Hinweis zum Transkript
Dieses Transkript wurde automatisiert aus der gesprochenen Episode erstellt. Umgangssprache, Satzabbrüche und mögliche Hörfehler bleiben teilweise erhalten. Im Zweifel gilt das Original-Audio.
Zur Zusammenfassung und Episode →wir hatten, wirklich kaum einen Tag, an dem nicht einer von uns vier krank war. Wer bleibt zu Hause? Das ist ja die leidige Frage. mir ist noch in dem Supermarkt, später schlecht geworden. Oh, bitte jetzt nicht die Männer leiden mehr als Frauen. Ja, das ist so. wenn einer krank ist, Ich schläft vollgekotzt, er auf der Couch. Kind vollgekotzt. Jetzt lass uns das Beste aus dieser Scheiße machen. Paartherapie an. Deine Laune. ah, der war krank in der Kita. Jetzt war der als erstes zu Hause und der hat Magen da mitgebracht. Gut, dann hast du dein Kind krank in die Kita geschickt. Eltern nach acht, Eltern nach acht. Kinder im Bett, Kinder im Bett. Zwischen Windel, Mief und Snacks. Zwischen Windel, Mief und Snacks. Tagesabschlussbericht. Tagesabschlussbericht. Nimmt's auf? Ja, es nimmt auf. Wie geht's dir? Mir geht es richtig gut. Ich komm grad frisch aus dem Retreat. Ich habe zweieinhalb Kilo abgenommen. Sehr aus wie ein junger Gott. Bin einmal gereinigt. Ich bin von Kaffee entwöhnt. Heute ist Tag sechs ohne Kaffee. Das ist ein ganz neues Leben. Und zwar aus der Hölle. Schon wieder. Mein Retreat heißt Kita. Kita-Krankheiten. Ich habe mir Magen-Darm eingefangen von einem unserer Jungs. Und die Seele aus dem Leib gestossen. Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes leer. Und ich fühle mich auch so. Und Rihanna mal blühen. Nichts geht mir. Ich bin völlig tot. Wir, vielleicht auch so ein kleiner Funfact. Haben jetzt 14 Tage. Nicht aufgenommen. Die Geschichte ist noch ein bisschen länger. Und deswegen haben wir dann irgendwann gesagt, na wenn das nicht jetzt unser Thema ist, dann weiß ich es auch nicht. Unser Alltag auf Wisch bestellt. Kita-Entlastung. Magen-Darm. Dauerkrank. Und damit willkommen im Herbst. Ja, willkommen im Herbst. Ach verdammt, ich wollte das Lied abspielen. Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da. Ja, da ist er mit all seinen Facetten. Er bringt euch Magen da. Ach schön. Ey, also wirklich mal wieder aus der Hülle. Bei mir war so ein bisschen Erwartungshaltung die Herausforderung. Ja, aber der Kleine schon ein paar Mal krank war durch den Großen. Dac ich einfach, okay, wir kommen da drum rum. Aber nein. Na, nicht drum rum. Ich dachte halt, okay, im Oktober geht's los. Also wir haben September. Ja, und dann läuft's aber so. Also unser Kleiner macht seine Kita-Eingewöhnung. Und wirklich, wir werden an diesem Tor verabschiedet. Herzlichen Glückwunsch. Ihr Kind ist jetzt eingewöhnt, weil er zum ersten Mal in der Kita Mittagsschlaf gemacht hat. Und auch noch den Nachmittag geblieben ist und er dann erst nachmittags abgeholt wurde von uns. Und man verabschiedet sich bei uns mit einem herzlichen Glückwunsch. Die Eingewöhnung ist durch und am nächsten Tag ist das Kind krank. Das war der Montag und wir fangen mal von vorne an. Das ist von vorne. Ja, es war aber ein Montag und genau, Dienstag haben wir ihn dann zu Hause gelassen. Wegen
Husten vor zwei Wochen. Also so richtig schlimmer Hustenanfall, wo ich dachte, okay, auch nachts. Dann haben wir ihn zwei Tage zu Hause gelassen und dann war nichts mehr. Genau, es lief kein Rotz. Dann haben wir gesagt, ne, da kommt was, lassen wir lieber zu Hause. Kommen wir auch mal dazu nachher noch, wann man Kinder zu Hause lässt. Das ist ein ganz spannendes Thema, habe ich vorbereitet. Und Donnerstag, Freitag haben wir ihn gebracht. Und das wiederum war wahrscheinlich ... Der große Fehler. Ja, also wer weiß. Am Ende, you never know, es ging los, ich mache es ganz kurz. Nein, nein, nein, nein, ich muss das erzählen. Nee, ich möchte eigentlich eine Anekdote dazu erzählen. Ich habe zwei Sachen im Kopf. Ein Anekdötchen zum Abendbrötchen? Ja, pass auf. Weil, das ist ja hier auch irgendwie zwischen uns, dass wir manchmal so Dinge klären, die dann zum ersten Mal zur Sprache kommen. Dieses Wochenende, wo das losgeht, Paartherapie an. Deine Laune. Und jetzt zeige ich mit dem Finger auf dich. Das geht überhaupt nicht in solchen Notsituationen. Weil, wie ging es los? Ich nehme euch mit. Ich habe mir gedacht, ach, hier gibt es ein wunderschönes Drachenfest. Hey, Familie, ist doch was Nettes. Ich habe für einen Drachen bestellt. Wir nehmen den Drachen mit. Dann gibt es da so Riesendrachenbums im Himmel fliegen bunt. Nett. Du hast schon am Anfang gesagt, dass ich das mache für mich, wo ich so dachte, also ich wohne hier seit fast über, wie lange wohnen wir jetzt hier? Zehn Jahre. Zehn Jahre. War ich einmal auf so einem verschissenen Drachenfest? Nein. Ich denke mir, es ist schön für die Kids. Bunt, ne? Windbar. Wir fahren dahin. Am Morgen schaute ich auf das Handy und es waren 15 Minuten Fahrt. Am Nachmittag stiegen wir ins Auto und es waren 30 Minuten Fahrt. Da ging schon deine Laune runter. Wo ich so denke, ich kann doch nichts dafür. Ich habe es heute Morgen gecheckt. Ich mache nicht mehr alles spontan. Ich checke. Da ging schon deine Laune runter. Dann fahren wir, wir kommen ins Stop and Go, weil dieses Feld voll war. Die haben dann keine Parkplätze. Wir suchen Parkplätze. Deine Laune geht immer weiter runter. Und was passiert? Theo kotzt sich die Seele aus dem Leib, als wir schon dort waren. Deine Laune noch weiter im Keller. Ich halte das Ding oben. Ich springe hinter zu dem Kind. Das andere Kind weint, weil es erschrocken ist. Du guckst mich so an, du willst reden, ne? Ich hasse dieses Konzept, dass man sich gegenseitig aussprechen lässt. Aber ja. Gut. Ich sehe aber in deinen Augen, wie du schon Pfeile schießt. Ich bin innerlich schon zwei Tode gestorben. Ich, hintergesprungen, Kind gehalten, nach vorne gebeugt, abgekriegt, das andere Kind beruhigt mit der anderen Hand. Dir zugeschrieben, du sollst dich jetzt bitte anhalten. Ist mir doch egal, ob wir auf einer vierspurigen sind. Es sind rechts und links Parkplätze. Mach die Warnblinker an. Die fahren alle zehn Kammer. Nehme Theo raus. Du beruhigst Finn. Du kommst raus. Stellst Finn zur Seite. Ich vollgekotzt, Kind vollgekotzt. Wer erstmal agiert. Natürlich wieder keine Wechselwohnung dabei. Dazu muss man sagen, an dem Morgen hatte Theo, ich muss ein bisschen schnell reden, damit es nicht so doll ist. So lang ist. Am Morgen hatte Theo schon Durchfall in der Hose. Da hatte ich auch keine Wechselsachen mit. Also das zweite Mal dein Groll wuchs, weil ich hier wieder keine Wechselsachen eingepackt habe, wo ich mir denke, na gut, du hättest ja auch Wechselsachen einpacken können. Ich bastel aus einer Jacke und mit
Karabinerhaken, keine Ahnung, eine Hose und du hast die schlechteste Laune ever. Ach, es kommt noch dazu. Ja. Okay. Ich habe den Kinderwagenaufsatz vergessen. Darf ich jetzt endlich sprechen? Ne. Und dann habe ich, dann nehme ich ja alles auf mich und denke mir, okay, ich trage die Kinder, weil ich habe den Kinderwagenaufsatz vergessen. Ich gehe mit beiden Kindern vor. Du suchst den Parkplatz. Und ich weiß aber, du beruhigst dich nicht. Du bist ein brodelnder Kessel und ich denke mir so, es ist doch scheiße genug. Jetzt lass uns doch wenigstens das Beste aus dieser Scheiße machen. Bist du auf einer ganz anderen Seite, oder? Was für eine Seite? Nein, nicht, lass uns was Gutes draus machen. Ja, naja, was soll ich sagen? Man geht dann halt irgendwann fest, war ich jetzt mal mit Ansage. Also ich fange jetzt mal die Geschichte an, von meiner Seite aus zu erzählen. Und von meiner Seite aus wollte unser Großer nichts anderes, als tatsächlich ins Dino-Land zu fahren und Dinos anzugucken. Das ist 50 Minuten weg. Das ist 50 Minuten weg, aber über eine Landstraße. Und deine 30 Minuten waren in echt 38 Minuten, die Google angezeigt hat. Wo ich mir dann dachte, ja gut, 38 Minuten durch Neukölln und Kreuzberg ist eine richtig gute Idee. Und Mrs., ich gucke mir das vorher an, hat überhaupt nicht gecheckt, was das Drachenfest in Berlin überhaupt bedeutet. Ni mich auf nicht. Und ich habe, jetzt darf ich ausreden, und das Drachenfest in Berlin bedeutet, und jetzt haltet euch fest, 100.000 Besucher. 100.000 Besucher möchten auf das Tempelhofer Feld in Berlin. Das ist der aller, aller, allerletzte Ort, an dem irgendein Erwachsener seine Kinder bringen sollte, wenn man nicht gerade am Tempelhofer Feld wohnt. Hinterher habe ich dann Geschichten gehört, wie von wegen, dass die Leute nicht mehr in und aus der U-Bahn rein und raus kamen. Wir sind ja nicht mit der U-Bahn Die komplette U-Bahn war gesperrt. Der Stunde Stau, um zum Tempelhofer Feld zu kommen und absolut natürlich keine Parkplätze. Geht ja auch gar nicht. Wie willst du 100.000 Leute abfangen, um dass das in Ansatz funktioniert. Also das war der Beginner-Story. Und Käpt'n, ich bereite mich vor, hatte tatsächlich für Theo weder Wechselklamotten mit noch den Kinderwagenaufsatz mitgebracht. So, dass wir einfach mal keinen Kinderwagen hatten, um zwei Kinder zu transportieren, von dem eins kotzte. Wo gehobelt wird, fallen Späne. Und ich mache wirklich, ich mache unser ganzes Ausflugsprogramm, etc. pp. Habe ich mir gedacht, dass das so aussieht, dass das nur im, ich sag jetzt mal, ich weiß gar nicht, welche Himmelsrichtung das ist, aber wahrscheinlich im, was ist das, Nordwesten. Ein bestimmter Punkt ist, ich dachte, die stehen in der Mitte oder wenigstens da, wo immer alle feste sind, auf genau der anderen Seite. Und da hätten wir gut hinlaufen können. Ist klar, ist klar. Naja, also am Ende des Tages ging es dann so aus, dass unser Kind, unser Große, am nächsten Tag dann noch den ganzen Tag vom Dinoland erzählt hat, in dem er nicht war. Da sind wir noch gar nicht. Und den ganzen Tag Dinoland gebaut hat, aus Lego und sich am
Schluss auf seinen Teppich gesetzt hat und mit seinen Dinos sich zugehäuft hat und auf einem Berg von Dinos saß, beziehungsweise unter ihm. Ich wollte nicht 50 Minuten fahren. Und einfach nur Dinos angucken wollte. Aber wir wollen die Leute ja nicht langweilen. Das ist gar nicht langweilig. Das war die Story, weil jetzt kommt nämlich der Funfact. Unser Thema ist nämlich nicht Franzi plant Ausflüge, also bucht sie bitte nicht. Also. Sondern unser Thema ist ja Kita krank. Ja. Und die erste These, warum Theo sich übergeben hat in dem Autobahn, der Stop-and-Go-Verkehr, das hatten wir schon mal mit unserem Großen. Und ihr kennt es wahrscheinlich auch alle. Wenn die Kids hinten sitzen, geht mir tatsächlich auch so. Dir wird es einfach irgendwann schlecht, wenn es vor, zurück, vor, zurück, ständig anfallen und bremsen. Er sitzt ja erst seit kurzem umgedreht. Ja, genau. Also nach vorne schauen. Und dann dachten wir, aufgrund dieser Fahrsituation musste Theo kotzen. Und dann kamen wir nach Hause. An dem Tag war, glaube ich, auch sogar gut, oder? Andi, halt stopp. Nee, nee, nee. Und dann kam das Abendessen. Nein, nein, nein, nein. Das ging Sonntagmittag. Das war Sonntagmittag? Okay. Also Sonntagmittag, um es mal kurz zu fassen, hat er nochmal gespeit, gespuckt. Und da wussten wir dann, na Mensch, das war jetzt nicht das Stop and Go, der Verkehr. Sondern wir wussten, es gibt Magen-Darm. Und dann bist du ja, da habe ich ja schon, da sehe ich ja schon die Alarmglocken bei dir angehen. Ja, das ist aber das Spannende und das habe ich als Thema mitgebracht. Wann kommt dieser Erkenntnismoment? Also wie geht es dir mit diesem Momentum? Okay, das Kind hat genossen. Naja, Sonne. Oh Gott, hasse ich. Ja. Oder, ja, ist ein bisschen warm? Ja gut, okay, er hat aber auch zwei T-Shirts an, warum auch immer. Dann ziehe ich mal ein T-Shirt aus. Wie lange und wie machst du es, um selbst erst mal zu dem Erkenntnismoment zu kommen? Ach du Scheiße, mein Kind ist krank. Ey, Verdrängung. Ich denke mir dann so, nee, nee, nee, komm, das war die Sonne. Komm, nee, nee, nee, nee, nee, das ist nur, der hat dir was in der Nase quer stehen. Ist das wirklich? Ich schiebe es so weit weg. Eben auch, wir hätten ja schon kombinieren können. Samstagmorgen auf dem Markt, Windel durch. Und dann bricht er. Da hätten wir ja auch schon sagen können, na Mensch, aber. Deswegen war, und jetzt kommt die Stimme des Propheten. Wer hat gesagt, er hat Magen-Darm beim ersten Mal kotzen im Auto? Du? Ja. Das war ich, der das gesagt hat. Und du hast das mit der These, mit dem Stop and Go gesagt. Ja, sag ich ja gerade, weil ich wünsche mir, und das ist so ein bisschen Verdrängung auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite auch sehr positiv denken. Zu denken, okay, es wird das nicht sein. Weil, weil der andere Punkt ist ja, was bringt es mir denn, mich ab dem Moment so verrückt zu machen, wenn es wirklich nur Reiseübelkeit gewesen wäre? Weißt du, warum sollte ich denn dann vorher Energie darauf verschwenden, mir Gedanken zu machen, wenn er jetzt Magen-Darm hat oder nicht hat? Oder wenn er jetzt niest, gehen ja wirklich bei dir schon die Alarmen, da geht da alles an. Und da meine ich, da bist du ja
schon mit krank. Du bist ja sofort ab dem ersten Niesen bist du dabei. Und da stehen ja schon die Desinfektionsmittel, die Taschentuckpackung. Aber warum ist das so? Das ist vielleicht so ein bisschen aus der Historie. Wie sind wir früher mit Erkältungskrankheiten umgegangen? Die Antwort ist, wir waren 14 Jahre beide selbstständig. Das heißt, du hast nicht das Momentum, dass du ein bisschen irgendwie abgefangen wirst von der Krankenkasse oder so, sondern wenn du krank bist, kannst du nicht arbeiten und dann kommt keine Kohle rein. Und deswegen haben wir uns da, glaube ich, ein bisschen abgeschossen mit unserer Übervorsicht, was Hygiene angeht. Das heißt, es bedeutet von Tag 1 an, nicht von Tag 1 an, aber in der Entwicklung, unserer Beziehung kommen wir aus dem Momentum, dass wenn einer von uns beiden krank ist, wir getrennt schlafen, wir Türklinken desinfizieren, Hände waschen, was weiß ich, also superhygienisch dann auf einmal rumrennen, um uns nicht gegenseitig anzustecken. Und deswegen ist bei mir eben dieses Alarmzeichen, glaube ich, sehr viel... Nee, nicht früher. Also du hast schon diese Übervorsorge einer Mutter, dass du relativ schnell auch denkst, es könnte was sein und es gab auch umgedrehte Zeiten, wo du relativ schnell gesagt hast, da ist was, wo ich dann gesagt habe, nee, ich glaube, es wechselt ein bisschen. Je nach Eigenschutzempfinden, ich glaube, da kommt es ein bisschen her. Ich will jetzt einfach nicht, dass das Kind krank ist, also bleibe ich so lange wie möglich bei der These, es war nur die Sonne. Und dann kriege ich halt sofort Panik, dass eben beide krank werden. Aber das wird unser nächstes Viertel, halbes Jahr werden, also mal ganz ehrlich. Und da muss man sich auch nichts vormachen. Es wird uns entweder alle nacheinander jedes Mal aushacken oder aus nocken, nicht hacken, hack, hack. Oder, weiß ich nicht, Hälfte, Hälfte, wenn es schlimm kommt, erwischt es uns alle einmal. Das ist nun gar nicht geil, aber das ist für, und das ist ja das Learning, d wird wahrscheinlich dann bei Finn jetzt dieses Jahr schon das erste Mal etwas besser. Und das merkt man ja schon, dass er einfach... Boah, ey, du sprichst nicht aus. Man darf nichts Positives aussprechen, wenn du jetzt aussprichst. Naja, okay, also... Ja, Beetlejuice, Beetlejuice, Beetlejuice. Ich habe neulich gesagt, wann war das mittags, habe ich zu einem Freund gesagt, dessen Tochter auch in unsere Kita geht. Mich hat es nicht erwischt mit Magen-Darm. Und ich schwöre euch, mir ist noch in dem Supermarkt, in dem wir uns trafen, eine halbe Stunde später schlecht geworden. Und dann ging es bei mir los. Also man darf nichts aussprechen. Ja, auf jeden Fall ist das unsere Zukunft für die nächsten Monate. Ja, da bist du, glaube ich, sehr positiv eingestellt. Ich glaube, das dauert ein bisschen länger als ein Viertelhalbes Jahr. Wieso, dann ist der Winter rum. In einem halben Jahr war das dann. Ja, letztes Jahr waren wir bis April krank. Alles stimmt. Oder Mai. Und das ist noch eine Weile hin. Daher durchhalten. Jetzt kommt aber mein Lieblingsmomentum. Wie lange versuchst du immer erst mal rauszufinden, was es ist? Auf der einen Seite, aber vor allem, wo kommt es her? Oh, ewig. Liebe ich die Frage. Und das ist so... Warte mal, ich will noch eine Sache sagen zu diesem, was wir früher gemacht haben. Nicht uns separiert. Das
machen ganz viele. Haben viele in unserem Freundeskreis überhaupt nicht gekannt. Und waren immer so, ihr seid so hypervorsichtig. Oder auch meine Eltern, die dann immer nacheinander krank geworden sind, wo ich gemeint habe, so Mama, ihr habt doch zwei Zimmer. Leg du dich doch, wenn du so verschnupft und niesend und grippe bist. Warum müsst ihr zusammen in einem Bett schlafen? Ihr könnt es doch vermeiden. Ich glaube, mittlerweile haben sie es auch gelernt, auch eine ganz, ganz enge Freundin von mir. Die haben das auch dann übernommen, dass wenn einer krank ist, schläft er auf der Couch. Ich habe lieber andersherum ganz viele, die das eben nicht machen. Und dann springe ich nochmal zurück, weil die Frage habe ich vergessen zu stellen. Ist es vielleicht nicht so... Also was wir erlebt haben im letzten Winter war, dass als erstes meistens ja Finn krank wurde. Und dann im Anschluss oft mich, weil ich die Einschlafbegleitung mit Finn mache. Und da kannst du halt am Ende keinen Abstand halten in irgendeiner Form. Plus, dass natürlich Kinder, wenn sie krank sind, die meiste Nähe brauchen. Und die geben wir natürlich. Also so schizophren sind wir dann nicht, dass wir das Kind mit einem Kittel und einem Atemschutz weghalten, sondern... Geh, geh ins Bett. Ich bin hier vorn. Die jetzt bekommen die Nähe, die sie wollen und die wir auch immer geben. Dann nimmst du es halt mit. Und dann haben wir aber trotzdem versucht, Crossover, immer noch so ein bisschen Hygiene einzuhalten. Und dann irgendwie in den letzten Tagen von denen, wo ich krank war, hat es dann auf einmal Theo erwischt und dann dich. So, das heißt, wir haben ja eigentlich eine Erkältung immer übelst langgezogen. Ist es, und das ist die Frage, am Ende des Tages vielleicht besser einfach alles über Bord zu werfen und zu sagen, wüsste was? Und so rüstet er mich an. Naja, das jetzt nicht. Also ich will jetzt keine Durchseuchungsparty mit den Kids machen. Aber wenn man die Hygienemaßnahmen innerhalb der Familie dann über Bord wirft und einfach sagt, go fuck it, ist man halt mit so einer Erkältung dann in zehn Tagen durch und nicht in gefühlt dann zehn Wochen. Fragezeichen, ne? Also ist es besser oder nicht? Keine Ahnung, ob es besser ist. Bei Magen-Darm nicht. Und ich finde, Magen-Darm ist das einfachste fernzuhalten, weil das nur über Schmier. Also bei einer Erkältung, bei einer Grippe, weißt du, dann hustet dich jemand an und du hast irgendwie den Schnubber, also von der Nase kriegst du irgendwie ab. Ja, das ist einfach in der Luft halt. Und bei Magen-Darm ist für mich dieses, Wir stellen dann irgendwie deine Tür, wo du jetzt als letzter Magen-Darm hattest, Desinfektionsmittel. Und es ist eigentlich das einfachste fernzuhalten. Und bei den Erkältungskrankheiten oder Grippen denke ich mir, ich werde es nicht fernhalten können. Du schläfst einen... Ja, aber es beantwortet die Frage nicht. Also ist es besser zu versuchen... Ja, naja, klar. Also ich kann es vier Tage probieren und am fünften hustest du mich an, weil ich dann doch wieder ein bisschen näher komme. Also wärst du eher Team Hygienemaßnahmen über Bord werfen und... Oh, nicht beim Magen-Darm, wie gesagt. Habe ich verstanden, ja. Und nicht Hygienemaßnahmen über Bord werfen. Also ich esse dann natürlich nicht, ich muss nicht von dem Löffel essen. Wenn Theo oder Finn eine Grippe haben oder sonst was, muss ich ja nicht noch extra obendrauf. Aber ich bin mir schon bewusst, dass ich wahrscheinlich nicht... Naja, nee. Also der Alltag sieht ja so aus am Tisch, dass dir ein Kind
einfach mal einen Löffel in den Mund schlägt. Ja gut, dann sag ich nein. Nein, nein. Nein, nein. Naja, weil ich finde, was noch dazukommt, wir haben jetzt schon doch einige Erklärungsversuche bei Finn gehabt, warum wir jetzt eben zum Beispiel nicht von seinem Löffel essen oder er nicht seinen Bruder küssen soll oder sonst irgendwas. Und ich finde, man kann im Dreijährigen absolut überhaupt nicht gut erklären, warum er das nicht machen soll. Sogar mit der Parallelsorge, dass wenn wir dem das so blöd erklären, wie wir es gerade machen, so gut es halt geht, ne. Aber es ist ja einfach schwer zu erklären. Dass er vielleicht sogar ein bisschen einen Klatsch wegkriegt. Auf Hygiene und so. Ja, genau. Genau. Und deswegen, ich bin nicht vorsichtig den Kindern gegenüber. Ich schütze mich. Also was er versteht ist, wenn ich jetzt sage, wir waren letztens Eis essen, ich hatte Schnupfen und ich gemeint habe, ich esse heute nicht mit, also von meinem Eis kostet am Anfang, du kannst alles probieren, aber Mama hat Schnupfen und das möchte ich nicht, dass du das bekommst. Und dann hat er mich beim nächsten Mal gefragt, Mama hast du noch Schnupfen? Und dann habe ich gesagt, nö. Und dann hat er von meinem Eis gegessen. Und das finde ich nicht fragwürdig. Also ich kann ja mein Kind schon und er ist soweit, dass er das versteht. Was ich aber eben nicht vermeiden kann, ist die Nähe und das würde ich auch nie deckeln. Haben wir ja gesagt. Nähe genau bleibt, aber das wäre halt die Frage, ne, ob man da einfach versucht, e bisschen schneller zu Potte kommen, weil wir hatten, erinnere dich, im letzten Winter kaum, also wirklich kaum einen Tag, an dem nicht einer von uns vier krank war. Aber das ist doch die Normalität, das erzählen immer alle. Ja. Und das ist scheiße, aber am Ende, es ist. Ich muss es ja nicht schön finden. Nee, scheiße, habe ich doch gerade gesagt. Aber zurück zu der Frage, dass ich rausfinden will. Ja, ich will wissen, welches Kind geschnupft hat. Der Groll wächst in mir. Das ist echt so ein Ding von mir. Du hast das auch, oder? Ich habe das total. Weil eine meiner Freundinnen sagt immer, ist doch egal, wo das herkommt. Und das stimmt. Und meine Eltern sagen das auch immer. Aber ich will es wissen. Ich weiß nicht, warum. Ja, lustigerweise ist das bei dir in dem Case stark ausgeprägt. Bei mir sehr durch meinen Burnout habe ich ja unter anderem das Problem, dass ich immer noch in der Phase bin, dass ich einen Schuldigen brauche für eine Situation, um es abschließen zu können. Und daher denke ich mir dann auch immer, okay, das Kind hatte Rotze, das Kind hatte Rotze. Und jetzt im letzten Case war es ja tatsächlich so, dass dann gesagt wurde, dass in der anderen Gruppe nebenan einfach Kids krank sind. Und ich mir dann denke, naja, dann lass doch halt mal die Tür zu. Ja, ist aber schwierig. Ja, ist schwierig. Ist auch nicht das Prinzip unserer Kita. Und das haben auch nicht wir zu entscheiden. Das haben wir nicht zu entscheiden. Absolut nicht. Aber ich brauche ja ein Schuldigen. Also suche ich in dem Moment die Tür. Die Tür. Die Tür ist schuld. Ich verstehe das. Und wenn du mir das dann sagst, dass du sagst, naja, der hat ja einen Schnupfen, dann bin ich ja auch so, dass ich sage, Schatz, es ist halt auch, es ist einfach so, es gehört jetzt dazu für den Herbst und es wird uns begleiten. Aber selber bin ich so, ah, der war krank in der Kita. Jetzt war der als erstes zu Hause und der hat Magen da mitgebracht. Ich, keine Ahnung. Ich brauche es gar
nicht. Ich blame ja dann auch niemanden. Also ich will ja auch niemanden böse, bin ich auch nicht. Das Kind ist krank. Doch, ich bin den Eltern böse. Und da greife ich jetzt mal vor, weil das ist für mich ein ganz, ganz großes Thema. Nein, nein, nein, nein. Da greifen wir noch nicht vor. Da kommen wir dann später zu. Und... Schreibst du es dir auf? Ich habe es mir aufgeschrieben. Ah, okay. Es steht hier, da müssen wir noch ein bisschen durch. Dann kommen wir später zu, wenn das Dominiks Ablauf stört. Ja, das stört meinen Ablauf. Du hast ja gesagt, du bist nicht sortiert. Ja, ich bin immer unsortiert. Aber es kommt alles zusammen, was ich sagen will am Ende. Total. Jetzt kommen wir mal auf das Thema, jetzt kommt dieser Erkenntnismoment, Kind ist krank. Ja. Und es gab ja einen Tagesplan und es gab ja einen Wochenplan. Jetzt kommt die Erkenntnis, Kind muss zu Hause bleiben. Wie priorisierst du um? Also ich habe total Schwierigkeiten damit. Für mich bricht dann in Anführungsstrichen eine Welt zusammen, weil ich so, so sehr gerade Tagesstrukturen brauche, um einigermaßen in meinem Kopf klar zu kommen. Und jetzt kannst eigentlich nur du aus dem normalen Alltag die Frage beantworten, wie priorisierst du um? Hast du dafür ein fertiges Konzept im Kopf? So ein Notfallkonzept in Anführungsstrichen? Was schmeißt du als erstes raus? Wie strukturest du dich um in dem Also in dem Moment ist ja einfach nur die Prioritätensetzung das Einzige, was hilft. Das heißt, ich weiß, ich hätte das und das machen müssen. Ich bin da und dahin müsste ich irgendwas aufnehmen gehen oder ich muss eine Story aufnehmen, ich muss irgendwelche Calls machen für Modelsize-Me etc. Dann gehe ich die Prioritäten-Liste durch. Ich sage mir, okay, ist das welcher, was davon muss ich wirklich abliefern? Und ich plane ja eh schon mit Puffer immer, also gerade was Aufnahmen angeht, wo Kunden abnehmen müssen. Vielleicht kann man das einmal ganz kurz erwähnen. Vielleicht kann auch ein anderer schmunzeln. Wieso? Wenn ich Franzi frage, wie lange brauchst du denn dafür, sagt Franziska Dittmann immer 10 bis 15 Minuten. Das ist wirklich zu 99 Prozent ihre Antwort. Das sind nicht die Jobs. Und ich habe keine Ahnung, was du für einen Puffer planst. Nein, nein, nein. Aber da, also ich, also. Sie braucht dann immer eine halbe Stunde. Nein, das sind die normalen Aufnahmen. Die Alltagsdinger, die haben keine Priio, die rutschen weg. Aber muss ich Kundensachen abliefern, habe ich eh schon einen Puffer gebaut. Das heißt, wie, ne, ich priorisiere einfach. Also ich gucke, wann muss ich was abliefern? Und dann gehe ich mit dir ins Gespräch. Alle sozialen Kontakte, weg. Ich kann ja nicht aufs Kaffee-Date gehen oder mir mein Mittagslunch mit meiner Freundin für eine Stunde. Geht nicht, weg, weg, weg, weg, weg, weg. Lass mich reden. Nee, nee, nee, das ist ja ein super Stichwort, weil das ist mir jetzt nämlich passiert. Und da ist die Frage, wie schlau ist das? Du priorisierst sozusagen auf einen Notmonus alle wichtigen Arbeitssachen. Alle weniger wichtigen Arbeitssachen raus. Und aber auch die privaten, also die privaten in Anführungsstrichen, ich nenne es jetzt mal Selfcare-Momente, die schmeißt du auch raus. Aber ist das schlau, wenn man eh schon weiß, und mir ging es jetzt so, ich habe jetzt 14 Tage alles priorisiert, abgesehen davon, dass ich abends kein Bier
trinken gehen konnte. Da hätte ich, da hätte ich hier so ein, wie heißen diese Schläuche, die man im Krankenhaus bekommt, wo man dann seinen Stuhlkack reinmacht. Den hätte ich mit zum Pfad tisch bringen müssen. Okay. Also ich hätte keine 10 Minuten. Also keine Details. Nein, keine Details. Aber ich habe alles depriorisiert, was in Richtung Socializing oder irgendwie mal Meditation oder mal Dehnübungen oder irgendwas. Ich habe alles rausgeschmissen. Und dadurch ging es mir ja noch dreckiger nach den 14 Tagen jetzt. Und ich weiß ja, das geht jetzt den ganzen Winter so. Ja, naja, du musst... Das heißt, dann depriorisiere ich ja komplett alles. Genau, da musst du sortieren, wann kann ich das machen, wann kann ich Selfcare-Momente einbauen, die nicht in den, oder nicht Selfcare. Es ist ja einfach... Überleben? Nein, einfach... Ja, du musst ja nebenher auch noch... Ja, doch, ist das Selfcare. Du musst ja funktionieren. Genau, aber dann gehe ich halt nicht nachmittags, vormittags joggen, weil ich habe das kranke Kind. Sondern nachts um drei. Nee, 20 Uhr. Oder gehe dann dafür in eine Wanne mit einem Buch. Also du musst es umpriorisieren. Du darfst es nicht löschen. Das sage ich nicht. Oder ich muss arbeiten. Mein umpriorisieren ist dann, okay, ich schaffe jetzt heute zum Beispiel gar keine E-Mails abzuarbeiten, mir Ernährungspläne anzugucken, etc. Dann bringe ich erst die Kinder ins Bett und dann mache ich das. Das ist aber so... Also E-Mails und Co. können für mich auch bis abends warten. Abgaben und Co. können nicht bis abends warten. Deswegen gehe ich das durch. Schon verstanden. Selfcare kann ich dann machen, wenn das Kind schläft. Und wenn das Dehnen ist oder eine Sportübung, 20 Minuten Pilates, kann ich das doch abends machen. Du darfst es nicht streichen. Ich meinte mit streichen, meine Freundin abends auf den Wein zu treffen, weiß ich nicht, ob das dann noch reinpasst, wenn das Kind sich ab 21 Uhr wach hustet. Muss ja nicht sein. Aber ich kann zwischen der Spanne 19, 30 bis 20 Uhr in die Wanne gehen oder arbeiten oder Sport machen. Also es darf nicht weg, alles. Aber das Wichtige... Ich finde es unwahrscheinlich schwierig. Vielleicht ist es auch so ein Männerding. Ich habe mit Müh und Not jetzt hier mit Ende 40 geschafft, zwei, drei Sachen zu finden, die mir gefallen. Ich habe gar keine Möglichkeit, was anderes zu machen, weil ich gar nichts anderes kenne als die zwei, drei Sachen, die ich mir jetzt zusammengeklaubt habe, die ich selfcare nenne. Und daher sehe ich es als schwierig an. Deswegen frage ich die Frage. Ja, ja. Und ich habe es ja gerade beantwortet. Und es ist ja ein Blick in die Zukunft, ne? Und dir ging es ja auch nicht so gut die letzten 14 Tage? Ja, aber das hat einen ganz anderen Grund. Du warst ja selber auch krank. Das haben wir noch vergessen zu erzählen. Dich hat es mit der Entkältung erwischt. Die ging relativ seicht, aber mit viel Kopfschmerzen und ging, glaube ich, ganz schön auf die... Ich gucke Dominik sehr fragend an. Na, hattest du keine Kopfschmerzen? Doch, aber seicht kann man das nicht nennen. Oh, okay. Also, ich... Und da sind wir auch bei einem Punkt, und das ist ja wissenschaftlich nachgewiesen. Oh, bitte jetzt nicht die Männer leiden mehr als Frauen. Ja, das ist so. Ja. Das ist wirklich auch was, was ich, ne? Als ich mir Gedanken gemacht habe, ich war krank, ja. Und es war nicht seicht. Und ich
mache einfach alles genau so weiter. Ich funktioniere auch immer an den Kindern. Das stimmt. Das sage ich ja gar nicht. Du funktionierst an den Kindern. Aber es gibt einfach Unterschiede in... Nee, du gehst dann abends zum Beispiel ins Bett, wenn du krank bist. Und ich denke mir, okay, wir müssen ja trotzdem hier noch aufräumen. Da gibt es schon Unterschiede. Das ist ein langweiliges Thema. Das haben wir ja auch nicht mitgebracht. Es geht ja um Kita. Wow, einmal abgewiegelt. Jetzt nochmal ein anderes spannendes Thema. Jetzt können wir zur Zeit nicht so gut mitreden, aber es gibt die Momente. Und bei euch gibt es die wahrscheinlich jeden Tag. Wie entscheiden wir, wer beim Kind bleibt, beim kranken Kind? Wenn beide vor allem Termine oder wichtige Sachen vor sich haben. Das Kind ist krank. Und man muss arbeiten. Wer bleibt zu Hause? Das ist ja die leidige Frage. Und ich glaube, eine der wichtigsten Fragen, die dann auch manchmal zu Streit führt in Beziehung. Genau, ich kann es mir nicht vorstellen tatsächlich, weil wir waren entweder beide selbstständig oder du warst selbstständig. Ich musste auf Arbeit. Da zieht ja immer der Selbstständige den Kürzeren. Das muss man ja genau so sagen. Und warum ist das so? Ja, das weiß ich nicht. Weil ich habe dann abends nachgearbeitet. Franzi, ich habe nicht viel Ahnung von Arbeitsrecht, aber es gibt x Tage. Sag das nicht so, ich war auch mal angestellt. Ja, das ist lange her. Es gibt Kindkranktage. Es gibt jetzt mittlerweile Arbeitsverträge, aus denen Kindkranktage rausgeschnitten sind. Hat man mal versucht, mal unterzujubeln. Da musste ich ein bisschen schmunzeln. Zumal mit dem Kind gerade da frisch geboren war. Und dann sind die irgendwann aufgebraucht und dann hast du halt ein Problem. Das heißt, es wird dann einfach schwer bis unmöglich, auf Arbeit zu rechtfertigen. Ein super heikles Thema. Und ich verstehe nicht, wie löst man das, wenn beide arbeitstätig sind in der Festanstellung. Du kannst dich nur aufteilen. Du kannst ja nur sagen, okay, deine Kindkranktage und dann meine oder abwechselnd oder wie auch immer. Das ist beschissen. Mittlerweile kann man ja, glaube ich, ein bisschen mit Homeoffice noch zaubern. In manchen Firmen, aber nicht in allen. Vor allem nicht, wenn du praktisch arbeitest. Und mit deinem Körper anwesend sein musst, um etwas von A nach B zu bewegen. Ja, Gesundheitssystem, Erzieherin, alles. Zum Beispiel. Das geht ja nicht, die können ja nicht im Homeoffice. Das finde ich auch schwierig. Da geht bei mir immer so ein, und das ist auch nachher das Thema, wo ich gemeint habe, dann schreib es dir bitte auf. Ich glaube, da stoßen Selbstständige auf Angestellte. Das ist immer so ein Kampfthema. Weil der Selbstständige denkt dann, du bekommst doch Geld, wenn du krank machst. Und der Angestellte denkt, naja, ich habe aber nur so und so viele Kranktage. Du bist selbstständig, nimm dich doch einfach raus. Das ist so ein Streitthema, glaube ich, unter diesen beiden Parteien. Und klar, habe ich in diesen Zeiträumen dann den Kürzeren gezogen und habe gesagt, ich, das ist ja nur ein Kind, ich bleibe da. Ich kümmere mich, weil du in dem Sinne dann den Vorrang hattest, weil du angestellt warst, weil du eine leitende Position warst und ich keine Angestellte.
Sag schon, du warst halt eine Leitin, wie heißt es denn, dass du Personen geführt hast. Personen geführt? Blindenhund heißt das. Gut, du warst ein Blindenhund. Mann, ich schlafe gerade nicht so viel. Ich habe echt Wort für Nustur. Bei uns ist es gerade die Situation ja so, dass wir dann schauen, halbe halbe oder ich muss abgeben. Das heißt, ich habe den Tag voll Arbeit oder du hast wichtige Termine, wo du hin musst. Ja, absolut. Jetzt hast du ja gerade ein schönes Stichwort gebracht, Schlafmangel. Ist ja auch so ein Momentum. Ein Kind hat ja oft einen Bezugspartner, eine Bindungsperson in der Familie. Und beim Kleinen bist du das ja aktuell. Wann kommt bei dir ein Moment, wo du in der vierten, fünften, vierer Nacht irgendwann sagst, okay, ich kann jetzt nicht mehr, ich werde jetzt meinen Partner, du musst übernehmen? Nur wenn es wirklich nicht mehr geht. Also ich, wenn ich wirklich das Gefühl habe, okay, ich kann jetzt nicht mehr und ich brauche ganz kurz fünf Minuten Luft, dann wecke ich dich. Oder bei Magen-Darm wecke ich dich, wenn alles vollgebrochen ist. Oh, meine Lieblingsmomente. Wenn das Kind tatsächlich geschafft hat, das Kinderbett, das Bettlagen, das Kopfkissen und dann das Hauptbett und das Kopfkissen von Mama, dann seinen Schlafanzug und deinen Schlafanzug voll zu kotzen und auch noch den Teppich vor dem Bett. Aber da war ich letztens sehr, sehr stolz. Ich war wirklich ohne Ende voll. Und das Beste, was du machen kannst, ist einfach nicht rumzueiern und zu denken, okay, ich muss jetzt das Bett und das Kind und das weint ja noch. Sondern ich war so, erstmal ganz kurz klarkommen in dir selber. Ich hatte Theo auf dem Arm, der hat geweint, der hat gerade alles vollgebrochen. Und das Einzige, was funktioniert hat, war Ruhe zu behalten, mich runter zu regulieren, damit das Kind runterkommt und dann Step by Step alles durchzuziehen. Und dann kamst du ja und hast geholfen. Und das ist ein Moment für mich, da würde ich dich immer und sofort wecken. Das geht einfach viel schneller. Es ist mitten in der Nacht. Aber bist du da jetzt erst recht 50-50 oder bist du da wirklich so, ich gebe meinem Kind so lange das, was er braucht, nehme ich die Bindungsperson? Nee, gar nicht die Bindungsperson. Ich will ja auch dich schützen. Also ich weiß ja, dass du am nächsten Morgen auch eher wach wirst an manchen Morgen, weil Finni ab 5 Uhr. An jedem, an jedem Morgen werde ich seit Monaten anderthalb bis drei Stunden vor dir wach. Das ist nicht das Thema. Aber dann entscheide ich so lange, wie ich, also wenn ich nicht, weil er jetzt seit anderthalb Stunden schimpft und nörgelt und dreht und wendet und dann weint, weint, weint, weint. Und ich keine Möglichkeiten mehr finde, dann ist der Moment, wo ich dich wecke. Wenn ich das aber hinbekomme, saß ich ja jetzt auch letztens hier vorne alleine. Warum sollte ich dich denn dann wecken? Also das ist doch totaler Blödsinn. Also ich entscheide schon nach, wo ist meine Grenze erreicht, aber wo ist auch, wo brauchst du auch selber deine Energie? Ja, das
sind meine zwei Entscheidungsfaktoren. Okay. Und letzte Nacht kann man ja genauso sagen, bin ich nach, wie lange habe ich gemacht mit Theo, eine gute Stunde, eine Stunde 15 und ich habe alles probiert. Er hat wirklich doll geweint. Ich bin hier vorne ins Wohnzimmer, er hat weiter geweint. Ich bin hinter mit ihm ins Schlafzimmer, er hat weiter geweint. Und da war ich voll. Und dann gehe ich zu dir rein, auch wirklich nicht mehr sanft. Ich mache die Tür auf, sage, Schatz, geh wieder vor, damit Fini nicht aufwacht im Flur. Du kommst vor, ich gebe ihn dir in die Hand und dann gehe ich ganz kurz auf die Toilette. Ja. Und atme dreimal durch. Da war einfach, da war ich voll. Ich wusste nicht mehr, was ich tun soll. Es hat nichts geholfen. Und dann bin ich ja selber auf so einem Puls. Das merkt ja auch das Kind, dass die einzige Möglichkeit du warst. Ja. Und das ist der Moment, ja. Okay. Und wie ist das bei dir? Danke, dass du fragst. Sag das nicht immer so. Ich muss mal die Gegenfragen stellen, die du dir so fragst. Verzählen meine ich, nicht stellen. Danke, dass du fragst. Bei mir ist, es kommt es drauf an. Also ich habe doch leider ja noch sehr viele Überforderungsmomente. Und bei mir spielt es tatsächlich eine Rolle und das zu meiner Schande. Aber Schande hin, Schande her. Krank ist krank. Bei mir kommt es auch drauf an, ob ich wirklich einen Schuldigen in dir sehe. Tatsächlich, wenn es eine Situation gibt, die man hätte vermeiden können. Ich habe jetzt dummerweise kein gutes Beispiel. Ich hätte nicht mit der Gegenfrage gerechnet. Aber es gab schon das Momentum, wo, was weiß ich, ich mache jetzt mal ein blödes Beispiel auf. Ausnahmsweise hast du mal das Abendritual für Finn vorbereitet. Und zum Abendritual gehört dazu, dass eine frische Windel neben dem Bett liegen muss. Und jetzt hat Finn die eingepinkelt. Das ist daneben gelaufen. Das ist ausgelaufen. Das beste Beispiel ist immer, dass ich ja die Trink-, die Sorgemama bin, dass die nicht genug getrunken haben. Und dann den Abends nochmal eine halbe Flasche hinhalte, der die auspiecht. Und du dann sagst am nächsten Morgen, ey, der hat doch den ganzen Tag getrunken. Das ist kein gutes Beispiel, aber ich soll das nur verdeutlichen. Da gibt es dann bei mir das Momentum, wenn ich dann das dritte Mal wach bin und das dritte Mal einfach nichts griffbereit ist und mir denke, na geil, warum zur Hölle? Dann gibt es tatsächlich die Momente, wo ich dich wecke. Aber das ist ultra selten. Ja. Also es ist wirklich ung. Ich wusste jetzt gar nicht, wann das irgendwie in den letzten halben Jahren so war. Das ist auch 100 Jahre her. Ja, genau, tatsächlich. Aber ansonsten nur in Überforderungsmomenten. Also Überforderungsmomente sind bei mir die wenigen, wo ich einfach nicht weiß, was ich machen soll. Also es gibt einfach so, wenn du dann vor so einem Jason Pollock-Gemeld aus Kotze stehst und dieses Bett anguckst und gar nicht weißt, wo du anfangen sollst, das Kind dich parallel anschreit und es ist morgens um drei, dann gibt es das. Ja, das habe ich ja auch gerade gesagt. Ja, genau. Das muss auch nicht. Da muss auch niemand alleine durch. Ja, ich glaube auch. Aber sonst versuche ich auch immer da zu sein und das Ende zu erledigen und den anderen schlafen zu lassen. Weil es nützt mir auch nichts. In dem Moment, wo du
wach bist, fehlt dir auch Schlaf und dann bist du am nächsten Morgen nicht so fit und kannst mich vielleicht mal eine Viertelstunde ablösen, dass ich mal duschen kann. Das habe ich auch gedacht. Man muss ja auch nicht den Helden spielen und alleine Dinge durchziehen. Finde ich aber krass, weil das ist ein spannendes Thema. Jetzt gibt es ja nicht nur das Momentum, dass das Kind krank ist, sondern und das sind die schönsten Familienmomente, die alle ins Album kommen. Eltern sind auch krank. Parallel, gleichzeitig. Das finde ich halt so krass. Und ganz ehrlich, da können wir den Bogen so ein bisschen schließen. Jetzt hast du ja gerade wieder dein Männergrippe-Thema aufmachen wollen,was ich extrem hasse als Thema. Nee, das ist ja gar nicht das, was ich sagen möchte, dass Männer... Das stimmt. Du wolltest es nicht abschätzig behandeln. Nein, genau. Weil früher habe ich immer gedacht, Männerschnupfen heißt, oh man, die leiden, obwohl gar nichts da ist. Das war meine Definition von Männerschnupfen. Und dann habe ich immer gesagt, das hat Dominik gar nicht. Aber Männerschnupfen bedeutet einfach nur, dass Männer mehr leiden als Frauen. Aber ich finde es halt so krass und das hätte ich nie gedacht, wie leidensfähig man sein kann. Also meine Kranktage in Firmen, die kannst du an einer Hand abzählen, außer als es dann in Richtung Burnout bei mir bergab ging. Da ging es dann auf einmal wirklich los, dass ich Kranktage zusammengetragen habe in einer Firma. Ansonsten war ich im Schnitt, keine Ahnung, drei Tage krank im Jahr. Ich habe nie gefehlt. Nie. Aber wenn ich krank war, war ich wirklich krank krank. Und dann ging auch nichts mehr. Genau, deswegen meinte ich... Da habe ich ein absolutes Minimum noch irgendwie erledigt. Und jetzt hast du Kinder und du hast keine andere Wahl und du funktionierst halt einfach weiter. Das finde ich total krass, wo dieser Stretch auf einmal herkommt, diese Reserve. Finde ich krass, was die Natur da gemacht hat. Das ist einfach so. Ich hatte gestern ein ähnliches Thema mit, wann die Geburt losgeht mit deiner Freundin. Und wenn du dich noch um dein größeres Kind kümmern musst, kannst du sehr lange auch eine Geburt zurückhalten. Und ab dem Moment, wo das dann versorgt war, ging es direkt los. Und direkt, direkt, das ist genau derselbe Punkt. Du kannst Dinge so steuern, du hast Reserven, du hast die Kräfte, dass du dann da durchgehst, auch wenn dein Kind krank ist. Nee, auch wenn du krank bist. Aber dein Kind ist halt die Priorität. Prio in dem Moment. Und du nimmst dann halt dreimal 800 Ibu. Ja, wenn es reicht. Hör auf. Ich hatte auch schon andere Tage. Total. Aber ja, das ist schon, das ist krass, ja. Ja, ja, ja, ja, ja, ja. Also, finde ich, finde ich total erstaunlich. Und umso wichtiger, ne, dieses Thema, schaffe ich es dann noch irgendwie was für mich zu tun? Weil wenn du dich dann auch noch parallel so krank fühlst und so durch bist und funktionierst, dann wenigstens noch diese drei Minuten zu finden, um mein Buch zu lesen oder so. Nein, das hat, also da, wenn du krank bist, gehst du auf die Couch. Ja, oder Best Case ist ein Eis, schläfst entweder direkt ein, nicht mit dem Eis oder guckst eine Serie oder so. Da ist doch nichts mehr, was man priorisieren muss. Wenn du krank bist, bist du krank. Ja, fair. Jetzt kommen wir mal
wieder zu den helleren Tagen. Jetzt leite ich mal sanft dein Lieblingsthema ein. Du hast heute eine schöne Führungsposition, du führst mich durch die Themen. Ja, du hast eingeleitet vorhin mit, ich bin ein bisschen unsortiert, dann sortiere ich dich. Das stimmt. Aber wie gesagt, ich bin auch gerade einfach im Schlafdefizit. Kein Problem, dafür hast du ja mich. Jetzt gucken wir mal auf den Tag X, an dem man morgens aufsteht. Und ihr kennt es alle und man beobachtet jedes Kind und sich am Ende denkt, Mensch, der ist doch fit. Der ist doch fit. Wer kann doch in die Kita. Wann kommt bei dir, wann entscheidest du? Und ich bin mir heute noch unsicher und ich glaube, dass es bei den letzten zwei Entscheidungen einmal du und einmal ich falsch gemacht habe. Nee, zweimal du. Nee, zweimal du falsch. So ein Quatsch. Doch, pass auf. Es gab ja nur die eine Entscheidung. Du bist ja tatsächlich ganz, ganz nah daran gebaut, das Kind eher zu Hause zu lassen, als in die Kita zu schicken. Ja, deswegen weiß ich gar nicht, welche Fehlentscheidung du meinst. Die Fehlentscheidung nach zwei Tagen. Weil er nichts mehr hatte, außer den Hustenanfall vor zweieinhalb Tagen. Wer hat gesagt, ich würde ihn nicht schicken? Das warst du. Das war ich, danke. Und was hatte er drei Tage später? Eine ganz neue Krankheit. Magen-Darm. Ja, als ob das... Hätten wir ihn mal zu Hause gelassen. You never know, habe ich vorher schon gesagt. Aber es ist ja hier kein Blame-Game. Nee, überhaupt nicht, aber heute schon ein Aber es ist wichtig, dass ich recht hatte. Ich finde es unwahrscheinlich schwierig, diesen Spot zu entscheiden. Meinem Kind geht es jetzt wieder gut genug, dass ich ihn in die Kita bringen kann. Nein, ja. Bei all dem Ballast, und das finde ich das schwierige, der ja noch mit dazugehört. Also das ist ja keine Entscheidung, die man im Reagenzglas trifft, dass man sagt, okay, naja, heute lieber nochmal zu Hause lassen, sind noch drei Symptome übrig. Sondern da hängt ja noch ein riesen Pferdeschwanz hinten dran. Rattenschwanz. Rattenschwanz, dass man auf Arbeit gehen muss, dass man Geld verdienen muss, dass man Behördenwege erledigen muss, keine Ahnung was, die einen ja auch dazu bringen, dieses Kind wieder in die Kita zu bringen. Total. Wie hältst du die Waage in deinem Kopf? Immer fürs Kind. Immer fürs Kind. Ich denke mir dann, lieber einen Tag mehr. Fuck, der hat noch gehustet letzte Nacht. Dann gebe ich ihn nicht. Du brauchst nicht zu grinsen. Ihr müsstet es sehen. Oh, ich hatte so recht. Ja, aber er hatte nur drei, also quasi von, wann war das? Das ist ja wurscht. Auf jeden Fall war er symptomlos und dann entscheide ich und er war gut drauf, dann entscheide ich, das Kind geht wieder in die Kita. Ich hätte ihn niemals am zweiten Tag geschickt. Da war er dann auch schon wieder anderthalb Tage symptomlos. Hätte man ja auch schon sagen können, ist fit. Nee. Noch einen Tag dran. Ich bin Fraktion und deswegen Fehlentscheidungen hin oder her, er war gesund. Ob da der Magen-Darm-Infekt schon drin war oder nicht, du weißt es nicht. Weil, meine Schwester ist Erzieherin, die hat immer zu mir gesagt, schickst du das Kind mit einem angebrochenen, wie sagt man? Immunsystem. Genau, in die Kita. Angeschlagen. Angeschlagen. Also ein angeschlagenes Kind in die Kita, kriegst du es doppelt und dreifach zurück. Und das ist genau der Punkt. Ja, dein Kind
ist jetzt vielleicht, hat die Grippe nicht mehr, aber der ist immer noch schwach und immer noch nicht auf der Höhe. Lass den doch bitte noch zwei Tage zu Hause. Ich weiß, da ist Druck von der Arbeit. Das ist ja nicht nur Arbeit. Also bei mir gibt es auch die Momenti, vor allem wenn du selber krank bist. Momenti? Was ist los? Das ist die Mehrzahl. Wusstest du, dass die Einzahl von Spaghetti Spaghetto ist? Gruß geht raus, der Marc-Uwe. Wenn der uns hört. Aber nicht einen Haken dran. Ich hätte gerne einen Spaghetto. Marc-Uwe Kling ist das, was Dominik meint. Die Fängerkronik. Wir machen keine Werbung. Es ist keine Werbung. Wir sind einfach Fangirls. Ich war mit meiner Freundin damals auf einer Premiere und ich glaube, sie hat mich noch nie als Fangirl gesehen, aber da war ich ein Fangirl. Ja, stark. Spaghetto. Momenti. Du hast aber vorhin die ganze Zeit Momentum gesagt. Momentum ist die Einzahl auch. Ja, geht auch. Momentum, Momentum, Momenti. Man kann auch einfach sagen, der Moment und gut ist. Oh, das geht auch. Aber das klingt nicht so schlau. Wow. Ich bin so gerne, so schlau klingt. Okay. Oh Mann, ist das heiß hier. Das Momentum oder mehrere Momenti, an denen ich einfach selber so wenig Energie hatte, dass ich wirklich abgewägt habe auf einer Waagschale. ist es jetzt besser für das Kind, dass es hier bei mir bleibt mit der wenigen Energie, die ich habe, wo ich ihn halt nicht so geil betreuen kann und ihm nicht das geben kann, was er braucht versus gebe ich ihn in die Kita ein bisschen angeschlagen, um dass er dort das bekommt, was er braucht. Dann mit Hand und Fuß zurück? Nee. Dann lieber meine Energie weniger? Nee, es geht ja nicht darum, dass meine Energie noch weniger wird, sondern du bist schon an dem Moment, wo du keine mehr hast. Und ich dann hier, ich habe teilweise, lag ich hier mit Theo, also ich lag auf dem Teppich und Theo musste sich um mich rum, ich meine, der ist anderthalb, musste sich um mich rum alleine beschäftigen. Der hat mir dann ein Buch auf den Bauch gelegt und ich habe das dann nur so ein bisschen angekippt, dass er besser reingucken kann. Mehr konnte ich nicht mehr. So und da ist dann schon bei mir der Moment, wo ich mir sage, na gut, er ist jetzt nicht mehr ansteckend, ich lasse ihn gerade nur zu Hause, weil er noch recoveren muss, aber er braucht auch irgendwo Beschäftigung und Weiterentwicklung. Kann er haben, aber doch bitte nicht an diesen Tag, wo er noch Ruhe braucht, wo er noch, und das merken wir ja bei ihm, weil er vor ein paar Monaten erst auf ein Schläfchen umgestellt hat, wo er dann auf einmal zwei Schläfchen immer noch braucht. Also da ist einfach mein Punkt für das Kind. Und dann im nächsten Step, und vielleicht kommen wir dann nämlich endlich zu dem Thema, was ich die ganze Zeit besprechen will, warte ganz kurz, für die anderen Kinder und für die Erzieher. Deswegen, also wenn ich weiß, mein Kind ist noch ansteckend und dann lass uns doch einfach zur finalen großen Frage kommen. Ja, darf ich jetzt endlich? Ich kann nicht verstehen, wie Eltern... Kennst du das, dass man bei anderen Kindern in der Kita schnell denkt, das ist aber ganz schön krank, während man die eigene Entscheidung immer viel besser erklären kann, sein Kind
in die Kita zu schicken? Ich schicke mein Kind nicht krank in die Kita. Das ist ein Faktschatz. Und das hast du vorhin auch gesagt. Ich schicke mein Kind nicht krank dahin. Nochmal der Satz meiner Schwester, Erzieherin. Und da kommen ja die krassesten Storys, die ich da kenne, mit Paracetamol in Pops, da noch hingeschafft, wo ich denke, Mann ey, Mutter, ganz im Ernst, so krass ist der Job oder so, da muss man ja auch ans System. Grüße, ne? Grüße ans System. So viel Druck macht ihr euren Müttern, dass die ein Zäpfchen schiebt, damit der noch in die Kita oder die noch in die Kita kann. Ich schicke mein Kind nicht krank in die Kita. Ja, ich bin selbstständig. Da kommt jetzt nämlich, jetzt kommt alles aus mir raus. Selbstständigkeit, ich muss niemandem Rechenschaft leisten, aber da ist von vorhin mein Punkt, ich kriege auch keine Kohle. Wenn ich nicht arbeite und zu Hause bleibe, kriege ich kein Geld. Aber ich schicke das nicht dahin. Ich möchte nicht, dass mein Kind nächste Woche schon wieder krank ist, weil ich da nicht lang genug gewartet habe und er einfach mit den angeschlagenen Immunsystemen ein anderes Bakterium oder was auch immer hätte abwehren können, kriegt er dann halt drauf, weil er angeschlagen ist. Ich schicke es nicht dahin, weil ich nicht nächste Woche hören möchte, dass meine Erzieherin, die Bezugserzieherin meines Kindes, die super wichtig ist, krank ist, weil der eine Rotznase hatte, die angehustet hat und mit und weil ich auch nicht andere Kinder, die müssen noch nicht dasselbe durchmachen, wie jetzt gerade mein Kind. Das ist meine Herangehensweise. Ich schicke mein Kind nicht krank in die Kita und mein Groll wächst gegen die Eltern, wenn ich da sehe, dass das Kind einen Tag gefehlt hat und am nächsten Tag wieder kommt und dem die Augen rot sind, Tränen und sonst was. Dann denke ich mir so, das kann doch nicht wahr sein. Das kann doch nicht. Das macht mich so wütend. Das macht mich so wütend. Du, ist ja ein Meinungsaustausch. Am Ende des Tages bin ich da mittlerweile relativierter unterwegs. Und klar habe ich noch das Problem, einen Schuldigen zu brauchen, um Situationen in meinem Kopf klären zu können. Und das geht dann oft ganz schön schnell in der Kita, da einzufinden, den mit der größten Rotznase. Aber am Ende des Tages können wir es ja selber auch nicht einschätzen. A auch wenn ein Kind rote Augen hat, weißt du nicht, ist der krank und ansteckend? Und wenn die Rotze rausläuft, der hustet und hat rote Augen, ist der krank? Nicht unbedingt. Was? Nee. Gut, dann hast du dein Kind krank in die Kita geschickt. Nein, habe ich nicht. Doch, dem läuft seit vier Tagen die Rotze. Und er ist seit vier Tagen in der Kita. Schatz. Wenn das deine Definition ist. Ich sage nur, deine Definition ist, halt. Nein, aber ich habe gerade vier Fakten genannt. Dass ihm die Nase läuft, ich war Montag mit ihm beim Arzt, der hat gesagt, alter Infekt, es kommt alles jetzt raus, es ist in Ordnung, das musste ich lernen vor zwei, drei Jahren. Gut, aber dann. Warte ganz kurz. Nein, nein, nein, nein. Ich habe gerade vier Faktoren gesagt, die für mich, vier Symptome, die für mich bedeuten, das Kind ist krank. Eine Schnupfnase. Und wie gesagt, das musste ich lernen, dass eine
gelbe-grüne Schnupfnase bedeutet, dass der Körper jetzt alles rauswirft, das Kind aber schon über den Infekt drüber ist. Das war vorher nicht in meiner Wahrnehmung. Hätte ich das als einzelne Symptome genannt, hättest du das sagen können. Okay. Aber ich sage dir gerade, wenn ein Kind da sitzt, rote Augen hat, tränet, hustet, schnieft und vielleicht sogar noch weint, ist der oder quengelig ist. All das macht Theo diese Woche. Nein. Es ist so. Ich gebe ihn ja in der Kita ab. Er weint. Ja, bei der Abgabe. Ihm läuft die Nase ab und der hustet wie eine alte Frau, die auf dem Kohlekraftwerk Gott übernimmt. Und das ist aber super. Das ist ja richtig geil, weil das ist nämlich genau die Diskussion, die in den Köpfen stattfindet. Manchmal ausgesprochen. Und ich finde die total spannend und ich finde tatsächlich langsam meinen Frieden darin, einfach zu sagen, ich gehe einfach vom Positivsten aus, wo ich bei dir bin, dass unser System hier in Deutschland nicht kinderziehungsfreundlich ist. Nein, überhaupt nicht. Das heißt, der Druck von außen ist einfach groß. Der wirtschaftliche Druck ist groß, das zu tun. Was ich aber gelernt habe, dass es auch irgendwo so ein bisschen eine Einstellungssache ist. Also ich glaube, wir scheißen uns ein bisschen mehr ein als andere, im wahrsten Sinne, bei Markendarm, aber sonst auch, was das Thema Bewertung von Krankheit angeht. Also das Krankheitslevel sozusagen zu bewerten. Und ich gehe jetzt mittlerweile vom Positivsten aus, so gut ich kann in meinem Kopf und sage mir, alle wollen das Beste und alle denken irgendwo rational, auch ein bisschen eben nicht die Erzieherin vor allem abzuschießen, weil wenn die alle, und das haben wir sehr oft, wir haben da so eine lustige Skala bei uns an der Kitatür. Rot heißt, wir brauchen jede Hilfe, die geht, beziehungsweise kriegen wir dann morgens WhatsApp-Nachrichten, wer kann das Bild sein Kind zu Hause. Wir haben keine Besetzung, musst du sagen. Also es geht darum, Rot bedeutet, es ist keiner mehr da. Der Erziehungsschlüssel stimmt nicht mehr. Genau, und dann fragen sie logischerweise und das ist ja auch gut so nach Hilfe. Vollkommen richtig. Und es ist ja auch super zu wissen, meinem Kind geht es jetzt zu Hause besser, als wenn ich es in die Kita schicke, weil dann noch ein Erzieher für 20 Jungs und Mädels da ist. Genau, das sehe ich aber mittlerweile so, dass da glaube ich jeder das Beste gibt, was er kann und es gibt Grenzentscheidungen, wo man es vielleicht hätte nicht tun sollen, aber getan hat und vielleicht auch am Ende daraus lernt hat. So wie wir auch. Ja, total, aber das Learning war jetzt nicht diese Phase. Theo weint und das möchte ich klarstellen, weil der Übergang zur Erzieherin. Theo hat Husten und ich war mit ihm beim Arzt, sie hat ihn abgehört und hat gemeint, es alles gut, schaffen sie ihn in die Kita. Also wenn meine Ärztin sagt, ich würde ihn trotzdem morgen in die Kita Genau, aber jetzt rechtfertigst du dich, ja, das musst du ja gar nicht, müssen die anderen Eltern übrigens auch nicht. Jeder macht, wie er denkt. Und das ist aber das, was ich meine. Dein Kind weint, dem läuft die Nase und der hat Husten, wie eine 80-Jährige. Und du als andere Eltern stehst da gegenüber und denkst dir, na super, das Kind ist krank, in
die Kita geschickt worden, steht jetzt meins an. Ja, ich verstehe deinen Punkt. Weißt du, wo ich hin will? Weil witzigerweise kam ein Freund von mir auf mich zu jetzt und meinte so, na Theo hat ja einen Husten. Und ich war so, ja, ja, aber der ist nicht krank. Ja, genau. Genau, und der hat das ja genauso wahrgenommen. Und der wird noch 14 Tage den Husten haben. Erinnere dich an Finn, das hatten wir auch schon mal, hat er vier Wochen lang Husten gehabt oder der beste Freund von Finn. Er hatte das auch, vier Wochen lang Husten. Es ist das Kind nicht krank. Der hat einfach, äh, ich weiß gar nicht, was sie dann haben, die armen Schweine. Ich hab trotzdem Groll. Ich bin da wirklich unterwegs. Genau. Ja, du hast vollkommen recht. Was ich nur sagen wollte, ist, so finde ich langsam meinen Frieden. Oh, das machst du gut. Mit dem Thema. Weil mich hat das erste Jahr ein völliges Unverständnis von meiner Seite. Und man denkt ja immer, man macht alles besser als die anderen. Nee, macht man nicht. Und langsam kommt das Zen in mich. Jetzt mach ich so. Es fließt durch mich. Was ist das für ein Gut? Oder? Stark. Hast mich gerade ein bisschen bekehrt. Ja. Und woran liegt's? Selfcare. Ich hab endlich wieder angefangen zu lesen. Hab ein Buch über gewaltfreie Kommunikation gelesen. Und da stand der Satz. Geh immer davon aus, dass dein Gegenüber sein Bestes versucht hat. Das ging ich bis dato nicht. Ich dachte immer, was ist ein Spacken? Du Spacken. Das ist auch so ein geiles Wort. Also ich finde... Ich will noch eine Sache sagen. So für mich der Abschluss zu der Episode hier. Ich fand's so witzig. Und deswegen wollte ich eine Folge draus machen. Eine Episode. Ich hatte praktisch Freude und Leid so nah beieinander. Theo in dieser Kita eingewöhnt zu haben. Und auf einmal geht wieder ein neuer Abschnitt meines Lebens los. Dass man jetzt auf einmal wieder Vormittage Zeit hat. Für mich ja gesund zu werden. Für dich noch mehr zu arbeiten. Als je schon. Oder ins Barbali zu gehen. Ey, seitdem die Folge draußen ist, war ich nicht im Barbali. Just saying. Gut, gut. Und dann kommt dieses Momentum, wo du denkst, geil, geil. Und dann kommt dieser Glückwunsch. Und einen Tag später kommt dieser tiefe, tiefe Fall auf die Erkenntnis. Naja, die nächsten sechs, sieben Monate ist mindestens eins der Kinder die Hälfte der Woche zu Hause. Und das ist halt so, so, das ist ein bisschen, keine Ahnung. Mich hat's sehr, sehr geerdet. Nennen wir es mal so. Wir sprechen uns im April wieder. Ja. In einem halben Jahr. Wir hören uns im April wieder. Bis dahin keine neuen Folgen. Tschüss. Möchtest du noch ausleiten? Nee, ich hab ein klasse Outro. Tschüss. Tschüss. Achso, ist jetzt tschüss. Tschüss. Gute Nacht. Auf Wiedersehen. Für die, die es nicht wissen, nach der Musik kommt noch ein Hidden Track. Hidden Track? Hidden Track. Gruß geht raus an Marc-Uwe. Schon wieder. Marc-Uwe Kling. Wir sind Fans. Hör uns. Tschüss. Tschüss.
Bis zum nächsten Mal. Ich muss ja so am Anfang dieser Folge lachen. Begeben, weil du so eingeleitet hast mit der Darmreinigung. Und ich würde gerne die Thailand-Geschichte erzählen. Das kann auch nur ich erzählen eigentlich. Also ich mach's ganz kurz. Wir waren in Thailand. Ich saß neben dem Schweden. Ja, der war so. Ich war so. Ich hab dem zugehört und dachte, ja, so muss Leben sein. Der hatte irgendwie drei Kinder, die haben auf Thailand gelebt. Der war 50, 55. Genau. Der war schon älter. Und da dachte ich mir, ja. Und da hat er erzählt. Und wir sind hier so angekommen. Und dann gibt es hier immer so eine Darmreinigung, die ich mache. Und ich war so. Oh. Oh. Self-Care. Und ich so. Was denn? Erzähl mal. Ich darf ab dem Moment erzählen, wo ich losfahre. Ja. Na klar. Ich hab gestillt, aber noch. Muss man gleich dazu sagen. Und dann hab ich mir die Handynummer von diesem Darmreinigungs-Guru geben lassen. Und dann war ich so. Okay, ich mach mir einen Termin. Und dann hab ich den Termin gemacht. Und dann war ich so. Naja, ich stille ja gerade noch. Was ist denn, wenn ich total energielos bin und mein Körper dann keine Milch mehr produziert, wenn ich mir einmal alles durchblasen lasse von hinten. Okay. Und dann hab ich gesagt, weißt du, Schatz, ich glaub, du bist eh der bessere Patient. Ich leb ja total gesund. Mach du das mal. Und wenn das gut ist, mach ich's. Ich weiß bis heute nicht, wie du es geschafft hast, mir diese im wahrsten Sinne des Wortes Scheiße zu verkaufen. Warum hab ich da, ich weiß bis heute nicht, warum ich da ja gesagt habe. Das ist die beste Geschichte. Es tut mir so leid, weil du so gelitten hast. Also in meinem Kopf kam an, wei du was, das bereinigt dich einfach mal von innen. Und ich war in so Ich dachte so, Mensch, so eine Darmreinigung für dich, so hab
ich das auch aus. Das ist doch super, dein Immunsystem und du, ne, du isst jetzt eh nicht so viel Vitamine. Komm. Muss irgendein Momentum gewesen sein. Wahrscheinlich hab ich da auch ein grünes Movie an dem Tag getrunken und dachte, das wär cool. Ey, wirklich, ich setz mich in dieses Auto und fahre zu der Adresse, die du mir gegeben hast, die eher dir, wirklich so ein Google Maps Standort, wo einfach nichts auf Google Maps angezeigt wird. Ist ja schon ein bisschen ungewöhnlich, Wenn man zu einem Arzt fährt, der dir oder zu einem Studio, das Darmreinigungen macht. Und ich fahre und ich fahre und dann fahre ich auf Koh Samui neben dem Flughafen in ein, und man kann es nicht anders nennen, Township, Slum, also wirklich ganz, ganz einfache Blechhütten mit ein bisschen was Gemauerten drumherum. Ich glaube, dass du bis dato dachtest, dass du wie in eine Art Krankenhaus fährst. Es gab kein, ja, ich dachte in Spa-Ding, sowas. Ja, Spa, ja, das war, glaube ich, die Vorstellung, die ich hatte. So ein bisschen wild, ne? Ich fahre da rein, keine Straßen, das war wirklich nur Kies und Gerümpel, ganz viel Müll. Hühner und Schweine liefen auf diesem Müll rum und tigerten da durch die Gegend. Ich hätte es so gern gesehen. Und diese Adresse gab es ja gar nicht. Ich habe dann einfach irgendwann das Auto so an den Rand gestellt, dass vielleicht noch ein zweites durchkam. Und dann kam auf einmal irgendeiner und meinte so mit seinen drei Worten Englisch, die er konnte. Dominik. Ja, genau, ob ich das bin. Und dann bin ich da rein und ein super netter Typ. Seine Frau war da, seine Tochter war da. Mit ihm habe ich zusammen einen Tee getrunken. Alles ganz, ganz toll. Und dann führt er mich da in so ein Hinterzimmer aus der Hölle. Also ich schwöre euch das. Das war wirklich krass. Das war Marke Eigenbau aus Schläuchen, Eimern und Wasserflaschen, in dem irgendwelche braune Flüssigkeiten drin waren. 1,5 Liter Wasserflaschen, aber die dünnen, wisst ihr? Ja, genau. Am Schluss gab es Kaffee. Achso. Nicht oben rein. Nicht oben, unten. Ja, ja. Und dann bin ich, ich bin aber auch wirklich dumm, wenn ich einmal in einer Situation bin, dann erfinde ich ganz selten das Momentum, wo ich sage, okay, nee, stopp. Kann ich nicht. Das ist in mir nicht drin. Wahrscheinlich auch so ein Erziehungsding. Ich hoffe, ich kriege das hin, meinen Kids zu erzählen. Du kannst auch stopp sagen. Ich dachte mir jetzt, okay, dann ist das halt jetzt so. Und dann hat der anderthalb Stunden in meinem Arsch rum vorwerkt mit einem Schlauch und hat mir da Wasser reingepumpt. Und raus und rein und raus. Das war wirklich, wer kein Laboratory ist im wahrsten Sinne ein Scheißdreck dagegen. Und dann kam der irgendwie nicht durch, wegen irgendeinem Verdacht auf Darmschlinge und was weiß ich, mit seinem Schlauch und rammte den da immer wieder rein. Ich habe so viele Schmerzen gehabt, anderthalb Stunden lang. Und dann hat er mir noch drei Flaschen braune Flüssigkeit in meinen Arsch
gepumpt. Und dann kam ich da also wirklich wieder raus und dachte, nee, ich fühle mich nicht besser. Und dann lag ich, erinnert ich, zwei Tage im Bett. Dir ging es nicht Ich war durch. Ich war kaputt. Kleiner Spoiler, ich bin da nicht mehr hin. Ja, danke für die Empfehlung. Seitdem höre ich Drachenfest sehr ungern auf Empfehlungen von Franziska. Das kann man gar nicht vergleichen. Ich mache unsere ganze Freizeitaktivität. Wenn man mal eine Reise von Franziska planen lassen möchte, macht es nicht. Du bist so undankbar. Ich mache unsere ganzen schönen Ausflüge. Das kannst du auch mal. Hat letztens meine Freundin gesagt, da sollte er mal sehen, dass du alles immer für euch planst. Und dann ist es einmal scheiße gelaufen. Ja, nee. Ich mache dir gleich einen Termin bei einer Darenspülung. Ja, kann ich nicht empfehlen. Falls das jemand mal machen will, schreib mir, wie es war. Wir sind dann Mitleidende. Gemeinsam Leidende. Du, der Schwede, der zählt von wegen bei dem einen, haben sie einen Löffel rausgezogen. Ich weiß nicht mehr, was sie im Darm gefunden haben. Eine Münze. Eine Münze. Jetzt kommt es wieder. Das hat niemand gesehen und er hatte die ganze Zeit Darmbeschwerden. Und dann hat der Arzt, der Guru eine Münze rausgespült. Ich hatte keine Münzen. Naja. Schöne Geschichte. Das habe ich mir ja gleich direkt am Anfang aufgeschrieben. Verstehen. Ja, so habe ich mich auch die letzten Tage gefühlt. Magen, Darm. Aber super. Ich bin viel leichter als vorher. Mein Booker hat immer gesagt, Franzi, die beste Abnehmkur, als ich noch sehr große Fashion-Zeiten hatte. Hättest du da mal hinter schon gehabt? Hätte ich noch mehr abgenommen. Da wäre er ganz stolz auf mich gewesen. Da wäre es dein schönes Hungermodel auf dem Lausteg gewesen. Naja, das lassen wir so stehen. Auf Wiedersehen. Auf Wiedersehen. Gabe dich wohl. Gab dich selber wohl.