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Ich hatte einen gut gepflegten männlichen Freundeskreis. einer ist übrig Wir können nicht vier Stunden Dintern gehen. Das geht gar nicht aus mit zwei Kindern. das habe ich nicht in den kühlsten Träumen so vorgestellt, Ich möchte nicht immer, dass du sagst, dass wir nicht gut in etwas sind. Das ist meine Meinung, glaube, dadurch ist ein anderer Teil, Freundeskreis, weggebrochen, ich absolut nicht zu, dass die Dinge einfach so passieren, sondern man muss sie machen. aber es werden doch trotzdem nicht meine Freunde, man als Eltern sehr viel weniger Zeit hat für sich und Freunde. die Zeit, die man hat, die ist halt unglaublich viel wert. Eltern nach Acht, Eltern nach Acht, Kinder im Bett, Kinder im Bett, zwischen Windel, Mief und Snacks, zwischen Windel, Mief und Snacks. Tagesabschlussbericht, Tagesabschlussbericht. Ja, da sind wir. Und da hat er das Babyphon vergessen. Upsi. Also waren die Mütze? Ist die für den Winter? Ja, sie ist für den Winter. Aber du hast sie ausgesucht. Zieh durch. Damals setzt sich immer ein Hütchen Ich bin noch nicht sicher, was du damit bezwecken willst, außer ich es irgendwie voll komisch finde. wenn ich auf Arbeit ziehe ich mich für die Arbeit an. Und für mich ist es ein Ritual, aus der Einschlafbegleitung wieder rauszukommen, mir in meine brennenden roten Augen meine Kontaktlinsen reinzuschieben und zu weinen. Und dann mir etwas anzuziehen, was nicht mein Nachthemd ist. Trägst du mir immer ein Nachthemd, was ich auf wasse nach? Naja, du weißt schon, was ich sage. Ein Negligé. Mein Nachttischi. Und dann laufe ich immer am Mützenschrank vorbei im Blur und denke mir so, ach, ganz witzig. Heute war wieder ein Rützken. Und dann ziehe ich jeden Abend, finde ich, einen anderen Witzel. Aber, was ich sagen wollte, wirst du das dann genauso bereuen, wie deine Phase 2012? Ich bereue nichts. Außer meiner Ehefrau. Katz! Abbruch. Aber ganz entschuldige dich. Ich entschuldige dich. Ja, Erzähl doch mal deinen Satz. Willkommen bei Eltern nach Acht, der Tagesabschlussbericht. Heute haben wir die Folge für euch mitgebracht, dass große Ausfäden, wie Elternschaft deinen Freundeskreis neu sortiert. Das ist mein Titel, stolzer Titel. Gnadenlos. Etwas, was man das habe ich nicht in den kühlsten Träumen so vorgestellt, dass man so einen Freundesschwund hat, wie nach einem Kind. Und das war hart für mich, weil ich bin jemand, der vor den Kids sehr spontan war, mich sehr viel mit Freunden getroffen hat, auf einen Kaffee vorbeigekommen ist, wie Hans Dampf in allen Gassen

war, Freundschaften gepflegt habe. Halt Netzwerker. Und auf einmal war quasi das nicht mehr so möglich, aus dem Umstand, dass ich gerade meine ganzen Kräfte woanders hinstecken muss. Aber dann eben von der anderen Seite kam dann von manchen eben auch nichts mehr. Und das war krass. Und das war schwer zu realisieren. Da habe ich auch geweint bei manchen, weil mich das zutiefst getroffen hat. Es ist für mich ein krasses Thema gewesen. Da habe ich auch lange nach der ersten Geburt, da fing das ja erst an, aber das hat sich gezogen, bis ich manche Freundschaften verarbeitet habe. Wie war das bei dir? Naja, ich hatte diese Woche erst so ein bisschen das Erlebnis, eine WhatsApp-Nachricht von einem alten Freund zu bekommen. Mit alten Freund meine ich eigentlich eher ehemaligen Freund. Und dann habe ich die Nachricht beantwortet. Das hatte mich erst gewundert, dass er schreibt. Dann habe ich irgendwie im Affekt die Nachricht beantwortet. Eher so hohle, hohle Phrasen. Auch das, was geschrieben wurde, war so eigentlich so wie früher. Aber nicht das Coole wie früher, wo man denkt, ach geil. Also ich glaube, Männerfreundschaften, die Freundschaften, die ich als Mann erlebt habe, waren immer ein bisschen anders, die ich miterlebt habe, die du so gepflegt hast. Und bei uns Männern war das oft so, dass wir uns Wochen, Monate, Jahre lang teilweise nicht gehört haben, aufgrund der absoluten Unfähigkeit, Netzwerke zu erhalten. Was auch immer bei uns das Problem ist oder bei mir. Egal, dann kam da so eine Nachricht früher und dann dachte, ach geil, und da ging es einfach so weiter. Wenn man sich dann mal wieder getroffen hat nach Monaten oder Jahren, hat man einfach dort weitergeredet, wo man vor Jahren aufgehört hat und war gleich wieder so beim Alten, sage ich mal. Und das hat sich jetzt diese Woche anders angefühlt. Ich habe dann da gesessen und überlegt, was ist denn da passiert? Wo war der Punkt? Wo war der eine Punkt, wo wir gesagt haben, okay, wir sind jetzt keine Freunde mehr. Den gab es nämlich gar nicht. Es war einfach dann die Vorbereitungszeit Ende der Schwangerschaft. Wo es dann langsam abäbte. Also wo ich dann irgendwann entschieden habe, ich gehe jetzt nicht mehr vor die Tür streunen nachts, sondern ich bin jetzt zu Hause, trinke keinen Alkohol mehr und treppe mit dir zusammen. Und bist dann bereit dafür, wenn es losgeht. Und dann kam das erste Kind. Dann ist man erstmal mit sich selbst beschäftigt. Und da muss man fairer halber sagen, dass man dann, glaube ich, von seiner Seite aus eventuell dann auch die Leute irgendwo ein bisschen fallen lässt. However. Und dann kommt aber eigentlich die Phase, wo es so ein bisschen weitergehen könnte. Aber es geht nicht mehr weiter. Also irgendwie, keine Ahnung, könnte man grob sagen, ist bei der Freundschaft dann einfach so ein bisschen der Motor ins Stocken geraten. Durch die Endzeit-Schwangerschaft und die ersten Monate Kind und nicht mehr ins Laufen kommen. Das ist

so jetzt... An einem Beispiel. Das Anekdötchen zum Abendbrötchen. Wow! Das war übrigens mein erster Titel für den Podcast. Älter nach acht. Anekdötchen zum Abendbrötchen. Auch nicht schlecht. Ich hätte auf jeden Fall immer einen Schmutzel im Gesicht, wenn ich das sagen müsste. Gar nicht mehr. Okay. Also, jetzt sind wir aber ganz schön weit vorgesprungen. Mal reingesponnen. Ich habe zwei, drei Sachen ganz kurz noch zu sagen. Erstens weiß ich nicht, welcher Freund. Das kann ich erzählen. Das muss ja nicht alles wissen. Das ist der Unterschied zwischen uns. Ja. Solche, so ein Tratsch und Quatsch. Nee, wie sagt man? Klatsch und... Quatsch. Ja, Quatsch. War genau das richtige Wort. So was erzählt man doch. Da komme ich abends auf die Couch und sage, weißt du, wenn wir heute gestiegen haben. Und das unterscheidet Männer und Frauen. Total. Warum? Ich kann mich sechs Stunden mit einem Freund unterhalten. Und Franzi fragt mich dann am nächsten Morgen immer, und über was habt ihr euch unterhalten? Und ich kann dir gar nichts mehr sagen. Und das ist auch genau richtig so. Nee, ich will dann ja keine heißen Facts. Aber so einfach so ein bisschen... Klar willst du das. Ja, Klatsch und Quatsch. Einfach, wenn man so sagt, weißt du, wer sich heute gemeldet hat, das ist doch... Und dann sage ich, ah. Und das reicht schon. Na, ich kann dir das ab für den Tag. Was ich aber sagen würde, ich würde gerne eine Sache sagen, weil es unterscheidet sich schon für mich in Männer und Frauen. Weil du gerade... Na ja, ich mag das immer nicht so, weil dann gibt es die fünf Männer, die nicht so sind. Okay, ich habe einen Mann, ich habe einen Mann noch von meinem männlichen Freund. Und ich hatte viele männliche Freunde. Ich hatte einen gut gepflegten männlichen Freundeskreis. Und einer ist übrig geblieben. Aber lass uns das mal gleich philosophisch aufhacken. Will ich nicht? Es ist die Tatsache einfach, dass... Nein, ich weiß, du kannst es nicht in Mann und Frau unterscheiden, sondern das ist einfach ein Charakterzug. Und ich gehöre zu der Gattung Mann, die es einfach, die depriorisieren, socialisen. Und davon hatten wir sehr viele männliche Freunde. Ich habe aber jetzt in meinem Leben männliche Freunde, die socialisen, auf einem extrem hohen Level und treiben das voran. Nur dadurch habe ich Kontakt mit ihnen, weil ich auch schlecht darin bin. Ja, aber ist das dann nicht für dich angesprochen? Dann ist es nicht mit Mann und Frau zu tun. Nee, warte mal, doch. Aber ist das nicht für dich ein Anspruch, auch mal zu denen auf die zuzukommen und sagen, lass uns ein Bier trinken? Absolut. Oder bist du besser geworden? Absolut. Ich bin da besser geworden, weil wenn man nur noch drei Freunde hat, man auch Zeit für die. Aber tatsächlich, und dann ist es bei mir eben so, bei mir sind meine Freundinnen geblieben. Da habe ich niemanden, der gegangen ist, weil ich jetzt ein Kind hatte oder so. Und wenn ich jetzt zähle, fallen mir eine Handvoll Männer. Ja. Ist so. Ja. Ist so. Lässt sich nichts zuführen. Und Männer sind gegangen? Also, oder ich bin

gegangen werden oder so. Wir gucken da ja gleich mal ein bisschen tiefer drauf. Ich bin super gespannt, was du heute sagst, weil ich glaube, wir erleben das aus zwei sehr unterschiedlichen Universen. Um vielleicht mal ganz kurz abzuholen, wie hat bei uns Socializing ausgesehen, bevor wir Kinder hatten. Wir beide waren einfach so ein bisschen Foodies, würde ich mal sagen. Und Berlin mit seinen 1700 Restaurants hat sich dafür natürlich angeboten, die Woche schon mindestens so zwei, drei Mal essen zu gehen. Und da hatten wir so einen kleinen Freundeskreis, die Essen auch zu schätzen gewusst haben. Mit denen sind wir gerne Abendbrot essen gegangen, in Verabredungen. Dann muss man dazu sagen, dass wir beide extrem unterschiedlich sind. Also, ich bin Typ Workaholic und Morph-Mensch ohne Freunde. Und ich habe kein Händchen für Socializing. Also, nee, Socializing ist das falsche Wort. Ich kann extrem gut Socializing, wenn du mich alleine in die Kneipe schickst. Dann komme ich mit 20 Freunden zurück. Für eine Nacht aber nur. Sondern ich bin schlecht im Netzwerke halten. Halten, ja. Ja, übrigens eine extrem starke Eigenschaft als Vertriebler, 18 Jahre lang. Keine Netzwerke halten und aufbauen zu können. Ich bin da sehr schlecht drin. Das bedeutet, ich depriorisiere sowas. Bin auch nicht gut darin, dann einfach zwischendurch mal zu schreiben. Hey Mann, wie geht's dir? Blablabla. Weil ich einfach zu, in den Zeiten, zu rational war und zu sehr in der Arbeit. Und dann kam es irgendwie Prio Z zu weit hinten. Wiederum, du bist bei uns diejenige, die einen extrem starken Hang dazu hat, Netzwerke aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Indem du aber auch sehr viel Kraft darin investiert hast. Das heißt also, wir kennen uns ja jetzt schon seit 18 Jahren und haben einen Freundeskreis aufgebaut, der sich einfach stark überschneidet. Also du hast Freunde mitgebracht, ich habe Freunde mitgebracht aus den damals noch alten Freundeskreisen vor uns als Paar. Und die hast du gehalten. Ich habe die nicht gehalten. Also eigentlich dank deiner Arbeit immer wieder, zum Beispiel hier in Berlin eine WhatsApp-Gruppe aufzumachen, da alle reinzupacken und dann diesen Haufen zu organisieren und voranzuschieben, dass wir eben wieder essen gehen oder eine Dinner Night bei uns machen oder zusammen in den Club gehen oder was auch immer. Das hatte ich dir zu verdanken, genauso aber auch eben mit deinen Freundinnen besondere Sachen zu planen, wo ich auch mit konnte oder was auch immer. Das war so ein bisschen das Setup. Und dann bestand hier eine gute Woche bei uns in Berlin, einfach aus Essen gehen, aus Dinner Nights zu Hause mit kochen, wo ich mich ausleben konnte am Herd. Und dann eben, ich weiß nicht, wie es dir ging, hat das dann halt einfach ausgefaded. Also das war nicht so, dass wir allen gesagt haben, hier, kein Buck mehr auf euch oder umgedreht, sondern die waren einfach weg. Ja, der Antrieb war weg. Nein, also nicht mein Antrieb war weg, aber meine Kapazität dafür. Ja. Und das ist halt der Unterschied. Das meinte ich, nach dem ersten

Kind war das immer noch nicht weg. Also klar, man ist dann erstmal in der Bubble, wie du es gesagt hast, man ist dann jetzt nicht sofort wieder in diesen Dinner und so weiter. Aber was ich dann weiterhin machen konnte, ist mir zum Beispiel, nachdem ich Phenie bekommen habe, einen Mamakreis in meiner Wohnung aufzubauen. Ich weiß nicht, wie ich es nennen soll, wo dann alle am ersten Montag im Monat zu mir gekommen sind. Da hatte ich dann die Kapazität, habe dann quasi die Treffen bei uns, das hieß irgendwie Terrassentreffen oder Mama ist auf der Terrasse oder so. Und es waren halt Bekannte und Freundinnen, die gerade Kinder bekommen haben. Also das Netzwerk hat dann schon noch stattgefunden, aber vielleicht auf einer anderen Ebene, weil Abendessen Also mit den selben Leuten? Man hat dann ja schon gemerkt, hey, das Interesse fällt halt weg, wenn ich jetzt nicht 20: 30 Uhr mit zum Dinner gehen kann. Lass mich zu erinnern, dann wird halt auch beim zweiten Mal nicht gefragt und das habe manchen angekreidet, wo ich dachte, woher nehmt ihr euch das Recht für mich zu entscheiden? Und auch wenn ihr fünfmal schon gefragt habt und ich fünfmal gesagt habe, ich kann jetzt nicht. Auch vielleicht beim sechsten Mal ist es endlich soweit, dass ich rausgehen kann. Woher nimmst du dir das Recht? Das ist nicht cool. Okay, jetzt haue ich mal einer rein. Das ist ja sehr spannend, was du sagst. Du ja, die haben für dich entschieden, dass du gar nicht kannst. So Unrecht hatten sie nicht und es war fair nach, nach dem fünften, sechsten Mal frage ich jetzt halt einfach nicht mehr, weil die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sie auch wieder nicht kommt. Wir hatten ein gutes Gegenbeispiel bei uns in der Gruppe, der Erste, den wir schmählich im Stich gelassen haben, in der Berlin-Gruppe, das erste Kind bekommen, war für uns dann auch weg und lustigerweise alle zehnmal bei einer Abredung stand er auf einmal da. Jetzt haben wir so mitgehend und wir alle so "Oh wow, cool, dass du da bist." Ja, aber ist ja geil, er war halt noch weiterhin in der Gruppe. Ja genau, es ist ein bisschen wie ein Newsletter, den du gar nicht liest, aber immer die Überschrift siehst im E-Mail-Postfach und irgendwie alles stemma, hat es dann funktioniert. Das heißt, er war dann noch da und es hat funktioniert. Ich weiß also, was du meinst, warum haben sie das für dich entschieden, sondern du hättest das entscheiden sollen dürfen. Genau. Die Frage ist aber, und jetzt beziehe ich mich genau auf den Case, wir haben unseren Freund hier in Berlin dann mit dem Kind, er hat er weniger sitzen lassen, weil er auf einmal in einer anderen Welt gelebt hat. Wir kannten diese Welt damals noch nicht und hatten mal gar keine Vorstellung, was das bedeutet damit, was das gilt für die Familie. Wie ist es dann, nicht die Aufgabe des Freundeskreises auch ein bisschen aus seinem alten Schema, Konzept abzurücken und eben nicht dann mir zu schreiben: "Hey Diggy, wie sieht's aus? Am Sonntag will ich so ein bisschen Daydrinking machen und zu einer Veranstaltung, die 11 Uhr losgeht oder bis 17 Uhr, wo ich mir sage: "Digga, in der Zeit habe ich zwei Mittagsschläfchen mit einem Kind zu machen, kann mich nicht besaufen und renne die ganze Zeit ein Kind

hinterher, dass nicht sieben Stunden oder sechs Stunden bei einem Elektro-Daydrinking, Buffeting mit rumlaufen kann halt. Also, ist es dich auch ein bisschen die Aufgabe des Freundeskreises und wäre es nicht damals unsere Aufgabe gewesen zu sagen: "Du, okay, pass auf, wie sieht denn dein Tag gerade aus? Ich will dich mal wieder sehen. Hast du nicht Bock? Safe." Tun damit wir uns sehen. Total! Bin ich völlig bei dir. Hätten wir tun sollen? Hätten unsere Freunde tun sollen? Manche davon? Ne? Einfach… Aber da ist dann halt … Aber warum macht man das nicht? Wir haben es auch nicht Die eigene Confidence einfach … Gar nicht out of the box denken, Empathie für den anderen zu empfinden und sich das vorstellen zu können. Sich vorstellen zu können, was es bedeutet, ein Kind zu bekommen und mit welchen Verpflichtungen und mit welchen Tänzchen, die man da treibt. Schlaf, Essen, Stillen, was weiß ich, alles ist, ne, es ist nicht vorstellbar. Und das entschuldige ich auf der einen Seite schon, auf der anderen Seite habe ich aber auch zum Beispiel ein krasses Beispiel in meinem Freundeskreis, die das verstanden hat, die das nicht gechallenged hat. Aber gib mal ein Beispiel, also was hat sie denn anders gemacht? Sie hat nicht gesagt, komm nach Charlottenburg, wir haben da das neue fancy Restaurant, sondern sie hat gesagt, Franzi, soll ich zu dir kommen oder was ist das nächste Restaurant zu dir, was du gerade erreichen kannst. Ja, fair. So, Punkt. So viel Verstand muss da sein. Naja, Verstand… Das meinte ich im Übertragen. Nein, nein, nein, nein. Das meinte ich nicht auf intellektueller Basis. Sorry, es war also so viel Verständnis, es war nur überspitzt gesagt. So ein bisschen fein Gefühl und das haben viele nicht. Ich weiß nicht, ob es das ist. Das reicht mir irgendwie nicht. Also, keine Ahnung, vielleicht denke ich auch zu kompliziert, aber ich versuche immer zwischen dem, wie wir uns, wir haben ja noch ein gutes Beispiel, weil eine alte Freundschaft von mir auch Kinder bekommen und dann so dieses Thema, also wir hatten immer die Anreise, die, da wir deutschlandweit gelebt haben und weltweit unterwegs waren in der Zeit, war teilweise länger, aber wir sind angereist, das haben wir auf jeden Fall auf uns genommen, eine ganze Weile, immer gerne auch. Wir haben es mit Familienbesuchen verbunden und dann war das aber so eine Nummer. Dann kam es ja dann nach Hause und dann hieß es, naja, wir müssen nachher noch zusammen einkaufen gehen und wir müssen jetzt die Kids ins Bett bringen, ihr könnt ja mal kochen. Und das war dann irgendwann so, das war dann irgendwann so, boah, das ist jetzt aber auch irgendwie nicht so Willkommenskultur. Wir als arrogantes Ehepaar, das keine Ahnung von Kindern hat, damals noch nicht und keine Empathie mitgebracht hat. Für uns war das damals, hat sich das doof angefühlt. Also wir haben uns dann hinterher zusammengesetzt und gesagt, naja, so geil ist es jetzt nun auch nicht. Da kommt jetzt auch nicht gerade viel entgegen. Und wie viele Jahre später, 14 Jahre später, schäme ich mich dafür, in Grund und fucking Boden. Ich verstehe, was du sagst, weil ja, wir haben so gehandelt. Das war aber nicht, dass wir eins,

zwei oder dreimal gekocht haben, sondern es war immer. Aber wie dankbar wärst du jetzt für Freunde, die hier vielleicht sogar mit dem Einkauf ankommen und hier schon mal kochen, wenn wir die Kinder ins Bett bringen. Exakt. Und dann sitzen wir hier zwei Stunden und sprechen. Ja, ja, ja, ja. Nicht alles davon ist falsch, was du sagst. Danke, dass nicht alles falsch ist von dem, was ich sage. Denn das war nicht, wie gesagt, die Anzahl ist entscheidend und das war sehr lange sehr viel so. Und aus diesem Grund haben wir das dann irgendwann für uns auch nicht aktiv entschieden, sondern eher passiv. Was ich sagen möchte, ist, was ich daraus mitgenommen habe, ist zum Beispiel aber ein Learning, wenn meine Freundin hierher kam, dass ich das nicht wollte. Dass ich nicht wollte, dass die hier stehen und etwas kochen, wenn ich noch bei der Einschlafbegleitung bin. Und wenn sie das gemacht haben. Weil du es ihnen nicht antun wolltest? Okay, also das heißt, weil du es selber nicht machen wolltest, wolltest du auch nicht das andere wirklich machen. Nein, nein, nein, weil ich das so erfahren habe. Weil ich das da so erlebt habe und mir dachte, das möchte ich nicht. Aber entscheidest du da nicht für deine Freundin? Das ist ja genau derselbe dumme Fehler, den du gerade angekreidert hast, dich nicht mehr zum Essen einzuladen, weil man davon ausgeht, du kannst nicht mehr. Dann kannst du nicht davon ausgehen, dass deine Freunde nicht sogar gerne hier stehen und für dich kochen, um zwei Stunden mit ihr kratschen zu können. Ja, und das haben sie ja dann teilweise auch gemacht, tatsächlich. Also ich habe eine andere Freundin im Kopf, die hier immer mit dem Rucksack reinkam, vorher einkaufen, weil ich das schlimmste, schlechte Gewissen hatte, weil sie wieder für uns eingekauft hat, weil ich das nicht vorher gemacht habe, an dem Tag, wo ich Finn hatte, sondern sie dann wieder nach der Arbeit in die Rewe von der Rewe zu uns und das auf jeden Fall alle zweimal alleine gemacht habe oder alle dreimal. Ja, und dann hast du aber die Chance gehabt, dich zu unterhalten und eine Freundin sehen zu können. Ja, Was gut ist. Darum geht's. That's all about it. Aber ich habe das nicht... Ja, aber das darfst du ja nicht entscheiden für deine Freundin. Das musst du deine Freundin entscheiden. Genau, und das hat sie gemacht. Sie hat entschieden, doch, ich gehe jetzt einkaufen. Weil ich habe gesagt, wir bestellen. Ja, gut. Und sie hat es dann doch gemacht. So, mich hat damals niemand gefragt, ob ich das immer wieder machen möchte. Die Frage war, geht ihr schon mal in die Küche? Das war die Frage. Und deswegen wollte ich das. Also, ich sehe es ein bisschen anders. Wie gesagt, ich wäre jetzt dankbar dafür, den Kontakt noch zu haben, weil alte Freundschaften sind viel wert. Und die wirft man nicht einfach so weg, nur weil man sich jetzt nicht irgendwie gepampert fühlt. Klar war der Invest von uns anzureisen immer groß, aber das bisschen mehr hätte man auch noch machen können. Aber das ist nur meine Meinung. Und wie gesagt, wir kommen hier von zwei sehr verschiedenen Seiten rein in das Gespräch, weil du einfach diejenige von uns bist, die immer sehr viel investiert hat und deswegen vielleicht auch ein bisschen mehr erwartet, dass man dich dann dafür auf Händen trägt, so wie es dir hier im Alltag mit mir geht. Nee, das habe ich nicht erwartet. Du weißt, was ich meine. Meine Nachricht wäre nett gewesen. Fair enough. Verstanden. Okay,

ich habe noch eine These, und das ist ja mit allen so gewesen. Also einmal, ich bin völlig bei dir. Wenn du diejenige bist, die antreibt und aufrecht erhält und dann deine Arbeit einstellst, weil du deine Energie jetzt woanders hinschifftest, stirbt automatisch ein Ast ab. Nämlich der Ast, der es nicht von alleine schafft oder möchte oder was auch immer kann, Freundschaften aufrecht zu erhalten und fadet dadurch schon mal automatisch weg. Ein anderer Teil ist, glaube ich, weggefaded, weil wir nicht mehr in diesem Rhythmus mitmachen konnten. Wir konnten eben nicht mehr mit in einem Club gehen oder wollten. Viel entscheiden wir ja so zu tun. Total. Weil wir agieren sehr kindorientiert und klemmen uns das dann halt. Wir können nicht vier Stunden Dintern gehen. Das geht sich gar nicht aus mit zwei Kindern. Das funktioniert nicht. Und ich glaube, dadurch ist ein anderer Teil, Freundeskreis, weggebrochen, der einfach auch nicht aus diesem Rhythmus abrücken wollte. Und das ist so meine dritte These dahinter, dass Menschen in dem, was sie sich im Leben zurechtgebaut haben, vor allem in einem höheren Alter, sehr viel Sicherheit finden. Ich habe auch noch ein Beispiel mit. Mit dem hatte ich so eine völlige Zufallsbekanntschaft. Und ich war da mit ihm in meinem Fitnessstudio. Ab und zu dann mal einen trinken. Und er hat aber einen ganz festen Rhythmus gehabt. Er ist immer um dieselbe Uhrzeit, an denselben Tagen ins Fitnessstudio gegangen und so weiter und so fort. Und dann hat sich mein Leben verändert, damals durch den Job. Und ich konnte nicht mehr zur selben Zeit ins Gym gehen. Und es war einfach fucking nicht möglich, diesen Menschen zu einer anderen Zeit in dieses Gym reinzubringen, weil es seine feste Struktur war. Mittlerweile, in dem Zustand, in dem ich unterwegs bin, hätte ich früher mal feste Strukturen gehabt, wäre ich vielleicht nicht so tief gefallen, wie ich gefallen bin. Das heißt, jetzt verstehe ich, warum Menschen sich daran klammern und davon nicht abrücken wollen, weil es ihnen eventuell hilft, gut durchs Leben zu kommen. Und so ist es eventuell auch dann so ein bisschen mit der Freizeitkultur, wo wir dann halt einfach es nicht geschafft haben, die Leute ein bisschen in einen neuen Rhythmus zu bringen, weil es ihnen zu viel Unsicherheit bringt. Das ist eine steile These, aber das ist so das, was ich mir überlegt Was man ehrlicherweise ja auch mit da reinfällt, ist, dass man, wenn man in Elternzeit ist oder in diesem ersten Jahr ist, dass du natürlich eher tagorientiert arbeitest. Naja, klar. Und alle, die dann normal zum Job gehen, eher abendorientiert arbeiten. Und das darf man ja auch ehrlicherweise nicht vergessen. Ich hatte zum Beispiel genug Menschen um mich herum, Männer um mich herum, die auch flexibel waren. Das war also nicht unbedingt der Grund, der da auf einmal so reingeschnitten hat. Ich wollte gerade sagen, also du bist wie viele Jahre selbstständig? Ja, deswegen. Es geht ja nicht um mich. Da hat sich ja nichts geändert. Nein, ja, aber auch auf der anderen Seite hat sich nichts geändert. Die waren ja nicht auf einmal fest angestellt,

sondern es war dieselbe Situation, dass sie flexibel waren. Ich habe noch so einen Punkt mitgebracht. Ich glaube, dass du und ich glaube auch, dass wir, ja, Möchtegern Erwachsenen Phasen haben und man passend zu der Phase, in der man gerade ist, Menschen findet, die nicht zusammen einen Teil des Weges gehen. Muss ja. Und das hat sich bei mir teilweise in Gesprächen dann wieder gespielt. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber mir geht es so, dass ich dann teilweise, wenn ich eben dann aus der Phase viel arbeite, Dinner und Party Leute dann im Gespräch hatte, als ich dann Kids hatte, oft da saß und dachte, Alter, das ist jetzt aber dasselbe Geheule wie von vor drei Jahren. Und da habe ich es mir irgendwie noch angehört und fand es irgendwie noch Von der Gegenseite. Von der Gegenseite. Und jetzt sitze ich da und denke mir so, ey, das ist wirklich so, dass ich mich dann auch wirklich teilweise gelangweilt habe in Gesprächen. und völlig fair umgedreht dann natürlich auch mit Gesprächsthemen kommen, die einen Single oder einen kinderlosen Paarmenschen einfach auch gar nicht interessieren, wenn du viel davon erzählst. Ich wiederum habe stark darauf geachtet, dass ich gar nicht so viele Kinderthemen mitbringe, wenn ich mich mit Leuten getroffen habe, die keine Kinder hatten, weil ich es auch genossen habe. Nicht unbedingt Kinderstuff die ganze Zeit nicht zu unterhalten, sondern auch mal rauszukommen aus der Bubble. Daher sollte das eigentlich nicht der Case gewesen sein. Aber ich glaube, dass man dann trotzdem auch irgendwann feststellt, okay, wir leben jetzt in verschiedenen Welten und reden aneinander vorbei in verschiedenen Sprachen. Und deswegen ist es vielleicht auch ein gegenseitiges Einverständnis, die Nummer hier ausfäden zu lassen und es nicht mehr zu forcieren. Es ist auch leidig, sich da so drauf zu berufen. Das machen ja manche, das hast du jetzt nicht gesagt, aber es gibt ja genug, die dann sagen, man redet dann nur noch über Kinder. Ja, Mann, das ist halt gerade genau diese Phase. Und das mal als separates Thema, weil ich das auch schon ab und zu gehört hatte. Aber du sagst ja, vor ein paar Jahren hast du dir das angehört und hast noch zurück Input gegeben oder zugehört und fandest das interessant. Naja, ich war ja immer derjenige, zu dem man gerne gekommen ist und erzählt hat und ich vielleicht auch ein bisschen Input geben konnte oder einfach nur zugehört habe. Und was meine Rolle da war, ist ja unterschiedlich. Und das ist ja, glaube ich, so eine Kapazitätenfrage. Du hast irgendwie gerade, keine Ahnung, heute den dritten Emotionsausbruch, musst überlegen, wie du nächste Woche in Urlaub fährst mit zwei Kindern, die mit denen schlafen nicht übereinstimmen und so weiter und so. Und hast eigentlich für so ein leidiges Thema, hast du einfach keinen Platz für und deswegen denkt man das doch dann. Naja, ich finde, dass man als Eltern sehr viel weniger Zeit hat für sich und Freunde. Aber die Zeit, die man hat, die ist halt unglaublich viel wert. Und

wenn man dann da sitzt mit einer sehr wertvollen anderthalb Stunden Zeit zum Reden und davon eine dreiviertel Stunde zuhört, zu einem Case, den man eigentlich schon seit zehn Jahren von Ihnen hört, wo man einfach nur denkt, naja, Digga, na klar, das ist ein bisschen, du änderst ja nichts. Weißt du, was ich meine? Ja, total. Ohne Wertung, ne? Also wir erzählen über Kinderthemen oder wir nehmen jetzt Dinge gerade schwer und ernst, wo andere wiederum, die sechs Kinder haben, denken, was ist los mit dir? Ja, aber auch nur, weil sie gewachsen sind. Das hatte ich letztens auch mit jemandem am Spielplatz. In dem Moment, wo du ein Kind hast, ist das ja quasi, das hat ein Freund, mein gebliebener Freund, mir so schön definiert. Der gebliebene Freund, Grüße gehen raus, der hat nämlich gesagt, du setzt ja immer die Latte und die ist genau so hoch, wie du denken kannst. Also hast du ein Kind, denkst du, alter, das ist hier das Limit, ob jetzt nun positiv oder negativ. Hast du zwei Kinder, geht deine, du weißt, was ich sagen will, ne? Und rückblickend ist ja dann die Höhe dieser Latte von einem Kind, denkst du so, wirklich jetzt, das habe ich gedacht? Und so denkst du halt dann bei sechs Kindern. Naja, und so ist es aber auch mit Problemen. Als Single hast du Probleme, wo sich jemand mit einer Frau oder einem Mann als Paar oder wie auch immer denkt, boah, Alter, das ist doch kein Problem. Und dann denkt sich einer mit drei Kindern, der sich mit einem Verheirateten unterhält, die heißt, das ist doch keine Probleme. Das ist nur die Ehefrau, da schreien auch drei Kinder bei mir im Hintergrund nebenbei. Daher sind wir ja auch gewachsen und ich glaube, auch dadurch wächst man in der Schwerwiegigkeit der Probleme. Weißt du, was ich krass finde? Nee. Und was mir wirklich fehlt, weiß nicht, und das macht mich sehr traurig, ob das jemals wiederkommt, weil auch die Leichtigkeit ja mit steigendem Alter weniger wird, denke ich. Also dieses einfach Abgammeln mit Freunden. Einfach zu sagen, ich bin das ganze Wochenende bei dir. Morgen früh, frühstück oder dazwischen, keine Ahnung. Und wenn wir uns ans Wasser setzen und lesen, Leute gucken, eine Kippe nach der anderen rauchen. Das ist wirklich was, dieses Verschimmeln in der Zeit mit einem Freund, mit einer Freundin, das finde ich krass. Das ist auch wirklich was, was so wahrscheinlich nicht wiederkommt. Und deswegen habe ich ja gerade gesagt, alte Freundschaften sind so wertvoll. Ich glaube, mit alten Freunden machst du das auch so. Wenn du aber gerade jemanden erst kennengelernt hast, im Pärchentinder für Eltern, ist es halt, da setzt du dich halt nicht zusammen hin und klotzt Menschen an und lässt dich gehen. Sondern du denkst ja schon drüber nach, dieses Urvertrauen ist ja halt einfach noch nicht da, ist ja auch vollkommen logisch. Und ja, da fängst du so ein bisschen bei Null an und kannst dir das vielleicht wieder aufbauen. Aber es ist halt ein langer Weg. Ist das so, denkst du? Ich habe

keine Ahnung, ich weiß es nicht. Ich habe mir ja noch alte Freundschaften und mit denen kann ich mir das vorstellen. Oder auch, dass ich in die Sauna gehen kann und auch nicht reden muss. Ich nicht das Gefühl habe, wenn ich jetzt sage, ist es okay, wenn ich jetzt lese, dass das sich komisch für die andere anfühlt, sondern dass sie sagen würde, völlig fein. Ich stelle es mir gerade sehr witzig vor, wenn du gerade das vierte Mal dich mit einer neuen Freundin triffst, die auch zwei Kinder hat. Ihr habt beide anderthalb Stunden Zeit und eine Stunde davon liest du ein Buch. Ich wäre sehr gespannt auf ihr Feedback. Ne, ne, ne, ne, das ist ja anders. Wenn sie beim nächsten Mal sich nochmal mit dir triffst und auch ein Buch dabei hat, hast du eine neue beste Freundin? Ja, auf jeden. Und wenn du sie danach nie wieder siehst, kannst du dir vielleicht ungefähr vorstellen. Ich meine dann die alten Freundin, ich meine keine neuen Freundin. Weil das Beispiel hast du ja gesagt, du baust ja erstmal was auf. Ja. Das ist schon geil. Lass uns auf den Kaffee treffen, ich bringe ein Buch mit. Aber schön, dass du da bist. Reiche mir die Kippe. Ich will mal noch so eine Zwischenstufe anschauen, bevor wir ins Bärchen-Tinder für die Eltern gucken. Ich hatte so eine Zwischenphase und ich weiß nicht, wie es euch da draußen geht. Ich komme mir ein bisschen social awkward vor, wenn ich sowas erzähle. Aber ich kam mir teilweise durch den Reibach, den man um die Kinder macht, sozial isoliert vor. Dass ich teilweise so echte Probleme hatte, auch in Gespräche zu kommen oder so. Es ist völlig... Man verlerns nur. Völlig weird. Genau. Also mir ging es übrigens in zwei Phasen oder in mehreren Phasen meines Lebens so. Ich sage mal so zwei, drei Phasen meines Lebens, wo ich sehr hart gearbeitet habe. Und eben jetzt die Phase mit den Kids, dass du dann so deep into etwas bist, wo jetzt nicht jeder im Raum ein Thema mit dir zusammen hat, das du teilen kannst. Und sowohl wenn ich hart gearbeitet habe, als auch jetzt stehst du dann halt da und denkst so, ich habe gar nichts zu erzählen. Ich habe dann aus einer gewissen Verzweiflung heraus dann im Winter, gerade da, wo es ja ein bisschen die härteste Zeit zum Socialisen ist, habe ich dann wieder angefangen, Nachrichten zu gucken und mich irgendwie versucht, auch so ein bisschen deeper mit so Nachrichtenthemen zu beschäftigen, ohne dass ich ein Gesprächsthema habe. So ein bisschen wie Fußballzusammenfassungen zu gucken und ein bisschen Fußball-Jourvan auswendig zu lernen, damit du dich mit Fußballfans unterhalten kannst. Weißt du, so kam ich mir davor. Wie geht es dir Ich weiß, du bist nicht so krass social isolated wie ich, weil du ja doch immer noch… Nee, weil man ist, und da bin ich nicht die Einzige, das habe ich auch ganz viel als Feedback bekommen, man fühlt sich in der ersten Phase der Mutterrolle, also wenn man zum ersten Mal Mutter wird, du bist der einsamste Mensch, obwohl die ganze Zeit jemand bei dir ist. Und das ist crazy und das geht nicht nur dir so oder es ging nicht nur mir so, das geht ganz, ganz vielen so. Weil sich eben alles verschiebt, weil sich deine Welt Kopf stellt und weil du diese Freundschaften, die du hattest, gerade nicht mehr so… Wenn du dann deine beste Freundschaften hast, die mit dir schwanger ist, herzlichen

Glückwunsch, das ist das Beste, was dir passieren kann. Auch wenn die Kaffeetreppen echt schwierig werden, aber wegen der Schäfchen und Co. Aber ihr habt dasselbe Thema, ihr probiert es und probiert es und ihr könnt euch es sehen. Aber wie viele da draußen sich in dieser neuen Mutterrolle so alleingelassen fühlen oder einsam fühlen, das ist unglaublich. Also ich denke, dass es, weil du ja meintest, so isoliert vorkamst, da bist du und ich und alle da draußen, können wir alle uns gegenseitig die Hand schütteln, weil das, glaube ich, jeder einmal fühlt. Und dieses Smalltalk-Ding, also hör auf, wenn ich, ich werde auf Events eingeladen, das ist Teil meines Jobs. Ja, stimmt. Und ich stehe da jetzt und denke mir genau das, was du gesagt hast, was sage ich denen denn jetzt? Weil, was soll ich dir, was interessiert, dich denn jetzt gerade mein schlechter Schlaf oder ob ich jetzt gerade abstille? Und das hat was mit Kapazität im Gehirn zu tun. Das ist Muttertät, ich beziehe es jetzt mal nur auf mich. Das ist Stillgehirn und also das ist der allgemeine Begriff dafür, so diese Stilldemenz, Stillgehirn. Das ist eine Veränderung im Gehirn und das hat auch was mit Kapazitäten zu tun. Da kann, das ist halt nicht wichtig. Es ist nicht wichtig, dass ich mich mit Hans Joachim Kranz unterhalte. Es ist viel wichtiger, dass ich es Kind stille und mich gut ernähre und mein Körper, weißt du, also da ist gar kein, unser Körper macht das, unser Gehirn macht das. Er schützt uns, damit dieses Kind überlebt. Ich habe heute oder gestern erst einen Artikel gelesen und ich weiß weder, ob es heute oder gestern war, noch wie es weitergehen im Artikel. Nur der erste Satz, die ersten drei bis fünf Jahre Elternschaft ist ungefähr auf dem Stresslevel eines Fluglotsen. Die werden irgendwie nach x Stunden abgelöst, arbeiten gefühlt zwei Tage die Woche. Und so sind dann drei bis fünf Jahre am Stück halt. Und dass du da... Das ist ja auch, also naturgewollt, du willst doch dieses Kind durchbringen. Und das meine ich halt gerade. Was ist denn da die Wichtigkeit? Die Wichtigkeit liegt bei deinem Kind. Und du kriegst es halt nicht mehr abgeschaltet. Also ich sitze dann, also jetzt hast du mich ja neulich mitgenommen, mit den Kids zusammen, auch so ein Event-Dingen, wo lauter fremde Menschen sind. Was eine Stärke von mir ist, ich liebe das, also vor allem an der Bar, wenn die EU schlagbar. Da Leute... Blödsinn erzählen? Blödsinn erzählen. Aber dann halt in einem Environment, wo mich keiner nochmal sieht. Wenn ich auf deine Arbeit mitkomme, dann muss ich da jetzt nicht einen raushauen. So, und dann stehe ich aber da mit den beiden Kindern, versuche hier irgendwie Freiraum zu schaffen, dass du dich mit den Leuten unterhältst. Und schleiche dann da wie ein Aussätziger um die Leute drumherum. Gucke die ganze Zeit auf die Kinder und ich bin einfach ein Außenstehender bei sowas aktuell. Ja, und ich merke aber, dass das zurückkommt. Also, und deswegen, ja, ich merke tatsächlich, dass eben mein Kopf wieder mehr Raum dafür hat. Und das ist ein ganz kleiner Schritt gerade gewesen.

Ich war jetzt letzte Woche auf einem Event, wo mir das immer noch schwer gefallen ist, aber es war schon besser. Also ich bin raus und dachte, okay, ich habe wenigstens zwei Fragen gestellt. Ich habe ein bisschen was erzählt. Also wir haben gute zehn Minuten gesprochen. Okay. Weißt du? Also ich glaube, das kommt Stück für Stück wieder, wenn man das denn möchte. Aber ich mag das schon auch. Ich mag mich mit Leuten verbinden und ich mag mich austauschen. Ich mag Geschichten hören. Aber im Moment wusste ich nicht, wie ich die Fragen stelle. Also das ist mir weggefallen, weißt du? Und wenn du nicht fragst, dann hast du kein Gespräch. Und dann, was soll da kommen? Das, ja. Ach so, jetzt habe ich das erst verstanden. Ja gut. Ja, auch hier, lustige Parallele. Jetzt, wo du es sagst, auch in den Zeiten, wo ich hart gearbeitet habe und jetzt in der Elternschaft, bin ich teilweise eben dann auch kein guter Gesprächspartner. Du hast vollkommen recht. Das heißt, ich stelle gar keine Gegenfragen. Manchmal kommt dann dieser helle Moment, wo ich denke, oh fuck, du musst auch mal was fragen, du musst auch mal was fragen. Und dann frage ich irgendwas und wie authentisch das dann ist, keine Ahnung, kann nur mein Gegenüber beantworten. Aber das ist ja das Witzige bei dir, weil bei Freunden kannst du das. Da bist du halt so gechillt, dass dich das, da denkst du ja nicht darüber nach. Bei alten Freunden, ja. Und du hörst, also Leute sind, wie du ja gesagt hast, immer gern zu dir gekommen, weil du ein Ohr hattest und gut Ratschläge gegeben hast. Gut, dass ich jetzt keine Ratschläge mehr gebe in die Hortkraft. Ja, das habe ich lange gebraucht, dir das abzugewöhnen. Weil manchmal habe ich dann auch schon gesagt, ich erzähle dir das jetzt, ich weine jetzt, aber ich will gar keinen Ratschlag. Ja, das ist ein Anruf. Alles ein Anruf. Total. Und guck mal, jetzt hatten wir gestern Morgen, stelle ich auch weinen vor dir und habe gesagt, jetzt brauche ich einen Ratschlag, weil ich nicht mehr weiter weiß. Ich weiß jetzt nicht mehr, was ich tun soll. Ah, super. Dann habe ich gesagt, ich habe keine Zeit, ich bin gar nicht hier. Richtig gut. Aber ich habe dir keinen Ratschlag gegeben. Aber da wollte ich einen. Mann, da habe ich es formuliert. Lass uns mal vielleicht noch den Blick nach vorne werfen, ins Pärchentinder. Was meinst du? Ja, jetzt geht es ja los. Ich meine, wir sind, ich bin 20 Mal in meinem Leben umgezogen, du ein paar Mal, jetzt sind wir seit acht Jahren. Nee, seit zehn Jahren sind wir in Berlin. Wir sind seit zehn Jahren in Berlin jetzt. Sie sind endlich Berliner. Nein, das gilt noch nicht. Hä? Jeder? Weiß ich jetzt nicht. Müssten wir jetzt ein Berliner hier im Podcast haben, haben wir nicht. Wenn einer da ist, sagst du uns. Wir sind jetzt seit zehn Jahren hier. Das ist so ziemlich das Längste, seit ich erwachsen bin, an einem Ort. Und jetzt habe ich vergessen, was ich sagen wollte. Ach so, ja, dieser, ist schon ein krasser Stretch, jetzt wieder neu anzufangen, Beziehungen zu knüpfen. Und ich finde, jemanden kennenzulernen und dann eine Beziehung aufzubauen und dann aufrecht zu halten, das sind drei Arbeitsschritte. Das ist nicht so, dass das irgendwie leicht von der Hand geht. Das sind, glaube ich, die ganz seltenen Fälle, wo es so hardcore matcht, wo zufällig alles gleich ist und man die Arsch auf einmal

passt. Keine Ahnung, das passiert ja einmal im Leben oder so. Wie geht es dir denn damit, jetzt wieder neu Anlauf zu nehmen, wieder neue Menschen mit denselben Interessen, mit Kindern, mit denselben Tagesrhythmus, dass man die auch sehen kann, wie der alte Freundeskreis, zu sehen, kennenzulernen. Ich finde, es ist nochmal ein Kraftakt, sich wieder was aufzubauen. Das ist es, total. Aber ich mag es halt. Also ich mag das auch. Aber ist es so, dass du sie jetzt wieder magst, weil, wie gesagt, deine Kapazität war ja komplett geschifftet. Nein, im Moment. Nein, habe ich keine Kapazität dafür. Genau, aber du kannst es ja auch nicht mögen. Ich würde es mögen, wenn ich Kapazitäten dafür hätte. Ja. Aber es ergibt sich ja auch nichts. Ich bin ja einfach gerade froh mit dem Freundeskreis, den ich habe, weil, wie du es vorhin ein bisschen lecker bist, dass die drei Freunde, das sind bei mir mehr, die sehe ich und die will ich sehen. Und dann baut sich parallel natürlich mit zum Beispiel Kita-Eltern etwas auf. Und das finde ich auch nicht anstrengend. Da bin ich, also ich muss nicht mit jedem Freund sein. Das will ich auch gar nicht. Aber zum Beispiel mit denen, wo sich das aufbaut, finde ich das total schön. Aber das ist ja ein spannendes Stichwort. Ich muss nicht mit jedem Freund sein. Ist es dann jetzt sozusagen die Zukunft, dass man seine Kinder hat, dass man sich als Ehepaar hat? Zwei, drei alte Freunde noch. Jetzt sitzen hier wahrscheinlich ein paar Leute, Lautsprecher und schalten gleich ab, weil die sich denken, hä, was ist los mit euch? Ich habe hier 500 alte Freunde. Wenn ich eine Hochzeit feiere, da kommen tausend. Und wir sind hier die einzigen Gäppen. Aber ist es so, dass man dann, wenn man neu aufbauen muss aufgrund der neuen Lebensumstände, dass man dann gar nicht mehr so tiefe Freundschaften hat? Weil beide Seiten gar keine Zeit, Energie, Energie haben? Ich hoffe nicht. Nein, nein, nein. Ich möchte Menschen immer noch gegenüber sitzen, die ich schätze, die meine Freunde sind. Weil wenn das keine tiefen Freundschaften sind, dann sind das Bekannte und dann ist das ein anderes Level und dann kann man sich auch zum Beispiel mit den Kids treffen, aber dann ist das aus Bekanntschaft. Also das sind doch ganz zwei Paar verschiedene Schuhe. Naja, kommt drauf an, von welcher Seite man kommt. Wenn du natürlich noch einen Freundeskreis von 20 Freundinnen hast, wo du sagst, damit bin ich happy und der Rest sind Bekannte, super. Ja, und aus diesen Bekannten. Da sieht es auf meiner Seite ein bisschen schwächer aus, würde ich Das wollte ich ja gerade sagen, weil wenn sich aus dieser Bekanntschaft ein etwas mehr und mir fällt jetzt ein Pärchen ein, wo sich das vielleicht dahin entwickelt oder schon entwickelt hat, sagen wir es mal so, dann ist das doch gut so. Und dann rutschen die natürlich auch in meinen Inner Circle, wie da eben Leute rausgerutscht sind, die das so entschieden haben. Da ist ja wieder Platz, kann man ja so sagen. Weißt du, was ich meine? Also klar, wie gesagt bei dir im Faktor mal 10 im Vergleich zu

mir und da ist die Notwendigkeit, weil das muss man ja auch noch sehen, in 20 Jahren geht es los, dass du anfängst auf Beerdigung zu rennen. Ach, hört doch auf. Und wenn du in deinem kleinen Freundeskreis hast, dann bist du schnell in Deutschland. Ja, also in 20 Jahren ist mein Mädchenfreundeskreis im Durchschnitt 50, also Mitte 50. Und wegen euch sterben wir Männer früher. Cut. Nein, aber das Ding ist doch, und jetzt zu deiner Frage zurück, nein, es ist für mich nicht schwierig, Freundschaften zu pflegen oder das jetzt wieder aufzubauen, weil das passiert ja. Also entweder ich finde einen Menschen, mit dem ich auf dem Level bin, der mich interessiert, dem ich interessiere, das ist falsch, aber dem, wie sagt man dann? Wesentlich nicht. Der sich für mich interessiert, also auch mal fragt, wie es mir geht. Wann sich gegenseitig füreinander interessiert, ja. Weißt du, und da... Ja, aber wo findest du die? Wann? Im DM oder was? Wann? Oder beim Kinderwahlstiegen? Deswegen gehen wir Frauen so oft... Oder wenn du in den Zoo gehst, wann treffst du denn, woher kommen die denn, von denen du da redest? Weiß ich nicht, aus verschiedensten Situationen. Die eine habe ich beim Kindertouren, haben wir uns mehrmals gesehen, nach dem mehrmalsten Mal. Ist ja weggezogen. Ja. Das war natürlich blöd. Aber mit der hätte ich mich richtig gut verstanden. Aber das passiert doch. Also das passiert. Oder Kita-Eltern. Das war ja auch gerade ein Beispiel. Manche grüßt man, mit manchen sitzt man auch auf dem Spielplatz, aber es werden doch trotzdem nicht meine Freunde, weil die mir keine Fragen stellen, weil ich denen keine Fragen stelle. Weil, was weiß ich? Genau. Aber das ist ja genau der Punkt, den ich sage, dass es halt unwahrscheinlich schwierig ist, weil es ein Kraftakt ist. Und ich stimme absolut nicht zu, dass die Dinge einfach so passieren, sondern man muss sie machen. Und nur wenn man sie macht und Energie reintankt in eine neue Beziehung, um was aufzubauen, dann passiert da auch was. Und genau wie du sagst, wenn dann eben das neue Fischbecken, in dem man nach Freunden fischt, sind ja Eltern hauptsächlich und man sitzt leer und ausgebrannt auf der Spielplatzbank. Ne, hast du eben nicht, weil keiner Bock hat, gegenseitig Fragen. Das ist ja genau das, was du gerade sagst. Die meisten stellen sich halt gegenseitig keine Fragen. Denen stelle ich doch nicht austauschen, ob mein Dreijähriger einen Emotionsausbruch Die nächste Stufe ist ja dann schon so ein bisschen wie bei, wie hieß das Squid Game? Dann gegenseitig aufeinander zuzugehen, was Timings angeht. Also ich sage jetzt einfach mal Mittagsschläfchenzeiten, Nachmittagsschläfchenzeiten und Aufstehzeiten. Sich da dann zu matchen ist beinahe unmöglich. Aber da merkt man doch auch. Halt, stopp. Und nur wenn, und da sind wir, glaube ich, auch noch nicht gut drin, nur wenn man dazu bereit ist. Ich möchte nicht immer, dass du sagst, dass wir nicht gut in etwas sind. Das ist meine Meinung, dass wir noch nicht gut darin sind, in

den Stretch zu gehen und dann halt eben auch mal zu sagen, okay, dann muss unser Großer dann halt heute mal auf den Mittagsschlag verzichten oder mal ein bisschen später ins Bett gehen. Da bin ich anderer Meinung. Ich bin nicht der Meinung, dass wir nicht auf andere zugehen oder das nicht möglich machen. Ich habe auch nicht gesagt, dass wir es nicht machen, sondern nicht gut. Bin ich nicht deiner Meinung. Kann auch einfach, ich muss nicht deiner Meinung sein. Okay. Das Absurde ist ja, dass man, dann habe ich mir neue Freundschaften aufgebaut, die sind neu in mein Leben gekommen durch das Kind, weil sie auch Mama geworden sind, weil sie halt mir eine Freundin zum Beispiel ein, wir kannten uns vermodeln, hat sich dann eben gemeldet, weil wir beide ungefähr gleichzeitig die Kinder bekommen haben. Und das sind ja dann quasi alte, weil du gerade gesagt hast, wo kommen die denn her? Auf einmal hatten wir, wir hatten vorher nicht so viel miteinander zu tun, auf einmal hatten wir denselben Schrittpunkt und dann kamen sie auf mich zu. So kann es ja auch passieren. Und was ich aber so krass dabei finde, als ich heute darüber nachgedacht habe, ist, dass sich, ne, dann habe ich alles wieder aufgebaut, habe mir wieder so einen Zirkel Menschen um mich gebaut und dann kriege ich ein zweites Kind dahin geworfen. Und gar nicht, weil die oder so ich jetzt direkt was Schlechtes oder nicht Richtiges gemacht habe oder erst mal weg vom Fenster war. Ja, das auch. Meine Zeiten ändern sich ja erst mal. Mein Radius ist ja mal wieder kleiner, weil du fährst nicht eine Dreiviertelstunde durch Berlin mit einem Säugling oder mit einem ganz kleinen Baby. Sondern weil du auf einmal zwei Kinder hattest, wo du auf Schläfchen achten musstest, weil sich das dann gar nicht mehr gematcht hat mit, wir treffen uns nachmittags halb drei oder um, war es halt irgendwie halb vier. So, wir holen unser Kind immer ein bisschen eher oder meistens. Bin ich dann Finn holen gegangen, wusste aber, naja, gut, halb um fünf muss ich nach Hause, weil da muss ich Theo stillen. Weißt du, das war so, das hat dann auch wieder nicht mehr, da gab es dann auch wieder so ein Clash. Ja, das ist ja ein Punkt, den ich ja auch mitgebracht habe. Dass wir da einfach nicht genug in den Stretch gehen und auch die anderen zugehen und zu sagen, na gut, dann geht mein Kind heute mal eine Stunde später zum Abendessen und eine Stunde später ins Bett. Na gut, das mit dem Abendessen ist aber dein Beispiel. Also da musst du dir an die Nase fassen, das habe ich schon gern. Wenn ich sage wir, meine ich auch nicht. Na, manchmal musst du tun. Das bekladet der Punkt. Da bist du, da bist du aber Vorreiter. Na gut, aber wie soll ich denn stillen? Wie soll ich denn sagen zu dem drei Monate alten Baby, da gehe ich jetzt mal in den Stretch. Mama ist jetzt mit dem Großen noch ein bisschen mit dessen Freundin im Spiel. Wir stillen ja gefühlt zwei Stunden bevor das Kind anfangen würde, zu weinen. Das ist nur, um den Punkt klar zu machen. Wir warten ja, keine Ahnung, vielleicht drei Fälle in drei Jahren, wo es Again mal weinen muss. Schatz, ich hätte mir die Hölle heiß gemacht. Hätte ich eine halbe Stunde später und der hätte angefangen zu weinen. Genau das, weil ich nicht in den Stretch gehe, weil ich einfach zu kindorientiert bin. Na, weil man stillt nicht im Stretch, das ist nicht möglich. Also das macht niemand. Niemand

denkt, naja, wenn ich jetzt so ein Dreiviertelstundenjahr länger bleibe. Du musst zum Stillen ja nicht nach Hause fahren. Das ist vielleicht ein schlechtes Beispiel. Okay, dann muss ich das Kind mitnehmen. So. Aber es ist genau der Punkt, dass das halt eben Arbeit ist und nicht einfach passiert, sondern man muss es machen. Man muss selber die, nennen wir es mal Komfortzone. Ich weiß nicht, ob wir Eltern sowas haben, aber eben die Minimalstrukturen, die man sich so aufbaut, wo man weiß, die funktionieren. Die dann zu verlassen, den Hafen der Freundschaft, die dann zu verlassen, den Hafen der Siegheit, das machst du dann ungern. Und dadurch ist es unwahrscheinlich schwieriger, eine Freundschaft aufzubauen. Und dann ist es ja an der Freundschaft, wo man sie vorher eingeordnet hat, um das dann auch wieder reinzuholen. Ich habe dann mit zum Beispiel dieser Freundin jetzt letztens ein Gespräch gehabt, weil sie so meinte, ey, wir haben uns, ich weiß nicht, wann ich dich in dem ersten Jahr von Theo gesehen habe. Ich glaube, ich habe dich ein, maximal zwei Mal gesehen. Und da will ich jetzt gar nicht auf den Stretch eingehen, den da jeder hätte machen können, müssen, sollen. Darauf will ich gar nicht eingehen. Sondern es passiert ja Leben nebenher. Du hast Verantwortung. Du musst präsent sein bei, keine Ahnung, Kita-Abend, Elternabend, Sommerfesten, bla bla. Auf einmal sind da ja To-Dos. Auf einmal hast du dann eben nicht mehr so viel Freiraum. Und dann haben wir gesagt, das ist aber auch okay. Let's fucking keep on going. Und dann machen wir einfach weiter. Weißt du, was ich meine? Also dann war das jetzt ein Jahr so und dann schafft die Freundschaft das. War die so wichtig oder ist die einem so wichtig, dass man da jetzt wieder reingeht? Und ich habe auch genau das andere Beispiel. Ich habe eine Freundin, da ist einfach Stille gerade und das ist voll komisch. Also wir haben uns angefreundet mit den ersten Kindern. Und jetzt habe ich mein zweites bekommen und wir haben das aufrechterhalten. Aufrechterhalten ist, sie musste am Anfang hierher kommen, weil ich abends nicht weg konnte. Und dann saß sie halt logischerweise auch manchmal, weil ich zum Stillen rein musste. Wir hatten aber trotzdem weiterhin einen guten Austausch. Das ist ein Mensch, den ich sehr schätze, den ich in Kinderziehung auch sehr schätze. Und jetzt ist so ein... Die Sinuskurs schlacht. Es ist so ein bisschen, genau, es ist immer weniger, weniger. Dann hatte sie mal über Freundschaften mit mir gesprochen, alten Freundschaften und neue Freundschaften. So, sag ich schon so, ne? Ja, das war der Weg mit dem Zaufer. Ja, du. Aber das ist ja lustig, dass du dann auch so ein Ausfaden-Beispiel im, ja, wenn oder weniger, erhaltenen Freundeskreis jetzt noch hast. Und das ist so... Da eigentlich gar nichts Neues passiert ist, sozusagen, ne? Nee, also es ist ja quasi jemand, der mich nicht vor dem Kind kannte. Also ich war jetzt nicht so... Ja, ja, genau. Und dann ist das trotzdem passiert. Und eventuell lebt das einfach in fünf Monaten natürlich wieder auf. Eventuell. Wenn man das möchte. Wenn da kein Cut war, wenn man sich irgendwo... Weißt du, und den gab es nicht. Es gab kein... Es gab kein... Da war was doof oder es hat was 15 Mal nicht geklappt, sondern es ist einfach gemutet. Muten ist ein gutes Stichwort. Wir muten jetzt.

Tschüss. Das war aber hart. Harter Cut. Ich finde, wenn unser Gehirn das hergeben würde, wäre es total schön, wenn ich mir mal selbst Feedback gebe. Und dir hier immer noch so eine Zusammenfassung zu dem, was wir gesagt haben, geben würden. Und ich weiß einfach überhaupt nicht mehr, was ich vor einer dreiviertel Stunde gesagt habe. Daher kann ich immer gar nicht so zusammenfassen und so ein... Wie sagt man? So ein Feedback ziehen? Nee, so ein Summary. Resümee. Resümee, danke. Eine Summary. Ich finde es spannend. Wie gesagt, deine Sicht der Dinge als starker Socializer, die viel Energie immer da reingetankt hat, ist ja immer noch ein anderer als meine. Ich bin super gespannt, was ihr da draußen... Ja, ich auch. ...erzählt. Was ihr uns als Feedback gebt, wie das bei euch läuft. Und vielleicht habt ihr Tipps. Ich nehme dankbar welche an. Was ich tatsächlich gelernt habe, vor allem durch eine Person, hier jetzt im neuen Freundeskreis, ist diese Dankbarkeit dafür, wenn jemand in den härtesten Zeiten zu dir kommt und Energie da lässt. Und dich einfach so ein bisschen zu deinem Glück zwingt und dich einfach so ein bisschen zu deinem Glück zwingt und in damals aufrechterhält und aufbaut. In dem Moment, wo es anstrengend ist halt. Und da bin ich sehr, sehr dankbar für. Das hat mich sehr devot gemacht. Und vor allem den Wert in dieser Arbeit sehr, sehr viel mehr zu schätzen gelernt. Wow, mein Deutsch ist heute aus der Hölle. Aber ja, das war für mich einfach etwas, wo ich sehr viel Dankbarkeit für empfinde und das sehr, sehr wertschätzend weiß. Und davon jetzt auch was zurückgebe halt, sowohl der Person als auch drumherum, dass ich mich einfach auch kümmere und nachfrage und versuche, was aufrechtzuerhalten in Zeiten, wo es für die anderen anstrengend ist, wo nicht viel kommen kann. Ja, das hat mich einfach auch ein bisschen verändert, muss ich ehrlich sagen. Und mich nicht mehr so selbstverständlich durch die Welt rennen lassen, dass das okay ist, nicht mal eine WhatsApp zu schreiben und zu sagen, hey, wie geht's dir? Obwohl man eigentlich gar keine Zeit oder Energie dafür hat und lieber vor Netflix verschimmelt. Daher bin ich sehr dankbar dafür und würde mir wünschen, dass ich vielleicht das eine oder andere auch recht erhalten hätte. Aber gut, hätte wäre wenn... Der hätte Fahrradkette. Genau. Gelutscht ist gelutscht. Der Trops ist gelutscht. Ja, ja. Na gut, da möchte ich jetzt auch noch danken. Ich danke... Ich danke meiner Mutter. Nee, das hast du schön gesagt. Das ist auch wirklich was, was ich bei dir sehe und wo du einfach besser drin wirst, weil es dir jemand vorlebt. Und das ist echt cool. Also in diesem Sinne, gute Nacht!

Tschüss, wir sehen uns! Tschüss. Haha, schlecht vorbereitet. Kommt schon. Ja, man, schon beim letzten Mal dachte ich, ich habe ja Ah, auch zu Corona-Zeiten, das war auch mal so ein Running-Ding. Da habe ich nämlich immer die Abende dann so gehen lassen. Allein mit einer Flasche Wein? Allein und... Allein, allein, allein. Gute Nacht! Wer, ich? Was? Alle! Ach so, alle. Okay, legen wir jetzt auf. Kann man eigentlich auflegen in einem Podcast? Das ist ja das niedlichste ever, dass Theo jetzt immer an die Gegensprechanlage geht und macht. Also er macht quasi mein Hallo-Nacht. Ja, es ist ein bisschen mit Papageien, wenn die sprechen lernen. Die machen das Geräusch nach und wissen aber gar nicht, was es bedeutet. Ich habe letztens gesagt, wo er für die gesungen hat, eigentlich ist es ja wie, wo wir früher Englisch gesungen haben. Nicht gesungen hat, wo er sprechen gelernt hat. Er hat ja manchmal so Sachen gesagt, wo er singt bei Liedern, bei deutschen Liedern so und kann natürlich noch nicht alle Wörter greifen. Ich verstehe das Wort früher nicht. Heute noch singe ich in Brunst englische Lieder und weiß überhaupt nicht den Text und singe irgendeine Kauderwelt. Manchmal finde ich dann Lieder mit und kenne ja noch nicht den Sinn aller dieser Wörter. Also die sind dann so ein bisschen abgewandelt und dann muss ich so schmunzeln, weil ich denke, so war das Englisch früher, so habe ich Lieder nur jetzt noch mitgesungen. Als wenn du einen, sag mir, ein Lied ohne den kompletten englischen Text auswendig kannst. Arme Barbie Girls in Barbie Girls. Wow, okay, das hat vier Zeilen. Du hast mich gefragt und ich hatte nur eine Antwort. Ja, okay, ich muss die Frage besser stellen. Ich habe heute wieder eine Flasche Mate getrunken. Wir sehen uns heute Nacht um vier. Ich weiß nicht, warum du das machst. Ne, ich will nicht auf der Couch einschlafen, während ich spreche. Ich Gute Nacht. Auf Wiedersehen. Gehabt euch wohl. Komm, einer kommt noch. Ich kann, komm, ich google mal

für dich. Ne, ich mache das selber. Komm. Ne, warte kurz. Ich mache das selber. Ich möchte mir meinen Favoriten raussuchen. Es ist wie ein Spiegel. Man sieht sich. Oh, wow. Wow, wirklich bei so now. Ciaokelpferd. Ciaokelpferd ist stark. Oh, ich habe nur ganz schlecht. Oh, das war zu Corona-Zeiten, da habe ich mich weggeschmissen. Wenn ich dieses Video noch finden würde, guck mir in die Augen. Bundesgartenschau. Der war auch stark. Okay, ich bereite mich jetzt besser vor. Hör auf, ich mache das. Nicht nur noch einen Tag. Okay. Bundesgartenschauer da bist. Ja, der war wirklich gut. So, ciao. Tschüss.