Hinweis zum Transkript
Dieses Transkript wurde automatisiert aus der gesprochenen Episode erstellt. Umgangssprache, Satzabbrüche und mögliche Hörfehler bleiben teilweise erhalten. Im Zweifel gilt das Original-Audio.
Zur Zusammenfassung und Episode →Ich würde sagen, ein Prozent von mir leben noch. Ich merke, dass das so viel Druck ist und es wird sonst, ich platze sonst einfach. Weißt du noch, wie Urlaub früher war? Nein, drauf geschissen, die werden schon irgendwann schlagen. da hast du ein völlig normales Kind, reißt du an und mit ADS kommst du wieder raus aus der Nummer. man muss halt auch aufpassen, dass man nicht so eine entwickelt, die andere Seite wäre, hier zu sein und nichts zu tun. Ich gehe in diesen Urlaub und ich will alles, dass dieses Kind eine schöne Erinnerung hat und ich weiß, dass ich hinten runterfalle. Eltern nach Acht, Eltern nach Acht, Kinder im Bett, Kinder im Bett, zwischen Windel, Mief und Snacks, Tagesabschlussbericht, Tagesabschlussbericht. Und willkommen zu Eltern nach Acht. Der Tagesabschlussbericht. Hier ist Sex-Dieter und Sex-Claudia. Niemand hat den Pilot gehört. Niemand hat den Pilot gehört. Wenn ihr den Pilot gehört hättet, wüsstet ihr jetzt, warum das so ist. Nee, das stimmt ja gar nicht. Nicht der Pilot. Das Intro. Oh, das Intro. Jetzt habe ich mich auch noch. Es gibt eine Intro. Genau. Es gibt ein Intro zu uns. Vielleicht hört ihr das mal bitte. Wir haben eine Antwort bekommen, die es gehört hat. Die anderen haben spekuliert, also eine richtige Antwort. Die hat gehört, dass es Bruder Jakob ist. Tja. Bruder Jakob. Eltern nach acht, Eltern nach acht, Kinder im Bett, Kinder im Bett, Zwischenbinde wie von Säen, Zwischenbinde wie von Säen, Tagesabschlussbericht, Tagesabschlussbericht. Klasse. Ja. So klang das im Original. weiß gar nicht, ob ich das schon einmal gehört habe. Schön gemacht, Schatz. Man muss ja loben. Ja. Mich haben auch ganz, ganz viele gefragt, ob du das, also die Endversion, die du selber gesungen hast. Klar. Können die sich jetzt beantworten. Ich habe ein komplettes Studio und Schlagzeug, E-Gitarre, Backgroundsänger, die warten hier immer im Büro. Ist doch kein Backgroundsänger dabei.Klar . Mit KI kann man doch alles machen. Na gut, jetzt wisst ihr Bescheid. Es war mal Dominik im Original, aber dann hat es… ein bisschen die KI verändert. Ein ganz kleines bisschen. Ein kleines Make-Over. Man merkt ja fast gar Unterschied. Schön, Schatz. Fand ich auch. Gerne geschehen. Super. Schön, schön. Ja. Man kann ja nicht alles können. Ich singe so, wie du kochst. Ich konnte schon besser kochen. Ah ja? Ja, das unterstellst du mir so. Ich habe wirklich gut gekocht und wir haben gut… Mein Mann
ist vor mir… Corona… Sag einmal. Wenn ich mir… Also, ich… Warte mal. Ich kann schon auch kochen. Ich bin auf jeden Fall besser in Salat, in Suppen. die ich gerne mag. Ich kann mich nicht erinnern, weil ich mich nicht erinnern kann. Schatz, wir haben während Corona… Ja, während Corona. Das war vor sechs Jahren. Ja. Und da konnte ich kochen. Ja, das kann sein. Also, es war nicht vor deiner Zeit. Es war mit dir. Aber jetzt ist halt auch einfach… Und das muss ich ehrlich sagen und ich weiß nicht warum. Ich weiß es nicht, aber es ist mir völlig abhandengekommen. Was? Diese ganze… Ich möchte gerne was kochen. Also, ich möchte ja noch nicht mal mir mein Frühstück mehr machen. Ich kann das gar nicht beschreiben. Das ist leider ein bisschen Verlust. Nicht für alle, aber vielleicht auch nicht. Meine Passion. Aber dafür backe ich und das gibt mir immer noch Sen. Das ist so im Moment und so. Du kannst nicht backen. Was hast du denn für ein Einhorn mit Finn letztes Mal gebacken? Super Gegenargument. Backen ist überhaupt nicht im Sen, weil man die ganze Zeit auf einem blöden Bildschirm gucken muss,ob man jetzt wirklich genau die richtigen Gramm in die Schlüssel geworfen hat. Und wenn man es nicht tut, geht der Kram nicht auf, geht es nicht durch, schmeckt irgendwie gar nicht oder kommt irgendwie blöd. Das ist beim Kochen. Beim Kochen kannst du in den Senen kochen. Ja, Aber ich weiß, was du meinst. Das stimmt. Beim Kochen kann man so hier von ein bisschen, davon ein bisschen machst du es. Beim Backen hast du verkackt. Ja gut, aber wie geht's? So, vielleicht. Das gibt's. Keine Ansammlung von Worten, um meinen Zustand zu beschreiben. Wir kommen aus einer Kita-Freiheit, ne Kita-Zuzeit, Kita-Schließzeit, so heißt das. Meine neue Hölle. Ich würde sagen, ein Prozent von mir leben noch. Das unterschreibe Und mit der neuen Hölle meine ich nicht meine Kinder, sondern ich hatte in 14 Tagen Magendarm. Ich hatte einen eingeklemmten Rücken. Mir wurde ein Zahn gezogen. Nein, du musst anfangen. Erkältet, die Reihenfolge war so. Erkältet. Magendarm. Von so einer blöden Bratwurst in so einem Kinderhüllen-Paradies. Paradies ist auch geil. Schulter, dass du den Notarzt rufen wolltest morgens 4.30 Uhr. Und dann fahren wir in meine Heimat und dir wird ein Zahn gezogen. Das war absolut. Das ist wirklich so. Ich hatte Angst vor dem nächsten Tag nach dem Zahn, weil ich dachte, was passiert denn? Das in der Kita-Schließzeit, wo einfach, du bist 14 Stunden in Charge und versuchst deine Kids zu entertainen und dir geht es einfach aus der Fälle. Also auf deine Frage zu antworten, ich lebe noch, aber nicht mehr viel. Nicht mehr viel. Ich weiß. Das merke ich. Und vor allen Dingen lebst du hauptsächlich beim Zahnarzt gerade. Gehst du morgen wieder? Vielleicht. Wenn das Medikament auch nicht wirkt, dann gehe ich wieder zum Zahnarzt. Ja, also das ist unser Thema.
Wie heißt das? Kita zu, nervenblank. Ferien, nachdem man Urlaub braucht. Das trifft es. man braucht Urlaub nach den Ferien und Das ist Wahnsinn. Und ich möchte das mal ganz kurz, weil ich gerade so erschrocken war, weil du meintest so, ich finde das total schön, mit so viel Zeit zu verbringen. Weil das ist immer so, ja, dann müssen wir irgendwie, also dann ist Kita-Schließzeit. Und ja, das ist auf einem anderen Level anstrengend, aber es ist auch total schön. Und es ist so eine Umgewöhnung. Ich bin gestern, noch aus einem anderen Grund, von der Kita weggelaufen mit einem leeren Kinderwagen und habe geheult und dachte... Weil du das Kind vergessen hast, oder? Nee, Mann, den habe ich ja gerade mit dir da hingebracht. Du bist mit dem anderen Kind in die Eingewöhnung. Und ich habe das große Kind in seine Gruppe gebracht und bin hier nach Hause und habe geweilt. Weil das ist einfach irgendwie, das ist ja auch was so Schönes auf die Zeit. Aber, nicht aber, und es ist aber auch Stress auf höchstem Niveau. Ja. Ich habe das vielleicht mal vorn weg. An dem letzten Sonntag, glaube ich, wir sind Samstag dann aus Thüringen. Wir räumen gleich auf, wann wir wo waren. Aber sind wir wiedergekommen. Und Sonntag habe ich meiner Freundin abgesagt, weil ich nicht noch eine Person mehr koordinieren konnte. Also, und da meine ich kann es jetzt wirklich nicht mehr machen. Ich merke, dass das so viel Druck ist und es wird sonst, ich platze sonst einfach. Ich hatte keine Kraft Und das war gestern dann nämlich richtig schön, dass ich einmal so, ich muss niemanden koordinieren, außer mich selber gerade. Was haben wir gemacht in den zwei Wochen? Das war jetzt Also, ich war einmal in der Mehr möchte ich nicht erzählen. Ende der Folge. Nein. wir sind nicht in den Urlaub gefahren oder geflogen. Da möchte ich auch sagen, warum. Warum? Ich fahre nicht mehr in den Süden. Immer nur Südsee. fahre nicht mehr im Juli und August in den Süden. Jeder, mit dem ich spreche, hat gekocht. Ja, das war total schön. Aber die Hitze, also wir konnten gar nichts machen. Und ich denke mir so, ja, habe ich mir gedacht. Deswegen habe ich keinen Fluch gebucht. Wie gerne wäre ich am Meer? Aber doch nicht bei 38 Grad. Also sind wir hier geblieben. Genau. haben uns entschieden, eine Woche zu Hause in Berlin zu machen und eine Woche in die Heimat zu fahren, was ja längst überfällig war. Familienbesuch und nach Hause fahren. Kinder vorzeigen. ja, eigentlich musst du ja erzählen. Ich bin da relativ blauäugig reingerannt, weil ich aber auch so ein bisschen durch war, schon vor der Schließzeit. Und dachte, na gut, wir gestalten die Tage so ein bisschen. Aber dann hast du Tagestrips geplant für jeden Tag, dass wir einfach ein Highlight pro Tag hatten für die Zeit hier. Und der Heimatbesuch war wie immer ein einziges Highlight. ja, tatsächlich habe ich es aufgeteilt. nach der Woche hier war ich dann auch wirklich voll. noch eine Woche hier würde uns killen. Weil das ist alles schön und gut. Und ich bin auch ein bisschen stolz auf mich, weil ich wirklich ein Ferienprogramm erarbeitet habe. Oder? Also findest du das auch schön? Total. Aber du hast mich
schon auch Glück. Du kannst mich auch mal vor mehreren Menschen loben. Okay. Gut gemacht, Franziska. Wertschätzung, Lob. Also ich finde, ich habe das toll gemacht. Ich habe, finde ich, so eine kleine mit so Klebezettel und habe ihn jeden Tag vorher schon in die Küche geklebt, dass er sehen konnte, was wir heute machen. da habe ich nicht sieben Tage durchgeplant, sondern ich habe auch Pausetage geplant. Das war nicht ganz richtig, was du gerade gesagt hast, weil du kannst auch nicht jeden Tag einen Ausflug machen. Das ist ja einfach unglaublich hohes Planungsniveau mit Schläfchen. Hier, wann fahren wir da hin? Wann muss der Erste schlafen? Wann kriegt der Nächste wieder was zu essen? Das ist ja die ganze Zeit, bist du nur Gucken, dass es allen gut geht. Ich habe ja auch nicht gesagt Ausflug, ich habe gesagt jeden Tag ein Highlight. Oh stimmt. Ich bin ja seit 18, 19, 20 Jahren mit dir zusammen und jeder Tag ist ein Highlight, wenn du morgens zur Tür einkochtest. Boah, ich wollte schlägeln. Aber das ist ein Kompliment, nehme ich. Sind gerade dran, nehme ich auch die Schlechten, was soll's. Du wolltest ein Kompliment. Ist Naja, lange Rede, kurzer Sinn. Erste Woche war gut durchgetaktet, haben wir gut rumgekriegt. Und dann ging es in die Heimat Und dann haben wir zu Hause ein paar meine Schwester gesehen, die Kids haben einen schönen Tag vorbegratet, waren zum ersten Mal im Freibad. Das war mein Highlight, auch wenn ich tode gestorben bin. Aber es war einfach schön und das war, so fand ich es gut, diese zwei Wochen Sommerferien umzukriegen. Ich bin so schweigsam, weil ich endlich warte, dass ich reden darf. Okay, let's go. Das habe ich schon. Sagt ja nichts, sagt ja nichts, aber du staust gerade an. Warte, ich gucke nochmal, ich will nochmal, vielleicht habe ich noch was zu sagen, bevor du hier jetzt gleich loslegst, aber fang an. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Also ja, natürlich ist das schön, mit seinen Kindern Zeit zu verbringen. Aber das waren 14 Stunden am Tag mit einem Einjährigen, der gerade im neunten Sprung ist. Ja. Finde ich noch viel schlimmer als den achten. Das heißt quasi, als wenn irgendjemand wüsste, was der achte ist. Doch, die Frauen, die hier zukommen, die wissen das. Und alle sagen immer, der achte ist der Stimmste. Ich mache eine Umfrage. Also wir sind gerade im Sprung, ich will ganz viel, kann es aber noch nicht und habe aber genug Stimmbolumen, um dem Kunst zu tun, was sehr laut ist und sehr viel Frust beinhaltet. Und Kind 2 ist in einer, was ist das eigentlich für eine Phase? Es gibt ja keine Phasen mehr jetzt. Er ist super aktiv, will super viel machen, ist aber auch natürlich super effekt gesteuert und springt von einem zum anderen. Und das finde ich so unglaublich, unglaublich krass. Wer es vielleicht noch kennt aus den 90ern, diese Duracell-Werbung mit diesem Hasen und der Trommel, der die ganze Zeit rumläuft. Die stehen ja nicht still. Und zwar 14 Stunden am Tag, bis die irgendwann im Bett umfallen und dann einschlafen. So. Und ich verstehe überhaupt nicht, wo das herkommt und wie das geht, dass die nicht einmal am Tag sich hinsetzen und sagen, Papa, wisst du was, ich chill jetzt mal fünf Minuten, lass mich mal kurz in Ruhe, ich brauche meine Entspannung. Machen die nicht.
Die sind die ganze Zeit am Start und wollen Vollgas geben. Und das hört nicht auf. Und das hört einfach, und das waren ja nicht 14 Tage, sondern du hast ja eine normale Woche, dann macht die Kita zu und dann hast du ja ein Wochenende. Dann hast du 14 Tage Kita-Schließung. Und unsere Kita macht am Montag sogar noch die Kita sauber. Das heißt also, wir hatten 17 Tage. Die machen nicht die Kita sauber. Nicht 14 Tage. Und du fängst dann schon an, die Stundenrunden zu zählen. Und das finde ich, ab Woche zwei ging es dann beim Großen los. Und das ist eine gute Entwicklung, die mich wirklich sehr freut. Irgendwann reichen wir ihm nicht mehr. Ja. Und das war ab Woche zwei. Also eigentlich ging es schon Woche eins los. Da hat er gefragt, ist Kita? Wieso freust du dich auf die Kita? Wir haben ein Kind, das wirklich, wirklich, wirklich nicht gerne in die Kita geht. Zweite Autonomie-Phase, nur der Übergang. Und ab der ersten Woche fängt er an zu fragen, wann er in die Kita geht. F ich ziemlich witzig, habe ich deswegen ganz viel Hoffnung auf den ersten Tag gesetzt. Hat so nicht funktioniert, der Übergang von mir halt quasi. Ja, da hat er ein schönes alles Muster abgespielt. Aber du hast ja gemerkt, dass wir ihm nicht reichen. Und dann irgendwie gab es nicht genug Kinder. Die waren irgendwie doch alle im Süden und haben sich Waldbrände angeguckt. und wir saßen zu Hause und einfach versucht, ein Kind zu beschäftigen. Es war beschäftigt. Dass im Vollgas-Modus unterwegs war. Nein, die sind doch immer am Vollgas-Modus. Also ich finde, der hat gerade eine schöne Phase. Also es ist nicht mehr ganz so schlimme Wutausbrüche. Er redet ganz viel. Was hat er vorgestern gesagt, wo ich dachte, was? Wo ich gesagt habe, wir gehen noch draußen spielen. Er so, Nein, Mama, ich gehe hier oben spielen. Ich möchte drinnen spielen. Also, das war jetzt nicht genau der Wortlaut. Aber es war so witzig, weil ich dachte, was ist denn jetzt? Ich glaube, es war witziger, wenn man dabei war. Ja, ach Mann. Naja, auf jeden Fall. Ja, das denke ich mir. Und dann hast du all diese 20 Krankheiten, di ich hatte, inklusive Zahnschmerzen. Boah, ich bin tot. Ich kann mich nicht mehr bewegen. Gebt es noch weiter aus, das wissen wir ja jetzt. Nee, das kann man nicht. Also man muss auch mal jammern dürfen. Und ich finde, das muss eine Beziehung aushalten. Also jetzt habe ich ja hier noch eine Beziehung mit ein paar Menschen da draußen. Da müsst ihr jetzt durch. Ich muss jetzt jammern. Ich fand es echt krass. Es waren 17 Tage. Die waren wild. Wir haben sie überlebt. Ich bin auch froh, als die Kita wieder auf hatte. Und ich einfach ein Kind dann zu Hause habe, dem ich dann auch genügen kann. Und so ein halber Tag, der war dann einfach wieder perfekt. Das Kind kommt nach Hause. Wir spielen zusammen, wir lesen zusammen, wir hören zusammen Toni und alles gut. Aber diese 14 Tage waren schon eine Herausforderung. Sind sie immer. Also ich weiß gar nicht mehr, wer das gesagt hat, aber ab 5 wird es, glaube ich, besser. Ja. Weil man dann eben auch mal eine Pause machen kann und das Kind spielt alleine
oder macht irgendwas. Oder weiß ich nicht. Aber das ist so mit 4, 5 Jahren. Das war so rückblickend, hatte sie nämlich dann gemeint, ich weiß genau, wie du dich fühlst. Es wird nicht für immer so bleiben. Ja. War ja jetzt, als wir an der Ostsee waren, war das nicht anders. Du kommst nach Hause, du denkst, ach du Scheiße, ich brauche einfach drei Tage für mich. Ich will einfach kurz alleine, kurz mit drei Tagen alleine sein. Und das war diesmal auch so. Also klar, du bist ja 14 Tage fremdbestimmt. Und dann bin ich ja jetzt schon froh, dass ich irgendwie nicht mehr stille, zum Beispiel nachts, weil dann ist ja die Nacht noch komplett fremdgesteuert. Und du wachst, weiß ich nicht, wie oft auf. Da bin ich echt gerade froh, dass das gerade nicht mehr ist. Aber ja, wir haben es rumbekommen, wir leben noch, du 1%, ich 85%. Naja, 85 waren das gestern auch nicht mehr. Käpt'n gestresst. Ich muss jetzt spazieren gehen. Oh, naja, weil du, also, da gehen wir jetzt nicht weiter. Ich muss jetzt mal raus. Tu nicht so. Jetzt ist ja unser Thema Ferien, nachdem man Urlaub braucht. Genau, ich hätte jetzt auch gerne, einfach mal so vier Tage, würde mir glaube ich reichen, Kloster, nichts sprechen, nichts hören, einfach nur Klangschalen und ein bisschen Räucherstäbchen. Weißt du noch, wie Urlaub früher war? Nein, wie war das? Doch. Also, ich kann mich irgendwie, das ist dasselbe, muss ich ganz kurz vergleichen, wie was man vor den Kindern den ganzen Tag gemacht hat. Ja. So ist das gerade. Ich denke mir gerade so, was habe ich denn da gemacht? Aber wir müssen uns doch gelangweilt haben. Es muss doch, so viel Tag, so viel Tag habe ich gehabt. 14 Stunden. Das kann man füllen. Und guck mal jetzt, also Urlaub, jetzt bist du meinetwegen in der Strandregion, 14 Stunden. Wie lange hältst du am Stand aus? Also ich 14 Minuten, du wahrscheinlich vier Stunden. Dann sind noch zehn Stunden übrig. Dann gehst du dreimal essen, eine halbe Stunde. Dann sind ja immer noch, oh Gott, Mathe, zwölf, na egal, auf jeden Fall noch vier Stunden übrig. Und was haben wir den Rest des Tages gemacht? Gelesen, gebannen, also wir sind ja, wir lieben ja Südtirol. Ja, okay, dann gehst du jetzt nochmal sechs Stunden wandern, sind ja immer noch nicht. Wo sind wir jetzt, sechs Stunden übrig? Zwölf Stunden sind wir jetzt, ungefähr 11,5. Ja, minus sechs, sind sechs übrig, wenn wir jetzt sechs Stunden wandern gehen? Nee, mit dem, ist ja wasch. Also es war vier Tage da. Mathe kann hier keiner. Und, also ich weiß es nicht mehr so. Ich denke mir das auch, wie viele Bücher muss ich gelesen haben? Also Lesen liebe ich ja schon immer. Ich habe ja drei Bücher mitgenommen, die habe ich auch geschafft dann, in der Woche. Und dann war ich am Pool, ich habe auf jeden Fall Sport gemacht, geschlafen, dann war immer Outfit, weil abends hat man sich ja dann nochmal hübsch gemacht. Hübsch gemacht. Man ist dann nochmal nach dem Strandtag duschen gegangen und hat das schöne Outfit und
nochmal Make-up und Haare und so. Das war auf jeden Fall Füllung meines Urlaubstages. Das ist so witzig, ich habe früher, da hast du recht, meinen Koffer, wir waren ja sehr viel unterwegs, auch durch dich beruflich. Und dadurch hatten wir eine relativ schnelle Kofferroutine. Also ich glaube, wir haben 20 Minuten für einen Sechs-Wochen-Koffer in Südafrika gebraucht, höchstens. Weil wir immer genau wussten, was brauchen wir und wo tun wir es hin im Koffer. Und genau, ich hatte eine Ecke mit dem Beidehose erdelfrei Oberteilen. Dann gab es ein paar Schlüpfer, dann ein paar schicke Outfits. Der größte Teil in meinem Koffer waren Schuhe. Ich dachte, ich habe mich gefragt, wann das kommt, weil dein Koffer ist mir nur in Erinnerung geblieben, weil das immer Schuhe waren. Ich hatte halt Wanderschuhe, Turnschuhe, Flipflops und dann Schickschuhe zweimal. Zweimal Schickschuhe. Ohne die bist du ja aber auch in den USA oder sonst irgendwo nicht in ein Restaurant oder ein Club reingekommen. Das heißt, du musstest ja so ein Kram dabei haben. To, aber Wanderschuhe hast du jetzt auch nicht mit in der USA. Gar nicht. Aber ich weiß genau, was du, also man hatte dann, ich hatte dann mit mir zu tun. Ich wusste ja, morgens habe ich mich fertig gemacht für Strand. Aber wie krass war diese Welt, ne? Und ich liebe es, Geil. schon. Nein, aber das ist, ja, also ich weiß auch nicht, was man dann mit der ganzen Zeit gemacht hat. Und was haben wir für Urlaube gemacht? Ja, genau, vielleicht mal ein bisschen Kontext. wir gereist sind. Wir sind... Wir sind keine Individualtouristen. Also wir waren jetzt nicht mit einem... Doch, wir sind Individual... 1, 2, 3. Wir sind Individualtouristen, aber nicht mit einem Rucksack, sondern wir waren immer Koffertouristen. Das heißt, wir sind... Selbst unsere Weltreise... War mit Koffer. Ja. Hat geklappt. Das heißt, wir haben uns immer irgendwo was gebucht für die ersten 2 Nächte. Haben da unser Camp aufgeschlagen und dann von dort aus im Land so ein bisschen versucht, Vibes mitzunehmen. Wo muss man hier hin? Und uns dann von dort aus was gebucht und sind irgendwo hingefahren. Und das war halt... Indien war ein bisschen durchgeplant, aber Indonesien, Thailand, Australien, USA. Das war ja völlig random. Da sind wir einfach nur nach Tageslaune gefahren. Selbe in Südafrika. Spontan und teuer fällt mir da ein. Spontan und teuer? Na gut, damals, wenn ich mir überlege, dass ich da für 450 Euro nach Thailand geflogen bin, zu zweit, und jetzt bezahlt man... Pro Person. Ah, pro Person. Ja, okay, fair. 900 für zwei. Und jetzt bezahlt man 4.000 Euro für zwei Erwachsene und ein Dreijährigen. Das ist absurd. Das würde ich absolut. Genau, das heißt, wir waren so ein bisschen mit dem Koffer, aber sehr individuell unterwegs. Was war für dich der Urlaubseffekt? wie warst du entspannt danach? Konntest du im Urlaub aus der Arbeit austreten? Jein, weil einerseits, als ich dann Social Media gemacht habe, hört die Arbeit ja nicht im Urlaub auf, sondern in den meisten Fällen nimmt man ja
auch noch Arbeit mit. Also irgendwas, was zum Urlaub passt, irgendwelche Kunden und Co. Das heißt, nein, das nicht. Aber wenn ich ganz weit zurückdenke zu eben dem, was du alles gerade erzählt hast, auch nicht 100 Prozent, ich wollte es gerade auch wieder sagen, auf jeden Fall, aber ich denke ans Modeln, wo ich dann natürlich nicht aufgehört habe zu denken. Ich muss Sport machen, die Fashion Week fängt an, ich muss schlank bleiben, muss das halten, weil danach ist der und der Job. Aber das ist irgendwie, das ist jetzt wirklich Jammern auf hohem Niveau. Und ich kam danach erholt wieder, safe, habe ich doch gerade gesagt, irgendwie drei Bücher gelesen, am Pool gegammelt, wandern gegangen, das ist ja alles das, was mich entspannt, am Meer gewesen, irgendwelche Ausführungen macht, tauchen gelernt, das ist ja alles Entspannung. Also auf jeden Fall war ich entspannt. Also jeder ist auch entspannt nach Urlaub. Weiß ich nicht, ob das so ist. Also es kommt so ein bisschen darauf an, wie du Urlaub machst und ich glaube, jetzt war es wieder hochphilosophisch, aber ich glaube, der große Unterschied könnte sein, ich habe immer noch kein abschließendes Urteil für mich gefällt, aber die Art und Weise, wie wir Urlaub gemacht haben, war geplant, spontan und wenn du nicht vorher 30 Reisekataloge durchgeblättert hast und eine sehr, sehr konkrete Vorstellung von deinem Urlaub aufgebaut hast, dann konnte auch keine Erwartungshaltung enttäuscht werden ich glaube, es gibt Menschen wie uns jetzt, den Urlaub halt sehr wichtig ist, dass der funktioniert, weil man eine gute Zeit mit der Familie haben möchte und deswegen bereitet man sich ganz anders vor. Ich weiß nicht, wie es dir jetzt mittlerweile geht, ich war ja früher der Reiseplaner und wenn ich schaue, wie ich früher Reisen geplant habe und jetzt habe ich das Thema abgegeben an dich, weil ich, glaube ich, sonst einfach den Laptop aus dem Fenster schmeißen würde. Was das jetzt für ein Aufwand ist, zu überlegen, was zur Hölle ist das richtige Zimmer mit einer Trennwand? Reicht eine Trennwand oder sind die Kinder dann zu laut und wecken sich gegenseitig? Brauchen wir zwei Zimmer? Wenn wir zwei Zimmer haben, wo sitzen wir Erwachsenen dann, wenn wir abends noch was machen wollen? Ist das Restaurant in Babyfornnähe? Sonst können wir eigentlich gar nicht raus. Hat das Ding einen Balkon? Sonst können wir nicht uns unterhalten. Wenn der Fernseher so groß ist, unsere Kinder keine Bildschirmzeit haben, was machen wir mit dem Fernseher? Ist das Zimmer dunkel genug? Sonst schlafen die Kinder nicht ein. Ist das Hotel auch wirklich so nah am Strand, dass man auch mit dem fucking Kinderwagen da hinfahren kann? Was mache ich mit dem Kinderwagen am Strand? Ich weiß nicht, ob jemand schon mal einen Kinderwagen über den Strand gezerrt hat? Geht nicht gut. Und so weiter und so fort. Du wirst ja irre. Aber ich habe gerade gesagt, ich hasse es. Ich wusste nicht, dass du darauf willst. Ich meine, ich hasse es, weil ich irgendwie gefühlt völlig überfordert bin von Urlaub Rosen. War ich aber auch schon immer. Deswegen hast du das früher gemacht. und jetzt mache ich das mehr. Ich hasse aber diese Vielfalt. Ich hasse diese verschiedenen Seiten. Ich hasse diese Flüge dazu. Ich hasse unseren Berliner Flughafen, weil er einfach was auch immer der können sollte. Er kann nichts. dann kommt das, was du sagst. Dann findest du ein Hotel.
Dann ist das vielleicht ganz gut. Aber da brauchen wir zwei, alles was du gerade gesagt hast, brauchen wir zwei Zimmer, können wir sitzen, ist der Flur, wo ist der Fahrstuhl? Das hatten wir jetzt, wo wir unterwegs waren mit Freunden. wir hatten ja zwei Zimmer, ein Wochenendtrip und dein Zimmer war, glaube ich, am Fahrstuhl. Und wo ich das gesehen habe, dachte ich, oh Gott, ich kann mit sowas ja besser umgehen, wenn dann Theo wach ist oder nicht. Und ich war so, oh Gott, sollen wir lieber die Zimmer tauschen. Aber das hat dich gar nicht gestört. Scheiß auf dem Fahrstuhl. Dieses Hotelzimmer hatte einfach so eine Art Jalousie. Wie nennt man das? Keine Ahnung. Egal, wie das heißt. Auf jeden Fall waren die einfach 1% blicklich. Sie waren dichtdurchlässig. Genau. Und 99% liegt durchlässig. Das bedeutet, ich habe versucht, im Hochsommer ein Abendritual 20 Uhr zu machen, wenn 22.30 Uhr die Sonne untergeht. Und es waren 28 Grad in diesem Zimmer. Und wenn ich das Fenster aufgemacht habe, hat es genau in diesem Hof gezeigt, wo unsere Freunde saßen, die keine Kinder haben und gesoffen und geredet haben. Ja klar, die Hälfte hatte Kinder und die haben genauso lange bei ihr gestiegen. Die die kleine Kinder Einschaffelkleidung machen mussten, die saßen und so. Und da kannst du halt, ich lag halt zwei Stunden in der Einschaffelkleidung. Aber Schatz, ich glaube wirklich, wir sind da super kompliziert. Das ist eine Frage, die ich mitgebracht habe. ich glaube, dass viele so sind, dass sie denken, mit zwei Kindern. Ich glaube das nicht. Ich glaube, wir stellen uns einfach wirklich dumm an. Nein, na doch, ich glaube, dass es viele gibt. Nein, wir sind kompliziert, Punkt. Und das ist unsere und das ist für mich und damit habe ich meinen Frieden geschlossen, aber auch okay. Das ist überhaupt nicht okay. Doch, in zwei, drei Jahren kann ich diese Hotels bereisen. Ist okay. Ach so, du meinst Tempo, ja hast du dann mit deinen Friedensschluss. Ja, ja, ja, Entschuldige. Ja, ich noch nicht. Es ist ja alles Tempo real und es ist nur gerade so anstrengend. So jetzt, genau, man jetzt in den nächsten, nee, seit drei Tagen machen beide Kinder einen Mittagsschlaf. Easy. Jetzt gehen beide Kinder zum ersten Mal ungefähr zur selben Zeit ins Bett. Macht alles einfacher. ich freue mich auf den nächsten Urlaub im Oktober, falls wir da wegfallen. Aber, verstehst du? Also es ist, ja, es ist anstrengend, aber ich glaube, dass wir es auch rüberkompliziert machen. Gibt es bestimmt auch 50 Prozent der Hörer, und Hörerinnen, die das genauso sich anstellen wie wir. Aber es gibt auch die anderen, die einfach sagen, drauf geschissen, die werden schon irgendwann schlagen. Also, wir geben keine Tipps. Aber hier nehme ich gerne welche, wenn ihr welche habt. Also wir geben keine, glaube ich, wir wollen eure. Wir nehmen eure. Gebt sie her. Wirklich, äh, ich finde es, ich finde es absurd, äh, äh, wie, wie unsere letzten drei Urlaube gelaufen sind. Und, bei allem, was ich jetzt gleich erzähle, ist, ist, no blaming auf die jeweiligen Locations. Die können nichts dafür. also, ich selbst habe, glaube, noch nicht
die Reise in meinem Kopf beendet, was jetzt der richtige Urlaub für uns vier ist, weil, und das hatten wir gerade als Thema, war früher Urlaub für dich Urlaub. Ja, für mich war das auch. Ich bin einer der Menschen gewesen, der im Urlaub nicht zugenommen hat, was ja immer viele erzählt haben, wenn sie dann wieder auf Arbeit kamen, ach, ich muss das mal wieder abnehmen, schön drei Kilo aufgespeckt. Im Gegenteil, ich habe wirklich geschafft, meinen stressigen Alltag an Tag zwei oder drei irgendwie hinter mir zu lassen, völlig aus toxischen Routinen auszubrechen und direkt Sport zu machen, mich zu bewegen, schöne Dinge anzugucken, mich zu entspannen und wirklich, wirklich runterzukommen im Urlaub, Kraft zu tanken und dann wieder zurückzugehen in den Job und weiterzuarbeiten hatten. Das war für mich früher Urlaub und Urlaub mit einem Kind kam dann noch nah dran. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber unser erster Urlaub mit Finn wo wir uns gegenseitig eben aber auch Auszeiten geben konnten. Einer hat das Kind genommen, der andere konnte auch mal seinen Sport machen oder auch mal sich was angucken alleine oder eben zu dritt und wenn man zu dritt ist mit einem Kind, ist das auch nochmal ein anderer Aufwand halt. Aber die letzten drei Urlaube zu Fürth waren allesamt in Familienressorts, wo wir vorher nie Urlaub gemacht haben. Wir haben solche Urlaube nicht gemacht und da bist du auf einmal in einem Familienressort mit verschiedensten Ausprägungen, einzelne Häuser, hotelmäßig teilweise aufgebaut oder irgendwelche Doppelhäuser, I don't know und dann aber immer relativ zentral ausgerichtet mit eins, zwei oder drei Restaurants und Beschäftigungsmöglichkeiten in welcher Form auch immer, draußen spielen, drinnen spielen, bla bla bla und dort bist du auf einmal an einem Ort, wo eben nicht diese gesunde Mischung von Familien, Singles und Pärchen in einem Restaurant sitzt und normal Abendbrot isst, sondern du sitzt da auf einmal mit 350 oder mehr Familien mit drei Kindern irgendwie pro Tisch, die nichts anderes zu tun hatten, als sich anzuschreien und irgendwie zu sagen, mach dies nicht, mach das nicht, Buffet zu verhandeln, dass nicht 40 Scheibenwurst mitgenommen werden, sondern nur eine und dass man auch mal ein Stück Obst essen soll oder was auch immer und das war ein Lautstärkepekel und ein frustrierendes Erleben von anderen Familien plus dieses Überangebot an Entertainment für die Kinder, dass die einfach ausbrennen innerhalb von wenigen Tagen und von A nach B hetzen, da hast du ein völlig normales Kind, reißt du an und mit ADS kommst du wieder raus aus der Nummer. Ich möchte mich melden. Also ich weiß nicht, also die letzten drei Urlaube danach, ich war jedes Mal durch. Ich hatte keine Minute Entspannung. Also jetzt muss man ja aber auch mal dazu sagen, so schlimm wie du das gerade erzählt hast, ist das nicht. In meinem Kopf schon. Ja. Du bist ja auch Teil dieser Wahrnehmung von Eltern, die mit ihren Kindern verhandeln. Das ist ja wie, wenn man sagt, oh Gott, diese Stadt ist voller
Touristen und Ich sage nichts anderes. Gut. Okay, wollte ich nur mal ganz kurz klarstellen. Aber wir unterscheiden uns und das muss man ja mal dazu sagen. Du bist der Typ Hütter, niemand um dich rum, Selbstversorgung, Punkt. Wir vier. Gegenderkunden. Ja. Das bin ich nicht. Und deswegen haben wir zwei unterschiedliche Wahrnehmungen von solchen Urlauben. ich bin sehr froh, wenn es Angebot gibt. Ich finde es total schön und das haben wir dann quasi auch für uns an der Ostsee rausbekommen,so eine Mischung zu machen, zu sagen, wir sind völlig allein unterwegs und machen unser Ding, wir sind am Strand, machen einfach unseres, aber es gibt trotzdem die Möglichkeit, irgendwo reinzugehen oder etwas zu unternehmen von diesem Hotel, was angeboten wird. Und das brauchst du ja gar nicht. Du willst ja am liebsten, und das verbinde ich komplett mit Urlaub, nämlich versorgt werden, aber du willst ja weiterhin uns alle versorgen. Das hat dann gar keinen Effekt für mich. Da denke ich mir, so in der Geburt kann ich auch zu Hause bleiben. Naja, also das ist immer so der Klassiker, wenn Menschen für andere denken. Ja, ich weiß, dass es deine Entspannung ist. Tatsächlich ist der Effekt einfach nur zu essen. Ich muss es ja machen. Und ich bin einfach bei mir und bei meinem Erstgeborenen, beim Zweitgeborenen, weiß ich es noch nicht. Da muss man nicht die Frage stellen, ob wir Jäger- oder Sammler-Vorfahren haben. Wir sind ganz klar Sammler und ich liebe das, an eine neue Location zu kommen, schon in der Bundeswehr. Ich hatte Zivildienst, eben nicht Zivildienst, sondern Wehrdienst noch. So alt bin ich. Ja, Pflicht. Selbst dort hatte ich innerhalb von wenigen Tagen die Rolle, Nahrung zu besorgen und im Biwak draußen das Feuer zu machen und Essen zu kochen. Ja, aber da muss man sich keine andere um zwei kleine Kinder kümmern. Genau, aber die Kinder darin zu integrieren, zu einem Fischer zu fahren oder einem Jäger, einem lokalen oder einem Bauern und dort Eier, Kartoffeln und wesentlich was, am besten sogar noch aus dem Feld selber rausholen und Co., das holt die ab. So, und danach gehe ich Stöckchen sammeln im Wald und renne vor Wildschweinen weg wie beim letzten Mal. Das ist auch richtig schön, wenn dein Ehemann mit deinem großen Kind zurückkommt und der ruft schon von Weitem, Mama, wir haben ein Wildschwein gesehen und ich denke mir so, geil, waren Babys dabei? Danke, Schatz, dass du unser Kind gefährdest. Gar nicht. So, aber genau, das ist ja die, die große Joker-Frage ist ja am Ende des Tages, wie sieht ein Urlaub aus, wo alle abgeholt werden? Die Mischung. Und ich verstehe nicht die letzten drei Urlaube, warum wir an einen Ort fahren, an dem wir unser ganzes Leben nicht hingefahren sind und jetzt auf einmal nur, weil wir die Kinder haben, dorthin fahren. Also, vor was hat man Angst? sich... Also, das ist vielleicht... Das hat keine Angst, das hat nichts mit Angst zu tun. Es ist etwas, was ich präferiere, was ich lieber mag. Ja, genau, weil du Angst davor hast, kein Angebot zu haben.
Weil ich jemanden möchte, der mir einen Kaffee an den Arsch trägt, weil das auch Urlaub ist. Ja, hast ja nicht. Ein Aperol jetzt. Kann ich auch machen. Mache direkt Kühlschrank auf meinen Aperol. Nicht du! Ich will doch... Das ist doch Urlaub. Du hast junge, knackige Kellner-Hackschau. Poolboys. Nur Poolboys. Deswegen sind wir nur und zutzt. Also, da unterscheiden wir uns und da müssen wir für die Zukunft eine Mischung finden. Genau, aber was ist denn die Mischung? Ja, das weiß ich noch nicht. Das ist doch die spannende... Alles... Ein All-Inclusive-Urlaub allein am Strand. Fair Punkt. Um den Urlaubseffekt wieder herzustellen, gibt es doch dieses Leo-Lause-Maus-Buch, wo... Ach komm. Leo alleine bei den Großeltern zu bringen muss, weil die Eltern einfach in den Urlaub fliegen. Also dieses Buch ist manchmal auch so... Also... Das ist wirklich hart. Zeitgemäß. Und das ist es halt für mich nicht. Und ich verstehe jeden, der sagt, ich will einen Urlaub, in dem ich meine Kids dann der Kinderbetreuung abgeben können. Dann können die sich mit sich und anderen Kinder beschäftigen und fertigster Lack. Ihr gerade erst wieder einen Artikel gelesen, dass wir mit unserer modernen Erziehung als Erwachsene Kinder erziehen. Eigentlich müssen Kinder Kinder erziehen. Ganz spannender Punkt. Ich verstehe da jeden, der das macht. Das will ich aber gar nicht. Ich will tatsächlich meinen Kindern die Welt zeigen. Das ist so ein bisschen mein Anspruch. Und dann lande ich in so einem Höllenloch der Familienfrustration und esse Essen, das ich nicht mag, spiele Dinge, die ich nicht mag und komme aus der Nummer dann nicht mehr wieder raus, weil ich ja gar nicht bis zum Auto komme, ohne dass mein Kind den Trampolin sieht und natürlich dann zu den Trampolin möchte und danach. Ich finde, das Überangebot an solchen Orten ist halt, das macht es kaputt. Warum braucht es denn, ja, wahrscheinlich und wahrscheinlich auch mit eben noch affektgesteuerten Kindern, mit einem affektgesteuerten Kind durch so eine Landschaft von Möglichkeiten zu gehen, ist halt auch noch ein bisschen, aber auch nur temporär schwerer als mit einem Kind, was da nicht sich nimmt. Nein, aber ich lebe ja nur im Hier und Jetzt. Du hast ja vollkommen recht. Alles gut. Ich habe es doch gesagt. Also ich habe doch gerade gesagt, warum brauche ich das denn? und du hast gesagt, für uns ist das nicht das Richtige und ich sage, ja, das stimmt, auch gerade. Zeit, also genau jetzt ist es gerade nicht das Richtige. Ja, genau. Aber da ist ja die Frage, was für eine Illusion rennt man hinterher, dann sowas zu buchen? Also ich finde es und das Witzige ist und das liebe ich ja an diesem Format, ihr seid immer live dabei, wenn wir anfangen, über Dinge zu sprechen, über die sie tatsächlich noch nicht gesprochen haben und wir haben es noch nicht geschafft, diese Urlaube auszuwerten und einfach mal gemeinsam drauf zu blicken, was ist denn jetzt der Urlaub, weil der nächste Affektgesteuerte, der in die Autonomiephase kommt, ist unser zweitgeborener. Das heißt, wir
werden ja noch die nächsten drei Jahre vergleichbare Urlaube machen müssen. Also vergleichbar meine ich die Situation mit zwei kleinen Kindern ich stelle mir wirklich die Frage, warum fährt man zu sowas, wenn man aber eigentlich sich und auch nicht unbedingt den Kindern was Gutes tut? Okay, ich habe eine Antwort. Oha. Jetzt bin ich gespannt. Also erstens bin ich gespannt, weil ich plane ja schon unseren nächsten Urlaub und das ist kein Restore, Familienrestore. Es ist einmal ein Airbnb. Was habe ich gemacht? Ich wollte Strandnähe, ich wollte einen Garten, ich wollte irgendwo abends mit dir sitzen und du musst gucken. Freust du dich? Ist doch super. Freuen sie sich jetzt. Und kombiniert mit einem Hotel danach. Also ist es die Mischung. Weißt du, du kriegst dein wir leben allein und das ist auch die längere Zeit davon. Wir sind danach kurz in einem Hotel, was kein Familienhotel ist, wo aber auch Familien hin können. Das ist das eine, was ich jetzt für dieses Jahr noch geplant habe und mein anderer Punkt ist Familienurlaub mit engen Freunden und Familie. Das ist meine zweite Antwort. Das ist etwas, was wir noch nicht erfahren konnten und ich doch von dem einen oder anderen sehr positiv geschildert bekomme, das wenn man mit mehreren Familien fährt, dass man dann nochmal ein anderes Erlebnis hat, weil dann einfach mal die Dads auf alle Kids aufpassen und dann mal irgendwie ein Dad auf die zwei auf jeden Fall auf jeden Fall dass sich das dann nochmal ein bisschen anders mischt und nicht diese 14 Stunden Dauerbeschallung an einem Erwachsenen stattfindet. Das könnte tatsächlich spannend sein, da muss man aber halt im hohen Alter, also ich teile Menschen immer ein in WG-fähig, nicht WG-fähig und mit steigendem Alter ist man auf jeden Fall definitiv weniger WG-fähig, die meisten von uns, als vielleicht wenn man noch jung und knackig ist, so wie ich früher als Student und Tänzer und Haben wir das eigentlich schon mal aufgelöst? Nein, das lösen wir auch nicht auf. Fakt ist, man ist halt weniger kompromissfähig und in dem Moment, wo man eine gewisse Vorstellung von einem Urlaub hat, wie man sich erholen kann, finde man auch bei Student oder Tänzer. In dem Moment, wo man dann mit anderen in Urlaub ist, muss man natürlich davon Abstriche machen können und kompromissfähig sein, vor allem aber auch in den festen Strukturen und Ritualen, die man mit den Kindern jetzt halt hat. Und das, finde ich, ist eine Herausforderung, das muss man sich vorher überlegen, ob man das will und kann. Man kann es probieren, aber das könnte auch richtig scheiße werden. Total, aber deswegen meine ich enge Freunde. Ich glaube, das schaffst du auch danach, dass die engen Freunde nicht mehr deine Freunde sind, wenn schief geht. Ich habe schon WGs platzen sehen, weil man sich
nicht einigen kann, wer es für Papier kauft, weißt du? Also man muss dann halt kompromissfähig sein. Aber das ist meine Antwort zwei für dich. Diese zwei Möglichkeiten. und ich glaube, es gibt in dieser Zeit, wenn Kids und zwei Kids sehr klein sind. Ich rede nicht und das hast du ja vorhin schön erfragt, wie war das mit einem Kind? Definitiv anders. Da ist die Latte auch nur so hoch, wie das Pferd springt. Nee, wie sagt man? Weißt du? Man denkt dann ja auch, oh mein Gott, Urlaub war früher anders. Ist auch das gute Recht, das auch mit einem Kind zu denken. Ich rede aber jetzt von meiner Erfahrung und von dem, was ich gerade denke, mit zwei Kindern hat es gar nichts mehr mit Urlaub zu tun. Der Spruch, du verlegst nur deinen Alltag an einen schöneren Ort, trifft es einfach zu 100 Prozent und der gibt mir Frieden, also der gibt mir inneren Frieden, weil ich denke, ich... Wer ist der schönere Ort? Weil es ist der schönere Ort und es ist trotzdem unser Alltag, weißt du? Und das und immer wieder, ganz, ganz groß geschrieben, temporär. Es ist nur temporär und dann bin ich ruhiger dann. Ich lebe nur im Hier und Jetzt, das hilft mir nicht, dass das irgendwann mal anders wird, in welcher Form auch immer, sondern mir hilft nur, ich will ja jetzt Urlaub, um etwas zu erleben und Entspannung zu finden, dafür macht man ja Urlaub. Ich will ja nicht in den Urlaub fahren, damit ich endlich noch gestresster bin, sondern für mich war das Grundkonzept von Urlaub, immer Entspannung zu finden und Abenteuer zu erleben und danach nach Hause zu kommen und eine gute Geschichte erzählen zu können. Das witzige ist, gute Geschichten kann ich erzählen, aber die haben absolut überhaupt gar nichts mit Entspannung zu tun. Überhaupt nichts mit Entspannung zu tun. Ja, aber dann ist halt vielleicht die Entspannung gerade nicht das, aber das Abenteuer ist es. Das muss man ja auch dazu sagen, dass ich dann nach so einem Urlaub Tage, teilweise wochenlang mit dem Großen im Einschlafritual liege und er erzählt von seinen Erlebnissen im Urlaub und reflektiert die. Das ist dann schon schön zu erleben, dass er Childhood Memories offensichtlich bildet und dort was erlebt hat, was sich eindrücklich für ihn einpringt und ich liege halt daneben und denke mir so, muss ich was in meiner Grundeinstellung ändern, was Urlaub ist in Zukunft mit Kindern? Ja, punkt. Und wenn ja, ist das so einfach? Also man kann nicht einfach ja sagen, sondern muss ja auch, wie mache ich das? Und das ist ja gar nicht so einfach. Doch, und genau da ist unser Unterschied. Ich gehe in diesen Urlaub und ich will alles, dass dieses Kind eine schöne Erinnerung hat und ich weiß, dass ich hinten runterfalle. Wir hatten in einem dieser letzten drei Urlaube, hätte ich in eine Sauna gehen können. Ich bin dort nicht hingegangen, aber es war okay. Das war natürlich das,
was ich mir vorgenommen habe, dass ich nicht joggen war in dem letzten Urlaub. Okay, ist halt jetzt so, ich sortiere mir das gerade anders. Ne, aber entspannt kommst du ja auch nicht zurück. Ne, aber das weiß ich auch vorher. Aha, ich nicht. Also aktuell ist mein Stand, dass ich dann mich dabei ertappe, zu denken, dann bleibe ich lieber zu Hause. Ich weiß. Weil dort finde ich Entspannung in einem guten Tag mit meinen Kindern, auch wenn die nicht in die Kita gehen. Dann ist mir aber sehr eindrücklich im Gedächtnis geblieben, die Worte von einem alten Freund von mir, der dann meinte, meine Eltern haben es halt nicht geschafft, Childhood Memories zu prägen, weil wir nichts gemacht haben. Wir waren immer nur zu Hause und dann waren wir vielleicht beim Wald spazieren, da, wo ich geboren und aufgewachsen bin. Und das war es, ab und zu mal in der Ostsee, so typisch Osten halt. Und da ist halt nichts geprägt, weil diese Eltern dann in dem Fall offensichtlich nicht die Komfortzone verlassen haben. Meist du nicht finanziell? Nein. Ich stelle die komplette Familie, seit ich ein Kind bin. Das hat nichts mit Finanzen zu tun, das war einfach Komfortzone. Und das fixt mich ja dann immer wieder an, zu sagen, nee, dann kann ich nicht zu Hause bleiben, ich muss was machen. Und das setzt dann halt so unter Druck. Und dann denke ich wieder über den nächsten Urlaub nach und springe dann immer hin und her zwischen, um Gottes Willen, ich nochmal und okay, ich muss das machen, damit mein Kind ein Erlebnis hatte. und dann kommt gleich wieder die nächste Rolle von einem anderen Papa aus dem Hier und Jetzt, der meinte, man muss halt auch aufpassen, dass man nicht so eine Entertainment-Elternschaft entwickelt, wo die Kids dann von einem erwarten, dass dann jeder Urlaub irgendwie großartig ist und man auch am Wochenende immer krasse Abenteuer erlebt und verrückten Kram macht, weil irgendwann kannst du das ja gar nicht mehr abbilden. Und das wiederum wenn ich von jemand anderem gehört, das Kind muss sich auch mal langweilen. es muss sich ja mal langweilen. Deswegen, jetzt kommen wir zu den Anfängen zurück, da habe ich Pausetage eingelegt. Die mussten unsere zu Hause sein, damit er nicht vollgespammt wird und den ganzen, also diese ganzen 14 Tage dann irgendwelche Ausflüge gemacht hätte. so, und jetzt wenn man mal Tacheles, wann kommt der Tag, du blickst ja gerne in die Zukunft, dass es dann mal anders wird, an dem mein Dreijähriger sich langweilt und mit der Emotion, ist langweilende Emotion, egal, mit diesem Zustand seines Geistes nicht zu mir kommt und ihn an mir auslässt, sondern sich alleine langweilt und eben langweilen lernen. In einem Jahr. Weil er langweilt sich und kommt zu mir und sagt, Papa, vollgas. Und dann sagst du, jetzt andere, ja, geh dich langweilen, geh dich langweilen, Kind. Nee,
sagst du nicht, aber geh in dein Zimmer, such dir was oder hol dir was hierher. Nee, der soll sich ja langweilen. Ja, kann er doch, aber so wird er ja kreativ, das ist ja der Punkt. Mir ist am Strand, im Urlaub so langweilig, dass ich anfange, den Strand hoch und runter zu laufen, dann gucke ich am Ende des Tages auf meine Schritte und habe 60.000 Schritte gemacht und zwei gehen mir abgenommen. Super, das macht Langeweile. Ich habe angefangen, Ukulele im Urlaub zu spielen, weil er so langweilig am Strand ist. Ich hasse Strand. Über das Problem, ey. Ich liege dort. Aber genau das ist Langeweile. Du hast, es ist so langweilig, dass du da anfängst, ganz leist zu meinen. wann? In einem Jahr. Und da musst du den anderen bespaßen. Aber, ja, ja, ist noch nicht so weit. Und jetzt, ich glaube, wenn du manchmal, ich habe ein perfektes Beispiel, schon so sehr Dinge möchtest, die noch nicht so weit sind. Wir waren, wo war das? In meiner also im Heinich? Ich dachte, es wäre eine Sex-Anspielung. Ah ja, Heinich. Okay, wow. Und Dominik nimmt die Kraxe mit und ist, wir gehen da jeden Tag durch den Wald. bis du realisiert, es ist ein Eichenwald ist eine Stunde vielleicht gut geht, mit einer halben Stunde einer Raststätte, wie heißt das, wo man eintritt, nee, einkehrt. Tritt du hast da halt einfach ein bisschen zu hohe Erwartungen und es wird alles so sein. Wir werden mit diesen Kindern wandern gehen können. Stück für Stück immer mehr. Aber das ist jetzt nicht gerade Aber es ist jetzt noch nicht der Moment. Du bist ein bisschen ungeduldig. kann sein. Wie würde Finny jetzt sagen, Papa, ich bin sehr geduldig. Ja. Naja, keine Ahnung. Ich weiß es nicht. Du hast so eine Vorstellung und die Vorstellung wird erfüllt. Die ist nur gerade noch zu früh. Ich will halt meinen Kindern das zeigen, was ich gerne mag. Das ist ja auch okay. Das mögen nur weniger Erwachsene. Was? Ich bin jeden Urlaub morgens um 4.30 Uhr aufgestanden und bin im Sonnenaufgang am Strand wandern gegangen. Aber du hast doch bei schon erlebt, dass das nicht für alle Menschen gilt. Ich habe bis 9.30 Uhr im Bett gechillt, bin irgendwann ins Bad gerobbt, ha mich da fertig gemacht. Da kamst du, ne, 39 ist übertrieben. Dagan, also doch, wir haben doch auch nicht gleich funktioniert und ich bin kein affektgesteuertes Kleinkind. Ja, aber ich kann ja die Kinder hier im Hotel lassen und alleine 4.30 Uhr so einen Aufgangswanderung machen. Warum denn? Da gibst du mir das Babyfone und da würdest du auch einen Vogel zeigen. Eben, eben. Ja, musst du ein bisschen. Vielleicht bist du ja nicht flexibel genug. Ich kann ja wandern gehen und abends in die Bars und du nimmst das Babyfone. genau so machen wir das. Da haben wir noch eine Lösung. Ihr habt es alle gehört, genau so machen wir das auf jeden Fall. Gut, dass du schneidest. Das
nicht schneidest du jetzt bei mir weg. Das schneide ich weg. So, ich habe jetzt hier auch ein Häkchen dran gemacht. Lösung, Lösung schreibe ich hier hin. Kneipe und Morgenspazier. Franzi macht's. Gut, damit würde ich sagen, habe ich eine Lösung. Wow. Ich hätte gerne wieder Urlaube, auf die man sich freut, sich ein bisschen entspannt und aus der Routine so ein bisschen austritt, und in irgendwas eintritt, was gut für die Seele ist. Und ich finde, das haben wir noch nicht gefunden. Haben wir ja gerade gesagt, richtig. Kann sein, dass das später kommt, aber das hilft mir jetzt nicht. Nein, nein, nein, nein, ich meine, das ist, das meinte ich nicht. Ich meinte, dass wir noch am Ausprobieren sind, was für uns das Wichtige ist. Und das ist ja, eben, wir sind erst seit einem Jahr zu viert. Wir müssen erst mal finden, was funktioniert in diesen Phasen. Ja, total. Absolut. Wer weiß, vielleicht liebst du irgendwann Familienresource. Also, ich habe auf meinem Zettel alles abgehakt. Hast du was auf deinem Zettel stehen? Franziska Dittmann, Königin der Vorbereitung, Meisterin des Skriptes. Du hattest, du hattest mich gefragt, was wollen wir vom Urlaub? Das ist ganz krass. Kulungs steht bei dir. Erholung mit 15 Ausrufezeichen. Naja, aber jetzt sagst du ja so praktisch, weißt du vorher, dass es nicht gibt. das allererste, was mir eingefallen ist. Aber, ja, nochmal, um es wirklich jetzt abzuschließen, auch letzte Woche, als wir in die Heimat gefahren sind, war das für mich, ich wusste, dass es anstrengend wird. Ich wusste, das ist ja Reisen. Naja, aber wenn du Erholung willst und weißt, dass es anstrengend wird, dann ist doch das Ziel scheiße. Nein, weil das andere, was du tun könntest, die andere Seite wäre, hier zu sein und nichts zu tun. Nee. Würde ich einen Koller kriegen. Die bessere Variante wäre, darüber nachzudenken, was für ein Urlaub man kann. auch immer, probier mal aus, bericht über euch im Herz. Ist doch, ist doch gut. Jawohl. Man muss sich entwickeln. Ich brauche Urlaub von den Ferien. Das brauche ich auch. Ist ja wirklich so. Mir würde schon so ein, halber Tag Wellness, Saunen, Außenanlage. Dann nimm doch deinen dreijährigen mit und findest du doch so entspannt. Wir erholen uns jetzt. Im Alltag kommt die Erholung, dein Akku wird jetzt von Woche zu Woche noch leerer. Von fünf Prozent mehr. Das ist wirklich, wirklich witzig, weil ich aktuell in der Alltagsroutine meinen Akku Stück für Stück auffülle und dann im Monat völlig ausbrenne. Ein bisschen anderes Leben, was ich zurzeit führe. Sehr witzig.
Ich würde sagen, wenn es euch auch so geht, kommentiert. Kommentiert immer mal was. Ich mag das von euch zu lesen. Ja, mir hilft das total, wenn ihr irgendwas schreibt, dass es euch auch so geht, damit ich mich nicht wie der größte Idiot auf Erd fühle. Wenn jemand sagt, wie stellen die sich denn an, schreibt uns das. Schreibt da hin, pass mal auf, Franzi, Dominik. Das kann man halt auch einfacher, ne? Wir machen das so und so. Finde ich gut. Schreibt's. Ja. In diesem Sinne, gute Nacht. Auf Wiedersehen. Gehab dich wohl. Oh, das wollte ich sagen. Nein. San Francisco. Nein. Bundesgarten-Geschau. Nein. Musik. Ja, du hast mich nicht vorbereitet. Ne, auf Tschüss kann ich mich nicht vorbereiten. Tschüss mit Öss. Ich hab Übergangsprobleme. Küsschen aufs Nüsschen. Oh Gott. Du hast auch Übergangsprobleme. Gut, dass ich dich nicht morgens noch in die Kita bringen muss. Dann kannst du mich in die Reha bringen, ja. Guten Nacht. Bei den ganzen anderen Verrückten kannst du mich abgeben. Beleidige die anderen nicht. Ich beleidige nur mich und dann die anderen. Gute Nacht, mein Schatz. Ach so, ich hab einen Gruß gezeigt. Ach so, ja, hat ja keiner gesehen. Wir filmen ja immer noch nicht. Wir filmen ja auch nicht. Das ist echt was, was ich mich frage. Gucken Menschen wirklich Podcast? Gucken, also wenn ich Podcast höre, höre ich diesen Podcast. Ich gucke das nicht. Aber ich weiß, dass das ganz, ganz Tolle ist, dass Aber ich will doch die nicht beim Rumlungern sehen. Ich sitze heute auf der Küchenzeile, ich mache gleich ein Fotolatt, das gleich hoch. Warum? Kann man immer erklären, warum man dann da zugucken möchte? Ja, das, also, ich, ein 47-Jähriger mit Übergewicht, auf der, macht dich nicht immer so schlecht, auf seiner Couch sitzt. Also, was Ja, ist für mich echt so ein Mysterium, warum man sich denn jetzt beim Podcast auch noch filmt. Weil wenn ich was sehen möchte, gucke ich eine Talkshow. Und wenn ich was hören möchte, höre ich einen Podcast. Hm. Hast du nichts mehr zu sagen, ne? Ich sinniere. Das war gut, o? Ja. Ja, für mich. Wer hat das gesagt, wenn ich esse, esse ich? Wenn ich laufe, laufe ich? Weiß ich nicht, aber das ist, boah, ich bin nah da dran. Wer hat das gesagt? Das war irgendjemand richtig Schlaues. Ja, aber du sagst jetzt quasi, das ist mein Abschluss und damit springe ich heute von der Küchenzeile. Oh nein, tu es nicht. Gehabe dich wohl. Kennt ihr das? Diese Überschwung-Momente, wo man sich nochmal kurz vor 20 fühlt und dann nach seinem Kind vom Klettergerüst springt und direkt drei Wochen Schienbeinriss. Gute Nacht. Ich bin noch dran. Ich bin doch ein Mikro gerade aufgelegt. Das ist gut. Wo kann ich jetzt alleine mit euch sprechen? Hallo.
Was waren die Notizen? Ich habe ein Foto. Von wem? Ich habe ein Foto bei uns, wie war er heute hier da? Oh, da bleibe ich noch dran. Oh, warte mal. Ein Foto von einem 47-Jährigen Untersetzten, sagt man, glaube ich. Heute habe ich keine Mütze auf, weil du das doof fandst. Oh, ich habe wieder meine 90er-Jahre-Geste gemacht. Aber ich heute auch. Was ist mit mir? Stark. Warte, jetzt mache ich meine 2000er-Geste. Klasse. Gute Nacht. Ich Tschüss.