Hinweis zum Transkript
Dieses Transkript wurde automatisiert aus der gesprochenen Episode erstellt. Umgangssprache, Satzabbrüche und mögliche Hörfehler bleiben teilweise erhalten. Im Zweifel gilt das Original-Audio.
Zur Zusammenfassung und Episode →Ton an, Bild an. Kind eins. Ton an, Bild an, Kind zwei. ich habe ein bisschen Angst vor der Folge. Ich kann das nicht meinen. waren wir schwanger. Jung, schön erfolgslos. Ich. Wir sind Rasenmäher-Elterin. Bevor ihr Kind auf den Rasen läuft, nochmal schön mähen. Ja, das bin ich, auf jeden. Okay, ich dachte jetzt gerade, du hast während der Geburt... An diese Followern gedacht, nein, Mann. Instagram gemacht war ganz kurz zwischen meinen Wehen hin. Ja, kannst du jetzt einfach mal ruhig sein. Liegst da, weißt nichts. Größtes Problem bei der Geburt, finde ich. Naja. Ich hatte ein bisschen was anderes zu tun, dass ich den Jungen gucken konnte. Aber was denkt man dann als Frau? Also, ich meine, denkt man dann, jetzt geht's los, okay. Ach du Scheiße. Ich nehme mich auf das Klo und auf einmal kam eine Wehe. Ich so, Dominik. Willkommen Hallo. Ich bin hier der Einzige. Ich bin hier. Okay, gut. Hast du Pinten an? Ja. Ton an? Ton an, Bild an. Ton an, Bild an. Ton an, Bild an. Kind eins. Ton an, Bild an, Kind zwei. Ja, ich habe meinen Notizstift vergessen. Oh mein Gott. Willkommen zur Folge eins. Geburten. Und Franziska eine wichtige Triggerwarnung Genau. Triggerwarnung, Geburt. Ich finde, es ist wichtig zu dass wenn du jetzt ein Kind vielleicht das nicht die richtige Folge für dich ist. Denn die eine Geburt war traumhaft und die andere war trotzdem nicht so, dass ich nicht ein drittes Kind haben möchte. aber sie war halt nicht so das, was ich mir unter einer Traumgeburt vorstelle. Und deswegen hier eine Triggerwarnung, Geburt. Wenn du bald ein Kind erwartest, du hast die Folge vielleicht ein bisschen später. Oder wir schreiben euch in die Captions von welcher Minute bis welcher Minute. Auch nett. Also ich lache, aber ich finde es tatsächlich extrem wichtig, was Anzi sagt. Und das ist so krass, wie doll das sitzen bleibt. Ich hatte witzigerweise von einer Instagram-Followerin eine Nachricht, die mir bei der Geburt, da du in dir, im Fokus, im Zen bist, habe ich an diese Nachricht gedacht. Okay, ich dachte jetzt gerade, du hast während der Geburt... An diese Followerin gedacht? Nein, Mann. Instagram gemacht und sie hat ja während der Geburt geschrieben. Oh, ich bin gerade mit. Nein, die hat mir einen Satz ohne Triggerwarnung. Ich weiß ja gar nicht mehr, wer das war, logischerweise. Aber ohne irgendwas einfach, ich lese ja alle Nachrichten, die ich bekomme. Und den Satz habe ich gelesen und bei der Geburt, bei dem Presswehen musste ich daran denken. Und das ist kacke. Das ist einfach beschissen. Habt ihr gehört, wie sie heimlich eingebaut hat, dass sie
alle Nachrichten liest? Ja, dafür werde ich gelobt, sehr oft auf meinem Instagram-Kanal. Wir sind sehr stolz auf dich. Ich mache mal hier keine Werbung für deinen Instagram-Followerin. Franziska Dietmann. Niemand kennt dich hier. Mein Handel ist Franziska Dietmann. Einf eingeben, jetzt rollen. Alright, dann lasst uns gleich mal so ein bisschen ins Thema einsteigen. Im Piloten haben wir euch ein bisschen von uns erzählt und euch ein bisschen Background gegeben, wer hier eigentlich am hinter oder vorne im Mikrofon sitzt. Und wie ihr vielleicht gemerkt habt, sind wir nicht die obercoolen Eltern, die ihr Eltern-Ding machen oder ihr Leben einfach weiterleben und die Kids da einfach mitlaufen. Wir sind Gerlinde gesagt. Wow. Fokussiert auf Kinder. Oh, da sprüge ich immer ein Spudelwasser. Für alle, die echt richtig cool sind und wissen, wie es läuft und echt Tipps für alle anderen haben. Wir haben die nicht. Die sollen uns schreiben. Schreibt uns. Ja, gebt uns bitte Tipps. Wir wollen auch mal coole Eltern Wir sind da. Ich dachte wirklich, mein ganzes Leben lang, ich werde mal ein cooler Vater. Naja. Sind wir aber coole Helikopter-Eltern? Ne, wir sind Rasenmäher-Eltern, habe ich bei meinem Psychologen gelernt. Was ist das? Das sind Eltern, die, bevor ihr Kind auf den Rasen läuft, nochmal schön mähen und alles schön glatt ist, damit sich das Kind nicht piekst. Ich wisch auch noch. Noch ein paar Hummeln wegruhen, damit da nichts gestochen wird. Nämlich alle selber in meinem Fuß, hatte ich letztens. Ja, das sind wir. So, jetzt habt ihr mich nochmal sprechen hören. Und ab jetzt ist die Frau dran, die es dann schuld ist, dass ich nicht mehr schlafe. Warum? Weil sie mir zwei Kinder geschenkt hat. Wow. Andere bedanken sich, du kommst mit Schuld. Von Geburten kann ich jetzt nicht wirklich mitsprechen. Daher an dich die erste Frage. Wie war's? Du, super. Ich will noch ein drittes. Das mal von weg. Das mal von weg. Ja, vor zwei Kindern wollte ich auch noch drei. Aber das überlegen wir uns nochmal. Vor zwei Kindern? Ach so. Nein. Ja.Wir machen das Thema jetzt nicht auf. Okay, wir machen das Thema nicht auf. Okay. Gucken wir mal auf unsere erste Schwangerschaft. Wir waren mal ein glückliches Paar. Und dann waren wir schwanger. Jung, schön und erfolgslos. Ich. Und dann sind wir schwanger geworden. Dann warten wir schwanger. und haben sogar ein bisschen geprettet. Ich weiß nicht, wann, welche Woche haben wir angefangen? Wir sind einen Monat davor in unsere neue Wohnung gezogen. Da war gar nichts geprettet. Ja. Falls irgendjemand Fragen hat, wie man einen Burnout bekommt, zieht einfach mal ein Monat vor einer Geburt um. Ja, hoch schwanger. Ich wollte so viel und konnte nicht mehr. Und der Fahrstuhl war ausgefallen. Aber nur morgens. Nur morgens. Du warst nicht mal da. Ich. Mir war eine ganze Woche ausgefallen. Du saßt mit einem dicken Bauch in der alten Wohnung und hast Kommandos gegeben. Lass uns von der ersten Geburt erzählen. Vielleicht so ein kleines Roundup. Wie ging es dir mit der ersten Geburt? Wie waren so die letzten Wochen Schwangerschaft?
Wie hast du dich gefühlt? Was hast du erwartet? Ja, lass uns mal einen kleinen Blick. Also ich muss sagen, ich habe ein bisschen Angst vor der Folge. Deswegen habe ich mich auch keine Sekunde darauf vorbereitet. Nicht wegen meiner ersten Schwangerschaft und meiner ersten Geburt. Aber wir erzählen erst mal von der wirklich schönen Schwangerschaft. Schwangerschaft und Geburt von Finn. Die Schwangerschaft war klasse. Ich hatte keine Probleme. Doch, ich hatte ziemlich schlimme Neurodermitis. Erinnere dich? Ich erinnere mich. Boah, das war richtig toll. Ich habe Neurodermitis, seitdem ich klein bin. Und die habe ich gut unter Kontrolle, seitdem ich Mitte 20 war. Und die kam richtig der bei Fins Schwangerschaft. Das war richtig ordentlich. So, dass ich am Ende jeden Tag in der Tagesordnung war. Weißt du noch? In dieser Haut. Ach ja. Jeden Tag. Stimmt. Jetzt, wo du sagst. Ich habe noch gearbeitet. Da habe ich nicht viel von meinem Leben mitbekommen. Aber das habe ich mitgenommen. Genau. Und die Schwangerschaft war richtig, richtig toll. Das ist nicht geplant. Da muss man ja auch mal dazu sagen. Wir waren einfach schwach. Was in unserem Leben haben wir jemals geplant? True. Das war auch das Beste, was wir nicht geplant haben. Was uns passieren konnte. Da war immer noch cool. Ach komm, wir sind auch immer noch. Komm. Naja, auf jeden Fall, die Schwangerschaft war tipptopp. Mir ging es gut. Und ich habe mich nicht, also wenn ich es vergleiche, um das mal vorweg zu nehmen, ich habe mich bei der zweiten Schwangerschaft sehr schwerfällig gefühlt. Alles ging schwerer. Ich war schwer. Ich war wirklich bei der zweiten Schwangerschaft gar nicht so zu gucken. Ich war auf seit 18 Jahren nicht über dein Gewicht. Das ist auch gut so. Das ist ein Triggerpunkt. Wieso denn, Ex? Ich habe heute eine Top-Anfrage für einen Modeljob bekommen. Ne. Und das war richtig klasse, wie man sich das vorstellt. Man ist schwanger, man macht Bilder. Du warst dabei, hast Bock gehabt, hast dann Polers von mir gemacht. Aber du hast es gemacht. Das war klasse. Es gibt ein witziges Bild, wo ich genauso Paulin bin. Stimmt. Ja. Nackt. Wirklich nackt. Genauso wie ich. Aber gut. Also, fangfrecht. Ich habe ja auch ungefähr einen Sehn-Bauchumfang. Zu der Zeit. Ich war so sechster Monat oder siebter. Ne. Mein Bauch kam ja erst. Das ist ja auch noch krass. Zur zweiten Schwangerschaft. In dem Vergleich hatte ich. Wir sind bei der ersten Schwangerschaft. Bei der ersten Schwangerschaft. Erster Schwangerschaftsbauch war bis zum, ich würde jetzt sagen, siebten Monat halt einfach fast nicht sichtbar. Der ist dann erst gekommen. Und bei der zweiten Schwangerschaft hatte ich einen Bauch ab zehnter Woche. Ich musste ja verstecken, dass ich bis zur 13., also dieses erste Quartal, ich rede in Steuerdeutsch, das erste Trimester, hält man ja meistens noch an sich und so weiter. Aber das war schon echt eine knappe Nummer bei der zweiten Schwangerschaft. Deswegen. Erster Schwangerschaft war Bilderbuch. Was meinst du mit knappe Nummer? Naja, dass man
das nicht erraten konnte schon vor dem... Ich schenke dir einen. Ich schenke nochmal einen. Das ist okay. davon, dass wir 100 Jahre eine neue Wohnung gesucht haben, weil die, in der wir damals gelebt haben, war zu klein. im Zustand bevor, bla bla bla, wenn du mal auf deine Schwangerschaft an sich blickst. Wie ging es dir damit? Wie hast du dich gefühlt? Warst du aufgeregt? Warst du Angst erbt vor der Geburt? Oh krass. Was hast du dir gefühlt? Das ist eine gute Frage, weil ich war... Ich hatte keine Angst vor der Geburt. Und das war, weil ich mich so sehr auf meinen Körper verlassen habe. Plus das, was ich vorhin bei der Triggerwarnung gesagt habe, nämlich niemandem zugehört habe, der mir von seiner Geburt erzählen wollte. Stimmt. Ich habe jeden unterbrochen, der gesagt hat, bei mir war ich so, stopp, danke, ich möchte es nicht hören. Und wenn die dann waren, ja, es war aber doch dann am Ende ganz gut, dann sage ich, nein, ich will es nicht hören. Und ich habe genau ein Buch gelesen, ich komme gerade nicht drauf, wie es heißt. Wange verdummig. Ich komme gleich noch drauf. Ich sage es, wenn es mir eingefallen ist. Ich habe genau ein Buch gelesen. Ich habe mir keinen, wie heißt das, Kreißsaalplan oder was manche machen, Geburtenplan oder so heißt das, was sie bei Step by Step. Sollten wir eigentlich machen, ja. Ja, genau. Da habe ich einfach gesagt, mache ich nicht. Ich weiß doch gar nicht, in was für eine Situation ich komme. Das heißt, ich habe mich gefreut. Ich war aufgeregt, dass da auf ihrem, also wir wussten ja noch nicht mal das Geschlecht. Das haben wir uns ja auch nicht sagen lassen bei der ersten Schwangerschaft. Das heißt, ich wusste nicht, was kommt. Ich war so, ich habe komplett hinter mir gestanden. Ich habe meinen Körper vertraut und es ist aber auch, ich glaube, dieses Vertrauen kommt auch, weil ich jahrelang meinen Körper so trainiert habe und keine Ahnung, zwei Jahre vorher im Marathon gelaufen bin und dachte, das, schlimmer kann es nicht werden. Aber witzigerweise sind wir es, glaube ich, so ähnlich auch dran umgegangen. Wie ein Marathon, ja. Also am Ende des Tages haben wir sehr viel über Verpflegung gesprochen. Ich weiß noch, dass ich mir sehr viel Gedanken gemacht habe, in welcher Position du umgekommen bist, um zu verstehen, wie ich dir das Getränk reiche. Ja, meine Zutschi-Flasche. Richtigstes Gadget in diesem ganzen Ding. Kein Scheiß. Also am Ende des Tages haben wir uns dann für eine Flasche mit Trinkhalm entschieden. Das war richtig gut, weil ich in dieser Position an dem Tag kann am Ende des Tages deine Flasche reichen. Man muss vielleicht dazu sagen, dass ich sehr viel trinke. Sehr viel. Auf Kuh sagst du, was hast du ruhig? Wir haben uns super ernährungstechnisch vorbereitet, das weiß ich auch noch. Das heißt, wir haben von Flüssignahrung, wie beim Fahrradfahren oder beim Marathon. Wir hatten sogar noch so Marathon-Dinger, diese Aufreißbäckchen, die man so bei Marathon-Stell Einfach gekauft. Wir hatten Quett... Nee,
nee. Doch, Quetschis hatten wir auch. Dann hatten wir Power-Riege. Wir hatten Traubenzucker für die ganz schlimmen Momente. Meine Frau ist seit 100 Jahren kein Zucker. Das weiß ich auch noch. Wir hatten eine Playlist. Und die war toll. Die habe ich auch immer noch. Kann ich euch gerne hier in die Schmonauts packen. Die ist richtig schön. Ich glaube, wir hatten auch einen sehr, sehr guten Geburtsvorbereitungskurs. Der war besser als der zweite, definitiv. Wo wir solche Sachen... Mit einer tollen Hebamme, die eine Sicherheit gegeben Also ich bin ja sehr naiv, was diese Themen angeht. Bin nicht im Umkreis mit Menschen groß geworden, die schon Kinder hatten. Das heißt, das erste Baby, was ich in der Hand hatte, war mein erster Sohn. Die erste Windel, die ich in meinem Leben gewechselt habe, war auch mein erster Sohn. Das heißt, ich hatte null Berührungspunkte mit sowas. Und unsere Hebamme war einfach klasse. Die hat jede Frage beantwortet. Ich kam da wie bei so einer Vorlesung mit 5000 Fragen und wollte alles wissen. Und die hat jede Frage geduldig beantwortet. Und hat dir vor allem sehr viel Sicherheit gegeben. Total. Und nicht Unruhe. Und das war schon gut, ja. Und witzigerweise, ganz kurz zu diesem ganzen Essensthema. Ich habe nichts davon gegessen. Kurzer Spoiler. Nichts. Dafür hätte ich einen guten Talk mit der Hebamme werden müssen. Ja. Das war... Anderer Spoiler. Witziger Spoiler. Ja, da putze ich mal ganz kurz zwischen meinen Wehen hin. Ja, kannst du jetzt einfach mal ruhig sein. Nie, aber wirklich nie darf ich mit Frauen sprechen. Nicht mal während der Geburt. Es gibt genau eine Regel. Nein. Alright. Dann... Ja. Wisst ihr jetzt so ein bisschen, wie wir vorbereitet waren auf unsere Geburt? Und dann kam der wichtigste Tag in meinem Leben. Es war Montagmorgen. Um neun wäre meine erste Zoom-Meeting-Konferenz gewesen, die ich extrem gehasst habe. Weil Montags-Meetings im Vertrieb, ihr könnt es euch nicht vorstellen, es sei denn, ihr seid im Vertrieb, ist der Hass. Und meine einzige Bitte an meine Frau war, bitte... Montag. Ich wollte einfach nicht noch in diese Konferenz. Und dann ging es. Dann bin ich aufgewacht und meine Frau lag nicht neben mir. Wo habe ich ihn nicht gefunden? In Oder bist du jung im Wohnzimmer so rumgelaufen? Wir haben am Abend vorher Caesar Salad gegessen. Eins meiner Lieblingsessen. Und in Isardellen dachte ich, nachts um halb drei wären der Grund meines Erbrechens gewesen. Ich habe angefangen, mich zu übergeben. Und du warst so schlau, hast schon gegoogelt. Das heißt, du hast ja eigentlich schon die Idee gehabt, dass es losgehen könnte. Dass das gar nicht unbedingt irgendeine Lebensmittelvergiftung sein muss. wie ich dachte. Sondern, was man am nächsten Morgen gesagt hat, ich hatte dann schon geguckt. Und manchmal ist das eben die Vorbereitung der Geburt. Man muss dazu sagen, dass ich quasi einen Tag vorher IT hatte. Also an dem Sonntag war der errechnete Geburtstermin. Und da sind wir ja schon zum
Krankenhaus gefahren. Haben die Strecke nochmal gepasst? Nee, nee, nee. Wir waren ja frühstücken an dem Sonntag. Am IT-Tag haben wir die Strecke erprobt. Nee, aber wir waren ja eindrезжend. Ich war in der Frühstück. Okay. Aber ich bin dann wieder ins Bett. Und gegen, ich glaube, halb sechs bin ich aufgestanden und hatte Bauchkramfe. Und in meinem Kopf war immer noch, das kann doch nicht sein, dass ich jetzt mir wirklich noch die Lebensmittelvergiftung eingefangen habe. Dann bin ich hier rumgelaufen, rumgelaufen, rumgelaufen. Aber wirklich gelaufen. Ich dachte, dass solche Bauchkramfe auf mich hingelegt hat. Ich habe die Serie weitergeguckt, die ich geschaut bin wieder aufgestanden. Und beim zweiten, dritten Mal laufen, dachte ich, ach du, grüne Neune. Wehen. Das ist kein Bauchkrampf. Das sind Wehen. Also habe ich mich hier wieder hingezimmert und habe gewartet, bis du dann wach geworden bist. Aber was denkt man dann als Frau? Also, ich meine, denkt man dann, jetzt geht's los, okay. Ach du Scheiße. Aber nicht, ach du Scheiße, weil das war aushaltbar. Das war alles noch in Ordnung. Ich bin hier gelaufen und dachte, naja, so Bauchweh halt, so Krämpfe. Und wo ich es gecheckt habe, war dann schon, dass ich mich gefreut habe. Also es war so, ach du Scheiße, es geht wirklich los. Jetzt. Ach du Scheiße. Jetzt. Und dann kamst du. Dann habe ich gesagt, Schatz, das wird heute was. Du hast dich sehr gefreut. Du hast dich wirklich unglaublich gefreut. Bist ins Büro gerannt. Hast gesagt, halbe Stunde, bin wieder zurück. Und hast alle, wie heißt das, E-Mail-Benachrichtigungen alles gemacht. Und dann ging das hier weiter. Wir konnten aber noch frühstücken. Haben ja gefrühstückt. Du. Weil ich konnte nicht mehr essen. Ja, das war so. Die Croutons waren übrig. Ich werde das nie vergessen. Croutons von Salat waren übrig, die du dann ins Nutella-Glas gedippt hast. Ich habe dir zugeguckt, du hast mir dann Joghurt noch hingestellt und hast gesagt, komm, iss mal noch ein bisschen. Ich kann nicht essen. Das nächste, was ich... Was ich wieder weiß? Nee, was ich getrunken habe, war dann irgendwann im Krankenhaus eine Cola zum ersten Mal seit 15 Jahren wahrscheinlich mit Zucker. Weil du gesagt hast, du brauchst jetzt Energie. Und ich nicht essen. Das stimmt. Da habe ich in eine Cola eingeflößt, wenn du nichts essen wolltest. Ich komme übrigens aus dem Fahrradfahren. Team Küster und Zahn. Krüse gehen raus. Wie lange? Drei Monate? Ich weiß nicht, wie lange war es nicht. Vorbereitung ist alles. Energie muss irgendwie rein. Ich habe dann die Hebamme angerufen. Ich war dusch. Ich habe sogar noch meine Haare geföhnt. Ich habe die aber immer zugerufen. Wer? Und das getrackt. Und warst dann schon so... Stimmt, ich hatte einen Wehentracker. Aber dann hast du dann irgendwann gesagt, ey, die App sagt langsam, wir sollen los. Ja. Und dann habe ich meine Hebamme angerufen. Und sie so, ah, cool, gut. Also cool, hat sie nicht gesagt. Sie so, gut, Franzi, alles in Ordnung. Wie geht's dir? Dann warten wir noch ein bisschen. Und ich gesagt, du Katrin... Hast du von dem einen Druck und dann von dem anderen Drucker ziehen? Genau. Ich habe gesagt, mir drückt es aber so doll. Und sie ist nicht schlimm. Dann muss, also Pipi, dieses Gefühl. Und ich so, nee, nee, mir drückt es. Also müsste ich was anderes. Sie so, was? Dann bitte fahrt jetzt los. Das ist ein guter... Also nur das vielleicht für dich als Spoiler, falls du
das hörst. Trotz unserer Triggerwarnung. Wenn es dir so drückt... Fahrt los. Fahrt los. Das ist ein Zeichen, dass der Kopf schon sehr, sehr tief liegt. Und eben nach unten drückt. Und deswegen habe ich dann im Krankenhaus angerufen und gesagt, hey, wir kommen jetzt. Und auf geht's. Dann sind wir ganz schön weit gefahren. Ich habe aber nicht im Auto gesessen, so wie im Film. Das war schneller, sondern es war okay, ne? Wenn man auf was vorbereitet sein kann, dann war es für mich der eine Moment. Fahr Auto, fahr geil und fahr schnell. Ich bin bei meinem Leben, glaube ich, über eine Million Kilometer Auto gefahren. Ich bin dann halt super routiniert und bin da super kontrolliert, durch Berlin geballert. aber Richtung Krankenhaus. Und dann nähert sich die Hilfe. In welcher Form auch immer. Dann wird es schlimmer. Und das war bei dir der Fall. Und als wir dann auf diesen Parkplatz einkommen sind, der eine Milliarde Kilometer vom Kreißsaal weg ist... Du hast mich noch gefragt, soll ich dich hochfahren? Ich war so, nee. Nee, komm. Ich lau's das. Und das weiß ich noch wie heute. Wir als wirklich eine 95-Jährige über dem Friedhof stützen. Und dann hast du dich an mir festgeklammert. Aber wir sind einfach nicht vorwärts gekommen. Aber wir kamen an. Irgendwann. Aber wir kamen an. Dann bin ich zurück zum Auto gerannt. Und dann musste ich erst mal zur Anmeldung rennen. In der Verwaltung. So heißt das im Krankenhaus. Wo man dann einen Zettel ausfüllen muss. Damit man dann zur Geburt schreiten kann. Dann musste ich noch mal zur Kasse irgendwas bezahlen. Dann kam ich mit dem ganzen Quatsch zurückgerannt. Und dann war es mal eine Anmeldung. Wir waren noch nicht im Vorwähnzimmer. Aber halt erst mal da, wo die einen aufnehmen. Und da haben sie uns erst mal gesagt, wir sind leider voll. Stimmt. Witzig, du hast so viel vergessen. Ich glaube, bei der zweiten Geburt habe ich alles vergessen. Aber bei der ersten nicht. Also erstens vergesse ich eh alles. Aber solche Momente, da schützt mich mein Gehirn. Genau. Wir kamen da rein und die haben uns gesagt, ja sorry. Und das ist ja was, da denkt man so, also das erzählt einem jemand vorher, dass das der Fall sein könnte. Aber man denkt so, Quatsch. Und ich habe die angeguckt. Ich sage, ich gehe hier nirgendwo mehr hin. Und wir waren ja da vorher zu so einem Dingens-Tag. Fakt der offenen Tür. Nee, naja, so einem Vortermin. Ja. Genau. Da haben wir alles besprochen. Wir haben das mit diesem Einzelzimmer besprochen. Wir haben das ja auch extra zahlen wollen, weil wir diesen Moment zu uns haben wollten als Kassenpatienter. Ein bisschen Privilegien, extra zahlen. Das war alles vorbesprochen. Dann kommst du da an und dann sagen die, ja, wir sind voll. Stimmt. Und dann hat die eine Hebab gesagt, wir verlegen jetzt eine und sie können ins Vorbeschrauben. Und ich dachte mir so, wie ist das jetzt, weil ich vielleicht die einfache Geburt bin? Wahrscheinlich nicht. Aber in meinem Kopf hat die Hebab sich das so hinzurechtgelegt. Genau, und dann sind wir jetzt ein Vorbeschrauben. Und dann sind wir jetzt ein Vorbeschrauben willkommen. Und kleiner Spoiler, ein Vorbeschrauben habe ich auch das Kind bekommen. Ja. Wir sind niemals nie in den Kreißsaal gekommen. Und auch beim zweiten werden wir haarscharf. Wir hatten Kreißsaal bei der zweiten Geburt. Ist das ein Kreißsaal? Nein. Das war auch ein Vorbehenzimmer. Nee, das war ein Kreißsaal. Das ist doch kein Kreißsaal. Da steht eine Wanne und Licht und alles schön. Ja, das war auch immer meine Vorstellung vom Kreißsaal. Aber nee, stimmt. Wir waren im Vorbehenzimmer. Das fand ich
aber überraschend gemütlich, muss ich sagen. Also das hatten wir in der Zeit für uns. Das Problem war, dass meine Venen komplett weggegangen sind. Also ich weiß nicht, wann die uns ein Zimmer gelassen haben, aber um zwölf circa war ich in der Wanne und die Venen waren weg. Ja, das stimmt. Und wir haben schön Serie geguckt. Stimmt. Habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ja jetzt die eine Frau verlegt wurde und ich das Kind dort bekomme und nichts kommt. ging ja nichts voran. Ja, das stimmt. Und um zwei ging es los. Und ich weiß nicht mehr, da weiß ich wirklich nicht mehr, wo der Muttermund dann war. Wie weit war der Muttermund dann jetzt offen? 14 Uhr? Ein Meter halb 40. Was weiß ich? Sagen wir jetzt einfach mal Startpunkt 14 Uhr. Und da kam, ich weiß auch nicht mehr, wie man diese ganzen Phasen nennt, aber für mich war diese Geburt, das war machbar. Da waren alle Phasen dabei. Ich bin einmal, ich habe ja dann Schmerztrocken. irgendwann, weil ich gesagt habe, ich will jetzt was gegen die Schmerzen haben. Ich konnte auch immer noch nicht essen. Ich musste dann auch nochmal spucken. Und war ich an den Waschbecken, das sind so eingebrannte Szenen, die ich nicht vergessen werde. Wie du mich an diesem Waschbecken festhält, ich in das Waschbecken. Und dann war ich einmal auf der Toilette. Ja. Und die haben dann einmal gesagt, sie müssen nicht auf die Toilette. Ich so, ich muss auf Toilette. Einer der meistgesagten Sätze während dieser Geburt. Und ich habe dann doch so eine Top-Five gemacht. Da kann ich nachher mal gucken. Ja, aber das war auf jeden Fall der meistgesagteste Satz. Ich muss aufs Klo. Ich muss aufs Klo. Und dann ist sie mit ihr oppofrei, Händchen und irgendeines Hopf. Demütig. Mit ihrem Schmerz. Er hat sich das ausgedacht. Darüber gewackelt. Und natürlich musste ich nicht. Natürlich war es nur der Druck. Ich nehme mich auf das Klo und auf einmal kam eine Wehe. Ich so, Dominik. Ich bin so auf dieses Klo. Er hat mein Händchen gehalten. Ich so, okay, jetzt kannst du wieder raus. Genau. Und dann gab es diese wunderbare Szene, dass mein Mann, während ich da liege, und ich weiß, wie vorne und hinten ist, wie lange das noch dauert. Das war der nächste Satz. Wie lange dauert das noch? Kann mir jemand sagen, wie lange das dauert? Ich war so, gib mir doch eine Nummer, damit ich das durch. Wie beim Marathon, weißt du? Das ist genau der Punkt. Beim Marathon weiß ich, Kilometer für Kilometer, ich komme dem Ziel näher. Hätte die mir nicht einfach sagen können, Frau Dittmann, 1830 ist das Kind da. Hätte ich doch gedacht, gut, mache ich, kriege ich hin. Liegst da, weißt nichts. Größtes Problem bei der Geburt, finde ich. Naja, auf jeden Fall war ich da mittendrin und das war richtig klasse, muss ich auch ehrlicherweise sagen, das Meer hinterher. Und dann hast du dich mit denen unterhalten über total banale Sachen. Aber ich lag da zwischen diesen Wehen und dachte mir so, willst du mich verarschen? Redet ihr? Ich weiß gar nicht, ob ich über das Wetter, also das weiß ich nicht. Und irgendwann habe ich dich angeguckt und habe gesagt, kannst du jetzt aufhören, mit diesen Hebanen zu sprechen? Genau. Und dann gibt es noch einen Moment, der sich mir tief eingeprägt hat. Ich war im Vierfüßlerstand, du standest am Kopfteil und ich habe zwischen meine Beine... Ich
stand immer nur am Kopfteil. Ja, ja, das war ja wichtig. Das war mir wichtig. Das war mir wichtig. Dir auch? Aber ich habe auch gesagt, das möchte ich nicht. Aber dieser Moment, wie ich da stehe, du über mir meine Hände hältst, ich drücke und gucke quasi unter mich durch und dann sitzen zwei Hebammen hinter meinem Arsch auf zwei Schemeln und feuern dich an, glotzen mir sonst wo rein und ich dachte, das kann doch nicht wahr sein, das ist doch nicht der... Ach so, oder was? Aber sie haben mich angefeuert. Die haben die ganze Zeit, die waren so toll und du sagst, du machst das so gut, du machst das klasse und das habe ich noch gesagt, ich will was gegen die Schmerzen. Dritter Satz, dr. Genau. Und dann kam der Punkt, oder warte mal, lass mich überlegen, ob noch irgendwas so richtig einprägsam war. Also ich fand den Raum so einprägsam. Das war für mich... Wow. Überraschung. Naja. Ich hatte ein bisschen was anderes zu tun, dass ich den Jungen gucken konnte. Naja, aber am Ende des Tages bin ich von so einem sterilen Preis ausgegangen, sag ich mal, wurde da wie ein Krankenhaus. Also ich hasse Krankenhäuser übrigens. Ich finde das furchtbar alles. Und das war ein Raum mit einem gefühlt normalen Bett und da hingen auch so ein paar Vorhänge. Es sah jetzt nicht schickig aus, aber jemand hat es versucht, ein bisschen menschlich und gemütlich einzurichten. Ja, das ist Und dann liefst du deine Playlist, getränkstandbereit, die Snacks-Standbereit. Das hast du mir immer gereicht. Das war richtig toll. Und ich habe relativ schnell die Lernkurve gehabt. Während einer Wehe ist Franzi und unhandsprechbar, aber nach der Wehe habe ich einen Job, da bin ich rotiert. Brauchst du was zu trinken? Ich habe auch relativ schnell gelernt und das hat mir das sogar vorher besprochen oder habe ich das während der Geburt gelernt? Das weiß ich gar nicht mehr. dass ich gar nicht so viel fragen soll, sondern machen soll. Und das Machen war, du brauchst was zu trinken, eventuell. Du brauchst irgendwie Energie. Bei einer Geburt, das, was ich erleben durfte, war Arbeit für deinen Körper. Ich habe dich ja permanent gesehen, was dein Körper da alles an Muskeln bewegt hat und an Kraft aufgewendet hat. Das hat halt Energie gefressen. Und da war mir klar, okay, irgendwie ist das mein Job. Und dann habe ich da immer in den Pausen rotiert und in den Wehen war ich da und habe versucht, Slapherfläche zu bilden und eine Hand hinzuhalten. Das hat aber einmal richtig weh, hast du gemeint. Ja, ja. Kraft Und das war auch gut. Also du warst so, so wichtig. Und deswegen habe ich auch nach dir gerufen auf dem Klo, weil ich einfach nicht alleine sein wollte. Und ich habe danach aufgeschrieben, was mir wichtig ist bei der nächsten, bei der zweiten Geburt. Und das Allerwichtigste war, dass du da bist, weil du hast mir so viel Kraft und so viel Ruhe gegeben, dass ich das machen konnte, dass ich einfach da durchgehen konnte. Und das war schon krass. weil man sowas nicht beschreiben kann,
was eine Geburt ist. ich sage immer zu meinen Freundinnen, es ist, oder danach habe ich immer gesagt, ich sage das auch jetzt noch, es ist machbar, da muss, ich kann es dir aber nicht schönreden, weißt du? aber gab es einen Moment, also ich meine, vorher hast du gesagt, du hast dich darauf gefreut, hattest wenig Angst, jetzt waren wir in der Geburt, die ersten Schmerzen kamen, trotzdem Schmerztropf, aber wir hatten keinen, wie heißt das ich habe nicht gesagt, dass ich was gegen die Schmerzen will, sondern dass sie das doller aufdrehen soll. Das habe ich immer gesagt. Stimmt, es gab den Schmerztropf schon, der tropfte auch vor sich hin. Aber ich meinte so mehr, doller, schneller, mach einfach. Und das Ding war schon, glaube ich, auf maximal Stimmt, kann mich erinnern. Aber du hattest nicht dieses, wie heißt das, was man da... Lachgas wollte. Meine Freundin hat gesagt, das Beste, was du musst, ist Lachgas. Ja, das wusste man aber vorher schon. Aber wie heißt das Ding, wo man die Nadel gestochen bekommt? Eine PDA. Ah ja, genau, das hattest du nicht. Aber jetzt ging diese Geburt los und gab es einen Moment, wo du am meisten Angst gehabt hast oder wo du gemerkt hast, okay, das geht jetzt hier in eine Richtung, wo ich nicht klarkomme? Gar nicht. Warst du immer kontrolliert? Naja, nicht kontrolliert? Also das, was ich vorhin gesagt hatte, dadurch, dass ich mir nicht so einen Geburtsplan gemacht hatte und quasi einen festen Weg, was ich alles tun möchte, in meinem Kopf hatte und mir einfach vertraut habe, mir gesagt habe, ich habe so viel schon in diesem Körper geschafft und wir sind dafür gemacht. Wir Frauen sind dafür gemacht. Unser Körper ist dafür gemacht. Und deswegen habe ich so vertraut. Also während dieser Geburt, es gab keinen einzigen Moment, wo ich Angst hatte. wirklich nicht. Und es gibt nur eine Sache, wo ich dachte, dass ich sie bei der zweiten Geburt besser machen möchte. Kleiner Spoiler, ich hatte nicht die Zeit dafür. Und das war, ich habe dann bei den Presswehen irgendwann so ein, also ich habe gepresst und die Hebran hat gesagt, nee, quasi nach unten pressen. Und dieses, erstens dieses, was sie mir gesagt hat und dann hat sie meine Hand genommen und hat gesagt, guck mal, ich habe ja den Kopf dann quasi gespürt, wir sind jetzt also quasi schon beim, das Kind kommt jetzt wirklich raus und das ist ein super, ach nee, stimmt gar nicht, das ist kein super erleichternder Moment, weil du ja gar nicht weißt, wie viele Presswehen du brauchst. Für mich war der aber erleichternd, weil ich meine Freundin im Kopf hatte, die gesagt hat und nach zwei Presswehen waren die da. Dann habe ich das aber irgendwie nicht wahrscheinlich so richtig gemacht und dann hat sie meine Hand genommen und gesagt, du musst nach unten drücken. Sie hat mir quasi an den Kopf, meine Hand an den Kopf gelegt und gesagt, hier musst du hindrücken und dann habe ich, hat sie gesagt, wenn ich jetzt sage, machst du das, weil ich war gerade in der Wehenpause und dann kam das und dann hat sie gesagt, jetzt und dann gab es diesen wirklich einen krassen, magischen Moment und das meine ich, weil der sich so eingeprägt hat. Ich habe dann gepresst und vorher war das, als ob alle Muskelgruppen irgendwie, irgendwann pressen und in diesem Moment war das wie beim Flipper, wenn alles so bing, bing, bing,
bing, bing, alles ist gleichzeitig, war so bing, bing, bing, bing und ich habe gepresst und das hat das getan. Weißt du, also ich war so fokussiert und ich wusste, ach so, das muss ich tun und dann war das tack und sie so, alles klar, die nächste Pressfehle machen wir nur halb, weil dann kommt der Kopf und dann ist erstmal Pause und dann waren es, wie gesagt, also die halbe noch und dann nochmal eine ganze und er war da und das war gut, es war okay, das war machbar und meine größte Angst davor war durch diesen Satz, den ich nicht wiederholen werde, der Followerin, dass die Pressfehlen, dass wenn er kommt, dann quasi und das war es überhaupt nicht, es war alles in Ordnung. gab es den Moment und wenn ja, wann hast du dich als Montaggefühl? Oh, viel später, viel, viel später, da muss ich jetzt wirklich nachdenken, aber nicht zur Geburt. Krass. ich war, was mir, was dann irgendwie so ein bisschen in den, wie sagt man, schwer auflag oder worüber ich mir Gedanken gemacht habe, war, dass ich nicht geweint habe nach der Geburt, dass ich so all das, was man so aus Film und Co. kennt, dass dann alle weinen, ich war eher so glücklich, ich hatte meine Backentaten dann nach einer Zeit weh, weil ich so, also nicht während der Geburt habe ich nicht gelöst, Nein, hat sie nicht. Aber ich war so, so voll Freude und glücklich und also das kam dann, nicht jetzt viel, viel später, aber nicht nach der Geburt. Da war ich so im, ach du Scheiße, das passiert und jetzt ist es da. Ich war ja, wir wussten das Geschlecht nicht, sie legte mir das Kind auf die Brust und ich so, und was ist es? Und sie hat gesagt, ja gucken Sie doch selber und dann habe ich kurz aufgedeckt und habe wieder zugedeckt und du so, was ist es? Ich so, ich sehe es nicht. Weißt du, ich sehe es nicht. Weil die Nabelschnur lag halt durch, genau auf dem Schritt oder nach oben über den Schritt und dann kam die Hebamme und hat dann die Nabelschnur runtergetan und dann haben wir gesehen, dass es ein Junge ist und dann, boah, das ist eine gute Frage. Wann hast du dich denn als Vater gefühlt? Das ist eine richtig gute Gegenfrage. Da ich hervorbereitet bin, habe ich mir da schon Gedanken drum machen können. Du kannst mir gerne so einen Fragenkatalog auch vorher schon geben. Nein, so ist es viel witziger. Also, ich habe vor der Geburt jeden Tag funktioniert mit Arbeit, Umzug, Hund gestorben nach 15 Jahren. Da habe ich einfach nur von Tag zu Tag gearbeitet und dann kam der Moment, wo ich meine Verabschiedungs-E-Mails geschrieben habe. Wir sind ins Krankenhaus gefahren und da habe ich weiter funktioniert und dann kam mein Sohn. Und das war der Moment, wo ich festgestellt habe. Ich kann das nicht meinen.
Jetzt bin ich Vater und das war krass. Also bei mir war es genau in dem Moment. Wow. Ja. Okay, jetzt muss ich drauf weinen. Hä? Bei mir war es dann auch, als wir auf dem Zimmer waren. Also als dann dieses da, diese Geburt war ja dann oder diese vier Tage dieser Wochenbettstation ist für mich, dieses Zimmer ist ganz warm und alles ist so, also wenn ich mir das vorstelle, ist das so sonnendurchflutet. Ich weiß gar nicht, ob es das war, aber dieses Gefühl war das. Es waren wir drei, es waren nur wir drei, es war alles in Ordnung. Hatte wir überhaupt ein Fenster? Ja. Nicht mal ein Fenster. Wir hatten zwei, die Plazenta lag die ganze Zeit auf dem Fenster. Ah ja, stimmt. Gut, das ist noch ein Herz war. Spoiler-Alarm. Meine Schwiegermutter hat dann die Plazenta, die wir auf unserer Terrasse eingepflanzt haben und einen Baum drauf gepflanzt haben. Den Baum getötet. Den Baum entlaubt. Ja, der lebt jetzt nicht mehr, aber aus diesem Baum ist ein Busch entstanden und den gibt es noch. Ja, ein grauen Busch. Ja, das ist schön, das ist grün und das ist ein Fenies-Busch. Okay, spannend. Dann waren wir Eltern. Dann haben wir einmal dort geschlafen. Nee, wir haben noch dreimal dort geschlafen. Bis zur Uhr zwei. Genau. Bis zur Uhr zwei und dann kommt man nach Hause und diese drei Nächte waren einfach so eine wunderschöne Bubble, wo von außen nichts Einfluss hat. Also die einzigen, die da für uns da waren, waren die Krankenschwestern und wir waren da einfach drei Tage für uns. Vier Tage. Vier Tage, drei Nächte, Club-Scheiße mag niemanden. Vier Tage. Und waren auf einmal zu dritt. Das fand ich halt so wunderschön. Das meinte ich ja gerade. Das ist ja auch meine Erinnerung an diese Zeit, dieses Zimmer, dieses, also ich rede nicht von dem Zimmer, ich rede von dem Gefühl da dran. Und es war warm und schön und nur wir drei und irgendwie viel Essen und dann haben sie uns angeguckt, weil ich gesagt habe, ich möchte gerne fünf Vollkornbrote und dann hast du nochmal gesagt, ich möchte gerne fünf Mischbrote und sie so, so viel können wir nicht geben und so. Weil wir halt nachts dann nochmal gegessen haben und so. Es war alles so, es war schön. Dann haben wir Zeitung gelesen und dieses Baby lag auf und wir waren nackt. Die ganze Zeit nackt. Das ist ein anderes nackt sein, als man jetzt denkt. Also, es war einfach wunderschön. Es war so eine ganz, ganz schöne Bubble. Und dein zweiter Moment? Und der zweite Moment, der ist wirklich, auf den muss man sich echt vorreiten, mental, physisch und mit allem, was dazugehört. Auf einmal sagen die, Tschüss. Okay, ihr könnt jetzt gehen und dann guckt man sich an und als ich gerade gemeint habe, dass ich dann dieses Erlebnis hatte, dass ich jetzt Vater bin, das ist das eine, was es bedeutet, Vater zu sein, das kommt gefühlt bei sich heute noch nicht, was es bedeutet, Vater zu sein. Und dann kam dieser erste Moment, wo man jetzt, wenn man Erwachsener sein muss und hat eine Babyschale dabei, packt man
das Kind rein und dann packt man dich, du packst dich selbst in dein Auto rein mit dem ganzen Kram, den man in dieses Krankenhaus reingeschleppt hat und dann muss man durch den Berliner Stadtverkehr nach Hause fahren. Gestorben, ich dachte, meine Fäuste rammen sich durch die Fensterscheiben. ich wollte dieses Kind, ich hätte mich am liebsten drüber gespült. Und ich möchte noch eine Sache sagen, ich finde das so krass, in Deutschland muss ich ja, oder überall, Moment, nicht überall, aber für alles musst du einen Schein machen, du musst alles nachweisen, aber ein Kind kriegst du und dann sagen die nach zwei, drei Nächten, auf Wiedersehen. denke ich mir so, was zur Hölle, keiner hat Ahnung davon, aber da gehst du einfach raus, ohne irgendwas. Genau, aber zurück zum Stadtverkehr. Ich dachte mir, also da war das erste Mal dieses, ich bin Mutter, also ich bin ein Muttertier. Ich war, ich habe mich, ich habe links, rechts geholt, diese Autos, es war, ich wollte ihn nur beschützen. Ich dachte, das kann doch nicht sein, dass wir jetzt mit diesem frisch geborenen Baby durch diesen Verkehr müssen. Das ist ja Wahnsinn. Das war wirklich Wahnsinn. Ich musste noch links und rechts an diesem Denkrad drehen und uns irgendwie nach Hause bringen. Das war tausend Tode bei der Sturm. Hast du gut gemacht. Dann haben wir unseren Erstgeborenen hier hochgetragen und dann waren wir Eltern. Mhm. Dann lass uns doch mal und jetzt geht alles ein bisschen schneller, keine Angst. Ich weiß nicht. Ich weiß nicht. Sollen wir nicht eine zweite Folge machen? Nein, wir ziehen es durch. Nee, im Sinne von jetzt wir ziehen es durch. Wir ziehen es durch. Nein, machen wir doch nicht. Wir sehen uns beim nächsten Mal. Hat er Kat?