. Ja, von mir aus, als sie zum Beispiel, aber... Da kenne ich einige. Okay, aber was ich dazu noch sagen wollte, ist, wir sind niemand, der einfach über den anderen geht. Noch nie. Wir haben immer gesprochen und genau, also ich würde doch jetzt nicht entscheiden, ich war jetzt das letzte Mal vor fünf Jahren in Paris, ich habe da jetzt richtig Bock drauf, geh zu, wie du fertig wirst. Naja gut, Paris ist ein bisschen groß und klar, jammern auf hohem Niveau, aber die Frage ist, ist das richtig, ist das Selfcare, so lange zu warten, bis man nicht mehr kann, um dann eben diese eine heroische Situation, nämlich den Reset-Tag dann meinetwegen im Babali, zu machen das Richtige, weil für Partnerschaft mit Kindern ist ja Planbarkeit und Absprache miteinander eigentlich das Wichtigste, um, dass der ganze Laden hier funktioniert und dann eben immer so lange zu warten, bis man nicht mehr kann und dann relativ zeitnah eben dieses... Ich habe nicht gesagt, dass ich nicht mehr kann, ich kann auch erst in vier Wochen gehen. Okay, aber so klang das nicht. Nee, also ich lerne aus der Situation von Ende letzten Jahres Aber in dem Moment, wo du direkt auf 180 gehst, baller ich halt natürlich dagegen und sehe auch gar nicht mehr ein, dass das übernächste Woche sein soll, weil ich mir so denke, ich stelle mich, also, und das mache ich sehr, sehr gern, ich stelle mich hier hinten als Letzt an, in wirklich allem. Und mir ist auch nicht, also, da sage ich auch Dinge ab und dann gehe ich halt nicht irgendwo hin oder gehe nicht zur Massage oder weiß ich nicht, aber da war, wenn ich angegriffen werde, dann verteidige ich. Und da habe ich mich angegriffen und geführt. Ja, gut, ich meine, jetzt sind hier alle live bei einem klassischen Kommunikationsproblem zwischen Partnern bei. Ich nenne es gerne den Chihuahua-Effekt. Zwei Chihuahuas an der Leine bellen sich und hacken sich wie die Verrückten, dann machst du die Leine ab, dann gehen die zusammen spazieren. Das ist ja ein klassischer Kommunikationseffekt, das würde jetzt gar nicht zu groß machen. Also, am Ende hatte ich eine Abwehrreaktion, weil ich dachte, ach du Scheiße, jetzt habe ich gerade mal die erste Woche, die ich einigermaßen absehen kann, seit ungefähr vier oder fünf. Und jetzt kommt meine geliebte Ehefrau und sagt, ich muss morgen in zwei Bar leben. Nee, und weißt du was, ich dachte, ich stelle mich die ganze Zeit hinten an. Ich werde doch mal äußern können, dass ich in sieben Tagen Selfcare betreiben möchte. Und da sind wir genau bei den Problemen, Selfcare als Paar. Deine Kommunikation? Meine? Du, Chihuahua. Selfcare als Paar ist eben genau das für mich, dass man immer denkt, ich sehe das bei dir oder auch bei mir manchmal, dass man zu wenig abkriegt. Naja, das ist der klassische Effekt auch beim Arbeiten, der die eine oder andere kennt ist.
Man denkt immer, man arbeitet am meisten, Und so ist es dann umgedreht, wenn man dann sieht, wie wenig man macht. Und der andere auf einmal sagt, ich gehe jetzt joggen, denkt man so, wow, wie, wo, einen kleinen Moment mal. Am Arsch gehst du jetzt joggen? Ich will auch nicht joggen. Aber das hatten wir tatsächlich schon mal, dieses Momentum, wann haben wir aufgehört, uns gegenseitig was zu gönnen. Und ich kann genau sagen, wann es passiert ist, nämlich als wir Kinder bekommen haben. Ja, weil Zeit auf einmal so wertvoll gewesen ist. Also das ist eines der größten Geschenke, auch wenn das jetzt völlig bekloppt klingt, die mir meine Kinder gegeben haben, ist, dass Zeit auf einmal wertvoll ist. Ja, die Sinnhaftigkeit. Und weil sie mir so viel davon sozusagen durch den Need of Aufmerksamkeit nehmen, bleibt ganz wenig übrig. Und das verteidige ich mit meinem Leben, das bisschen Zeit. Und da gehst du dann auf die Barrikaden. Vollkommen logisch. Das ist auf einmal so ein wertvolles Gut, dass du als Paar, also wir beide, andere offensichtlich nicht. Ich glaube, das macht jeder anders. Bin ich super gespannt, was ihr uns vielleicht erzählt. Ich finde es bei uns beiden dann halt so, dass man dann wirklich kämpft, seine eigene Auszeit, weil sie so wertvoll ist. Und das war sie früher nicht. Früher war es vollkommen egal. Guck, wie oft ich gesagt habe, fahr, flieg, keine Ahnung. Das waren aber noch Zeiten, wo ich mich dann sechs Stunden vor meinen Rechner gesetzt habe und Civilization gezockt habe. Da habe ich nicht mal gemerkt, dass der Tag vorbei ist. Da war die Pizza schon kalt und drei Filme durchgespielt. Wo war ich da? Wo bin ich hingegangen? In Babali zum Beispiel. Für deinen acht Stunden Reset-Tag, den du da irgendwie immer wieder mal verbracht hast. Da habe ich nicht mal gemerkt, dass du weg warst. Und das ist heute halt eine andere Nummer. Okay. Daher der Streit. Aber wie gesagt, ich fand es spannend. Ich habe deswegen dann eben drüber nachgedacht. Muss man für Selfcare egoistisch sein? Weil ich habe das Problem. Und das ist auch einer der Gründe, warum ich wahrscheinlich in den Burnout gerutscht bin. Ich habe mich früher mal hinten angestellt. Also weil ich auch jemand bin, der konnte seine Bedürfnisse nach hinten anstellen. Ich habe nie so den Lied gehabt. Also ich war niemand, der jetzt da stand und gesagt hat, oh ich bin so überarbeitet, ich muss jetzt mal irgendwie. Sondern Arbeit war mein Hobby. Und wenn du dann gesagt hast, ich brauche das jetzt ungelegend in den nächsten ein, zwei Tagen, Oder umgedreht, bin sogar proaktiv auf dich zugegangen. Ich habe das nicht gemerkt. Schmiege hilft nicht mehr. Immer. Du musst mal entspannen. Schlaf mal. Muss man einen gesunden Egoismus haben oder entwickeln, wenn ja wie, I don't know, um sich selbst als Trink를 zu sehen? Also schaffst du es, vielleicht auch Vergleich, früher und jetzt mit zwei Kindern und mir, der alten Brücke. Schaffst du es, dich noch zu priorisieren? Nein, tatsächlich nicht. Aber früher hast du es geschafft, oder? Na ja, weiß ich nicht. Kann ich
gar nicht so sagen. Ich habe natürlich, nee, wir waren wir. Und wenn ich gesagt habe, ich möchte jetzt mit meiner Freundin nach Paris fliegen, haben wir das ja auch besprochen. Und natürlich ist das dann eine Priorisierung. Aber ich habe dir das nicht, also ich sehe das nicht so. Also du hast es nicht einfach gemacht. Ja. Ja, da bin ich bei dir. Und jetzt? Aber ich bin nicht mehr auf die Idee, also in meinem Gehirn war immer, auf gar keinen Fall schlage ich Franzi vor, dass ich jetzt mit einem Kumpel drei Tage nach New York fliege und ein bisschen shoppen gehe. Das stimmt. Meiner wird nicht vor. Du hast es vorgeschlagen und das war sehr witzig, weil ich saß da manchmal da und denke mir, boah, scheiße, mache ich zu wenig? Franzi will jetzt nach Paris fliegen mit einer Freundin? Was mache ich falsch? Und dann war das aber, habe ich auch schon wieder vergessen. Nee, wir ticken ja auch. Und Civilization gezockt. Wir ticken da ja auch ganz anders. Das ist ja auch das, was wir schon, glaube ich, häufiger gesagt haben. Du brauchst Ruhe, um Energie zu tanken. Ich brauche, ich muss nach außen gehen. Also ich brauche andere Menschen, um Energie aufzuziehen. so. Ja, aber das finde ich spannend, weil ist das die Lösung? Ich glaube, die Antwort ist nein. Nein. Weil das ist einer der Gründe, warum es mir heute so geht, wie es geht. Weil ich A, schon eh kein Bedürfnis hatte. Also mein Hobby war Arbeiten. Das war erwartbar. Das war planbar. Und das war irgendwie mein Ding. Und mich jetzt hinzusetzen und drei Freunde anzurufen, um mal eine Fahrradtour zu planen, dafür einen Termin zu finden. Noch rechtzeitig Fahrradklamotten zu kriegen, weil die alten schon viel zu eng geworden sind. Das ist übrigens noch ein Gutschein für die Klamotten im Flur. Ja, das stimmt. Das habe ich einfach, da hat es nicht gereicht. Also hat einfach mich in den Vordergrund zu stellen und das als jetzt wichtig anzuerkennen, gab es für mich nicht. Und daher steine These. Ich glaube, man braucht diesen Egoismus und diesen Willen, sich vorne anzustellen, ein bisschen als Überlebensinstinkt, um für die Familie zu funktionieren. Aber ich sehe das gar nicht so als Willen. Das ist doch logisch, dass du dich auch um dich kümmerst. Und das ist auch das, was ich dir immer gesagt habe. Eben nicht. Ich sehe es eben nicht als logisch. Ich weiß. Ich sehe es absolut nicht als logisch. Aber deswegen saß ich ja auch ohne Kinder vor dir und habe gesagt, mach doch mal was für dich. Und ich meine, du bist ja jetzt nicht Move, sondern du hast ja Freunde und bist feiern, aber du brauchst es. Aber das ist das Problem. Einer meiner engsten Freundinnen ist genauso. Die braucht Rückzug. Also das habe ich ja gerade schon gesagt. Ihr seid da einfach so ähnlich Rückzug, um aufzuladen. Und das kommt in meiner Welt nicht vor. In meiner Welt ist es outgoing. In meiner Welt kommt es übrigens auch nicht mehr vor. Weil ich im Familienleben absolut keine Rückzugsräume finde. In der Augen eine größere Wohnung. Noch größer, ja. Das ist eine gute Idee. Ja, also ja. Agree. Und es ist Agree-Punkt. Und was für mich wichtig ist und warum du jetzt natürlich
noch eins weiter vorgerutscht bist, ist, dass ich nicht, also warum ich mich hinten anstelle nochmal, dass ich nicht möchte, dass es dir schlechter geht. Ist für mich ein Punkt. Gehe ich einen Schritt zurück. Dann sag doch solche Sachen nicht. Mann. Ich habe die doch in Zukunftsplanung, damit du dich darauf einstellen kannst. Das klang nicht nach Zukunft. Das klang nach, ich muss jetzt los, Schatz, sonst falle ich tot um. Hab ich überhaupt nichts gesagt. Und wenn du mir das nicht gönnst, dann bist du kein guter Ehemann. Senderempfänger. Und du hast mir keine Blumen gekauft. Das war alles im Subtext. Was habe ich denn? Und ich habe dir keine Spaß gemacht. Okay. Ja, na klar, Senderempfänger. Also es ist ja auch, es ist so. Man versteht, was man verstehen will. Jetzt sind wir ja Menschen, die arbeiten. Du bist Freelancerin und ich war Freelancer und dann angestellter Workaholic, bis ich erkrankte. Ich muss dich fragen, weil ich es nicht weiß. Okay, ich bin gespannt. Wie machst du das denn? Weil das ist für mich auch ein Teil von Selfcare. Du hast ja nur die Situation, dass du von überall arbeiten kannst und musst. Also das ist sowohl ein Fluch wie Segen. Vergleichbar eben zu einer Homeoffice-Situation für Leute, die nicht Freelancer sind oder auch klassisch zu der Situation, auf Arbeit zu sein und dort keinen Feierabend zu finden. Wie schaffst du denn für deinen Selfcare einen Cuttin? Zwischen ständiger Verfügbarkeit für deine To-dos und Jobs und dann ein Kopfreizkriegen für die Kinder. Großes Problem. Und für dich. Großes Problem. Mein Arbeitsgerät ist mein Handy. Das ist immer dabei. Das ist der größte Fluch. Und da erwische ich mich auf dem Weg zur Kita, weil eigentlich habe ich die Regel, eine halbe Stunde mindestens Puffer zwischen Arbeit und Kind übernehmen zu haben, damit man Luft an den Kopf bekommt, da man sich auf das Kind einlassen kann. Also da ist eine halbe Stunde schon eng. Das ist meine Regel. Aber dann laufe ich zur Kita und hole ein Kind ab und check nochmal E-Mails, weil ich noch darauf warte, dass etwas freigegeben ist. Oder weil ich heute etwas Wichtiges angeschrieben habe, wo ich wissen möchte und dann bin ich wieder drin. Oder ich öffne Instagram, weil ich noch was Tolles gesehen habe und das gerade hochladen. Richtig, richtig schwierig. Für mich sogar noch schwieriger als eine Homeoffice-Situation und da einen Cut reinzukriegen, ist, dass mein Handy mein Arbeitsgerät ist. Und mein Privatgerät. Also Privatleben und das ist alles auf eins. Und an sich müsste man eigentlich irgendwie die Apps dann immer löschen und morgens wieder draufspielen, wenn man rangeht. Naja, oder ein zweites Handy halt. Ja, aber da bin ich nicht Fan von. Dann vergisst du das eine und dann lockst du dich doch wieder rein. Das haben wir schon mal durchgespielt. So richtig haben wir es noch nicht durchgespielt. Also ich finde einen Trend bei der
aktuellen Jugend spannend, dass die vermehrt auf analoge Handys zurückgehen. Das hatte ich dir auch schon mal erzählt, bin aber daran gescheitert, dass ich mir keine Dualsinn bestellen konnte, weil du den Handyvertrag ownst. Und immer wenn ich versucht habe, das Ding zu bestellen, hast du schon geschlafen. Genau, das heißt, das finde ich einen spannenden Trend, aus dieser ständigen Verfügbarkeit rauszukommen und vor allem eben das Arbeitsgerät dann auf die Seine legen zu können, aber trotzdem noch erreichbar zu sein. Ist natürlich ein sehr radikaler Schritt und löst gleichzeitig 20 Probleme, aber schafft auch viele Probleme halt. Total. Also navigier mal mit einem analogen Handy. Das sehe ich gar nicht. Und dann bezahl mal damit, da hängt schon einfach einiges dran. Und was ich dann mache tatsächlich ist, um nicht wieder und wieder in E-Mails zu gehen. Also Grüße gehen raus an mein Management, weil die einfach die Besten sind. Ich kann denen halt sagen, hier passt auf, wenn die Freigabe kommt, bitte schreib mir WhatsApp. Damit dieses Business-To-Do nicht mehr passiert und ich dann noch die anderen E-Mails sehe. Weißt du, das ist ja ein Kreislauf. Du wartest auf eine und dann kommen die anderen und du siehst sie und dann arbeitet dein Kopf und du denkst, bist du nicht mehr gleich beim Kind. Das heißt, ich suche mir Wege, um da rumzukommen, um kein analoges Handy zu haben. Plus, ich habe bei Instagram zum Beispiel keine Notifications und so an. Da passiert dann nichts. Die App ist auch ziemlich weit hinten. Aber damit rette ich mich. Und jetzt zu der Situation mit Homeoffice. Da bin ich sehr, sehr dankbar, dass wir die Wohnung auch so gesucht haben, dass wir ein Büro haben. Weil das war ein Punkt in der alten Wohnung und was ich halt während Corona natürlich hauptsächlich irgendwie auch mitgenommen habe, so dieses, wenn du an deinem Esstisch arbeitest, machst du niemals Feierabend. Da ist immer wieder das, du denkst, ah ja, warte mal, da war noch das und das. Und das macht schon was, in den meisten Fällen nicht zu 100 Prozent, wenn ich die Tür zumachen kann. Ich finde es halt krass. Ich habe lange nicht gearbeitet und jetzt erlebe ich es live gerade wieder. ich habe keine Ahnung, wie viele Stunden in meinem Kopf ich da vorne und danach noch daran arbeite. Und das ist aber das Problem, wenn du es nicht schließen kannst, wenn du nicht aus Arbeit und das habe ich in meiner Krankenschwesterlehre gelernt, das haben die uns damals gesagt. Wenn ihr dieses Krankenhaus betretet, beginnt ihr zu arbeiten und alles Private bleibt draußen. Das ist mir so in Gedächtnis geblieben und ich kann das richtig fühlen, wenn ich da reingelaufen bin, ist alles, was privat war, hinter mir geblieben. Und in dem Moment, wo ich rauslaufe, muss alles, was meine Arbeit war, genau an der Tür stehen bleiben. Und dann gehe ich wieder Und das muss man üben, man kann das schaffen und man muss sich, glaube ich, individuell, ich, selber sich Wege suchen. Also Corona schwierig, logisch, aber nach Corona habe ich gemerkt, okay, was brauche ich und bin dann in ein Coworking-Space
gegangen. Ich konnte nicht mehr in dieser Wohnung arbeiten, also habe ich morgens meine Tasche gepackt und bin raus. Freitags bin ich immer ins Café arbeiten gegangen, weil ich, das war so, ja, das ufert aus, weil ich, das brauchte, aus dieser Wohnung rauszugehen und ich glaube, wir haben jetzt kein Corona mehr, weil man kann sich ja mal ganz kurz hinsetzen und überlegen, was macht das mit mir oder was genau ist es, was mich stresst und dann sich Wege suchen. Vielleicht ist es die App zu löschen, 17 Uhr oder was weiß ich, was jemand macht, aber für den einen geht es so, für den anderen so. Klar, jeder findet eigene Wege. Ich finde es noch unwahrscheinlich schwierig, weil ich jetzt so lange schon da dran sitze und jetzt das erste Mal wieder mit so einem kleinen Zeh im kalten Wasser hänge und direkt struggle, sofort. Ich habe jetzt die Woche erste Maßnahmen ergriffen und tatsächlich alles, was Arbeit sein könnte, vom Handy gelöscht. Dass ich eben nicht, während ich mit unseren Jungs spiele und interagiere, mal kurz auf mein Handy gucke, wie sind die Zahlen oder gibt es eine E-Mail oder muss ich irgendwas machen. so. Und was halt zum Beispiel auch hilft, weil... Oh warte, halt Stopp. Und da bin ich direkt heute in den Arsch getreten worden, da legst du das Handy auf die Seite, guckst später drauf und dann hatte ich drei Rückrufe und denke mir so, oh Mann, die wären wichtig gewesen. Ist okay. Aber gut, auch dafür muss ich einen Weg Nein, aber wichtiger sind unsere Kinder nach Feierabend. Ist so. Bei mir nach Feierabend. Da möchte ich nicht mehr die E-Mail lesen, die ich eh erst am nächsten Morgen mit voller Gehirnkapazität lösen kann. Weil, muss man ja auch ehrlich sagen, wenn ich mit den Kids unterwegs bin, dann rattert es, dann kannst du aber nicht antworten oder dann machst du schnell noch was und schneiden und das ist alles ja nicht hundert Prozent. Das funktioniert halt auch nicht. Was mir gerade noch eingefallen ist, was mir unglaublich hilft, ist, natürlich kann man seine Gedanken nicht abschalten, weißt du, aber sie dann kurz aufzuschreiben. Also mein Kalender ist voller To-dos. Ja, lieber schnell aufschreiben. Das hast du mal angekreidet, aber das funktioniert für mich auch sehr gut. Wer hat das angekreidet? Du hast mal gesagt, dass mein Kalender ja gar nicht Termine hat, sondern neben Terminen auch To-dos. Aber damit komme ich ganz gut durch den Tag, weil dann kann ich die schieben und kann die weitermachen, wenn ich sie nicht bearbeitet habe. Und so setze ich mir, das passiert mir auch manchmal, können meine Freundinnen zum Beispiel unterschreiben. Dann sitze ich da mit denen und wir reden über etwas und ich denke so, ah fuck, das muss ich morgen machen. Warte mal ganz kurz. Und dann schreibe ich mir diese Notiz, was weiß ich, keine Ahnung, in den Kalender für morgen, damit ich das nicht vergesse, damit ich es aber auch irgendwo hingeschrieben habe und dann nicht die ganze Zeit denke, da war noch was, da war noch was, da war noch was und das hilft. Und das hattest du mich letzte Woche gefragt und da habe ich gemeint so, nimm dir halt einen Zettel und einen Stift in die Hand, wenn du nicht möchtest. Also wenn du das Handy, weil das mache ich hier auch. Ich glaube, das mache ich das. Wenn wir zum Beispiel in der Wohnung sind, dann gehe ich nicht zum Handy, dann gehe ich lieber kurz zum Zettel. Ich will es nur bestätigen. Also ich glaube, es macht total Sinn, wieder analoger zu gehen als sowas und dann eben einen
Zettel und einen Stift dabei zu haben. Der Klassiker ist wie heißen denn so, Whiteboard-Stift mit unter der Dusche und schreiben es dann schnell an die Fliesen, weil beim Duschen, das ist der Moment, wo du mal kein Handy in der Hand hast, weil es nass ist. lustigerweise die Momente, wo dir Dinge einfallen, weil du da eben kein Handy in der Hand hast. So geht es mir im Babali. Und dann? Im Babali gibt es eine Liste, wo man die Saunen aufschreiben kann, wo man jede halbe Stunde reingeht. Ich nehme die Liste, um mir das dann aufzuschreiben. Ja, ja, ja. Du, wie gesagt, ich fühle dich total. Ich habe für mich gelernt, für mich funktioniert es nicht, diese großen Dinge zu machen. Um, dass es mir besser geht, die selten stattfinden, sondern eben die kleinen. Jetzt kommt aber eben das Momentum, was ich zurzeit erlebe. Ich habe mir ja so eine App gebaut, wo ich mir dann auch Ziele setze, Richtig, richtig cool, dass du das machst. Genau. Das klingt auch erstmal alles richtig cool, weil diese Disziplin, Selfcare als To-Do einzuplanen, ist für mich die einzige Möglichkeit, dass ich das überhaupt tue, weil auch in der Vergangenheit und auch zur Zeit alles, was an To-Do's am Tag auf mich vor allem auch Familien-To-Do's, vor allem ein Dreijähriger, der neben dir steht und jetzt eine Sache braucht. Das sind ja alles To-Do's, die du eben ausführen musst und die kommen von außen und auf die reagiere ich und führe die aus. Und wenn ich dann in dieser To-Do-Liste nicht mein Selfcare reinschreibe, findet es bei mir gar nicht statt. Aber jetzt habe ich zum Beispiel das Problem, dass meine Strategie auch nicht aufgeht. Es stresst dich. Es stresst mich total. Es stresst mich. Es fucking, fucking stresst mich. Ich nehme, und das ist so lächerlich, das ist wirklich absurdum, ich nehme manchmal da suche ich krampfhaft 10 Minuten und dann nehme ich dieses Buch und weiß, ich muss irgendein Selfcare machen und klappe dieses Buch auf und fange an, in diesem Buch zu lesen. Nicht, weil ich jetzt Bock habe auf Buchlesen, sondern weil ich denke, ich muss jetzt 10 Minuten Buchlesen, um meinen Selfcare-Block auszuführen. Und das ist überhaupt gar nicht entspannend. Also im Gegenteil, das stresst mich enorm. Talmente sitze ich dann mit diesem Buch da und denke an irgendwelche To-Do's, die ich vergessen habe aufzuschreiben oder sonst irgendwas und kann mich gar nicht konzentrieren und struggle so ein bisschen gerade mit der Strategie halten. Und sei flexibel. Mach dir die Blocks, Und wenn es dir heute nicht reinpasst, dass du, oder in diese Stunde jetzt nicht reinpasst, dass du jetzt diese zehn Minuten liest, ja dann mach es doch lieber nächste Stunde. Also in der nächsten Stunde. Weißt du, wo ich hin will? Ich weiß total, wo du hin willst. Also Gott sei Dank sind wir kein Ratgeber. Daher kann ich ausprobieren. Ich vermisse Dinge einfach wieder ungeplant machen zu können. Ich meine, ich war ja eine fucking happy person. Und eigentlich kannst du den Strich tatsächlich bei den Corona-Lockdowns ziehen. Bis dahin habe ich mich super selbst reguliert, Das Wenn ich Bock hatte auf Feiern, bin ich Feiern gegangen. Wenn ich mal joggen wollte, joggen gegangen. Dann bin ich monatelang gar nicht mehr joggen gegangen. Bin stattdessen ins Fitnessstudio. Und dann habe ich mich mit Arbeit abgeschossen und jetzt muss ich das synthetisch einführen in meinem Leben.
Das ist schwer. Und dann bin ich nicht der Einzige. Total. Ich will nicht immer jammern, sondern ich weiß, dass ich nicht der Einzige bin. Und ich glaube, dass es eben auch innerhalb von Familienuniversen passiert. Gerade die Personen, die hauptsächlich mit dem Selfcare beauftragt sind, nicht mit der Care-Arbeit zu Hause und für die Familie sorgen, das sind To-dos, die im Sekundentakt teilweise auf dich reinhämmern und völlig unerwartbar, unplanbar. Und dafür musst du mit Gewalt ja ein System reinbrechen, um dich selbst am Leben zu erhalten. Und ich glaube, dass da viele dran strugglen. Also ich glaube auch, dass Burnout in der Familie ein starkes Thema ist. Auf jeden Fall. Ich kriege, seitdem wir die Burnout-Folge rausgebracht haben, so viele Nachrichten zu Beziehungen, wo sich mir meine Followerinnen öffnen und sagen, uns geht es genauso, aber mein Mann weiß das selber noch nicht. Oder was kann ich tun? Also das hat mir erst mal die Augen geöffnet, wie groß das eigentlich ist, Burnout in den Familien. Ja, absolut. Also ich bin noch lange nicht bei einer Lösung angekommen, die sich jetzt für immer anfühlt. Ich merke, dass ich gerade am Rest meines Lebens arbeite. Das finde ich ganz spannend, weil ich zum ersten Mal ein Problem verstanden habe, dass es eben für mich nicht die seltenen großen Aktionen sind, sondern eher die kleinen. Muss aber eben noch den Weg reinfinden, dass sich das natürlich anfühlt und mehr Spaß macht. Und das ist halt eine fucking Midlife-Crisis. Also du sitzt ja teilweise da, hast dich für was auch immer aufgeopfert oder die ein oder andere für die Arbeit oder eben für die Familie oder für was auch immer, für eine Person. Und auf einmal stehst du wieder da und hast nichts mehr, was du bist, was dich ausmacht. Was dich aufbaut. Und jetzt fängst du ja an, dir Hobbys zu suchen. Wie bekloppt laufe ich da rum und denke mir so, jetzt hole ich mir eine analoge Kamera und mache wieder Fotos.und mache irgendwelche Fotospaziergänge durch Berlin oder sitze dann da und male was oder lese Buch oder mache Holzarbeit und denke jedes Mal, wenn ich dabei sitze, was mache ich hier eigentlich? Das ist ja wirklich wie im Film, dass du in der, in Anführungsstrichen, Klapse sitzt und töpperst. Es ist absurd. Also es fühlt sich noch ein bisschen absurd an, aber Selfcare ist, glaube ich, muss man machen, habe ich gehört. Ist gut. Was hast du denn noch für Themen mitgebracht? Kat, ich will gerne noch was Schönes sagen, weil Selfcare funktioniert ja auch mit Kindern. Das stimmt. Und ich hatte jetzt erst ein paar Momente. Du hast irgendwie im Frühsommer schon damit angefangen, zu sagen, hä, die Terrasse ist für dich auch Selfcare, wenn die beiden Kids da sind. Und dann habe ich immer gesagt, hau. Mich stresst das.
Das ist Wasser. Hinfallen. Weiß ich nicht. Ich bin nur am, oh mein Gott, jetzt ruft der, ah shit, da. War für mich Stress hoch Wunder. Jetzt, ich würde sagen, so seit vier Wochen, hatte ich auch schon zwei, drei dieser Momente, wo ich einfach in dieser Umgebung Terrasse machen lassen konnte und mir fünf Minuten Buch genommen habe. Deswegen habe ich dieses Buch geschafft. Und das mal auch noch zu sagen, es ist nicht immer nur Selfcare neben den Kids, auf die man kommen muss, sondern... Ja doch, du sagst ja gerade, also du machst ja jetzt aktuell noch Selfcare neben den Kids, aber wenn sie im Raum sind, das ist neu und Glückwunsch dazu, das finde ich super. Das kriege ich nicht hin. Also ich habe es zehnmal versucht, ein Buch zu lesen. Aber du hast mir das doch mit der Terrasse gesagt, dass das der korreire Moment des Tages... Genau, was ich dort mache, ist Selfcare mit meinen Kids zu machen, lustigerweise. Aber das sage ich doch gerade. Also ich wäre da draußen... Nein, nein, nein, nein, ich will was anderes sagen. Also es ist gerade ein Kommunikationsding. Du gehst mit den Kids auf die Terrasse, die dürfen ihr Ding machen und du liest neben den Kids dein Buch, betreibst Selfcare und erweiterst sozusagen einfach den Ja-Bereich und schiebst ein paar Nein-Sachen weg, damit du entspannt bleiben Also das ist das, was du jetzt gerade hinkriegst und das finde ich gut. Das kriege ich nicht hin, lustigerweise. Ne, was ich hinkriege, ist Selfcare mit den Kids zu finden. Das heißt, so doof das klingt, ich setze mich dann mit einem großen zum Beispiel hin und baue eine Stunde lang Megablocks. Baue da ein Haus oder was auch immer. Das ist unterschiedlich. Und das entspannt mich zutiefst. Also das Wichtige ist, dass ich mich dann vollkommen befreit von irgendwelchen Aufgaben. Also ich darf nicht kochen müssen, ich darf nicht noch irgendwas im Haushalt machen müssen, ein To-Do haben. Oder gleich noch irgendwo hin müssen. Oder das Kind muss eigentlich schon wieder snacken, weil es dann gleich einen Sammbruch kriegt, weil es nichts gegessen hat. Oder, oder, oder. Abendritteen stehen da an irgendwas. Ich muss da wirklich diesen Zeitmoment finden, wo nichts ansteht. Und dann lasse ich mich auf die Kinder ein und verbringe mit den Kindern Selfcare-Zeit tatsächlich, die mich tief entspannt. Das sind für mich ein paar Orte. Das ist die Terrasse, in der ich zum Beispiel mit den Jungs draußen gerbtnere. Das sind die Momente, wo ich Megablocks baue oder puzzle. Ich fand, da habe ich gepuzzelt. Ich will jetzt endlich was sagen. Und es ist zum Beispiel jeder Tierpark in Berlin. das ist ein Ort, wo ich nicht aufpassen muss, wo mein Kind hinrennt, weil da keine Autos kommen oder sonst irgendwas. Keine Fahrräder, nichts. Dann kann ich den einfach machen lassen und kann mich dabei entspannen tatsächlich. Und jetzt möchte ich was sagen, weil das ist so für mich, ich gucke euch da zu. Manchmal komme ich in das Zimmer rein und dann sitzen da mein Mann und mein großer Sohn und sind ruhig und basteln und bauen vor sich hin. Und ich denke mir so, wie entspannt. Gleichzeitig denke ich nämlich, das kann ich so nicht. Jetzt mit Stickern. Und ich glaube, das ist ein
Männlein-Weiblein-Problem. Nee. Weiß ich nicht. Doch, ich hatte das mal vor einem Jahr schon mit meiner Freundin. Lass doch mal. Warte doch mal ganz kurz. Ja. Mega-Blocks bauen. Ich kann, ich finde da nicht die Ruhe, die du findest. Und ich habe ihr das erzählt. Und dann hat sie gemeint so, ja, versteht sie. So, wenn du mir aber jetzt einen Polypocket hinstellst oder, wie gesagt, ein Stickerheft. Seitdem er stickert, liebe ich, setze ich da neben dem kommenden Stickern. Bin ich klasse. Gärtnern, ich verstehe, was du meinst. Mag ich auch. Also, ich, ne, aber, ja. ich überhaupt nicht verstanden, was du jetzt sagen wolltest. Was? Na ja, dass ich es erstens beeindruckend fand, wie sehr man in Ruhe sein kann, eben bei diesen Mega-Blocks-Ding. Das ist einfach schön zu sehen von außen. Wie friedlich ihr denn da baut. Ja, ist halt aber auch selten, was erwartbar ist, ne? Also, das passiert dann halt. Weil dann wäre es ja wieder geplant. ich glaube halt, ich weiß es nicht, aber ich glaube, das reicht nicht, um entspannt durch die Jahre zu kommen. Aber gut, ich glaube, jeder muss und hat da eine eigene Strategie oder eben auch nicht. Ich glaube, vielleicht haben sogar wenige eine Strategie, ich weiß es nicht. Ja, höchstwahrscheinlich, natürlich. Davon gehe ich aus. Ja, aber die meisten, die ich so treffe, was jetzt nicht mit jedem in der Sandkiste liebt, aber was ich so höre, wird ja doch viel gejammert. Und ich glaube, dass man da schon sehr viel auf der Strecke bleibt. Und das muss aber auch, und das muss ich ehrlicherweise sagen, auch ein bisschen okay sein. Das hatte ich auch schon mal gesagt, denn es ist alles temporär. Es ist auch okay, dass man ein bisschen auf der Strecke bleibt. Also mir war schon bewusst, dass ich, wenn ich Kinder bekomme, mein Leben nicht so fortführen kann. Ja, das finde ich immer so ein bisschen schwierig zu sagen. Klar, also erst mal Glückwunsch an jeden, der es schafft, so weit zu denken. So richtig im Deep Thinking, was das wirklich bedeutet, Kinder zu bekommen. Ich glaube, wenn man das wirklich könnte, ist die Gefahr groß, dass man sich dann dagegen entscheidet. Ich konnte es nicht. Also ich wusste, okay, wird anstrengend, hört man ja ständig. Eltern jammern alle. Muss also irgendwie anstrengend sein. Und dann erlebst du es am eigenen Leib, vor allem die Phase mit dem Schlafentzug. Das ist eine fucking Foltermethode. Also Leute, was ist los mit euch? Schlaf doch einfach mal, Kinder. Danach machst du gar nichts mehr. Wenn du in der Nacht zehnmal wach warst und fünf Stunden lang das Kind rumgetragen hast, dann bist du zu gar nichts mehr zu gebrauchen. Und das kannst du niemanden beschreiben. Und ich glaube, das kannst du auch nicht planen. Es ist eine, du leidest schon seit 20 Jahren an Schlaflosigkeit und kommst klar damit. Daher finde ich den Satz ein bisschen schwierig, dann zu sagen, naja, wenn du Kinder kriegst. Das ist eigentlich so einer dieser Toxic Mom-Sätze, die du in der Sandkiste hörst, wo ich mir sage, nee, eben nicht.
Ich wusste es nicht, dass es so anstrengend wird. Und es fühlt sich jetzt anstrengend an. Und ich muss jetzt eben mit der Situation umgehen können und eine Lösung finden. ich will nur einen Punkt klar machen, dass ich es schwierig finde zu sagen, wusstest du vorher, komm klar. Ich empfinde das aber so. Das heißt, du kannst mich nicht so runtersauen. Ich finde schon, dass man, wie gesagt, als zweiten Satz, den ich gerade sagte, das auf temporär setzen kann. Es ist ja alles temporär. Ich weiß, dass man, wenn man in einer Situation steckt, dass das sehr, sehr schwierig ist, aber das hält mich und gerade beim zweiten Kind weiß ich das ja noch mehr über Wasser, als er am Anfang... Ist das so? Also ich zitiere dich aus der Geburtenfolge. Das größte Problem bei der Geburt ist, nicht zu wissen, wie lange noch. Du weißt, dass es temporär ist. Also irgendwann steht das Kind da und sagt, hi Mama. Ach so, deine Geburt. Naja, aber da war das größte Problem, dass du nicht weißt, wie lange es noch dauert. Und klar weißt du, dass es temporär ist, aber du weißt ja nicht, wie lange. Also es gibt ja unterschiedlichste Familienkonstellationen mit Kids, die, wie sagt man so schön, Anfängerkinder sind und dann auch Kids, die ein bisschen anspruchsvoller sind. Und ja, du weißt temporär, aber du weißt nicht, wie lange. Total, aber trotzdem kann ich ja, das sage ich ja gerade, es hat mich trotzdem über Wasser gehalten, dass ich weiß, es ist jetzt fucking anstrengend, es wird aber irgendwann vorbei sein. Ich weiß nicht, ob in zwei Wochen, in vier Wochen oder in drei Monaten, aber es wird vorbei sein. Und mir hat das geholfen. Da haben wir jetzt schon mal drüber geredet. Aber das ist ja gut, also dir hat es geholfen, mir hilft es gar nicht. Ja, ich weiß. Weil ich hier und jetzt mit Problemen lebe und die Probleme, die kann ich mir ja nicht selbst absprechen und sagen, naja, jetzt mach mal, also habe ich witzigerweise Wochen und Monate lang gesagt, komm mal klar, zu mir selbst. Und dann muss ich irgendwann feststellen, hilft nicht. Ich muss Lösungen finden, weil ich für mich feststellen muss, ich kriege es nicht hin. Und daher bin ich auf der großen Suche gefühlt in der Midlife-Crisis, ohne dass ich mir ein Ferrari kaufe oder ein Motorrad, jetzt eben zu lernen, was ist Selfcare für mich und was hilft mir und wie bringe ich es in meinen Alltag rein und so weiter. Also ich lerne gerade laufen bei dem Thema, weil ich aber auch durch das Temporo ja nicht durchgekommen bin. Was hast du denn noch für Themen mitgebracht? Ich habe die Frage mitgebracht für alle da draußen. Was braucht ihr? Was ist für euch Selfcare? Ich bin super neugierig, weil ich bin ja gerade auf der Suche. Halt doch mal eure Hobbys in die Kommentare. Ich möchte nicht töpfern und ich möchte auch nicht schon bereits vorgefertigte Töpfergefäße anmalen. Das ist wirklich nicht mein Ding. Das ist was voll Schöne. Du fandst es schön, ja. Aber ich sage ja, das ist nicht mein Ding. Mandala malen, Schatz. Mandala? Mandala malen, klasse.
Hast du letztens bei Finn im Sticker oder Dingsheft ausgehoben? Ich habe mich total aufgeregt, weil ich einfach die schwarze Linie nicht Du musst dich darauf einlassen. Was ist denn mit Malen nach Zahlen? Boah, das habe ich früher gemacht tatsächlich. Ich bin ja Kind und Jugendlicher der 90er. Wende kam und dann wurde der ganze Schrott über die DR gekippt. unter anderem Malen nach Zahlen und Miracoli. Window Color. Das kenne ich nicht. Ich weiß übrigens auch nicht, was Polly Pocket ist, was du vorhin gesagt hast. Keine Ahnung, was das ist. Ich wirklich nicht. Wie bitte? Ich habe keine Ahnung. Ich hatte das schönste lila Sternen Polly Pocket. Das würde ich so gern wieder haben. Das sind diese kleinen Teile, die man aufklappen konnte. Da waren so Welpen drin und kleine Figürchen. Und dann hast du gespielt. Kenn ich nicht. Ich habe einen Tamagotchi. Oh. Window Color. Auch richtig gut. Aber dann fang bitte nicht damit an. Was ist das? Man malt was und dann trocknet man das, glaube ich, und dann kann man das an die Fenster kriegen. Diese bunten, wo das so durchscheint. Hast du bestimmt schon mal gesehen, in Kitas und Co. Das matcht nicht mit deinem ästhetischen Anspruch in deine Wohnung. Deswegen habe ich gerade gesagt, vergiss es wieder. Aber ja, spannend. Fände ich auch cool, wenn Menschen hier mal drunter schreiben, was so ihre Hobbys und Selfcare-Momente sind. Ja, total. Also was ist euer Ansatz auch? Also lebt ihr es einfach und sagt, pff, easy. Oder bis zum Umfallen. Ja, oder das habt ihr auch irgendwann festgestellt. Verdammt. Ich mache gar keinen Selfcare. Das, was ich hier tue, ist gar keine Selfcare. Wellness ist ja laut Definition. Ich mache ja gar keine Selfcare, Schatz. Tatsächlich. Du machst nur Quatsch. Das ist ein schöner Schluss. Komme ich mir zurecht. Na dann. Paris, Athen, auf Wiedersehen. Okay, ja, ist gut. Reicht für mich. Ja. Nachti. Das war unser Spruch. Hört man das eigentlich? Ja, ja. Das ist deine Liste, die du durchhakst. Ich habe hier alles abgehakt. Ich habe wirklich einfach alles abgehakt. Das freut mich sehr. Und schon wieder hat es das Handy in der Haltung. Ja, weil ich vergessen habe, mich Ach, jetzt googelst du das oder was? Was ist denn das für eine Vorbereitung? Du kannst eigentlich jetzt googeln, dass du San Francisco sagen willst. Ja, ich würde sagen, Der Rerottschüss hier. Okay, wir verlängern diese Folge um eine Stunde. Man sieht sich im Wald oder in Bielefeld. Das verstehe ich nicht. Ich auch nicht. Man sieht sich im Wald bis bald, hätte ich noch verstanden. Dann muss ich noch mal einen Schluck trinken. Man sieht sich, aber schade. Gerade war die Farben schon gut jetzt. Jetzt habe ich es wieder gemacht. Ja, müssen wir nochmal anfangen. Bis dann, Anas.
Okay. Jetzt sind wir noch. So, jetzt wolltest du noch das für die Kita besprechen. Ich füll das aus. Welche Wünsche, Sorgen und Ziele sollten wir besprechen? Ach, das ist für ein Elternabend? Nein, das ist für unser Elterngespräch. Elternseine? Entwicklungsgespräch. Für meine Entwicklung oder die vom Kind? Da kannst du ja mal den Herz hier auch fragen, ob wir auch über deine Entwicklung sprechen können. Ich habe ja, und du hattest die Woche ja auch deinen Moment, überhaupt gar keine positiven Einladungen an Lehrerzimmer und Gespräche mit Erziehungsauftragten. Ne, wie sagt man? Ich verfall da halt so in eine Rolle. Natürlich fällst du in ein Muster und ich muss mich da auch erstmal wieder dran gewöhnen, dass das vielleicht nicht unbedingt was Negatives bedeutet, beim Elternabend zu sitzen. Achso, nee, das habe ich nicht. Oder beim Elterngespräch. Aber ich habe halt echt mit, ich weiß nicht, wie ich das sagen soll, ich habe dann immer das Gefühl. Ein Hörigkeitsbruch. Ja. Ich spreche da jetzt wieder als, was skattet man, die Schülerin, weißt du, oder ich muss jetzt, ich weiß nicht, ich habe da echt einen. Oh, spannende Frage hier, Achtung, für den Entwicklungsgesprächsbruch. Situation Ihres Kindes daheim. Welche Situation? Ja eben, ich weiß es auch nicht. Und die Frage ist, wenn ich das als Eltern ausfülle, ist es der Richtige, der das ausfüllt? Oder soll das vielleicht jemand Ausstehendes ausfüllen? Ich não, das ist ein bisschen wie Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung. Alles tutti. Supi. Läuft. Heute klasse. Spielt Polly Pocket. Und macht Windu-Color. Du kennst Polly Pocket nicht. Wo erwarten sie Unterstützung? Von wem? Also kann ich mir was wünschen? Alles nicht. Ich verstehe das nicht. Polly Pocket. Kennt kein Mensch. Das gab es auch schon in den 80ern. Guck mal, ich freue mich auf ein Gespräch. In den 80ern. Hat aber nicht unterschrieben. Polly Pocket gab es ja in den 80ern. In den 80ern gab es dich nicht. Und in den 80ern gab es DDR. Da gab es auf keinen Fall Polly Pocket, wo du herkommst. Okay, dann. Ich bin da geboren in den 80ern. Und da gab es so eine DDR Polly Pocket, so ein Pionierhimd. Das wäre ziemlich witzig. Beim Flaschen sammeln und Altpapier holen. Und beim Subotnik. Also auch verwechselt die Woche. W ziemlich witzig. Subotik. Sabbatik. Subotik. Subotik. Wie habe ich es denn gerettet? Gar nicht. Ich habe es gerettet. Nein, ich habe dir gerettet. Nein, hast du nicht. Subotik ist... So heißt es nicht. Das heißt Sabbatik. Das heißt so. Und was man Subotnik aufräumen. Früher als Putz. So. Und Sabbatik, habe ich dann gesagt, man putzt dann in sich selbst. Selfcare.
Ja, das ist doch. Sabbatik. Bester Abschluss, den ich je gehört habe. Applaus. Der Dumme. Das war unser Spruch. Tschüss.