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Aber was passiert ist ist, 18 Jahre hinterfragt habe. Wir haben uns gestritten. Und so heftig, wie wir uns noch nie gestritten haben. Und diesen Perspektivwechsel, den habe ich nicht mehr Aber da muss man auch sagen, du hast ja nicht gefragt, wie es mir geht. und mich zu umarmen, in der Zeit hättest du in den Fahnen ICE bei 230 kmh aufspringen müssen, Im ersten Jahr trennt man sich nicht. Boah, ekliges Thema, dass ich einfach wieder Zeit mit dir habe, weil die mir unglaublich fehlt. ich weiß nicht, weil ich das letzte Mal so richtige Emotionen Na dann, mach den Jingle an. Kommst du sonst nicht in der Schlimmere wahr? Nee, ich probier noch dreimal zu atmen, um anzukommen. Durch die Nase ein. Vielleicht muss ich mal zum anderen machen. Durch den Mund auch. Da kommen wir rein, ne? Ich muss meine Notizen bereitlegen. So blöd, weil ich sie heute nicht ausgedruckt habe. It is what it is. Ei, ei, ei. Hast du viele Notizen? Tja. Was ist los? Vorbereitung ist alles. Naja, gut. Bist du vorbereitet? Ich bin vorbereitet. Ich bin vor allem. Müde? Unglaublich müde. Man muss ja mal dazu sagen, dass du diesen Jingle gemacht hast. Möchtest du kurz die Entstehung erzählen? Nein, das ist so abhaldig langweilig. Nein, das ist voll cool. Was ist, wenn ihr das hört? Wir fragen mal. Wir fragen heute mal, wenn ihr das Intro hört, welches Kinderlied fällt euch dazu ein? Und bei der nächsten Folge klären wir auch, was es ist. Machen wir so. Hallo Schatz, wie geht's dir? Mir geht es sehr gut. Wie geht es dir? Danke auch. Auf Wiederhören. Ich hatte einen sehr guten Tag. Ja, ich habe hier das Haus und Hof gehütet. Du hast das sehr gut gemacht. Ich war arbeiten. Bist du ja nicht. Alle haben geweint heute Abend. Ja, das stimmt. Das habe ich mich auch gefragt. Aber erst als du kamst. Ja. Und dann sind wir bei diesem Thema, dass sicher unverkommt und man fängt an zu weinen. Du meinst. Dieses, was immer alle gesagt haben, man holt das Kind vom Kindergarten ab und dann kommt die Explosion, weil das der sichere Hafen ist. Das macht die Explosion nicht besser, aber es gibt einem wenigstens einen ganz… Ach, na bist du jetzt der sichere Hafen und ich nicht. Ne, du warst ja den ganzen Tag da. Naja, kommen wir zurück zu meinem Thema. Ich hatte heute einen guten Tag. Ich habe heute gefilmt. Ich war im Blau am See. Das war richtig cool. Mein Ende des Drehs ist im Pool gewesen. Klasse. Und hatst du da noch was an? Dir habe ich gesagt, ja. Das bin ich ja nicht was an. Das ist ja alles für die Öffentlichkeit. Ja, ja, ja. Schatz, ich musste modeln. Ich konnte ja nichts dafür, dass die nichts anhatten. Ne, das war kein Model. Das war richtig cool, weil ich habe mich

auch sehr auf den Tag gefreut. Weil klar, irgendwie waren das zweieinhalb Stunden oder zwei Stunden Anfahrt. Aber das hieß für mich halt auch einfach mal Musik hören, Podcast hören, Telefonie. So was. War ein guter Tag. Gut. Ich habe hart gearbeitet zwischendrin. Ja, so kennen wir dich. Und dann habe ich zurückbekommen. Da bin ich. Das ist unser Thema heute. Schön, dass du da bist. Willkommen bei Eltern nach Acht, der Tagesabschlussbericht. Ja, heute wollen wir uns mal unserer Freiphasen widmen. Nach Kind 2 ging es hier richtig zur Sache. Und am Ende hat uns ein bisschen unser Popöchen gerettet, dass wir mit einem Tipp vom Psychologen angefangen haben, an uns zu arbeiten. Oder auch nicht. Aber das lasse ich mal als Spoiler. Und dann gucken wir mal hinten raus, ob noch jemand wach ist, wenn wir das auflösen. Genau. Wir kamen ja aus einer super, super schönen und eingespielten Zeit am Ende mit Finn. Also Mama, Papa, Kind. Wir hatten einen guten Rhythmus, hatten Vormittage für Fokuszeit, Arbeiten, whatever. Und jeden zweiten Nachmittag sozusagen, den wir uns gegenseitig freigehalten haben. Und wir hatten ein recht entspanntes Elternleben, finde ich, am Ende. Ich kann mich nicht mehr erinnern, das ist so krass überschrieben. Ja, das ist wirklich krass überschrieben. Aber es war gut. Ich denke auch. So habe ich es abgespeichert. Ja. Ich sage es mal so, es hat dafür gereicht, noch ein Kind zu machen. Das stimmt. Jedenfalls ist uns unser altes Muster, Franziska als die emotionale, und Dominik als der, naja, eher kontrollierte und derjenige, der es am Ende schlichtet, so ein bisschen dann weggeflogen oder um die Ohren geflogen, hat unser ganzes Fundament, was wir uns so ein bisschen aufbauen konnten über die 16, 17 Jahre davor, so ein bisschen zerbrökelt. Wenn du an die Streitphase, ab dem Moment, wo wir zu viert waren, denkst, was ist da eigentlich zwischen uns passiert? Ja, die Antwort hätte ich auch gerne. Aber was passiert ist auf jeden Fall, ist, dass ich 18 Jahre hinterfragt habe. Ich wusste nicht, wer du bist. Ich wusste vor allen Dingen auch nicht, wer ich bin. Also ich finde, das hat ja auch immer was mit Neufindung zu tun. Alle müssen sich neu finden, in jeglicher Rolle. Eben auch in der Parrolle. Und ich habe mich gefragt, was wir die letzten 18 Jahre gemacht haben. Und ob das irgendwie so, also ich habe gar nicht verstanden, wo wir stehen. Aber hol doch erstmal so ein bisschen ab, also was ist denn überhaupt passiert? Wir haben uns gestritten. Und so heftig, wie wir uns noch nie gestritten haben. Also ich habe da gesessen. Wir haben uns, glaube ich, auch noch nie angeschrien. Aber da gab es ein, zwei Streits, wo wir uns angeschrien haben. Normalerweise

reden wir sehr gut, finde ich. Also konnten wir sehr gut in Streitsituationen reden. Das war alles weg. Das war... Also gut reden ist, glaube ich, ein bisschen groß formuliert. Und daher hatten wir schon Streits, aber so, dass, ich sage mal, so mindestens immer einer kontrolliert war und das irgendwie ein bisschen flacher halten konnte. Ja, das warst du. Und das ist halt weg gewesen, durch die Phase der Krankheit. Und das ist auch, was ich saß heute im Auto und habe das nochmal Revue passieren lassen, weil ich ja wusste, welches Thema wir hatten. Und wie du es vorhin schon gesagt hast, du warst immer so ein bisschen der, der in Katastrophensituationen oder halt Situationen, wo man Alarm schlägt. Und das ist ja so, wenn du Schlafmangel hast, wenn du dich schnell erscheinen musst, wenn du gestresst bist, wenn du in einer neuen Situation bist, warst du bei uns beiden derjenige, der das gemanagt hat. Ich musste das nicht. Und... Was meinst du damit? Na, also ich war dann zum Beispiel außer mir in irgendeiner Stresssituation, sage ich mal. Und du konntest das richtig gut einfangen und runterbremsen und sagen, okay, wir machen das jetzt so, so und so. Und diese Gabe ist dir ja durch die Krankheit abhandengekommen. Das hat dir ja dann gefehlt, dass du das auch sortieren konntest und schnell... Du warst ja Meister in diesem Schnellsortieren. Da fällt mir immer dieses Spiel ein auf dem Handy, wo man dieses Restaurant machen musste. Und dann war man so gestresst, weil der Kellner und in der Küche hat es gerufen. Und da warst du Meister dran. Und das ist dir so ein bisschen abhandengekommen. Und in diesen Stresssituationen waren wir auf einmal beide lost. Und dann gab es keinen mehr, der es gemanagt hat. Genau, vielleicht hier nochmal Kontext für alle, die die Episoden davor noch nicht gehört haben. Ich bin 2023 am Burnout erkrankt. Und ja, eins der größten Herausforderungen, die man in einem Burnout hat, ist unter anderem die fehlende Resilienz. Ich komme praktisch in einem Streit super schnell an einen Punkt, an dem ich auch nicht mehr klar denken kann, was ich früher immer konnte. Ich konnte rational bleiben und sortieren und eine Richtung noch lenken in einem Streit. Das kann man dann in dem Moment nicht mehr, sondern ja, atet auch eher in Richtung stark emotional aus und eskaliert mit. Genau, das, glaube ich, hat es verschlimmert. Wir hatten halt früher nie so Streitpunkte. Wir hatten auch nicht so großen Schlafmangel, wo man dann aus der Hose schnippt. Und ich glaube, dass diese ganzen Faktoren haben das ja potenziert und hat das in sehr kurzen Abständen explodieren lassen. Also wirklich regelmäßig immer wieder. Wir haben uns gegenseitig als Witzableiter genommen. Das kleinste bisschen gereicht. Hast du Anlässe im Kopf? Also Anlässe gibt es, glaube ich, so unendlich viele. Was weiß ich, ich gebe jetzt ein blödes Beispiel. Ich mache die Kühlschranktür auf und mir fallen fünf Sachen entgegen, klatschen auf den Boden und ich

fange an, den Kühlschrank auszuwischen, den Boden aufzuwischen, die Hälfte der Lebensmittel wegzuschweißen, die gerade runtergefallen sind und so weiter und so fort. Und das war für mich ein Anlass, dann zu eskalieren, weil irgendjemand muss das ja falsch reingekommen haben. Ja, aber ich. Und, ja, ja, das ist noch ein anderes Thema. Die Schuldfrage. Ja, genau, das ist es. Genau, aber das war so ein klassischer Anlass, aber... Aber das meinte ich halt gerade. Davon gab es hunderte Anlass. Ja, genau, und das ist ja eigentlich nichts. Also es gab da jetzt nicht einen richtigen Grund. Es war irgendwas, was dann halt on top kam und eigentlich ja nur dein Fass zum, oder unser Fass jeweils, ne, zum Überlaufen gebracht hat. Ja, definitiv. Es gab auch große Streits. Also, ein Thema will ich hier nicht nennen, aber es gibt... Und das ist ja auch ein bisschen, was dann auch noch ein bisschen in den eigenen Alltag eingreifen. Also so, dass man nicht am Steuer seines Tages sitzt, was für mich, da habe ich eine totale Allergie drauf in meiner aktuellen Phase des Lebens. Mir ist es super wichtig, dass ich am Steuer sitze und wenn dann Dinge passieren, die mir die Möglichkeit nehmen, selber zu steuern, da eskaliert es bei mir nochmal extra. Also, ich glaube, wenn wir mal vorne anfangen, ne, im Wochenbett, und das hat ja da begonnen. Ich, weißt du, wir hatten nicht dieses typische Wochenbett wie beim ersten Kind, weil man sich aufteilen muss bei zwei so kleinen Kindern. Ich hatte irgendwie gefühlt schon einen anderen Sparing-Partner. Also ich hatte gar nicht dich als Sparing-Partner, sondern die Hebamme, die da immer wieder kam, der ich das auch erzählt habe und bei der ich so... Also wirklich, ich glaube, einen Tag, da kam die und das muss in den ersten zwei Wochen gewesen sein, weil die kam ja dann ab der zweiten Woche nicht mehr regelmäßig. Da habe ich so geweint und dann hat sie, da ging es um Wertschätzung und dass du mir vorwirfst, so deine Tage sind 13 Stunden und ich dachte so, was? Ja, meine auch. Ich habe doch genauso hier ein Kind liegen. Dazu fühle ich mich noch richtig schlecht, dass ich nicht zu unserem ersten Kind gehen kann und ihn nicht in den Abend begleiten oder die Einschaffung begleitete. Und dazu stille ich ja noch die Nacht durch. Was ist da gerade deine Aussage mit deinem 13-Stunden-Tag? Und da hat es ja schon angefangen, so dieses... Ich habe ein bisschen in Erinnerung von der letzten Folge. Wir waren dann zwei Parteien und damit fing das ja an. Auf einmal arbeitet man in zwei Gruppen, parallel nebeneinander her. Zumindest am Anfang, bis sich das vermischt hat, hat es ja ein bisschen gedauert. Und da, ja, dieses Aufwiegen ist mir so in Erinnerung geblieben. So dieses von dir, ich mache doch das und das. Und ich war so, ja, ich mache das doch auch. Also in Streit habe ich genauso dir dagegen geschossen. Man soll ja dann nicht einfach sagen, ja, das mache ich doch auch. Sondern

da war ja der, wie sagt man, die Zündschnur so kurz, dass ich genauso den Ball einfach zurückgeworfen habe. Weißt du noch? Ja, also das liegt jetzt nicht daran, dass du am meisten arbeitest, sondern dass du am Ende des Tages ja nur das siehst, was du tust und deswegen nur denkst, dass du am meisten arbeitest. Und diesen Perspektivwechsel, den habe ich nicht mehr hinbekommen in der Zeit und bin hier draußen mit einem Dreijährigen rumgerüdelt oder damals ja noch zweikommal irgendwas Jährigen und habe so die ersten Wutausbrüche da draußen alleine auf dem Spielplatz machen müssen. Habe ein sehr, sehr aktives Kind mittlerweile versuchen müssen zu entertainen. Also es war ja nicht so, dass du einfach den Tag rausgesessen hast, sondern man musste sich schon ein bisschen was überlegen ab dem Alter, wie man so einen Tag ausgestaltet. Und parallel hier noch irgendwelche Terrassenprojekte und Wohnungsprojekte, die man immer so hat versucht fertig zu bekommen, dass wir dann den Frühjahr und Sommer dann auch vor allem im Wochenbett eben auf einer Terrasse verbringen kann und nicht in der glühenden Sonne sitzt. Plus Kochen für alle, Wäsche und so weiter und so fort. Das hat mich einfach hartkornbefordert. Ich habe den Perspektivwechsel nicht hinbekommen und dann so ein Bild entworfen, dass ich mir den Arsch aufreiße und das meine ich nicht despektierlich, aber du dann im Vergleich halt klar im Wochenbett bist und halt liegst und dich ausrufst. Und wenn dann so Momente kamen, und das ist dann wiederum meine Perspektive darauf, wenn in der Kommunikation nicht sehr genau darauf geachtet wird, wie man miteinander spricht. Bei gewaltfreier Kommunikation geht es ja darum, unter anderem urteilsfrei zu argumentieren oder zu sprechen. Und oft habe ich dann irgendwelche Urteile gehört, unter anderem der Klassiker zwischen Paaren, dass der eine immer davon ausgeht, dass der andere darauf kommen muss, was der andere braucht. Oder kürzlich erst Wo ich dann einfach da stand und dachte, ey, das ist nicht dein Ernst. Ich reiß mir den Arsch weg und muss jetzt noch parallel dazu ahnen, wie es dir gerade geht und was du von mir brauchst. Das war mir dann einfach zu Matsch. Und das war unter anderem dann einer, der Anlässe zum Eskalieren hat. Aber da muss man auch sagen, du hast ja nicht gefragt, wie es mir geht. Dann frag doch. Aber ja, dieses, man kann den anderen nur bis zur Stirn gucken, begleitet uns schon unsere ganze Beziehung. Das haben wir eigentlich immer gut hinbekommen. Jetzt auch wieder. Also bekommen das jetzt auch wieder hin. Aber in dieser Zeit war das nicht so. Dann wollte ich halt das da jetzt, was ich brauche. Man

schnappt ja dann auch irgendwann ein. Und ich muss ehrlicherweise sagen, wir sind da ja nicht die Einzigen. Wir Frauen reden ja darüber. Und da geht es ein Jahr in den ganzen Beziehungen, also geht es allen Paaren dann so, das ist ja, also es ist ein Aufwerten, was man tut. Und der eine macht immer mehr. Und das hast du so schön gesagt, man sieht ja nur seins. Und ich glaube, da geht es gar nicht darum, also mir ging es nicht darum, dass ich nur meins sehe, sondern ich wollte einfach gewertschätzt werden. Also das hat dann auch noch gefehlt. Und ich glaube, das macht halt auch ganz, ganz viel. Wenn man Kleinigkeiten mal zwischendrin sagt und das, keine Ahnung, boah, du hast die Schuhe weggeräumt. Oder hey, du siehst heute hübsch aus. Oder danke, dass du mir den Kaffee gemacht hast. Oder weiß ich nicht, was fällt dir denn ein? Also einfach Dinge, die... Mir fällt der Klassiker ein, dass ich die Wohnung aufgeräumt habe, die Wäsche gemacht habe, gekocht habe. So was. Und du läufst in den Flur und siehst, da stehen zwei Schuhe und nötst mich dann an, wo meine scheiß Schuhe im Weg stehen. Da denke ich mir dann so, okay, Wertschätzung minus 100. Typischer Fail. Und dann können wir ja mal drüber reden, wie wir gestritten haben. Weil wir konnten ja nicht, was wir ja nicht gemacht haben, ist vor den Kindern zu streiten oder uns anzuschreien, sondern... Boah, das sollte ich jetzt nicht unterschreiben, ne? Also klar gab es da auch so... Also wir sind beides Menschen, ne? Und dann gab es auch Situationen, wo wir dann tatsächlich, wo beide mal da waren und wir gestritten haben. Aber hauptsächlich haben wir über was gestritten? WhatsApp. Und das hat mich so aufgeregt. Da gibt es ja gar keine Bremse. Wenn beide schreiben können und nicht warten müssen, bis... Also wahrscheinlich geht es bei anderen, wenn man spricht, außer, aber beide können schreiben, beide können gleichzeitig abladen und... Och, schlimm. Was macht das mit dir, diese Erinnerung? Naja, diese Streitkultur, also ich meine, so eine richtige Streitkultur hatten wir nie. Wir hatten die Ehepart, aus der Familie heraus immer viel am Streiten und schnell wieder versöhnt. Das war etwas, was ich nicht kannte. Wir haben eher wenig gestritten, wenn dann aber mit einer sehr langen Einschnappphase, vor allem meinerseits, in der ich halt in Ruhe gelassen wurde und irgendwann, wenn ich mich dann wieder geöffnet habe, ging es dann weiter. und dadurch habe ich durch dich eine gewisse Streitkultur entwickelt, Dinge sagen zu können, die einem nicht passen und... Die was? Die einem nicht passen, die auch mal so ein bisschen eskalieren zu lassen und dann aber, weil man gestritten hat, eine Reibungsfläche zu haben und danach entsteht ja was Neues. Das ist ja das Gute an dem Streit. Irgendjemand eskaliert ja meistens, weil es an dem Punkt nicht mehr weitergeht und

lässt es raus. Man spricht und im Idealfall geht es dann an einem anderen Punkt weiter, so dass es besser ist, als es vorher war, normalerweise. Man streitet sich so wie wir in der Zeit, wo man sich am Ende des Tages völlig sinnlos streitet und mir ging es dann so ein bisschen so, dass ich eigentlich nur gestritten habe, um a, und das war mir ganz, ganz wichtig, einen Schuldigen zu definieren für das, was mir gerade passiert ist. Da saß ich auch unendlich viele Sitzungen, eigentlich wegen des Burnouts, aber eben in der Phase zu dem Thema Streit bei meinem Psychologen und habe versucht zu verstehen, warum mir das so wichtig ist, dass jemand schuld ist. Ich kriege es nicht gut formuliert, also am Ende des Tages saß ich beim Psychologen und habe versucht zu definieren, warum ich einen Schuldigen brauche, weil ich immer glaubte, in der Phase, und das war neu für mich, dass mir Dinge passieren, nicht, dass ich sie mache. Und das ist ein super ungesundes Level, in das ich da rutsche. Warte mal, warte mal, dass dir Dinge passieren? Genau. Also nochmal, nehmen wir das Kühlschadenbeispiel wieder, ich mache das Ding auf, dann fallen mir fünf Sachen entgegen, gehen kaputt und fliegen hier rum. war ich in der Phase so unterwegs, dass ich dachte, immer passiert mir sowas und wie ungerecht ist denn jetzt das Leben, dass mir das jetzt ausgerechnet passiert, statt zu denken, na scheiße, vielleicht habe ich die Kacke da falsch reingekommen und deswegen ist es hier gerade runtergefallen, so what, ich wische es weg und weiter geht's. Und in dem Moment, wo du immer nur denkst, jemand anderes ist schuld und mir passieren Dinge, dann sitzt du gar nicht mehr im Steuerlerdien des Lebens. Ich bin die klassische Opferrolle. Genau. Und das ist mir dann in der Zeit unter anderem passiert und dann war es mir halt wichtig, wenn wir uns hier gestritten haben und dann aber nicht mehr weitermachen konnten, weil die Kids nie zackten und meistens war es das Abendritual, weil das war so unsere Hauptfreizeit, dass es eskaliert ist. Oder ist halt der Akku auch einfach, man kann das ja auch alles rational nachvollziehen. Du hast den ganzen Tag hinter dir. Hinterher kann man das rational nachvollziehen. Weil dein Akku ein bisschen voller wieder ist. Ich überlege gerade, wann mein Akku das letzte Mal bei 100 Prozent war. Nee, aber wie bist du da rausgekommen? Ich bin da noch nicht raus. Also vielleicht nochmal, um das zu Ende zu erzählen, das war deine eigentliche Frage. Das heißt, mir war es dann wichtig, dass wir noch zu dem Punkt kommen, dass ich nicht schuld war, sondern du. Und ich lache, aber eigentlich ist es ganz schön, ernst. Und deswegen haben wir dann WhatsApp weitergestritten. Also wir haben dann so eine Kultur entwickelt, die hat mir ein bisschen geholfen, dass wir am nächsten Tag nicht weiter streiten mussten an demselben Thema, sondern dass es dann idealerweise nur WhatsApp erledigt war. Aber ich glaube, das war nur in einem von zwei Fällen so, dass wir es geschafft haben, WhatsApp den Streit beizulegen. Manchmal haben wir es hinbekommen. Irgendwie habe ich dann versucht, dort einen Kanal zu finden, um das Ganze dann zu beenden mit

einer Conclusion. Also mir war immer wichtig, dass wir irgendwie rausgehen mit, okay, so und so und das kommt nicht noch mal vor, komm mal, weil ich das und das ändere. Das war ein gewünschtes Ergebnis von mir, dass wir ab und zu dann über den Kanal hinkommen haben. Und da lagen wir dann da, der eine beim einen, der andere beim anderen Kind und haben uns liebevolle WhatsApp-Nachrichten geschickt. Alter, das war so krasse, also das war ein Wortgefecht. Und was du ja dann auch immer noch gemacht hast, das glaube ich hat mich, also dieses WhatsApp-Ding, das kannte ich von dir irgendwie schon ein bisschen vorher. Das hast du noch nicht unsere ganze Beziehung gemacht, aber da gab es auch ganz oft Situationen, wo ich so dachte, okay, er muss das jetzt rauslassen und das ist auch völlig okay. Naja, weil dir aber auch in einem Streit nicht immer all das einfällt und wer von uns allen hier schlagfertig ist, der werfe den ersten Stein, auch wenn der Satz jetzt keinen Sinn ergibt. Geht ja jedem so, du streitest und dann ist dieser Streit vorbei und dann fallen dir noch 200 Argumente ein, um deinen Bunkel zu machen. Aber halt hinterher und dann kannst du die da nochmal hinschreien, das ist doch super. Nee. Ergibt total Sinn für mich. Also jetzt sage ich, nee und ich hätte sehr oft, und das weißt du, was ich manchmal gemacht habe, ich weiß gar nicht, ob du das bewusst hast, ich habe dich dann einfach archiviert. damit diese Nachrichten nicht mehr runterploppen. Also wenn ich auf einem gewissen Level war, habe ich ja zurückgeballert. Manchmal habe ich gemerkt, okay, es muss einfach aus ihnen raus und manchmal war mir das dann so, manchmal auch beleidigend. Du bist auch in der Phase so beleidigend geworden. Ich habe auch so oft geweint. Ich habe auch ein Beispiel, ich habe ja, ich schreibe ja Tagebuch, kann ich dir mal vorlesen, was ich da so geschrieben habe. In ihr Tagebuch schreibt sie nicht nur die negativen Sachen. Nö, das stimmt nicht. Ich schreibe auch ein Tagebuch für die Jungs, ich schreibe eins für dich. Da bin ich ja immer gespannt. Wenn ich tot bin, musst du mein Handy öffnen. In den Notizen steht alles drin. Jetzt kommt mit in die Ohren und fertig. Nee, das ist wichtig. Pass auf, ich lese mal was vor. Und dann möchte ich noch darauf eingehen, was du ja noch benutzt hast, was mich auf die Beile gebracht hat. Es ging um ein Thema und sein Psychologe hat ihm gesagt, er soll das verarbeiten und darüber nachdenken. Das macht er aber nicht und fragt mich, wann er das machen soll. Ich komme mit Gegenargumenten, das ist nicht in Ordnung, das weiß ich auch, aber sage ihm, dass ich auch keine Zeit habe, Dinge zu verarbeiten und es aber trotzdem probiere. Das Grundproblem für mich ist, dass ich mich nicht gesehen fühle, gewertschätzt fühle, nicht gefragt werde beziehungsweise nach mir gefragt werde. Dominik weiß weder, was genau die Geburt für mich war, noch wie es mir geht oder wie ich damit umgehe. Das ist schwer, wenn der Partner nicht nach einem fragt und so viel mit sich zu tun hat. Ja, das ist, was ich eingangs meinte. Umgedreht hattest du auch wenig Kapazität, mich Dinge zu fragen, weil wir einfach im Alltag gefangen waren. Und ich glaube, was ich so ein bisschen als, ich weiß nicht, ob das eine Stärke ist, ich benenne es jetzt einfach mal als Stärke und lasse es so stehen, ist Dinge parken zu können.

Also das heißt, wenn eine Situation kommt, in der ich weiß, okay, jetzt beißen, dann müssen wir jetzt mal kurz durch, wie lang auch immer kurz ist, schaffe ich es, Dinge einfach wegzuparken, die jetzt keine Priorität haben. So eine Priorität hatte in der Phase, du musstest was zu essen auf dem Tisch haben, die Jungs mussten was zu essen auf dem Tisch haben, in Anführungsstrichen. Also der Frischgeborene hat es ja durch dich bekommen, aber umso wichtiger war deine Ernährung. Und dann wollten wir alle was sauberes zum Anziehen haben und hier einen Haushalt, der funktioniert. Und das waren meine Prioritäten. Und wenn dann noch Zeit übrig ist, so lief das in meinem Gehirn, dann kann man sich um die sekundären Sachen kümmern. So war damals meine Einschätzung. Und das ist dann halt auf den Partner eingehen, wertschätzen, also so ein bisschen dann diese Sahnehaube. Aber das ist vielleicht nicht richtig gewesen. Ich bin halt, und das habe ich so gemerkt, für dich so klein geworden, so in den Hintergrund gerückt. Du bist auch für mich, für diese Zeit und auch jetzt ja gerade, also natürlich kommen erst die zwei und dann kommen wir als Paar, beziehungsweise in meiner Wahrnehmung kommen die zwei, dann kommst du, dann die Arbeit. Dann ist Vergnügen. Nee, dann auch. Kommen wir dann als Paar. Also irgendwann dann mal ich und ich probiere mich ab und an dazwischenzuschieben, um irgendwie einen Selfcare-Moment zu haben oder so. Also ich erinnere mich halt zum Beispiel auch, das, was ich vorhin zu Anfangs meinte, so diese Wertschätzung, das hatte ich halt mit der Hebamme, das habe ich vorher nicht zu Ende erzählt. Das hatte ich mit der Hebamme, die halt dann gesagt hat, dann mach ihm das vor. mach ihm das als Beispiel vor. Sag das. Stark. Warum hast du nicht auf sie gehört? Habe ich. Und da kommen wir nämlich zum nächsten Punkt. Ich habe dich zum Beispiel. Na warte mal, lass mal bei einem Punkt bleiben, dass der mal ein Punkt wird. Ja, genau. Einfach nur, dass diese Kleinigkeiten, dieses Mal im Arm nehmen und dieses einmal am Tag oder zweimal am Tag im Arm nehmen, bedeutet so viel und gibt einem so viel, weil man sich gehalten fühlt von dem Menschen, den man ja schon so lange hat vor dem Kind. das ist aber, das ist aber, das ist aber, wenn du in, wie kann man das jetzt formulieren? Nehmen wir mal einen Brenner. Es gibt die Brennerautobahn und den Brennerpass, den alten, ich weiß nicht, ob den jemand kennt, bestimmt. Und diese Brennerautobahn, die kannst du ballern, da gibst du Vollgas, fährst dieselben Höhenmeter, bist aber sehr, sehr schnell und Vollgas unterwegs und diesen Brennerpass, den fährst du, wenn du wirklich Zeit hast, Bock auf Urlaub und einfach was von der Landschaft sehen willst und auch mal anhältst und aussteigst und ins Tal guckst und ich glaube, auf den beiden verschiedenen Brennerstraßen waren wir in der Zeit unterwegs. Es ist eine These. Du warst auf dem alten Brennerpass unterwegs, wolltest auch so ein bisschen Elternzeit beziehungsweise eine Wochenbettzeit verbringen, ähnlich wie bei Finn, wo man das auch genießt, wo man

Schwermomente hat, wo man die Geburt rekapitulieren kann, sich als Familie erlebt und ich war auf dieser Brennerautobahn unterwegs mit einem Düsenfest und dann bleibst du einfach nicht stehen und willst irgendjemanden umarmen und mich zu umarmen, in der Zeit hättest du in den Fahnen ICE bei 230 kmh aufspringen müssen, um mich irgendwo zu erwischen, da wo ich gerade unterwegs war und da haben wir, glaube ich, völlig unterschiedlich, unterschiedliche Welten oder nicht. Ja, das war wirklich auch das, was man gemerkt hat und was mir halt fehlt, weil ich bin jemand, der, ich brauche Kontakt zu dir, ich brauche Kontakt zu meinen Freunden, mich selbst auch zu definieren. Ja, das ist schön, dass du sagst, genau das ist ja auch so ein bisschen die Herausforderung, dass wenn man... Ich weiß nicht, warum sagst du das so? Ne, ich finde es schön, also wir reden ja offen, hört ja keiner zu. ich glaube, es gibt solche Menschen und in gewissen Abstufungen ist es einem ultra wichtig, was andere von einem halten, was sie von einem denken, wahrgenommen zu werden und so weiter und so fort. Mir ist das zum Beispiel am Arsch überhaupt nicht wichtig, mir ist das völlig egal, was andere über mich denken und Wertschätzung brauche ich nicht, was ich aber nicht brauche, ist dann irgendwie mein Anschluss für rumstehende Spure zu bekommen, dann fühle ich mich aktiv nicht gewertschätzt, ansonsten brauche ich keine aktive Wertschätzung und bei dir ist es halt sehr stark ausgeprägt und klar, das hat ja die Jahre vorher gut funktioniert, da ich wusste, wie du tickst, konnte ich dir das auch mal geben, hatte auch Kapazitäten dafür, aber in dem Moment, wo ich dann auch diese Brennerautobahn auch gefahren bin nach der zweiten Geburt, da gab es halt kein Zurück mehr. Keine Raststätte? Keine Raststätte, kein gar nichts, sondern da habe ich versucht, auf diesen Gipfel zu fahren, der nie kam, um endlich das Tal zu sehen, das grüne, schöne, helle, Tal mit den frischen Äpfeln. Das sind wir jetzt. Schönes Bild. Wie das immer, noch lange nicht, aber es geht in die richtige Richtung, ja. Naja, mal zurück, wie wir gestritten haben auf Vorzeigen. Weil was hast du getan? Das würde ich gerne noch auswerten. Was hast du gemacht? Das ist richtig klasse. Nee, kriege ich jetzt schon, da könnte ich. Also da bin ich sehr gespannt auf den einen oder anderen Kommentar. Ja, ich auch. Wie ihr das findet. Was habe ich gemacht? Ich habe irgendwann gemerkt, okay, das ist jetzt hier wieder zielführend, also ich erreiche mein Ziel nicht und entweder bin ich jetzt blöd oder meine Ehefrau. Natürlich bin ich erst mal davon ausgegangen, dass meine Ehefrau blöd ist. Klar. Macht man immer so. Ich saß wirklich vor diesem Handy und dachte mir, das kann doch nicht sein, dass sie das nicht versteht, was ich da geschrieben habe. Aber weißt du, darf ich ganz kurz. Stopp, nein. Ich will ganz kurz was sagen. Nee, darfst du nicht. Und dann habe ich einfach diese Chats genommen und habe die bei

Perplexity reingejagt und habe einfach nur den Satz Analysiere das bitte. Alter Schwede. Und das verfechte ich bis aufs Blut war der richtige Weg, den ich da eingeschlagen bin und hat mich in die richtige Richtung geführt, um wieder rationaler auf solche Streitthemen zu blicken und 50-50 dann auch irgendwann mal zu erkennen, ah scheiße, ich bin auch schuld. Und das war gut. Das war richtig gut. Das heißt, da war eine neutrale Quelle, ob die gut ist oder nicht. Also übrigens ist für mich KI kein allwissendes, super intelligentes Ding, sondern einfach wie so ein Praktikant, den du einstellst. Du fühlst keine Ahnung vom Leben und von gar nichts an. Aber du hast wenigstens jemanden, der dir hilft und den kannst du ein paar Sachen delegieren. Das ist ein paar Mal falsch, aber oft auch eine kleine Hilfe und sowas für mich KI. Und das erste Mal habe ich das gelesen und dachte mir so, nee, okay, das muss ich jetzt noch mal irgendwie anders eingeben, weil das kann er jetzt nicht so verstanden haben. Und von Eingabe zu Eingabe, von Streit zu Streit habe ich immer mehr daraus gelernt, was eigentlich mein Anteil an diesem Streit war und bin in die richtige Richtung und dann wieder laufen. Also ich fand das klasse. Das ist ja auch eine Art, damit umzugehen. Was dich gestört hat, mein Bräulein, war nämlich, dass die KI das ein oder andere auch mal gesagt hat, dass du das falsch gemacht hast. Nee, das stimmt nicht. Und dein erster Kommentar war immer, naja, da hast du ja irgendwas eingegeben, sodass das rauskommt, was du hören wolltest. Das war am Anfang so, nehm ich genauso zu. Ja Du hast mir irgendwann aber gesagt, nein, ich kopiere nur. Und dachte ich, wie lange musst du denn hier diese, also wirklich, ich dachte, ich dachte mir so, da musst du aber lange ziehen, kopieren, dass das dann da reingeht. Ich habe teilweise 25 Screenshots da reingeben. Und das Ding ist, ich verstehe ja deine Herange... Was? Aber du hast da noch ein Screenshot? Du konntest gar nicht kopieren. Naja, es geht schwer bei WhatsApp. Nach dem ein oder anderen Update kannst du irgendwie keine Chats mehr herauskippen. Noch schlimmer. Ich bin aber auch Silberliner. Also, ich finde, das ist ja gut für dich gewesen. Weißt du? Ja. Dass du da reflektierst. Aber ich reflektiere anders. Und dann hast du mir so einen KI-Chat, der oder Auswertung wie 25 Seiten lang war geschickt. Ich dachte mir so, na Sichi, lese ich das jetzt nicht und habe dich archiviert. Wäre aber gut gewesen. Nicht immer. Also ich habe... Hast du den letzten Streit eigentlich gelesen? Welcher? Hast du nicht Hilf mir auf die Sprünge ganz kurz. Nee. Gib mir ganz kurz ein Stichwort. Guckst du mal bitte... In welcher unserer Gruppen steht es? Lesen heißt die Gruppe. Ja, da bin ich noch nicht. Schatz, das haben wir... Also, man muss ganz kurz dazu sagen, wir haben 25 Vortrag-Gruppen nur für uns beide. Die So viele sind es gar nicht. Drogerie, die sind... Urlaub, Urga, Finn-Geburtstag, Theo-Geburtstag, Geburt. Wenn ich hier aufmache, das sind locker. Und lesen ist bei mir gerade zu, so weil ich es nicht schaffe, da gerade reinzugehen und dann auch

in Ruhe zu lesen. Das Ding ist, das war ja eine gute Art, dass du damit zurechtkommst. Und wie gesagt, aber für mich ist es halt nicht die perfekte Art und Weise, so viele Seiten dann nochmal zu lesen. Ja, aber das ist da, und jetzt kommt ja so langsam das Rationale bei mir wieder. Also, ich komme aus den 90ern. In den 90ern hatte der oder diejenige Recht, die... Länger diskutieren kann. ...am besten diskutiert hat. Genau. Fakten, keine Ahnung, ich kann, ich habe, glaube ich, so viele Fakten in meinem Kopf aus den 90ern, das überhaupt nicht stimmt. Ich habe gar keinen Bock, das zu googeln, weil ich dann an mir selbst zweifle. So war das damals. Und ich finde, der Vorteil an sowas, sowas nutzen zu können, ich meine, irgendwann kam Google und ich konnte Sachen nach... Das war ja der Anfang von all dem, die irgendjemand sagt und hat dann festgestellt, ein bisschen Schwachsinn, das ist ja völlig falsch. Und ich finde, ich finde das gut und das ist eine Hilfe. Es ist kein Paartherapeut, der ganzheitlich am Ende des Tages Emotionen einfängt und versucht, ein Paar in die richtige Richtung zu lenken, aber es ist eine Hilfestellung und die war gut. mache ich auch ganz viel. Ich kenne das auch von anderen Leuten, die das wirklich wie eine Art Therapeuten und du hast es ja quasi als Paartherapeut für uns genommen, ohne mein Wissen, damit ich benutzt werde. Aber ich habe mir dann manchmal gefragt, sollte ich das vielleicht auch nochmal mit KI reden? Das ist ja nicht so, dass ich dann Gesprächspartner suche, sondern ich habe versucht, etwas zu analysieren, was ich vorher selber gut konnte und aktuell einfach nicht mehr hinkriege, weil ich diesen Perspektivwechsel nicht hinbekomme. und dafür ist es halt ein Spiegel, den hältst du vor, vor das Gespräch. Teilweise haben wir uns ja gestritten und das ist das unglaublich Dumme bei emotionalen Streits, dass man teilweise ja gar nicht mehr weiß, um was es überhaupt ging. Also wir sind teilweise ausgerastet und dann stehst du da in der Mitte des Streites und überlegst, hey, warum hat das eigentlich gerade angefangen? Naja, egal, weiter geht's. Ja, also daher fand ich das gut. Ja, und für mich war es auch gut, muss ich ehrlicherweise jetzt mal sagen, diese, nicht deine KI, die WhatsApp-Geschichte, weil ich bin, du schlägst mich in Streit schon immer mit, also rhetorisch dann wahrscheinlich einfach und was ich mit WhatsApp dann machen konnte und in dieser Phase tatsächlich besser konnte, ist, ganz kurz mal klar zu kommen und wirklich die Fakten nochmal zu sehen. Das heißt, wenn du... Starkes Argument, genau, deswegen schreibe ich auch WhatsApp, ja. Das heißt, wenn du mich sonst in Streit untergebuttert hast, weil ich nicht mehr mit einem Stillgehirn oder auch was weiß ich, Schwangerschaftsgehörn nicht mehr klar denken konnte und danach dachte, na, sag mal, warum ist mir denn das und das nicht eingefallen, konnte ich in diesen Momenten schon ruhiger... Genau, was ich sage. Ja, ja. Deswegen, ich, meine andere Freundin hat immer gesagt, ihr streitet über WhatsApp, wie schlimm. Und da war dann schon, wo ich dachte, nein, es ist schon, es geht schon echt unter die Gürtellinie, es ist schon eine Schlammschlag, aber in manchen Momenten, wo ich dann nicht mehr ganz, also wo ich dann eher wieder ins Rationale

kam, konnte ich dann halt auch mal sagen, naja, nee, guck mal, das und das und das. Aber genau das, also man kann mal kurz sickern lassen, man kann vor allem auch... Aber man macht es ja nicht, man ballert ja immer raus. Ja, absolut. Also ich konnte teilweise gar nicht so schnell tippen, wie ich dich verhohlepiepeln wollte. Ich erinnere dieses Gefühl, du sitzt da und denkst, da kommen diese Themen und du kannst nicht so schnell. Stell dir vor, wir hätten noch T9. Wow. Das wäre vielleicht ganz gut. Ja, vor allem nur die SMS-Länge. Und auch nur 13, die man speichern kann. Da hat man noch gelernt, sich kurz zu fassen. Wenn jede SMS vor allem Geld kostet. Das ist aber auch so, so lange her, ich weiß gar nicht, ob sich da alle gezeichnen. Und Geld, ja. Stell dir vor, jede 39 Cent oder so, ne? Nein, eine MMS hat 39, 11 Cent oder 17 Cent, je nach Provider. Naja. Ein Hoch auf die Flatrate. Ich sehe es genauso, ne? Am Ende des Tages, in dem Moment, wo man feststeckt und ich glaube, das ist das, was uns immer ausgemacht hat und auch mich ausgemacht hat und ich springe gleich nochmal einen Punkt zurück, aber jetzt springe ich einmal vor. Ich kann es mal kurz hier Mambo, intellektuell. Uns hat immer ausgemacht, dass es einen Fixstern gab und der Fixstern war, wir kriegen es hin. Und da hat auch eine gute Freundin aus der Heimat, meinen schönen Satz gesagt, der mich sehr geprägt hat, den hattest du mir mitgebracht. Im ersten Jahr trennt man sich nicht. der hat mich stark geprägt, weil ich einige Momente hatte in der Phase, wo ich da saß und dachte, okay, das läuft gerade gar nicht gut und sowohl unser eigener Fixstern als auch dieser eine Satz und auch wenn ich den nie live gehört habe, im ersten Jahr trennt man sich nicht. Das ist mir gar nicht eingefallen. aber mir. Und mir hat das immer geholfen, zu sagen, okay, es muss ja eine Lösung geben, getrennt wird sich nicht und deswegen war ich jetzt so lange im Wozert weiter, bis hier irgendwie ein Ergebnis ist und hoffentlich in die richtige Richtung. Und das ist so der Unterschied zu allem, wenn der Fixstern steht, wenn die Vision steht, wir sind ein Paar, wir bleiben zusammen und der Weg zum Zusammenbleiben geht nur über Finden von Lösungen, Suchen von Lösungen, Try and Error, dann findet man aber irgendwann den Weg, wenn man dran bleibt und das hat mir am Ende des Tages ein bisschen geholfen. So jetzt bin ich ein Vor, ein Zurück und jetzt nochmal für dich der Sprung zurück, du hast es am Anfang schon so ein bisschen angedeutet, gab es in dieser Phase einen Moment, in dem du wirklich gezweifelt hast an unserer Beziehung, dass unsere Beziehung das aushält? Mehrere. Und ich habe mich dann gefragt, wie sollen wir das denn machen? Sind wir jetzt wirklich? Aber hast du über Trennung nachgedacht? Ja. Also nee, ich habe jetzt nicht gedacht, ich trenne mich von dir und ich habe dann gedacht, also es gab nicht diesen Satz und ich glaube, das

macht auch ganz viel, ich werde mich von diesen Menschen trennen und ich dachte dann, oder ist ja egal, ich dachte, nee, ist nicht egal. Nee, vielleicht habe ich auch gerade Blödsinn gesagt, weil ich dachte dann so, wie sollen wir das denn jetzt machen? Du wirst mir nicht meinen Erstgeborenen wegnehmen und ich kann dir auch nicht deine Kinder wegnehmen, weißt du, das waren meine Gedanken. Für mich waren nicht da, wir trennen uns oder ich möchte mich trennen, sondern der Film ging dann schon los und ich dachte, das ist nicht der Weg. Das hast du ja gerade gesagt. Das ist ja das, was du gerade so schön als Fixstern, das habe ich so nicht beschreiben können, aber... Aber das heißt, du hast dann schon diesen... Aber du hast doch auch gerade gesagt, dass du über Trennung nachgedacht hast, oder nicht? Nö, ich habe dich gefragt. Nee, davor hast du gesagt, dass du darüber nachgedacht hast. Na, hoffentlich kann man ja nichts zurückspulen. Habe ich nie gesagt. Ich schreibe dir jetzt im WhatsApp. Ich habe über Trennung nachgedacht, definitiv. Deswegen habe ich die Frage ja mitgebracht. Krass. Dich von mir zu trennen. Nee, genau. Nein, nein, wenn ich sage, ich habe über Trennung nachgedacht, ich habe darüber nachgedacht, kriegen wir das hin, schaffen wir das? Und wenn nein, wie sieht dann die Welt aus? Gott sei Dank. Und das ist eins, eine meiner Stärken, die dann Stück für Stück zurückkam. Manchmal sitzt ich so da und stache vor mich hin, da denke ich gerade Dinge zu Ende. Wie so ein, wie so ein, Cyborg. Wie ist denn der von Enterprise? Ah, Enterprise. Das frage ich. Schlechter Versuch. Data. Da sitze ich da wie Data und wahrscheinlich ist nicht mal Enterprise, sondern, oh Gott. Ist doch jetzt egal. Nein, jetzt werde ich gecancelt. Ja, ist okay. Okay, ihr wisst, ich meine das nur nett. Da sitze ich da wie Data und denke einfach einmal alles zu Ende und denke, nee, das ist ein Schwachsinn. Wir sind eine Familie. Wir sind vor allen Dingen wir, weißt du? Ja, vor allem auch wir mit einem starken Fundament und am Ende, wir kriegen es hin. Aber ich habe drüber nachgedacht. Natürlich. Und du auch. Offensichtlich. Nee, ich habe gedacht so... Warte mal, warte mal, du hast gerade gesagt, du hast drüber nachgedacht. Ja, aber nicht so. Ich habe nicht gedacht, ich werde mich von dir trennen. Und ich dachte, wie soll denn das sein? Nein. Ja, genau. Deswegen, also du überlegst ja dann sozusagen, du visualisierst ja dann schon eine neue Welt. Wie wäre die ohne mich? Und das ist ja klassisch, darüber nachdenken. Der Anfang vom Ende. Naja, haben wir ja gut gemacht, weil wir das zu Ende gedacht haben. Ich mache jetzt mal hier ein Häkchen dran und spring schnell zum nächsten Thema. Boah, ekliges Thema, weil du bist, also, wie lang sind wir zusammen? 17 bis 19 Jahre. So ungefähr, so groß, naja, fast. Weißt du, das ist immer das. Nein, wir müssen eine Lösung finden, weil ich dich liebe. Ich dich auch. Lösung ist ein schönes Stichwort. Ich glaube, wir wissen heute noch nicht so richtig, was uns da rein manövriert hat. Also, man kann es, glaube ich, schwer, also,

was denke ich gerade, ne? Also, mein Auftrag, in meinem Leben, wenn ich gearbeitet habe, lang ist es her, war immer, Lösungen zu finden. So, und eine Lösung findet man, indem man über die Ursachen des Problems nachdenkt, Thesen entwirft, wie man das Problem lösen könnte und dann geht man in die Umsetzung und testet, wenn es gut funktioniert, ist das der Weg, wenn nicht, überlegt man sich einen anderen Weg. Und ich habe, und das ist das Familienleben, Kinder- und Familienbeziehungen, sind einfach so schwer zu analysieren und zu verstehen und dann dafür auch Lösungen zu finden, dass man, ich glaube, der schlauste Mensch der Welt verzweifelt im Familienleben, an der Realität, was uns da rein manövriert hat, konkret, um dann konkret Lösungen zu finden. Aber was genau, also ist es, dass wir uns damals aufgeteilt haben auf zweier Teams und das auch strikt durchgezogen haben, weil ich mich um den Großen, du dich um den Kleinen gekümmert hast, weil ich nicht die Brust gehen konnte und umgedreht, du nicht aufstehen konntest zum Beispiel, so fing das ja alles an. Liegt es daran, ist ja auch ein Fakt, dass ich seit über einem Jahr hier gerade auf der Couch schlafe, liegt es daran, dass wir keine gute, mein Lieblingsthema, Strukturen, Rituale haben, in denen auch Paargespräche stattfinden, dafür einfach keine gute Kultur vorher entwickelt haben. Also am Ende des Tages hat es unser Leben vor den Kids war super spannend, aber auch sehr zufällig. Das heißt, hätten wir da in der Zeit vielleicht schon Strukturen schaffen müssen, in dem man sich auch einmal in der Woche meinetwegen am Mittwochabend hinsetzt und einen Pferchenabend hat, egal was kommen soll, immer am Mittwoch und in der Zeit ist auch Reden ohne Handy eingebaut und so. So was, das haben wir mal versucht, ja. Hat aber nicht lange funktioniert. So, was sind die Ursachen? Was denkst du? Was uns da rein manövriert hat? Ich glaube, du hast das so ein bisschen, also im Ärztlichen, habe ich gerade gedacht, würde man das, was du gerade genannt hast, vielleicht die Symptome nennen, aber die Ursachen, die dann wirklich das gemacht haben, dass wir uns so gestritten haben, war oder ist meiner Meinung nach dieser Identitätsverlust, diese Neufindung, dieser Schlafmangel, der dich zum Zombie macht und nicht, ich hatte das letztens mit einer viel Spielplätze. Ich hatte kein Schlafmangel, also am Anfang vielleicht noch. Ja, aber auch nicht nur am Anfang, du hattest ja auch Schlafmangel. Aber ich hatte das letztens mit einer viel Spielplätze, wo es einfach darum geht, sie sagte, jetzt schläft ihr Kind durch, ungefähr selbes Alter, ein bisschen jünger als Finn, und jetzt kann sie sich wieder ganz kleine Sachen kümmern, die vorher einfach viel zu viel waren. Und da rede ich von Urlaubsplanung, die Wohnung, die Farbe für die Wohnung aus, die kleinsten Sachen kannst du dann nicht mehr. Und das ist dann aber auch die kleinste Sache, bringt sich zum Eskalieren. Und

wie ich es gerade gesagt habe, Schlafmangel, dann Stress. Es ist ja erst mal Stress, nicht der Kinder wegen, aber es sind halt, das hatte ich irgendwann mal so benannt, es sind ja freie Radikale, die ganze Zeit rum, der eine braucht das, der andere braucht das. Am Anfang natürlich das Neugeborene noch relativ wenig, aber das steigt ja. Und bei dem größeren Kind wird es ja nicht weniger. Das heißt, da sind ja auch verschiedene Stressfaktoren im Alltag. Da kommt der ja aus dem Kinderwagen, äh, Kinderwagen, aus dem Kindergarten, sein Kompromissrucksack ist leer und dann flippt der ja hier auch aus. Kannst du nicht planen, weißt du nicht? Und das, finde ich, macht in dieser Intensivität und in der Schnelligkeit, wie es jeden Tag immer wieder kommt, die Streiks. Aber ich meine, so geht es ja allen, aber es gibt ja den einen oder anderen und die eine oder andere Familie, die es ja vielleicht hinkriegen. Also, man unterhält sich nicht wirklich sehr offen über die Themen. Doch, wir Frauen schon. Ja, ihr Frauen. Und ich kenne keine Familie, wo das so ist. Wo das nicht so ist. So. Okay. Also, ich kann mir vorstellen. Nee, beende den Satz. Ich kann mir vorstellen, dass es bei anderen besser läuft. Ja, das ist ein gutes Argument. Schlechter wäre schwierig. Nein, es ist, guck mal, und das sehen wir ja bei Familien, die vor uns vier geworden sind, die jetzt nach uns vier werden, wir sehen das ja. Ich sehe den ja zu und sehe uns vor, je nachdem, wenn die das Kind bekommen haben. Ja. Und warum erzählen wir das gerade alles? Damit es bei euch vielleicht besser läuft. Nein, das tue ich nicht. Wir geben keine Tipps. Das sagst du. Ich möchte schon einen Tipp geben. Ich gebe keinen Tipp. Ich bleibe hier schön. Die Schweiz. Ja. Lass uns doch mal so ein bisschen auf unsere Lösungen schauen, die wir gefunden haben. Und der Episodentitel verrät es ja schon ein bisschen. Kannst du dich noch erinnern an den Moment, als ich vom Psychologen von der Sitzung kam und dir die Idee vom Zwiegespräch mitgebracht habe, als Vorschlag, wieder mehr miteinander richtig zu sprechen und nicht nur noch Orga, Thor über Kids und Probleme oder Streit zu haben? Nee, ich weiß es nicht mehr genau. Genau, also ich hatte am Ende des Tages das große Glück, dass ich ja immer eine neutrale Instanz hatte. Außer natürlich Perplexity. Dein bester Freund Perplexity, der war auch nicht mehr neutral. das dann vorher schon gefüttert. Das ist meine böse Ehefrau. Ja, ja, ja gut, die KI lernt ja leider und erzählt dir gerne Dinge, die du hören möchtest. Aber dein Physiologe macht das nicht und genau, den hatte ich ja immer wieder das Thema gebracht, dass wir uns streiten und der gab mir die Idee des Zwiegesprächs mit und ich habe es nochmal schnell gegoogelt, in einem Satz beschrieben, ein Zwiegespräch ist ein vertraulicher Dialog zwischen

genau zwei Personen, bei dem die Gesprächspartner abwechselnd über ihre eigenen Gefühle, Gedanken oder Erlebnisse sprechen, während die jeweils andere Person ihr aktiv zuhört, ohne sie zu bewerten oder sie direkt zu unterbrechen. Und die Idee hast du mir schon vor 200 Jahren vor 200 Jahren schon mal mitgebracht, da hast du es wieder aus irgend so einem Ne, Ne, Ne, Ne, Ne, Ne, eh so ein Insta-Kanal angeschreibt oder irgendeine Schauspielerin oder irgend so ein paar. Das habe ich mir auch wirklich, das habe ich heute auch gedacht, das ist so dein, und das bringt mich auf die Palme, wenn du das sagst, das Insta, da hast du wieder bei Insta was. Ne, Junge, ich lese auch. Meine Freundin... Die Bedienungsanleitung für Insta. Die hast du wahrscheinlich nicht mal gelesen. Meine Freundin hatte mir das damals erzählt, dass sie das wieder gesagt hat. Ach, die, ist wieder die eine? Ne, die andere? Das war die andere. In ihrer Ehe. Ne. Und der Ehemann hatte genauso keinen Bock drauf, wie du in dieser Phase. Kein Mensch hat da Bock drauf. Das ist gut, weil jetzt hast du ja was mitgebracht bei deinem Psychologen und jetzt erzähl mal, ob wir das gemacht haben. Na, erzähl du doch mal, ob wir das gemacht haben. Ne, haben wir nicht. Ne, haben wir nicht, weil wir keine Zeit haben. Können wir genauso hier abbrechen. Weil wir dienstags... Wie heißt der? Ich vergesse mal, Spucki. Ne, sie heißt ja nicht. Wie heißt der? TV Total. TV Total mit. Fummi, auch egal. Auf jeden Fall Dienstag ist TV Total gucken. Du mittwochs. Jerry's Next Topmodel. Und jetzt schiebst du dir doch deine Teenie-Serie rein mit irgendwelchen... So ein Quatsch. Wir haben das nicht geführt. Genau, wir haben... Also du fandest die Idee gut, ne? Ja. fand ich auch gut, das auch in der Phase, wenn jemand mit konstruktiven Vorschlägen kam, haben wir es doch noch geschafft, uns zuzuhören. Was? Entschuldigung, ja. Wir haben sonst auch immer noch, was haben wir denn sonntags immer geguckt? Das war dann so unerträglich auf der dritten Staffel. Hier mit dem Koch. Egal. Kitchen Impossible. Kitchen Impossible. Ist die... Finde ich so eine gute Sendung. Müssen wir gerne mal ganz kurz noch... Nee, war... Aber sie ist so lang. Wer soll denn bis 23.30 Uhr am Sonntag... Oh ja, das stimmt. Mach doch ein Land und noch ein Land. Danke. Ja, aber das Ding ist, es gibt gute... Komm, lass uns nicht auswerten. Das ist nicht unser Energie. Fair enough. Genau, das heißt, wir haben es dann geschafft, uns zuzuhören, wenn wir Vorschläge mitgebracht haben und uns auch darauf einzulassen in der Zeit und du fandest die Idee gut und dann kamst du aber mit deiner Idee um die Ecke, die schon eine Weile in dir schwelte und... Ich habe das ja relativ... Ja, in der Beginnzeit... Also, wie sagt man denn? Beginnzeit? In der Beginnzeit, wer kennt sie das? Also, ich habe dir das ja vor einem Jahr gesagt, dass wir das vielleicht mal probieren sollten mit einem Podcast und das halt uns etwas bringen würde. Was meinst du damit? Dass dieses Zwiegespräch ja hier gerade passiert. Dass wir uns zuhören,

dass wir bestimmt Dinge, die du und ich so von dir noch nicht gehört hatten oder Sichtweisen... Auch heute wieder war ein paar Sachen dabei, wo ich dachte, krass, so war das für dich. Das wusste ich nicht. Das war bei dir ja auch schon... schon des Öfteren so. Total. Und da ist es unser Zwiegespräch jetzt halt nicht mehr nur unter uns zweien. aber es hilft mir so sehr auch in der Retrospektive, sagt man das so? Ach, ist ja egal. noch Dinge gerade rückt oder einordnet und für mich dann, das Bild ergeben und ich sie irgendwie auch ad acta legen kann. Was? Na ja, manche Dinge sind ungeklärt und die ergeben noch keinen Sinn und dann sagst du Sachen dazu und dann denke ich mir, ach, deswegen hat er das so gemacht. Ah, okay, jetzt habe ich es verstanden. Ich fand den Effekt halt krass. Also, ich kam mit der Idee nach Hause. Du pitchtest noch mal diesen Podcast, der dann sozusagen auf einer ähnlichen Struktur aufgebaut sein sollte. Und ich finde, ab dem Tag hatte das schon was zwischen uns verändert. Obwohl man noch gar nicht angefangen hat, daran zu arbeiten oder es umzusetzen, bedeutet, dass sich ab dem Tag dann schon, ich weiß gar nicht warum, einfach Situationen, Konfliktsituationen dann schon ein bisschen anders betrachtet hatte. Unsere Streitphase ging auch lange weiter, aber es gab schon den ein oder anderen Moment, wo ich dann anders drauf geblickt habe, auch wieder mehr auf dich als Partnerin oder auch eben rational auf das, warum wir uns gerade streiten, weil ich mich gedanklich dann schon auf so ein Zwiegespräch irgendwie vorbereitet habe. Und alleine die Idee hatte schon geholfen in der Umsetzung, dann später umso mehr. Und wie du es gerade sagst, wir hören uns hier einmal in der Woche abends richtig zu und unterbrechen uns nicht. und das ist gut. Finde ich auch. Ich mag das sehr. Dominik schaut auf seine Notizen. Ich würde dir raten, nächstes Mal Schriftgröße 20 zu nehmen. Das ist so krass, ne? Ich bin jetzt 47, seit ich 4 bin, kurzsichtig. Relativ schnell mit minus 4. Und ich bin jetzt kurz und weitsichtig. Jetzt kommt sie die Gleitsichtbrille. Endlich. Und das ist wirklich, das ist wie das Liegefahrrad. Verhüttungsmittel Nummer 2 nach dem Liegefahrrad kommt die Gleitsichtbrille. Na gut, ich bin eh verheiratet daher. Wir sind ja über den Trennungspunkt drüber. Das bleibt auch so. Was wünschst du dir denn für die Zukunft? Wie wir solche Gespräche führen, unabhängig vom Mikrofon, das wir dabei

tragen. Ich habe darüber letztens schon nachgedacht. Und eine Sache, die mir halt fehlt und die, glaube ich, ganz, ganz viel wettmacht, und das habe ich ja vorhin schon gesagt, ist die Nähe zu dir. Und das heißt, sobald wir wieder mehr Kapazitäten haben und die Möglichkeiten das hergeben, ist für mich eines der Sachen, die wir priorisieren müssen, dass wir Paarzeit haben. Und das richtet für mich schon ganz, ganz viel. Weil auch in dieser Paarzeit kann ich ja, die kann ich mit dir verbringen, schweigend. Und die kann ich auch sprechend mit dir verbringen. Ich weiß gar nicht, warum ich jetzt emotional werde. Aber ich freue mich sehr darauf, dass ich einfach wieder Zeit mit dir habe, weil die mir unglaublich fehlt. Reden wir von Sex, dann meine ich auch gleich. Das war auch ein Punkt in meinem Tagebuch, ich bin nur noch Sexobjekt für dich. Ja, na klar. Das ist so krass, wie Frauen und Männer ticken. Das ist auch einfach so. Männer müssen Druck oder lassen Druck da ab. Und Frauen können, wenn sie so viel Druck haben, dann nicht darauf eingehen. Ja. Ist so. Ich heule gerade, weil du mir fehlst. Da kann ich nicht über Sex reden. Klar, man kann auch beim Sex beinen. Geht mir immer so. Ja, also ich glaube, das würde bei mir schon sehr, sehr viel lösen. Was schwebt dir denn vor? Was hast du deinen Gedanken, weil du mich hier heulen siehst? Du hattest heute in unserer Baby-Thema-Gruppe, Kids-Themen-Gruppe, dieses Thema Rollenbilder, Vorbilder für die Kids sein. Unter anderem eben auch dieses Vorleben von Zuneigung. Ich liebe dich, zu sagen, zu arm, zu küssen und so weiter und so fort. Und das hast du so geschrieben. Und ich dachte nur so, ja, du hast vollkommen recht. Aber das kann man nicht spielen. Sondern das muss ernst gemein sein halt. Und dieser Weg dorthin, dass ich von dieser fucking Brenner-Autobahn endlich mal abfahre, ich glaube, der dauert noch ein bisschen bei mir. Ich sehe noch nicht das Abfahrtsschild. Und das hat nichts mit dir zu tun, weil du ja sehr gerne die Dinger auf dich beziehst. Mir ganz wichtig, das hat null mit dir zu tun. Das hat was mit der Geschwindigkeit zu tun, mit der ich fahre. Und vor allem fahre ich ja mit einem kaputten Motor und sitze auch gar nicht vorne in der Lok und lenke, sondern irgendwo hinten im Restaurantwagen und warte, dass die Bobbos fertig wird. Es gibt keinen Zug auf dem Brenner-Autobahn. Keine Ahnung. Das heißt, ich muss ja noch viel mit mir selbst klarkommen in Richtung Normalität, um mich dann auch dem Thema wieder zuzudenken. Also so echte Zuneigung, echte Nähe ist für mich halt noch für mich selbst

noch sehr viel Arbeit, um auch wieder richtig fühlen zu können. Also ich bin ja teilweise so leer innerlich und habe, ich weiß nicht, weil ich das letzte Mal so richtige Emotionen hatte halt. Im Podcast hatten wir jetzt zwei, drei Momente, was schön ist. Aber das habe ich schon im Alltag. Keine Zeit. Emotional viel zu distanziert von allem durch den Burnout und die depressiven Schübe. Da fühlt sich halt nichts. Aber da bin ich ja schon immer gut dran gewesen, uns irgendwie auch beide so ein bisschen da reinzusteuern. Das heißt, ich übernehme dann da ein bisschen die Führung und plane quasi die Zeit zu zweit. Und die ist ja nicht, dass man dann gleich, was weiß ich was, Großes denken muss oder dann die größten Erwartungen haben muss, sondern die bringt uns ja wieder auf den Weg. Und ob das jetzt mal ein Frühstück ist, mal ins Kino gehen ist. Ins Kino? Wann wollen wir denn ins Kino gehen? Ja, es gibt auch Tagesvorstellungen. Oh. Naja, also ich meine doch das nur als Beispiel. Also das führt uns ja auch dahin, dass man, weißt du, der Weg ist das Ziel. Ja, okay. Fair enough. Fair enough. So, jetzt bin ich gespannt, wie du eine Überleitung dahin bekommst, dass wir Tschüss sagen. Ich würde wirklich gern von euch wissen, welches Kinderlied im Jingle ist. Um diese Folge zu schließen. Wie geht es euch denn mit dem Thema? Schreit uns, ob wir die einzigen Idioten auf der Welt sind oder ob es euch auch so geht. Schreiten. In dem Moment kommt Theo. In diesem Moment kommt Theo. Baby von Klingelt. Auf Wiedersehen. Auf Wiedersehen. War schön. Eltern nach Acht. Eltern nach Acht. Tschüss. Tschüss. Das ist wie wenn die Leute so achtmal Tschüss sagen und dann immer wieder kommen. Das stärkste Comeback, was ich mal auf einer Party hatte. Ebenst du noch auf? Ich bin noch dran, ja. Ich bin alleine. Du hast kein Mikrofon mehr und dich kann man nicht mehr hören. Hallo, hallo. Ich bin wieder da. Ich hatte mal einen Kollegen und Grüße gehen raus. Der war auf einer Firmenfeier und hat sich theatralisch verabschiedet, weil er wirklich gehen wollte. Das hast du letztens schon erzählt, Schatz. Das ist einfach, das war das Comeback. Schatz. Und dann kam der wieder mit einem Tablett mit 40 Shots. Wie geil ist das denn? Man muss dabei gewesen sein. Man muss dabei gewesen sein. Und dann schließen wir das, weil das war schon letzte Woche, als du es auf dem Spielplatz erzählt hast. Mit unseren Freunden. Nicht witzig. Ich habe auch mal mit dem Weiß gefahren. Okay, wir gehen jetzt raus. Kennst du den Beweis noch? Ist okay, können wir später erzählen. Man geht einfach in der Kneipe rum. Schatz. Und lädt alle auf. Auf Wiedersehen. Und schon hast du gewusst. Du bist ja der, der immer wieder kommt nach dem Tschüss sagen. Ich würde gerne mal wieder kommen, ja.

Schatz. Ich bin noch dran. Dich hört man nicht mehr.