Hinweis zum Transkript
Dieses Transkript wurde automatisiert aus der gesprochenen Episode erstellt. Umgangssprache, Satzabbrüche und mögliche Hörfehler bleiben teilweise erhalten. Im Zweifel gilt das Original-Audio.
Zur Zusammenfassung und Episode →also das Thema, das triggert mich hart. Ich merke, wie deine Aura dunkel-schwarz das ist mein Fokus. Steine Kinder, links und rechts von sollen etwas im Bauch haben. Sekunden saßen alle vier am Tisch. wenn ich es erzähle, klingt es echt absurd, Du rufst meistens zu früh oder zu spät. Beides bedeutet Stress. Also, Grüße aus Absurdistan. Du wirst nicht mehr mit uns am Tisch essen, Eltern nach acht, Eltern nach acht, Kinder im Bett, Kinder im Bett, zwischen Windelmief und Snacks, Tagesabschlussbericht, Tagesabschlussbericht. Wenn Du sagst, wann's losgeht. Ich sag, wann's losgeht. Da geht's schon los. Ich hab's schon zu dir gesagt, eigentlich brauch ich dich gar nicht in der Folge. Kannst du eigentlich gehen. Soll ich zum einen Stimmen noch ein Thema erzählen? Ja, erzähl mal. Ich hab's mitgebracht. Weil ich's ultra spannend finde, ob das andere auch haben. Jetzt bin ich gespannt. Ich rieche keine Kacke mehr. Von den Kindern. Das muss ich jetzt ehrlich mal hier rausballern. Ist ein schöner Einstieg. Ja, da reift sich doch mein Gestirn. Aber das ist was, was ich wissen möchte. Seit Kind 2 kannst du viel eher sagen... Oder sitze ich oder laufe durch die Wohnung und du sagst... Hä? Kind 2 hat doch gerade was in der Windel. Und ich sag, nee. Also, weißt du? Ich rieche das nicht mehr. Voll Ich weiß jetzt nicht, ob du das doof oder gut findest. Ich würde es gut finden. Also, es ist schon ein Vorteil. Und wenn ich dann die Windel aufmache, rieche ich es auch. Aber es ist ein verzögerter Geruchssinn. Ich kann das nicht anders sagen. Und ich habe das auch gegoogelt oder gechecket oder was auch immer. Dass das auch Sinn ergibt, dass Frauen beim zweiten Kind dann eben Geruch, Gehör, also ihre Sinne ein bisschen verlieren. Weiß ich nicht, ob das evolutionisch Sinn ergibt. Das würde ich hart diskutieren wollen. Aber, gehe jetzt mal nicht auf den Kackegeruch ein, sondern hören. Weißt du? Also, Du hörst, dass sie einkacken jetzt? Nein. Das ist meine Zauberkraft. Ich kann hören. Ja, man kann auch hören, wie sie kacken. Krasses Thema. Sorry, aber ich möchte es gar nicht wissen. Nee, ich meine das so, dass man ja auch logischerweise, wenn man dann zwei kleine Kinder hat oder bei Zwillingen oder bei nacheinander kommenden Kindern, sehr nah mit dem Zeitabstand, das war grammatikalisch nicht richtig formuliert, aber you know, dass es ja auch gut ist, ein bisschen weniger zu hören, wenn dann zwei Kinder sehr laut weinen oder so. Das meine um selber durchzuhalten. Nee, okay, macht für dich keinen Sinn. Für mich schon. Und mit diesem Geruch vom großen Geschäft, da weiß ich nicht. Das finde ich voll komisch. Ich finde es stark. Also, mir hat mal eine gute Freundin gesagt, Dominik, und dann stell dir vor, wenn die dann richtig anfangen zu essen, dann musst du richtige Menschenkacke wegmachen aus der Windel und nicht mehr so
einen Milchkack von der Brustmilch. Und noch heute denke ich jedes Mal beim Windeln wechseln an diesen Satz und denke mir so, was zur Hölle mache ich hier eigentlich? Ja gut, das ist bei mir nicht so, weil ich mal Krankenschwester war. Und ich mache das, ich finde es alles okay. Ich habe da kein Problem mit, aber schön ist was anderes. Ich würde es gerne nicht mehr riechen. Ich finde es klasse. Es ist gut, ja. Ich finde es so eigenartig. Und sonst rieche ich alles. Unser Kind bei der Eingewöhnung. Das Parfüm der Erzieherin. Da weiß ich, welche Erzieherin da ist. Ja, das ist, weil du im Autorisch andere Weimar weghackst. Ja. Nein, Mann. Gut, lassen wir das Kacke-Thema hinter uns. Das war doch jetzt ein schöner Einstieg. Ja, geschehen. Wenn ihr gerade esst, guten Hunger weiterhin. Oder gerade am Einschlafen zu sein. Aber genau, dann sind wir wieder nämlich beim Thema. Dann schließt sich der Kreis Essen. Willkommen bei Älter nach Acht. Der Tagesabschlussbericht. Heute haben wir ein absolut absurdes, richtig, richtig bescheuertes, mich total aufregendes, zu Tode folterndes Thema mitgebracht. Und zwar Der Titel unserer Episode heute heißt Bäh, das esse ich nicht. Nervenzusammenbruch am Esstisch. Und... Man muss ja ehrlicherweise dazu sagen, den hast eher du. also das Thema, das triggert mich hart. Wird das schon wie Dominik spricht? In der Rollenverteilung ist es ja bei uns so, dass ich koche, seit ich 16 bin, essen. Und ich würde mal sagen, seit ich Ende 20 bin, auch gutes Essen. Und ich koche jetzt sozusagen seit 20 Jahren gutes Essen. Und es regt mich hart auf, was bei uns am Esstisch passiert. Ich bin sehr gespannt, was ihr dann zu dem Thema für Kommentare habt. Das ist für mich ein absoluter Aufreger. Wir haben ein paar, und jetzt pass auf, Anekdötchen von unserem Abendbrötchen mitgebracht. der ein oder andere oder die eine oder andere eventuell erheitern findet. Oder mit mir gemeinsam weint. Mit was wollen wir einsteigen? Na, mit dem Anekdötchen zum Abendbrötchen. Oh Gott. Ja, lass uns doch mal... Also, wir haben hier teilweise Momente am Esstisch, wo... Ich merke, wie deine Aura dunkel-schwarz wird, weil schwarz reicht gar nicht. Dunkel-schwarz. Ja, also, ich hab... Und ich einfach nur gehen möchte. Ich hab letzte Woche... Nee, nee, halt, stopp. Ich möchte einfach nur gehen. Ich hab neulich, nach dem Abendessen, zu dir gesagt, ich mach das nicht mehr mit. Ni nur einmal. Ich komm jetzt nicht mehr zum Abendessen. Und ich koch auch nichts mehr. Ich finde es dumm. Ich bin... Also, ich dachte wirklich, ihr wollt mich hier alle verarschen. Und ich sitze daneben... Jetzt lache ich. In den Momenten denke ich mir so, boah, bitte nicht schon wieder. Wirklich. Weil ich
mir... Also... Lass uns gleich mal einsteigen. Vielleicht, dass die Leute hier ein bisschen Kontext bekommen, würde ich einfach mal mit dem Thema starten, wie wir vorher gegessen haben. Also, um das man mal versteht, wie wir... Wow, das ist aber auch jetzt wirklich ein harter Vergleich. Naja, aber das ist ja der Nullpunkt, von dem wir kommen. Ja, der Nullpunkt ist aber auch ohne... Also, mit Genuss erstens. Mit Zeit zweitens und ohne... Also mal mit Freunden, aber nicht mit Menschen, die noch gar kein Verständnis für Essen haben. Darum geht es nicht. Ich will jetzt nicht sagen, dass das das einzig Wahre ist, wie man isst. Aber dass man erst mal versteht, wo wir herkommen. Also, wir sind... Und das ist no judgment, ne? Jeder soll sich ernähren, wie er lustig ist. Natürlich rupe. Bei meinem Übergewicht kann ich nicht sagen, dass ich mich gesund ernähre. Aber ich habe mit dir die Jahre vor... Bevor wir Eltern wurden, Essen zelebriert. Und das war mit zwei Dingen. Einmal Essen gehen. Was jetzt in den letzten drei Jahren einmal, glaube ich, möglich war. Zu zweit essen zu gehen, abends wieder. Und da eben mal eine Vorspeise, einen Hauptgang, ein Dessert und vielleicht ein Aperitif und Digestive zu genießen. Und ein gutes Glas Wein. Das ist das, was wir vorher sehr oft zelebriert haben. Und aber eben auch... Ich meine, ich sitze hier auf meiner Couch und gucke hier gerade auf mein Bücherregal. Unser Bücherregal, Entschuldigung. Und 50 Prozent der Bücher, die da stehen, sind Kochbücher. Weil ich einfach als Hobby hatte, und jetzt mittlerweile sage ich echt bewusst hatte, mich meditativ in die Küche zu stellen, Film zu gucken, lustigerweise war mein Ritual. Oder sehr laut Musik zu hören und dann zwei oder drei Gänge Essen zu machen. Dessert war nie meins, backen auch nicht, aber herzhaft kochen habe ich immer geliebt. Und habe diesen kompletten Prozess geliebt. Auf den Markt gehen, mit dem Markthändler quatschen und bewusst Dinge einzukaufen. Und da rede ich nicht vom Bio. Ich bin kein Bio-Einkäufer, weil ich das teilweise absurd teuer finde. Aber wir haben bewusst einkauft. Ich habe das hier bewusst zubereitet, um hier ein schönes Abendessen mit dir zu teilen. Du hast einen Tisch gedeckt und wir haben uns in der Halle ein Glas Wein getrunken. Und so haben wir früher mal gegessen. Um zu verstehen, wo wir herkommen. Jetzt kommt meine ein bisschen Einstiegs-Joker-Frage an dich. Man merkt schon, dass Dominik die Folge moderieren wird. Ich, äh. Durchtexten wird. Nee, wie Jetzt kommt sie mal ein Monolog führen. Okay, weiter, weiter. Ich höre dir zu. Nur aus Höflichkeit habe ich hier Fragen hingeschrieben. Ich will eigentlich nur erzählen. 20 Sankten Skript. Jetzt, ist ja fair, was du gerade sagst. Das ist ja nicht das, was man vergleichen kann zu dem, was wir jetzt haben. Da bin ich 1000 Prozent bei dir. Aber jetzt kommt, und bitte stell es mir als Gegenfrage, sonst sterbe ich hier. Und du darfst eigentlich auch nur 10 Sekunden antworten, weil ich muss 10 Minuten antworten. Was war denn deine Vorstellung, bevor wir in der Familie wurden, von einem schönen Familienabendessen? Wie
hast du es dir denn vorgestellt? Ich kann dann auch gleich sagen. Deine Zeit läuft. Meine Vorstellung ist, dass das Abendessen ein Ort ist, wo wir alle zusammen so lachen, weil ich das so hart aufregue. Bist du jetzt fertig? Nein, Mann. Und ich denke mir so, Junge, hier sind drei und eins. Chill doch mal. Also, meine Vorstellung. Jetzt kommt erst dein Also. Ist das, wir zusammen beim Abend. Oh, jetzt mache ich das noch. Jetzt koste ich das aus, weil ich nicht viel reden darf heute. Ich schneide das alles weg. Schatz, zusammensitzen und uns über den Tag austauschen. Und da kommen wir zum Punkt, der mich auswägt, weil wir nicht... Halt, stopp. Nein, nein, nein. Wir sehen noch nicht, was es jetzt ist, sondern wie es die... Ich mache mir hier eine Notiz hin. Okay, habe ich verstanden. Du hast mit sehr vielen, sehr langen, sehr viel Zeitdauernden Sätzen bis jetzt nur gesagt, du willst dich beim Abendessen-Tisch austauschen. Das hast du dir vorgestellt. Okay. Das war meins. Wir sitzen da auch länger als anderthalb Minuten und reden. Gut. Essen, das ist meine Vorstellung. Aber die... Und jetzt kommt das Aber. Die greift noch nicht jetzt. Aha. Es ist also momentan, um das vorweg zu nehmen, ist mein einziger Fokus, diese beiden Kinder voll mit Essen zu bekommen. Da komme ich später zu. Nee, kann ich jetzt schon vorgreifen. Das ist das. Ich setze mich da hin. Es ist mir egal, ob ich was im Bauch kriege. Es ist mir egal, wie schnell ich esse. Kann man später nochmal drauf eingehen. Aber das ist mein Fokus. Steine Kinder, links und rechts von mir, sollen etwas im Bauch haben. In das Zeitfenster, das sie mir geben. Da werfe ich gleich mal eine These rein, aber die will ich nicht, dass du die beantwortest, weil ich endlich sprechen möchte. Leute, ich kann nur lachen. Ich habe hier so ein Schettlussgrinsen, weil ihr müsstet ihn sehen. Es ist so, ja, frag. Ja, also steine These, essen die Kinder lieber am Esstisch, wenn man in der Hölle ist? Oder wenn man ein schönes Familienessen hat, das gut strukturiert ist? Kannst du zum Nachdenken mitnehmen? Können wir vielleicht später nochmal dazukommen? Wenn ich fertig bin in meinem Modellung. Ja, komm, lass raus. Wie habe ich mir, a, danke, dass du fragst, das Familienessen vorgestellt? Also, ich habe zwei Kinder und meine Vorstellung war immer, ich gehe mit den Kindern am Samstag zum Beispiel auf den Markt. Das machen wir jede Woche. Das klappt zu x Prozent, also sehr viel Prozentsatz schaffen wir jetzt bis auf den Markt. Leider wollen die Kinder jetzt rutschen und in der Sandkiste stiehlen. Aber gut, dann parke ich Mama dort und gehe zur Not selber einkaufen. Es gibt aber auch die Momente und genau die, und das erfüllt sich, liebe ich, wenn wir zum Beispiel zu Henry, falls du uns hörst, Henry, Gruß geht raus, unserem Obstdealer gehen aus Brandenburg. Geht Finn mit hin, der sucht sich dort Obst aus, der sucht sich dort Gemüse aus. Und das will er zum Teil
mitverarbeiten dann zu Hause und sucht auch direkt danach die Weintrauben, die er sich dort gekauft hat, die Erdbeeren, die er sich dort gekauft hat und so weiter und so fort. Und genauso haben wir hier auf der Terrasse ein bisschen Obst und Gemüse angebaut. Ich nehme dich nicht dran, auch wenn du lachend nicht einkaufenst. Ich habe die Augen zu, halte meinen Mund zu. Ich nehme dich nicht dran. Ich will gar nichts sagen. Gut. Auf der Terrasse haben wir hier so ein bisschen Erdbeeren, Tomaten und weiß ich nicht was. Und auch die liebt er es zu pflücken und teilweise damit sie zu verarbeiten. Da erfüllt sich so dieser Eingang in die Produktionskette, würde der Profi sagen. Das macht denen Spaß und dann verstehen die, was Essen ist, was das hartisch bedeutet. Machst du toll. Bin ich wirklich toll. Genau. Und dann war meine Vorstellung immer, dann stehen die hier auf ihren Lerntürmen und stehen neben mir und schnippeln mit und wir hören Musik zusammen und singen und schmeißen das alles in die Pfanne. Und dann setzen wir uns an diesen Tisch und essen zusammen, unterhalten uns drüber, was das Essen ist und wo wir das gekauft haben und wie toll das schmeckt. Und am Ende des Tages, wenn ich es erzähle, klingt es echt absurd, aber in meinem Kopf war das nicht absurd. Pass auf. Und am Ende erzählen wir uns ein bisschen was über den Tag, wer möchte, darf so ein bisschen Momente sharen. Einfach so ein Familienbeisammensein. Für mich ist dieser Abend-Ess-Tisch so ein wichtiges Ritual, weil ich wie früher die Familien am Feuer zusammengekommen sind und da ihr halbrohes Fleisch verdrückt haben, mit meiner Familie da sitzen möchte und gute Zeit verbringe. Das war meine Vorstellung. Dann hatten wir wenigstens ein bisschen außer die Produktionskette dieselbe Vorstellung. Genau. Und? Und, so ist es nicht. Und? Wie geht es dir damit? Ja, ich bin sehr traurig. Es tut mir manchmal so leid. Ich sehe dich lo dar. Also, es ist tatsächlich so, das muss man ja auch mal sagen, du hast dich jetzt mittlerweile damit abgefunden, keine Essen mehr zu kochen, die einfach nicht kindertauglich sind. Also, wir haben das, das hatten wir probiert, keine Chance, Kinder in Vielfalt zeigen etc. Pp. Funktioniert leider nicht. Es sind halt, muss man sich auch eingestehen, Pasta, Kartoffeln und Co., die sehr einfach zubereitet sind mit einer sehr einfachen Beilage. Kindergarten essen nennen wir das ohne Wertung. Und da bist du ja weggegangen von dem Schritt, weil das war natürlich auch etwas. Du hast ja wirklich dann eine Stunde in der Küche und mit Liebe und dann isst es keiner. Okay, dass der Aufprall dann ziemlich hart ist. Verstehe ich. Aber du nimmst es ja so persönlich. Naja, also, alle, die selber kochen, vielleicht noch eine Sache, die ist auch noch ganz wichtig. Ich habe so einen Minimalanspruch und das ist nur ein Anspruch an mich selber. Warum, kann ich nicht mal begründen. Aber mein Minimalanspruch ist, dass ich das Essen selber koche und keinen Convenience hinstelle, nur selten. Das heißt also, ich
übertreibe es da auch, das weiß ich. Also, ich habe hier einen Sauerteig, der mir jetzt einfach tatsächlich weggestorben ist, weil ich einfach keinen Bock mehr hatte. Ich backe hier Brot selber, ich habe hier die Brötchen selber gebacken. Hey, das Brot haben alle gegessen. Und ich habe hier Pizza gemacht, in einem Ofen für keine Ahnung wie viele Latten, ich will es gar nicht wissen, den du mir zum Geburtstag geschenkt hast. Und da habe ich dann irgendwann aufgegeben, in der Zeit erstmal aufwendig zu kochen. Ich habe sogar die Sauerteig-Pizza selber gemacht, mit der Option, dass die Kids mitbelegen und so weiter und so fort. Alles fair enough, aber das ist ja nichts. Schatz. Dieser tiefe Fall auf das, was ich hier tatsächlich stattfindet. Ich probiere dich ja wirklich da schon eine ganz lange Zeit aufzufangen. Ah ja, davon habe ich jetzt noch nichts gemerkt. Franziska, Franziska räumt nicht mal den Tisch ab. Das stimmt doch gar nicht. Das stimmt so 99.9%. In meiner Wahrnehmung putze ich hier den Tisch jeden Abend, sagen wir mal. Ja, seit wie vielen Wochen? Immer. Seit vier Wochen. Ach. Exakt vor vier Wochen habe ich mir gesagt, wisst ihr was, ihr könnt nicht alle mal. Und jetzt verstehe ich alle Mütter, damals als ich Kind war, die gesagt haben, was ist denn hier los. Jetzt verstehe ich das. So, in meiner Zeit haben halt die Mütter noch gekocht. Das stimmt nicht. Und da habe ich mir irgendwann gesagt, das ist mir zu blöd. Nein, nein, nein. Und seitdem lasse ich einfach alles am Tisch stehen. Nein. Und seitdem musst du den abräumen, we ich anderthalb Stunden in der Handschappen sei. Also meine Wahrnehmung jetzt mal wirklich, das ist ja, also. Guter Versuch? Nee. Du spielst hier nach dem Essen rollend mit den Kids auf dem Fußboden und ich räume den Geschirrspieler ein. Das ist überhaupt nicht wahr. Seit nicht nur vier Wochen. Schneide ich raus. Gut, dass ich Produktion bin. Ja, aber gut, dass ich. Naja. Ja, mir tut es wahnsinnig leid, dass du da wirklich so abgehst. Aber lass uns doch mal vielleicht ein bisschen abholen. Du kannst gerne erst erzählen, dann kann ich mich schon mal warm aufregeln. Wie läuft denn so ein Abendessen ab bei uns? So ein klassisches. Naja, hatten wir ja letztens in irgendeiner Folge schon mal. Du rufst meistens zu früh oder zu spät. Beides bedeutet Stress. Wenn du zu früh rufst, komme ich hier mit einem Kind an und setze es im Stuhl. Das schreit dann, weil es nichts zu essen vor der Nase. Rufst du zu spät, weil das Essen schon auf dem Tisch steht, wirst du immer aggressiver. Und beide Kids brauchen noch fünf Minuten zum Spielen. Das ist schon mal der Start. Das ist so absurd. Also ganz ehrlich. Das ist Wahrnehmung. Im Schnitt mache ich hier vier verschiedene Essen. Der eine braucht es so hingelegt und so geschnitten. Der nächste braucht es klein geschnitten. Fair enough. Und die nächste ist dies und das nicht und ich esse alles. Und da machst du schon vier verschiedene Teller, die vier verschiedene Temperaturen brauchen. Der eine braucht es kalt, der eine braucht es lauwarm und die anderen, nee, drei verschiedene. Und die anderen beiden essen im Idealfall heiß. Und dann habe ich ja jetzt hier nicht jemanden am Tisch sitzen, der sich mit allen zufrieden gibt, sondern Käpt'n Nörgelarsch hier. Ich? Oder die Kinder? Nee, du. Jetzt wird auch noch auf mich ausgeteilt. Ja, ja, ja, ja. Willkommen? Ja, ja. Komme ich auf die Folge. Das ist übrigens eine Vier-Stunden-Folge. Ihr könnt jetzt schon mal warm oder kalt anziehen. Und die ist mir völlig, hupe, hör zu. Dann
Käpt'n Nörgelarsch, der steckt sie, meine ich, steckt sich hier die erste Gabel im Mund und dann guckt die auch noch wie, naja, das kannst du eigentlich besser kochen. Wo ich mir denke, hast du schon mal eine Gabel im Bein stecken, ja? Ja, ist ja so, ich weiß das doch. Ich esse das und denke mir so, boah. Und ich denke mir so, ja, ich habe vor 32 Minuten gesagt, das Essen ist fertig. Und ja, wenn man Fisch 32 Minuten lang in der Pfanne warm hält, dann schmeckt der scheiße. Dann schmeckt der wie eine verfickte Schuhsohle, die ich aber in der Woche getragen habe im Schuh und dann auf dem Teller liege. Logisch. Oder ein Steak. Ein Steak. Ein Steak. Das zieht doch nach. Ja, genau. Das zieht nach. Bis nach Meppen zieht das. Und zurück. So. Und das liegt dann auf dem Tisch und Madame schneidet an und sagt, oh ne, mit dem Gesicht. Ja, ich sag das nicht. Und es ist nicht so, dass alle drei Männer am Tisch dein Gesicht sehen können. Doch, können die. Und dann denken die, oh, wenn das Mutti nicht schmeckt, schmeckt es mir auch nicht.Ich drehe mich ab jetzt weg. Also, Grüße aus Absurdistan. Alleine schon, dieses Essen in einer annehmbaren Konsistenz und Wärme an den Tisch zu bekommen und hier irgendjemand an diesem Tisch erscheint. Das ist absurd. Und der geilste Moment ist aber, wenn diejenige der beiden Erwachsenen, die nicht kocht, entscheidet, so jetzt ist Essenszeit und beide Kinder an den Tisch setzen. Und ich stehe noch in der Küche und habe noch mindestens zehn Minuten Produktionsstrecke vor mir, um überhaupt irgendwas an den Tisch zu kriegen und denke mir so, Madame, willst du mich jetzt verraschen? Dann sitzen teilweise die Kinder hier am Tisch und ihr kennt das ja, ne, Social Crying. Der eine fängt an zu schreien, da fängt der andere an mit zu schreien, weil das Essen noch nicht am Tisch ist. Und dann kommt es aus der Pfanne heiß, dann kriegst du mal noch kalt, vor allem bei 40 Grad draußen. Naja, pusten können wir alle und Theo kann das mittlerweile auch schon. Aha, aha, aha, ja, absurd. Also alleine schon das... Der Vorspann. Der Vorspann, um überhaupt anzufangen zu essen. Okay, jetzt komm zum... Genau, nee, erzähl du mal, ich mag das, wenn du erst... Hab ich doch, hab doch... Achso, jetzt zum Hauptteil. Jetzt fangen wir an, jetzt geht die erste Gabel in den Mund, eventuell. Wie war nochmal der Folgentitel? Wartels? Bäh, das esse ich nicht. Naja. Bäh, das esse ich nicht. Ja, das ist schwierig, aber wir haben eigentlich ein Agreement mit dem Großen. An allem wird einmal geleckt, im Mund gehalten, dann kann er Bäh sagen, was er noch nicht kennt. Das macht er manchmal. Naja, genau. Das heißt, da gibt's schon Schwierigkeiten von meiner Perspektive, sehe ich das Aber ich, meine Wahrnehmung ist in diesem Moment, dass ich wie ein Oktopus mit 15 Armen rudere, in einem Wasser einschränke, parallel die Kartoffeln schneide, weil er sie jetzt zerdrücke, weil er sie jetzt zerdrückt
haben will, dann links von mir der Kleine sitzt, der schon rein spachtelt, aber die Stücken von dir, und das ist mein großer Punkt, der ist eins. Mach die Stücken, der ist, macht die Stücken gerechter. Und du kann mich mehr auch das Essen. Schreibst du dir auf? Ich schreib auf, weil ich warte, dass ich dich aussprechen lasse. Was leider Konzept dieses Podcastes ist. Ich will dich nicht aussprechen lassen. Das heißt, ich fühle mich wie ein Oktopus, dem einen das noch klein zu machen, dem anderen schon in den Mund zu stecken, geführt Wasser einzuschenken, dir wie das Sprudelwasser noch zu holen, weil ich ja Wasserbeauftragt bin. Danke, dass du sagst. Da kann ich ja einspringen. Franziska hat einen Job und das ist die Wasserbeauftragte. So ein Quatsch! Sie soll frisches Wasser am Tisch stehen haben und die dazu passenden Becher im Idealfall. Die stehen auch! Dass man so getrinkt. In 30 Prozent der Fälle. In 30 Prozent der Fälle ist Wasser am Tisch. Alter, also, ja, komm. Nee, jetzt bist du weiter dran. Genau, also das ist meine Eingangssituation. In der Zeit ist mein Essen definitiv kalt. Du bist vielleicht dann mal an den Tisch gewackelt, weil du noch irgendwas geholt hast, was fehlt. Weil ich noch Essen koche, weil du zehn Minuten vorher die Kinder am Tisch gesetzt hast. Ach so, die Situation jetzt. Ja, immer noch alle. Nee, aber ich rede ja generell. Es ist ja auch so, dann stehst du nochmal auf, holst irgendwie den Zimt oder was weiß ich. Dann sitzen alle. Weil mir niemand hilft beim Tischstecken. Dann setzt du dich hin und dann sagt ein Kind, entweder sagt es das oder das andere zeigt es, ich bin satt. Das ist mein Horror. Dann denke Sekunden saßen alle vier am Tisch. Das ist meine Wahrnehmung. So, also. Jetzt schreibst du wieder. Oh, ich muss hier. Genau, was ist er beauftragen? Check, haben wir. Also, macht sie nicht. Stücken kleiner schneiden. Also, irgendeinen Job musst du ja auch noch haben. Aber nicht, wenn ich gleichzeitig zwei Kleinkinder. Und Käpt'n Übermutter Oktopus, ja, die überhaupt gar keinen Job beim Großen hat, weil neben dem sitze ich. Ich sitze zwischen den Kindern und meine Frau sitzt extra nur neben dem Kleinstkind, damit sie sich um ihn kümmern kann, weil er sehr Mama gebunden ist. Und dein Job ist es, das Essen klein zu schneiden, während ich mit dem Großen delegiere und ihm das Essen mache. Die dreimal von 100, die du mit beiden Kindern alleine antübst. Was ist das? Wir lachen in der Reihe. Was? Ja, ja. Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung. Ja, Eigensender, Empfänger. Dann sende doch das Essen gleich schon. Empfang doch was anderes. Bestell dir doch was. Das ist einmal dann deine Aussage. Dann bestellen wir jetzt nur noch das Essen dir erst recht nicht. Was willst du denn bestellen? Kartoffeln und Quark. Gibt's? Das schmeckt nicht. Das schmeckt nur, wenn du es machst. Käpt'n Oktopus. Das ist also, wie gesagt, um das kurz zu wenden und dir dann gehe ich raus, weil ich wirklich nichts mehr zu sagen habe. Ich ruder, ruder, ruder. Wohin? Manchmal, naja, dass alle... Um den Tisch, Mann. Dass alle, was im Mund haben, in gerecht großen Stücken für ihr Alter.
Also da muss man bei Franzis... Nein, nein, nein, nein, lass mich reden. Ja, du musst noch beschreiben, was bei dir gerecht große Stücke im passenden Alter sind. Mikroskopisch klein. Und zwar bis die 18 sind. Oder brei. Sonst könnten sie ersticken. Ist ne Sorge. Hat mir letztens erst jemand auf dem Spielplatz wieder erzählt. Anstück Nürnberger. Klar. Ich kenne auch jemanden, der jemanden kennt, der erzählt hat. Na? Irgendwas mit Nürnberger. Und noch was letztens. Es kam noch eine andere. Ja. Weintraube wieder. Oh. Halbiert die Weintrauben. Und das habe ich gelesen. Bis fünf soll man die Weintrauben halbieren. Ist ja fair, mache ich ja dann auch. Fünf. Das nehme ich mir ja immer an. Fünf hat ganze Weintrauben abends auf seinen Obstteller. Nee, aber ich kann daneben sitzen. Der rennt ja nicht damit los und verschluckt die aus Versehen. Hey, aber Prävention. Schneid die halb. Genau. I dem Moment, wo ich dann irgendwie probiert habe, das den Kindern gerecht zu machen, schaffe ich es eventuell noch zwei, drei Löffel in meinen Mund zu stecken oder das Essen einzuatmen, damit ich satt bin. Das ist übrigens sehr witzig. Franziska guckt mich manchmal an und macht dann, wir haben so eine typische Familienhandbewegung. Also die Erwachsenen machen mal ein bisschen langsamer, so Hand von oben nach unten. Du isst sehr gehetzt. Und ihr Teller ist leer. Also da ist mein Teller noch dreiviertel voll. Nee, das sind doch nicht die Momente. Und ihr Teller ist einfach leer. Und ich denke mir so, du hast doch schon aufgegessen. Nein, nein, nein. Wenn ich das mache, dann habe ich noch was auf dem Teller. Weil du mich dann stresst, wie schnell du bist. Du stresst mich. Nee, ich finde das nicht an dem Tisch. Die einzige Überlebensstrategie, die ich dann habe, ist entweder, wenn ich nicht so groß ein Hunger habe, drei Löffel zu essen, okay, oder zu inhalieren, kochend heißes Essen, weil meins ist ja noch heiß, das ist ja die andere Temperatur, in mich reinzuschlingen, damit ich auch was im Bauch habe. Das sind meine beiden Optionen. Das ist meine einzige Wahrnehmung vom Abendessen. Und plus, dass ich dich noch trage über das Abendessen. Aber es ist eine andere Situation. Kommen wir wahrscheinlich auch vielleicht drauf. Aber die Wahrnehmung ist das. Beide Kinder haben irgendwas im Mund. Ich entweder gar nichts oder ganz wenig oder alles innerhalb von anderthalb Minuten. Okay, dann haben wir ja die Regel. Und da haben wir am Anfang, also auf sowas haben wir uns nicht vorbereitet tatsächlich mit Büchern oder irgendwas, sondern wir haben es einfach gemacht. Und ihr kennt es alle. In stressigen Situationen verfällt man meistens in das Muster, was man als Kind kennt und holt das innere Kind hervor. Und ich glaube, wir beide hatten unterschiedliche Situationen zu Hause. Und ich weiß es tatsächlich nicht, wie meine war, ob ich aufessen musste oder nicht. Also ich kann mich an Salat, nee, ist egal. Fakt ist, unsere Regel, die wir jetzt mittlerweile seit einem Jahr oder länger am Tisch haben, ist, du musst auf gar keinen Fall aufessen. Und dann auch neu, du musst nicht irgendwie länger hier sitzen bleiben. Weil am Anfang war die Idee noch, wenn das Kind sagt, er ist jetzt fertig, versuchen wir irgendwie das Kind noch am Tisch sitzen zu lassen. mit der Intention, dass er vielleicht doch nochmal anfängt zu essen. Weil vom Großen oft mikroskopisch kleine Mengen gegessen wurden. Und das haben wir dann auch verworfen. Wir haben gesagt, du kannst einfach aufstehen und wenn du möchtest spielen gehen. So, jetzt erzähl doch mal unsere Wohnsituation. Wo geht denn dann
der große Spiel? Na ja, das ist auch mein Hass gerade. Und deswegen habe ich in meinem Kopf schon Wände eingezogen. Er geht halt einfach hinter uns spielen. Das ist halt, also hinter seinem kleinen Bruder, der sitzt mit dem Rücken zum anderen Teil des Wohnzibel. Wir haben eine Wohn-Ess-Küche, ein riesiger Raum. Und da sind Spielzeuge oder er holt sich was aus dem Zimmer und dann spielt er dahinter. Und was passiert in dem Moment? Er lenkt das zweite Kind vom Essen ab. Und das ist ja nur die Jetzt-Situation, alles nur eine Phase. Wir hatten da zwischendurch die Phase, wo er fertig ist mit Essen und dann sozusagen Sprutbefreiung hat und vom Tisch aufstehen darf, aber nicht vom Tisch weggegangen ist, sondern hart verhandelt hat am Bein des Erwachsenen, dass man doch bitte mitkommen möge in sein Zimmer spielen. Und bei der Verneinung, nee, ich esse noch, wurde es lauter und dann irgendwann aufgegeben hat und mit einem Rutschauto oder einem Helikopter, den man über den Boden schiebt, der dann ganz laut Ratterratter macht, um den Tisch rumgelaufen ist. Oder sein Lieblings-Skill seit einem halben Jahr einfach Alexa gesagt hat, spiel doch mal Stubst, der kleine Osterhase oder ich bin ein kleiner Tanzbär. In Lautstärke 5 und dann saßt du da an diesem Esstisch und ich dachte wirklich zwischendurch, das ist jetzt hier Comedy. Das kann doch nicht der Ernst sein. Das kannst du dir nicht ausdenken. Aber ich sehe das ja auch und ich denke das ja auch, aber ich denke mir dann, es ist ein zweijähriges Kind, also damals. Ja. Wir müssen ihm das beibringen, das ist unser Auftrag. Ja klar, aber es ist so absurd, mir fällt dann nicht ein, wie soll ich das jetzt erziehen. Wie soll ich das jetzt, also wie soll ich das auch auf Dauer, wie erzieht man das? Also Entschuldigung. Vorleben. Ja, das mache ich doch. Ich koche und ich setze mich hin und ich esse. Ja, das wird seine Früchte tragen, das heißt aber nicht nächste Woche. Das ist wirklich unser Grundproblem. Ich kann in die Zukunft denken, du nicht. Ich lebe ihn wie jetzt. Das ist richtig toll für dich, aber probiere doch mal ein bisschen rüber zu gucken. Das wird, das wird Schatz. Habe ich heute vorhin erst wieder eine Nachricht gelesen von einer, also ging gestern um ein anderes Thema bei mir auf Instagram, aber es ging einfach um die Perspektive in den Jahren. Und es regt mich so auf, wie man sich so festfahren kann auf etwas, was sich entwickeln muss. Ich habe ein super Gegenargument. Ich weiß halt, dass ich das, das ist eine der Sachen, die dich halt so triggert, weil es dein Hobby ist, weil es das ist, was du dir... Wah. Ich hasse es. Ich koche Essen, das ich nicht mag, für Leute, die ich beim Essen nicht leiden kann. Oh. Aber... Das ist doch kein Hobby. Das ist die Hölle. Ja, aber das... Aber halt, stopp. Ich habe ein Argument für ein Hier- und Jetzt-Leben und Zukunft. Du sagst, es entwickelt sich zukünftig. Wir waren heute beim Elternabend. Ei, das war... Das war extrem Was macht unser Kind,
wenn es fertig ist mit Essen in der Kita? Kannst du dich erinnern? Geschirr abräumen. Das räumt Geschirr ab. Und? Kannst du dich noch erinnern, was er noch macht? Wenn er noch Fäste auf dem Teller hat, kratzt er die in eine Abfallschüssel rein und stellt dann sein Geschirr daneben. Hier in diesem Haushalt räumt niemand den Tisch unser Kind macht es in Hier und Jetzt ja schon in der Kita, aber bei uns nicht. Weil du ja immer sagst, das muss sich entwickeln. Das ist ja schon fertig. Ja. Aber hier findet es nicht statt. Gruppenzwang nennt man das in der Kita. Hier ist auch Gruppenzwang. Nee. Da bist du Mama, Papa und mein kleiner Ich bin schwerer als ihr alle drei zusammen. Ja, das hat gar keine... Auch Gewichtszwang, Gruppenzwang. Na, aber das ist eine ganz... Aber das ist ein super Gegenargument. Also wir machen das hier nicht richtig. Nein. Auch jetzt in Hier und Jetzt. Ach Schatz, das ist so wirklich, jedes Mal denke ich mir so, das hat nichts mit richtig oder falsch zu tun. In der Kita laufen Prozesse ab, wie bei der Eingewöhnung. Auf einmal legt sich das Kind auf eine Matte und schläft und vorher hat es bei dir nur im Kinderwagen geschlafen. Das sind einfach Umgebungen, wo ein Kind funktioniert. Auf Arbeit. Weiß ich nicht. Gehst du doch auch nicht... Weiß ich nicht. Also mir fällt gerade kein Beispiel. Aber du verhältst dich doch auch anders, weil dort ein Zwang, eine Gruppendynamik etwas herrscht. Also jemand, der mich von Arbeit kennt, weiß. Ich bin nämlich genauso bescheuert auf Arbeit wie hier. Un ich bin bei allem bei dir, wo du sagst, das ist hier eine sichere Umgebung und keine Umgebung, in der man funktionieren muss, bla bla. Was so Schlafen, Spielen, Sicherheit und sowas angeht, bin ich völlig bei dir. Aber aufzustehen und einen Teller vom Tisch in die Küche zu tragen, ist etwas, was man hier auch replizieren kann. Und da haben wir doch jetzt gehört. Rehproduzieren. Ist doch super. Ja, mach da aber nicht hier. Ab heute. Ab heute können wir aber sagen... Ab morgen. Schatz, in der Kita machst du das auch. Genau. Räum den Tisch ab. Putz die Stühle. Papa geht Fahrrad fahren. In den letzten sieben, acht, neunzehn Monaten Fahrrad fahren warst. Ja. Außer im Park. Eine Runde. Mit einem kleinen Kind. Ja. Genau. Alright. Jetzt hast du vorhin ein schönes Stichwort gegeben. Jetzt habe ich aber doch ganz schön viel reden. Ja. Ausnahmsweise. Stichwort, ich versuche irgendwie Essen in die Kinder reinzukriegen.Ja . Wir kommen aus einer Historie, erinnere dich, wo wir mit extrem viel Druck an dem Tisch saßen. Und zwar nicht von der Seite her, dass ich erwarte, dass mein Essen gegessen wird, dass ich mühevoll gekocht habe. Sondern wir kommen aus einer Situation, wo in der Autonomiephase unsere Große, wenn er nichts gegessen hat, sehr, sehr starke Wutentfälle bekommen hat, die im Schnitt zwischen 30 und 45 Minuten gedauert haben, die wieder zu beruhigen. Und dann musste man ihn so langsam wieder hochpäppeln mit ein bisschen Scooby vielleicht. Dann irgendwie ein Quetschi und dann konnte man wieder ein bisschen feste Nahrung anbieten, um den aus diesem Hungerast, Zuckerloch, was auch immer, da wieder rauszukriegen. Und der Druck, dass unbedingt was gegessen werden muss am Tisch, war vor
allem von meiner Seite her hoch, weil ich ja in der Zeit ja auch hauptsächlich Finn hatte, während du mit Theo beschäftigt warst. Dass wir dann sogar, ich war in der Zeit, geh immer zum Psychologen, aber in der Zeit war ich beim Psychologen, hab denen um Rat gefragt, was man machen kann. Und da hat er mich angeguckt, hab gemeint, essen Sie nicht mit einem Abendtisch. Dann hab ich den angeguckt wie ein Auto. Und dann dachte ich, okay, ja, ist ein Lösungsvorschlag und wir haben ja eine offene Wohnküche. Das heißt also, ich hab den dreien Essen hingestellt und hab dann in der Küche einfach weitergearbeitet, irgendwelche Sachen gemacht, konnte mich mit allen unterhalten, die konnten mich alle sehen. Aber ihr habt zu dritt am Tisch gesessen. Das war ja zwischendurch unsere Lösung. Eine gute Lösung. Dann hat sich das mit den Mutanfällen normalisiert, auch mit den Hungerästen. Finn sagt mittlerweile von sich aus, Papa, ich hab Hunger. Das heißt, er verpasst nicht mehr zu essen oder nicht mehr so oft wie früher. Und deswegen bin ich auch wieder mit am Tisch, weil ich es auch dumm fand. Nein, du hast auch Intervallfasten gemacht. Das ist Frühstück. Ich rede vom Abendessen. Und ich fand es auch dumm. Also ich hab keine Familiengründe, um am Ende hier alle separat laufen zu lassen. Ich will ja Zeit mit meiner Familie verbringen. Aber der Druck ist irgendwie nach wie vor bei uns immer noch da, dass die Kinder unbedingt essen müssen. Also ich weiß nicht, wie es dir geht. Das soll am Ende auch eine Frage werden. Es ist ein ganz, ganz, ganz, also ich hab da ein Riesenthema mit. Und das spiegle ich mir auch ganz, ganz oft, weil ich andere Eltern sehe, die halt mit Essen super entspannt sind und trinken. Ich bin es bei uns ja eher mit trinken. Die Mutter, die mit der Flasche hinterher rennt, weil ich das Gefühl habe, die verdursten sonst. Wirklich. Bei Theo, ich denke mir, also beim Kleinen, ich denke mir so, du musst das trinken, du musst was trinken, du musst was trinken. Unsere Kinderärztin, beste Frau auf der Welt, ist wirklich jemand, der mich dann immer runterbringt, die dann sagt, fordert man, ich sage Ihnen jetzt keine Zahl, sind es so und so viele Windeln, also Milliliterzahl, sind es so und so viele. Und die holt mich dann immer so ein bisschen ab, aber mein Thema ist Trinken bei uns. Aber auch Essen. Und ich glaube, manche verstehen das von außen manchmal gar nicht, warum wir diese Snackpausen so krass einbauen, weil, wie du ja gerade gesagt hast, wir sonst ein Kind hatten, was explodiert ist. Also es ist eine Diva geworden, Snickers-Werbung. Es ist gekippt von Sekunde auf Sekunde. Und deswegen sind wir sehr getriggert, darauf zu achten, dass vor allen Dingen der Große ist. Und das übernehmen wir natürlich beim Kleinen. Ich denke aber ganz oft, oh Gott, wir müssen da echt entspannen. Ist vielleicht jetzt von außen verständlich, warum wir angespannt sind. Wird ja vielen genauso gehen. Ich weiß es nicht. In meinem Kreis denke ich manchmal, die müssen noch denken, also in unserem Umkreis, dass ich das Kind die ganze Zeit Essen in den Mund stecken möchte. Ja, weil es sonst eskaliert. Ich würde halt auch gerne verstehen, wie viel wir ausstrahlen. Also wir haben mehrere Essensthemen schon als Erwachsene gehabt. Du als Model sehr strikt auf deine Ernährung geachtet.
Auch sehr getimt. Also ich bin immer noch, und das habe ich mir angeeignet, also nicht hart getimt, es ist einfach besser, kleiner, mehrere kleine Portionen und dem Körper, wenn ich jetzt hier kein Ernährungscoaching aufmache, immer Essen zu geben. Und bei mir kommt ja eine Essstörung dazu, die ich jetzt seit Jubiläum 97 Tagen im Griff habe. Ich gehe abends an den Kühlschrank nach dem Einschlafritual, also auch schon vor den Kindern, nach Feierabend dann, und schiebe mir mindestens noch mal eine bis zwei Mahlzeiten, in Kalorien gerechnet, vom Kühlschrank noch mal auf der Couch rein. Und habe deswegen Übergewicht. Und das sind ja auch Themen, ich glaube, da strahlen wir aus auf die Kinder. Nämlich, weil wir Druck haben und sehr viel über Essen nachdenken und Kinder überhaupt nicht über Essen nachdenken und es einfach in natürlicher Weise tun, kollidieren wir da so ein Ja, das ist eine starre These, aber ich glaube, dass... Naja, die natürliche Weise ist ja dann eben noch nicht gegeben, wenn das Kind über seinen Hunger geht. Jetzt, ja. Jetzt denke ich mir bei Finn, ich frage dich, ob du Hunger hast und wenn du keinen Hunger hast, ist das für mich fein? Für mich auch, aber ich weiß, irgendwann muss er ja essen. Und dann kommt der Punkt, wo ich sage, wir wissen es und dann haben wir unsere Sprache miteinander und sagen das mit den Bauchzwerken und die brauchen etwas zu essen und du kennst das und dann versteht er das, er macht die Pause und er isst. Er hat ja jetzt das Verständnis zu. Aber was war deine Eingangsfrage denn nämlich zu mir, dass wir da zu viel Fokus drauflegen? Ja, definitiv. Und es gab diesen Moment, das wollte ich nämlich vorher noch sagen, wo ich gesagt habe, du isst nicht mehr mit uns. Du wirst nicht mehr mit uns am Tisch essen, weil du so viel Druck auf Finn ausstrahlst, dass ich das nicht mehr trage. Das hatten wir schon als Thema, da drehen wir uns im Kreis und ich kam ja dann von Psychologen und wir haben das genauso besprochen, um da den Druck rauszubekommen. Das hat ja auch für eine Weile funktioniert, aber halt Stopp. Ich habe gerade erzählt. Mir fehlt ja gerade die Lösung, wie das aussehen könnte. Also aktuell, Situation, wenn er beim Spielen draußen abgelenkt ist und seinen Snack vergisst, da finde ich es gut zu sagen, okay, wir machen jetzt mal eine kurze Pause und du trinkst was und du isst kurz was und dann kannst du weiter spielen. Das ergibt total Sinn. Aber jetzt hier beim Abendessen isst er mikroskopisch kleine Mengen manchmal oder manchmal gar nichts, weil einfach was auf dem Tisch steht, was er nicht möchte. Und dann sagen wir, okay, steh auf. Und was wir dann aber machen, jetzt nicht mehr in dem Ausmaß, aber was wir machen, ist ja später dann nochmal Essen anzubieten. Wir haben, erinnere ich, eine Zwischenphase gehabt, ein halbes Jahr lang, wo wir dann irgendwie nochmal ein paar kleine Mini-Mozzarella und ein bisschen Brot und sonst irgendwas, also praktisch noch ein Abendbrot in Mini fertig gemacht und ihm ein Zimmer angeboten haben, was er natürlich dann angenommen hat, weil er das klasse findet, im Zimmer auch mal zu essen. Und dann dieses Abendessen, wo ich eigentlich alle an Tisch haben will, als Familienritual, gar nicht als den Zeitpunkt wahrgenommen hat, wo er nochmal essen muss, bevor er ins Bett geht halt. Und ich habe ja die Abendrituale mit ihm und dann eben die Erfahrung gemacht, dass
er beim Einschlafen auf einmal sich wieder hinsetzt und sagt, Papa, ich habe Hunger. Und erinnere dich, da hatten wir dann eine Bananenphase im Bett und irgendwann habe ich dann gesagt, okay, stopp, wir essen nicht mehr im Bett, wir essen wenn, dann vorher und jetzt gibt es seitdem einen Obstteller, vorm ins Bett gehen. Und auch das ist heute, glaube ich, noch der Grund, warum er das Familienabendessen gar nicht als Nahrungsquelle wahrnehmen muss, weil er nochmal Kalorien bekommt. Exakt. So, aber ist das sinnvoll? I don't know, also ich weiß es nicht. Ich zweifle daran, dass das in irgendeiner Form Sinn ergibt. Woran ich aber auch zweifle, ist, 18 Uhr Abendessen zu machen, 19, 30 mit dem Einschlafritual zu beginnen und dann sind ja anderthalb, zwei Stunden rum. So groß ist ja der Magen gar nicht. Ja gut, das ist halt unser Ding. Wir haben schon immer sehr, sehr früh gegessen. Das war eben aus diesen Gründen, die wir gerade genannt haben, das Kind schafft es nicht so lange ohne Essen und es gibt dann entweder einen Emotionsausbruch oder etwas zu essen. Das haben wir ihm dann gegeben und deswegen haben wir ja sehr, sehr lange 17 Uhr Abendbrot gemacht. Das ist ja für andere noch voller Nachmittag. Und da sind wir jetzt ein Stück weit weggerückt von, was ich persönlich besser finde, aber genau der Punkt ist immer noch da. Ein Kind danach nochmal die Möglichkeit geben und diese Obstmahlzeit ist ausgeartet schon wieder. Ich weiß gar nicht, wann das passiert ist, weil jetzt isst du diesen Joghurt dazu und vorher war es eine Banane. Jetzt sind es Obstteller. Es ist nicht mehr nur die Banane. Und das finde ich ist ein Rückschritt, weil zu sagen, wir können hier eine Banane noch essen, ist ein Ding. Aber zu sagen, wir setzen uns und das ist einerseits ein super schönes Ritual, dass wir dann zu viert irgendwie nochmal zusammengesessen haben. Ihr drei habt dann nochmal diesen Obstteller, Obst, Joghurt, was auch immer gegessen. Aber andererseits ist das ein zweites Abendbrot. Ist genau dasselbe, ob du da jetzt einen Teller hinstellst. Und was ich noch sagen wollte, wo wir uns halt unglaublich unterscheiden, ist, Ich glaube, ich wäre eher die Fraktion. Und das ist nämlich, ich mache nicht so einen Druck auf Essen. Nicht isst, wo du willst. Also die Struktur bleibt am Tisch. Aber wenn er, keine Ahnung was, also Ausnahmen bestätigen, geregelt. Und ich wäre schon viel öfter fein gewesen zu sagen, dann nehmen wir das jetzt mit hinter. Oder, also da bin ich eher eine andere Fraktion als du. Du bist ja noch eine andere Fraktion. Du würdest ja sogar Spielzeug am Tisch zulassen. Hast du ganz oft schon gesagt, teilweise sogar mitgebracht. Und ich habe es vom Tisch weggeräumt. Du würdest tatsächlich sogar die Kids im Buch mitbringen lassen, Spielzeuge oder sonst irgendwas. U ich bin die Fraktion, und das ist ohne Anspruch auf Rechthaben, weil ich es einfach nicht weiß. Aber ich bin die Fraktion, die ja gerade am eigenen Leib spürt, wie wichtig Struktur ist. Weil mein Gehirn ja auch nicht so funktioniert, wie es funktionieren sollte. Und wir alle wissen, dass Kids Struktur auch brauchen, um ihren erwartbaren Alltag zu bestreiten, ohne Stressmomente. Aber das darf er mitbringen, weil es dann da ist. Und das beruhigt ihn. Und da ist schon der erste Druckpunkt. Nee, das tut es ihm nicht. Doch, wo ich dann sage, ja, nimm es mit. Und er ist mittlerweile so, dass er sagt, dann lege ich es neben mir. Also es liegt dann nur neben ihm.
Nee, ich bin da, und da bleibe ich auch bei, ganz klar. Und jetzt wird es wieder philosophisch. Wenn ich esse, esse ich nicht. Wenn ich laufe, laufe ich. Wenn ich spiele, spiele ich. Ich habe jetzt neulich aufgehört, Hörbücher. Angefangen, Hörbücher wieder auszumachen, wenn Lego gespielt wird und umgedreht. Das ist alles too much für so ein kleines Gehirn, meine Meinung. Wenn das Kind am Tisch sitzt, soll es essen und sich mit uns unterhalten als Familienmomentum. Das ist schon Ablenkung genug, sich auf ein Gespräch zu konzentrieren. Und am Tisch wird nicht gespielt, solange ich mit am Tisch sitze. Ich bin bei dir. Das Verbildlichen von dem, um das nochmal klarzustellen, ist nicht, dass er dann spielt bei mir. Er spielt nicht mit dem Zeug, aber sie sind da. Und du machst das erste Fass auf, wenn er etwas mit an den Tisch bringen will. Das Kind ist drei und die sind affektgesteuert. Nein, das kann er so gut. Das kann die ersten drei Minuten. Ich erzähle dir diese ganz kurze Situation gestern, wenn er zwei, drei neue Sachen bekommt, die ihm sehr gut gefallen haben im Sinne von Kleidung. Ich habe ihm Herbstkleidung gekauft, die ihm sehr gut gefallen haben. Er wollte sie sofort anziehen. Ich habe das gesagt. Und dann sage ich zu ihm, wir ziehen nicht die neuen Sachen am Tisch an. Kann man ja gleichsetzen mit einem Spielzeug. Und dann sagt er doch, Mama. Dann sage ich, nein, wir ziehen nicht die neuen Sachen am Tisch an. Begründe Ihnen das. Und dann guckt er mich an und sagt, dürfen die mit an den Tisch? Ich so, natürlich dürfen die mit an den Tisch. Und dann legt er sie neben sich und sie sind nur da. Wo lagen sie? Neben ihm? Jawohl. Auf dem Stuhl? Genau. Die waren nicht am Tisch. Und das ist nochmal ein großer Unterschied, ob das im Sichtfeld liegt oder nicht. Wenn er sich ein Spielzeug zum Tisch bringt und das neben seinen Stuhl und am Fußboden stellt oder so. Das ist mir völlig huppbar. Aber sobald die Sachen auf dem Tisch stehen, fängt er an zu essen. Und es ist in seinem Sichtfeld. Und ein Dreijähriger ist affektgesteuert. Und das kannst du erzählen, wenn du willst. Das geht drei Minuten gut, vier oder vielleicht auch fünf. Und dann ist der Drops gelutscht und fängt er an, mit dem Ding zu spielen. Wenn es Spielzeug ist. Klamotten ist kein Spielzeug. Der kann seinen ganzen Kleiderschrank mit am Tisch holen. Ist meine Meinung. Aber ich meine, genau deswegen sprechen wir ja. Was ist denn jetzt unser... Und übrigens noch zum Obstteller. Ich bin da völlig bei dir, dass es völlig ausgeartet ist. Auf der anderen Seite denke ich mir, Winter is coming. Und ich freue mich schon auf die neue Kranksaison in der Kita. Ich bin ja froh, dass die an diesem Zeitpunkt Vitamine essen. Tagsüber wird ein bisschen Obst gegessen. Aber die Menge an Obst, die ja teilweise dann vorm ins Bett gehen nochmal verdrückt wird, das sind echt Vitamine. Die in sich reinschrauben. Und da denke ich mir dann so, okay, ich glaube, den Tod sterbe ich gerade gerne. Aber wahrscheinlich zulasten das Abendessen kann. Aber was ist denn jetzt unser Minimum-Konsens, wie wir weitermachen mit zum Abendessen? Ich möchte gerne erstmal wissen, wie andere das machen. Wie geht ihr das an? Ja, ich würde es auch wissen. Also ich bin super gespannt auf eure Kommentare. Also Mich würde einfach interessieren, wie es bei anderen abläuft und wie sie handhaben, dass, wenn ein Kind sagt, es hat Hunger, abends da nochmal mit umzugehen. Oder wie sie das Kind eben satt kriegen, wenn es 18.30 Uhr Abendbrot isst, ohne dass es dann abends nochmal essen muss. Total. Also, ich will auch verstehen, was sind eure Abendessenssituationen? Was ich
mir auch gut vorstellen könnte als Situation und vielleicht kann mir jemand erzählen, das funktioniert bei uns, ist so eine total flexible Variante. Also, wir haben ja einen Wohn-Ess-Bereich und hier kann gespielt werden, gewohnt und gegessen. Dann gibt es halt Essen auf dem Küchentresen. Also, der ist ja hier in Richtung Wohnzimmer, sozusagen. Und hier ist Dynamik und jeder nimmt sich mal was zu essen, wenn er hoch hat. Also, so eine Art Buffet-Situation, in Anführungszeichen. Weiß ich nicht. Also, das ist das andere Extrem, was ich mir vorstellen kann. Oder auch, esst ihr immer mit den Kindern. Wir hatten ja auch eine Phase, wo nur die Kids gegessen hat. Oder einer. Ich hatte Theo noch gestillt. Hat nur Finn gegessen. Irgendwann haben wir gesagt, das funktioniert nicht. Nee. Weil dann ist der Druck ja noch mehr auf ihn. Nicht der Druck, der Augenmerk, der Fokus ist ja noch mehr auf ihn. Deswegen essen wir zusammen. Da hat dann auch besser geklappt. Aber es ist so ein Auf und Ab. Ja, pass auf. Was noch anders geklappt hat. Also, wir haben ja teilweise dann nur eine Kleinigkeit oder gar nichts mitgegessen. Finn hat alleine gegessen. Wir saßen dabei. Aber dann kann er ja sich ja kein Beispiel nehmen, weil wir ja gar nicht vor ihm essen. Also, das hat ja gar keinen Sinn ergeben. Ja. Also, wie sieht es bei euch aus? Sitzt ihr zusammen am Tisch? Was sind eure Rituale vielleicht beim Abendessen? Nein. Auf eine Sache müssen wir noch eingehen. Weil das ist wirklich etwas, was dich ja noch mehr zur Palme bringt. Auf die. So wäre schön. Man geht nicht zur Palme, man geht auf die Palme. Dass die Kinder jetzt an mir ziehen. Und zwar beide gleichzeitig. Und dich das aufregt, dass ich dann aufstehe. Das wollte ich voll. Wir haben so einiges nicht erzählt. Aber dieses Phänomen ist neu. Und für mich ist dann wirklich. Also um das noch mal auf den Punkt zu bringen. Und jetzt mal auszusprechen. Ich glaube, das hat man schon verstanden. Für mich ist der Essensfokus gerade nicht hoch. Ich habe mich da wirklich verändert. Ich wünsche mir sehr, dass das wieder kommt. Und ich bin mir relativ sicher. Lass mich reden. Dass das wieder kommt. Und jetzt kommt der Punkt, der dich ja noch mehr auf die Palme bringt. Nämlich, wie gesagt, dass die beiden an mir ziehen. Nachdem sie nach vier Minuten, wann auch immer. Keine Ahnung. Fertig sind. Und ich, und das interessiert mich auch, wie das andere lösen. Ich dann irgendwann aufstehe. Weil, al bei Finn natürlich noch. Da brauchen wir ein bisschen mehr Kontext. Naja, also wir essen. Die Kinder sind fertig. Genau. Und dann haben wir in mühevoller Kleinstarbeit unserem Großen dann beigebracht. Mama und Papa essen noch. Guck mal auf den Teller. Wenn der leer ist, können wir mit zum Spielen kommen. So, und das hast du am Anfang noch nicht durchgezogen. Und da ziehen wir nichts an einem Strang. Das ist immer das Dümmste, was man als Eltern machen kann. Und der Kleine sieht es beim Großen, dass du da nicht konsequent bist. Und der Kleine kommt jetzt gerade in die Phase, dass er A laufen kann. Un B einen eigenen Willen entwickelt. Hat schon entwickelt. Und dann zerrt er dich von diesem Tisch weg. Genau. Und du stehst auf. Wie soll der denn verstehen, mit einem Ja und ein bisschen, dass ich jetzt noch aufessen möchte? Wie sagst du, aber so schön. Weil, lass mich vergleichen. Als Fini klein war, haben wir halt
dann abwechselnd gegessen. Höre ich jetzt von meinen Freundinnen mit einem Kind, wir wechseln uns dann ab. Dann isst halt der eine erst und dann der andere. Exakt das tue ich auch. Weil ich mir denke, wie soll er denn verstehen, der isst eins, dass ich jetzt noch den Teller aufessen möchte. Das ist mein Inhalationspunkt, meine Prävention für, ich habe nichts zu essen. Deswegen inhaliere ich das Essen, was dich ja auch auf die Palme bringt, dass einer dein zubereitetes Essen dann auch noch schnell wegraspelt. Aber ich stehe auf, weil ich merke, ich probiere es ihm zu erklären. Ich sage es natürlich, ich stehe nicht sofort auf, ich sage Mama, isst noch. Es ist nicht greifbar für ihn. Er muss es lernen, ja, aber Step by Step. Und dann stehe ich auf. Und das ist ja für dich, da ist ja Armageddon. Wie sagst du immer so schön, im Hier und Jetzt und in der Zukunft. Da denke ich in die Zukunft bei sowas. Und denke mir so, ja, es tut jetzt 15 Mal weh. Und beim 16. Mal setzt du den hier auf den Teppich und der spielt mit seinem Buch. Gut, da sind wir aber bei grundlegenden Sachen. Und vielleicht, also für mich ist eine ganz interessante Frage, wenn du das jetzt gerade hörst, gibt es den Moment, wo euer Kind sagt, es hat zu wenig zum Abendbrot gegessen. Und dann sagt man, ja, Pech gehabt. Und in welchem Alter war das so? Weil es gibt genug Ratgeber, die sagen, du musst dem das dann irgendwann verbieten. Habe ich auch gelesen, als ich mich damit beschäftigt. Ja, das hast du gelesen, aber das wirst du im Leben nicht machen. Im Leben nicht. Aber deswegen frage ich, gibt es das und hat es was gebracht? Ist dann das Kind am nächsten Tag zum Abendbrot mehr? Ich hatte es beim Anschlafritual so oft, dass Finn dann gesagt hat, ich habe Hunger. Und dann habe ich gesagt, okay, zu spät, wir liegen jetzt im Bett. Das habe ich ja gemacht. Ja, rate, wie es ausgegangen ist. Ja, er hat die Bananen trotzdem bekommen. Naja, weil... Deswegen, ich frage doch nach draußen. Ich frage doch nicht dich gerade. Habe ich doch gerade so formuliert. Also, ich bin auch gespannt, wie es euch mit dem Thema geht. Hier auf der anderen Seite herrscht Ratlosigkeit. Und da kannst du auch lesen, was du willst. Ich denke mir dann immer, ja, nice story, bro. Wenn ich ja irgendein Buch lese, kriegst du im Leben. Ist auch nicht umgesetzt. Ich finde es halt immer so schwierig, dass das generell auf Kleinkind. Ja, Kleinkind beginnt ab eins und geht bis, ich weiß gar nicht, wann es aufhört, ein Kleinkind zu sein. Fünf, sechs, sieben, whatever. Bei mir hat es noch nicht aufgehört. Ist ja einfach eine Definition, die sich auf die verschiedenen Alter anders auswirkt. Also, klar kann ich einen sechsjährigen, das zählt nicht mehr als Kleinkind, ich weiß nicht, wann es aufhört, ne? Besser sagen, naja, du hast doch beim Abendbrot nichts gegessen. Das ist jetzt die Konsequenz. Oder eben sagen, wir machen das morgen anders, du kriegst heute was zu essen. Der hat ja einen viel größeren... Du meinst die Wenn-Dann-Funktion, ne? Ja, ja, ja. Das ist, deswegen, bei jemandem, der zwei oder drei Jahre alt ist, wie das funktioniert hat, da bin ich gespannt. Also, Wenn-Dann ist noch zu früh, also das glaube ich nicht. Ja, ja, klar, aber ich habe ja gerade rausgefragt. Ja, Oder ihr schreibt uns einfach mal ein paar Anekdötchen von eurem Abendbrötchen.
Ich finde es so witzig. Nicht? Muss ich ja eine lachen. Ja. Ich finde den ganz schlimm. Ich finde, es reicht für heute. Ja. Na, dann verabschiede dich mal. Oh, wieder nicht vorbereitet. Das ist ja wie in der Schule hier. Nee, komm, da sind wir drüber. Ich sag Tschüss. Nee. Ich? Die Folge hört nicht auf, bis du dich verabschiedet hast. Na komm, einen finde ich bestimmt. bye Butterfly. Den hatten wir noch nicht. Ja. Oh, der ist aber auch so eine 4 von 10 eher. Maximal. Sag du doch einen. Hast du dich verbreitet? Das ist ja nicht mein Ding. Mein Ding ist einfach zu sagen, tschüss. Ciao, Australien. Jetzt habe ich dich. Good night. Good night. Jetzt habe ich Hunger. Ich nicht. Das ist ja schon nach 20 Uhr. Genau. In die Uhrzeit gehe ich nicht mehr in den Kühlschrank. Gut. 97 Tage in Folge. Das ist gut, Schatz. Das ist richtig gut. Das ist wirklich... Wie nennt man das bei... Streak. Ja. Bei den annymen Alkoholikern wolltest du sagen, hast dich aber nicht getraut. Genau. Da habe ich die Inspo. Das ist der sogenannte Streak. Und 97 Tage in Folge riskierst du auch nicht, indem du in den Kühlschrank gehst und machst es dann nicht mehr. Gut gemacht, Schatz. So bin ich. Da hat man ja auch viele Varianten. Da hat der Psychologe empfohlen, nehmen Sie doch ein Bild von den Kindern und hängen es an den Kühlschrank. Dass du einen Grund hast, für was du es machst. Ja, genau. Richtig gut. Oder kannst du auch ein Bild von mir hinhängen. Kannst du auch für mich. Dann muss ich ja Stress essen. Dann esse ich es doppelt da aus dem Kühlschrank.