Hinweis zum Transkript
Dieses Transkript wurde automatisiert aus der gesprochenen Episode erstellt. Umgangssprache, Satzabbrüche und mögliche Hörfehler bleiben teilweise erhalten. Im Zweifel gilt das Original-Audio.
Zur Zusammenfassung und Episode →ich finde das ein Wunder. möchte meine Kinder ein Jahr lang stillen. mein Mann will gerade entscheiden, ich abstille. Sie hat nicht gesagt, Mensch, die sind aber wieder klein. Stillen ist überhaupt kein Muss. Jeder darf selber entscheiden, Brustentzündung ist das beschissenste, was du bekommen dass dich im geringsten Fall Menschen doof angucken, Da ging auch parallel direkt dein Stilltee verbrauch hoch, wenn der Box von Klee nicht der richtige war. gesagt, okay, nein, das ist meine Reise mit dem Kind. Die werde auch ich beenden. Eltern nach acht, Eltern nach acht, Kinder im Bett, Kinder im Bett, zwischen Windeln, Mief und Snacks, Tagesabschlussbericht, Tagesabschlussbericht. Tschüss, mein Schatz. Ich brauch Koffein. Ah, voll. Wirklich. Das funktioniert nicht. schlafe ich dir hier in sechs Minuten ein. Ich hab absurd viel gelesen, ne? Fini? Ja, ja. Wie ist's denn? Ich bin froh, die Wende bekommen zu Mhm. War mit ihm krass auf Toni unterwegs. Was natürlich eine Erleichterung ist an manchen Abenden. Aber dann dachte ich mir so, nee, das ist ja gar nicht, was ich will. Ich will ja vorlesen. Mhm. Und dann hat das aber so eine 180-Grad-Tür genommen, auch mit den neuen Büchern. Das ist wirklich egal, wie du es machst, ist falsch, ne? Dass diese kurzen Geschichten... triggern ihn dann immer noch eine. U dann bist du wahrscheinlich gerade in der Menotonin-Kurve. S 10% Produktion. Und dann so noch eine. Weil dann ist Pepperwitz halt vielleicht auch einfach nicht das Richtige. Ja, hinterher bist du immer schlauer. So, jetzt hat er sich aber vernaht in diese zwei Mühle. Sollte er auch wieder aufhören. Aber aktuell lese ich halt hoch und runter. Plus farbe Socke, auch mit Kurzgeschichten. U dann wird er noch eine, noch eine, noch eine. Jetzt will ich auch wieder 45 Minuten vorlesen. Gehen wir rein. Ja. Willkommen zu Eltern nach Acht. Der Tagesabschlussbericht. Was? Mach weiter. Ach so, was soll ich noch sagen? Na, was ist denn das Thema? Das machen wir doch nicht mehr. Ach so. Wenn du das nicht mehr wolltest. Na doch. Aufstimmen. Wenn Nähe schön ist, aber manchmal auch zu viel. Das ist das Thema, das wir heute mitgebracht haben. Tatsächlich. Du bist gut vorbereitet, Franziska Dittmann. Man lernt ihn. Man lernt es. Ich würde trotzdem gerne, dass du mal ein Foto postest. Postest von meinen Shownotes und deinen. Das sind keine Shownotes. Oh, schade. Dann würde ich ein geiles Wort benutzen. Einfach wieder Quatsch. Wenn man so cool sein will. Das ist auch Eltern. Ja. Warte mal, so in zehn Jahren, denke ich. Oh ja. Dann sagen wir so Sachen und unsere Kinder schämen sich weg. Du machst vor allem Sachen. Also ich meine, ich war ja mal Student und Tänzer. Längere Geschichte. Nein, das müssen wir erklären. Später nein. S nein. Und dann denkst du, der lässt dir mal einen gucken und machst irgendwie einen
Tanzmove und reißt dir halb den Oberschenkel ab. Und verringst dir in die rechte Schulter. Was ist los mit uns? Wir müssen aufhören. Das solltest du auch nicht in den Zinkern machen. Das sieht jetzt ja schon nicht mehr geschmeidig aus. Das ist so abartig peinlich. Da freue ich mich jetzt, wenn du mal Tänzer warst. Oh, die müssen wir erzählen ganz kurz. Nein, nein, nein. Kommen wir ganz, ganz kurz. Nein, bitte nicht. Okay. Genau, abstellen. Ich war heute beim Frauenarzt. Heute hat sie meine Brüste zum ersten Mal ohne Milch abgetastet. Ja, da ist auf jeden Fall schon mal 1 zu 0 für die Frauenärzte, würde ich sagen. Gehen wir doch gleich mal zu den Geräten, worum es heute geht. War alles okay. Okay, das freut mich. Sie hat nicht gesagt, Mensch, die sind aber wieder klein. Ich streiche gerade ein Kommentar nach dem anderen. Also witzig ist, ich kann es in deinen Augen sehen. leide innerlich. Ich habe wirklich Schmerzen. Ist okay. Okay. Ich atme es kurz raus. Gut, alle Kommentare gestrichen. Was soll ich was erzählen? Ich weiß es nicht. Na gut. Ich habe ja jetzt schon zweimal abgestillt. Ganze zweimal. Und Und diese zweimal hätten nicht unterschiedlicher sein können. Aber vielleicht nimmst du uns am Anfang mal so ein bisschen mit. Auch die, die noch keine Kinder haben. Was so passiert? Euer Wissen wird unglaublich groß. Das ist das, was alle Männer hören wollen. Wie fühlt sich stillen an? Was bedeutet das für dich als Mama? Was ist das, was da zwischen Mama und Kind passiert? Hol es doch mal ab. Was ist stillen? Witzig. Da bin ich schon nicht so kalt drin. Weißt du, ich habe nicht zuerst an die Emotionen gedacht. An dieses, sondern das körperliche Gefühl, was ich beschreiben wollte. Weil das ist unklar, wenn man das noch nicht gefühlt hat. Und dieser Milcheinschuss ist auch ein Gefühl. Und wahrscheinlich alle, die gerade stillen kriegen, bei dem Wort Milcheinschuss, jetzt Milcheinschuss. Milcheinschuss. Milcheinschuss. Und alle, die das schon mal gefühlt haben. Das ist so ein, also wirklich erstmal zum körperlichen. Ich würde dir das gerne einmal abgegeben haben. Weil das beim ersten Kind tatsächlich manchmal richtig unangenehm geworden ist. Ich habe ja gerade schon gesagt, dein Busen wird voller. Und beim zweiten Kind hatte sich das so ein bisschen reguliert. Und dieses Gefühl, wenn da, das ist so unklar. Ich kann das, ich würde dir das gerne mal abgeben. Aber versuch es da mal zu erklären. Also wie, gehen wir aufs Emotionale, nicht so aufs Körperliche. Ja, ich weiß. Ich habe nur ans Körperliche als das. Ja, genau. Aber wie. Emotional ist es einfach eine so krasse Bindung, die, also du baust etwas auf. Und möge jeder das Glück haben, dass es direkt klappt mit Stillen. Weil ich glaube,das ist echt nicht cool,
wenn man, wenn der Milchfluss vielleicht nicht funktioniert oder das Zungenwändchen vom Baby zu kurz ist und dann nicht rankommt und so. Ich hatte zweimal das Glück, dass das funktioniert hat. Stillen ist, also das möchte ich mal ganz, ganz kurz am Anfang sagen, Stillen ist überhaupt kein Muss. Jeder darf selber entscheiden, wie lang, wie oft, was auch immer, wie viele Brüste. Ja, oder sie stillt. Sie stillt. Kann man das entscheiden? Ich habe eine Freundin, die irgendwann nur noch eine Brust gestillt hat beim ersten Kind. Aber jetzt eine blöde Frage von einem Laien, der sich mit Brüsten nicht so gut aus sah. Die eine war klein, die andere war immer voll. Oka. Also du müsstest, wie sie es mir erzählt hat, müsstest du dir vorstellen, ich habe jetzt meine normale Brust und eine Stillbrust. Naja, gibt es auch, aber was ich sagen möchte, jeder kann das entscheiden, wie er möchte. Meine Entscheidung war immer, ich möchte meine Kinder ein Jahr lang stillen. Und dieser Aufbau, dieses, du ernährst ein Kind, ist ein krasses Gefühl. Vor allen Dingen wird einem das ja bewusst, wenn das Baby von U zu U Untersuchung wächst und gedeiht. Und auf einmal saß ich da manchmal und dachte so, das ist so krass, das trinkt nur bei mir und das nimmt zu und kann wachsen. Noch weniger kann ich mir eine Geburt vorstellen. Und das Zweitwenigste, was ich mir vorstellen kann, ist das, wie sich das emotional anfühlen muss, zum Kind zu stillen. Jetzt kommt echt etwas, was kein Vergleich sein soll, sondern einfach nur ein Bild. Und wenn ich hier draußen im Zen mich um meine Terrassengeraten kümmere und Pflanzen einpflanze, düngue, gieße jeden Tag, dem auch mal ein klassisches Lied vorspiele oder was weiß ich. So was hast du noch nie gemacht? Das ist schon ein sehr erhebendes Gefühl, wenn dann irgendwann der Baum Früchte trägt oder eine Blume dann Blüten bekommt. Das hat nichts mit erhaben zu tun, gar nicht. Nee, erhaben, habe ich erhaben gesagt? Das ist das falsche Wort. Also einfach ein schönes Gefühl. Ach, guck mal, das habe ich gemacht. Ist das so oder ist das noch mehr? Noch viel mehr. Also es hört ja nicht auf, auf einmal, dass es, also ich habe es ja auch in mir wachsen lassen. Und das ist ja nun weiter wachsen. Es ist ja nicht das eine und dann das andere, sondern es ist ja so ein Übergang. Das heißt, dieser Wachstum in der Schwangerschaft ist schon das erste krasse, weil du versorgst das ja auch. Und auf einmal geht es weiter in der Außenwelt, auf einmal versorgst du es aktiv. Und wie gesagt, es wächst und wächst und es ist nichts. Es trinkt nur deine Milch. Also es trinkt nichts. Es
trinkt nur deine Milch. Das ist so crazy. Und emotional merkt man, denke ich, erst am Ende, was das bedeutet. Da kommen wir später drauf. Hast du dir Notizen gemacht? Ich habe eine Menge Notizen. Genau, aber das vielleicht mal vorab. In diesem Prozess des Stillens ist es mal mehr oder mal weniger schön. Es ist mal super nervig, weil das Kind zum Beispiel klustert und du dann einfach auch nicht mehr angenuckelt werden möchtest. Aber es ist halt auch super einfach. Was macht das mit dir als Frau? Das ist vielleicht eine sinnlose Frage. Aber ich meine, vorher warst du Franziska Littmann, was weiß ich, die intelligente, sexy Unternehmerin. Mehr davon. Gib mir. Und jetzt bist du auf einmal Mutter. Dieses Lack. Das ist dein Richtiges. Und jetzt bist du auf einmal Mama, aber eben auch Mama, die stillt und ein neues Wesen durch ihren Körper ernährt. Was macht das mit dir als Frau? Wie fühlt sich das an? Das weiß ich gerade schon. Es ist einfach nur krass und es macht mich so stolz auf meinen Körper. Aber das habe ich gerade schon mal gesagt, das fängt bei dieser Schwangerschaft an und geht über das Stillen weiter. Dieses Unglaubliche, was der Körper leistet. Genau, das trifft es vielleicht, weil das hatte ich vorher in meinem Leben noch nicht. Ich musste, wie alt war ich beim ersten Kind? 35 Jahre alt werden, um zu verstehen, was meinen Körper leisten kann. Und das auch beim Stillen. Also ich versorge mich dann auch besser, muss ich ehrlicherweise sagen. Als ich gestillt habe, dan achte ich natürlich viel mehr darauf, dass ich genug trinke, dass ich genug esse, dass ich immer versorgt bin, damit mein Körper gut versorgt Damit sollte ich eigentlich jetzt nicht aufhören, nur weil ich jetzt nicht mehr das Baby über mich versorge. Aber tatsächlich ist das ein Fakt, der passiert ist. Aber ich bin so unglaublich dankbar für meinen Körper. Also was der kann. Hattest du schon mal einen Moment, wo du dachtest, krass. Ja. Mein Körper macht das. Was denn? Ja, als ich Tänzer war. Wow. Also wirklich, hast du einen geilen 360-Move im Klo? Dachte. Das hattest du völlig überlaufen. Und dann mein Körper. Und danach habe ich die Kippe falsch rum im Mund gesteckt. Im selben Move, weil ich cool sein wollte. Und alle Ladies sind direkt wieder umgedreht. Direkt. Die waren schon alle auf dem Weg und dann direkt umgedreht. Ja, ja. Nee, also Spaß beiseite. Ich finde das ja, ich finde das ein Wunder. Also ich habe dich ja bei der Geburt erlebt und gesehen, was dein Körper da geleistet hat. Was für eine natürliche, unsteuerbare Arbeit,
der er von ganz alleine da verrichtet hat. Ohne auf dich zu hören. Er hat einfach sein Ding gemacht und dann kommt dieses Wesen da zur Welt und auf einmal ernährt sich das durch dich.Und du weißt sofort, wo es hin muss. Dass es funktioniert. Weil es funktioniert, das muss man ja wirklich immer sagen. Aber das ist ja Wahnsinn. Es gibt ja auch sowas, wo man, ich weiß nicht mehr, wie dieses Stillen heißt. Da legst du das Kind auf den Bauch. Das neugeborene Baby. Bis zur vierten Woche. Also im ersten Monat sind sie neugeboren. Also innerhalb dieser ersten vier Wochen. Und das Kind robbt sich zur Brust. Das ist doch unklar, was da in uns, also dass das so funktioniert. Das kann ja noch gar nicht robben, aber durch irgendwelche, da ist so krass. Ja, finde ich auch. Also es ist ein Wunder. Es ist ein absolutes Wunder. Warum habe ich die Fragen mitgebracht? Ich habe mich auf die Folge vorbereitet. Du hattest das Thema Abstillen in den Raum geworfen. Ich habe mich mit Abstillen beschäftigt und irgendwann natürlich dann auch zu den emotionalen Themen beim Abstillen gekommen. Und deswegen habe ich das so ein bisschen als Frage mitgebracht, um zu verstehen, wie der Stillenteil sich eigentlich anfühlt. Bevor man dann halt eben zu dem Hardback kommt, dass man es irgendwann nicht mehr Jetzt haben wir ja so ein bisschen beim romantischen Teil des Stillens. Hol mich doch nochmal so ein bisschen ab. Was ist denn die dunkle Seite der Macht? was sind denn so die Einschränkungen, die du erfährst im Alltag durch Stillen? Was ist das, was am Stillen vielleicht sich nicht so leicht anfühlt, wie du es gerade gesagt hast? Wie sieht es auf der Dark Side auf Stillen aus? Ja gut, es bindet dich halt an das Leben. Ist das was Schlechtes oder was Gutes? Gleich, also Beides gleichzeitig. Weil es ist natürlich was Gutes, habe mehrere Antworten. Ich muss schnell reden, damit ich alle nicht... Keines davon vergesse. Was da gibt es einmal das Körperliche, was natürlich passieren kann. Weil jemand, der nicht stillt, hat auch keine Gefahr zur Brustentzündung. Das ist the Dark Side. Eine Brustentzündung ist das beschissenste, was du bekommen kannst. Ist ja meist... Beziehungsweise... Nicht meistens, aber bei mir war es durch Stress. Du kommst dann in so einen Strudel und dann wird alles noch viel schlimmer. Ach, ich kann mich erinnern. Du hattest einen übelsten Druck. Aber nur beim ersten Mal. Ja, genau. Ich habe richtig schlimm Fieber bekommen. N, warte. Du hattest, glaube ich, auch so einen Druck, dass das klappen muss. Ach, was ist denn? Da kann ich mich gerade dran erinnern. Ja. Und dann hast du dich irgendwie so da reingesteigert und Und Schüttelfrost hattest du, glaube ich, auch. Ich hatte richtig... Also ich lag wirklich in dem Fenny und du bist richtig krank. Plus, du bist nicht nur richtig krank, du hast ganz schlimme Schmerzen. Dieser Knoten, du merkst den richtig, also den Stau, den Milchstau merkst du. Und das ist mörderisch. Deswegen, da landen auch einige Frauen dann wirklich im Krankenhaus. Das ist nicht cool. Fange ich mit dem Schlechten an? Ja, habe ich gerade. Ich habe ja nach der Dark Side das Stillens gefragt. Aber das ist... Da gibt es nicht so viele Posten
auf der Seite. Ich hatte es genau einmal, beim ersten Mal Stillen beim ersten Kind. Ja. Danach nicht mehr. Da muss ich mir gleich noch eine Notiz machen. Dann ist es ein bisschen dieser öffentliche Faktor, der immer noch ein Thema ist, wo man immer noch überlegt, als Frau, also ich weniger, aber ich kenne das... Was meinst du mit öffentlicher Faktor? Warte, kommt, von meinen Freundinnen, kann ich hier jetzt stillen. Ehrlich? Dieses Unwohlfühlen jetzt. Und wie gesagt, ich habe das wenig, aber es gab Momente, wo ich so dachte, ach, ist mir jetzt hier auch ein bisschen zu voll gerade. Aber das ist ja auch spannend. Also das ist vielleicht, da kann man, glaube ich, eine ganze Folge nur aus dem Thema machen. Ja, hatten wir ja vor ein paar Monaten. Da gab es ja einfach einen riesen Gott sei Dank, wo alle Fotografen raus an die öffentlichen Plätze mit den Frauen und Bilder gemacht haben von Frauen, die stillen im Kaufhaus bei dieser eine Frau da weggeschickt wurde. Und das gibt es einfach immer noch. Wo ich sage, Leute... Also, okay. Lass uns das nicht zu sehr vertiefen. Spannendes Thema. Das ist aber auch Dark Side, dass du dich davor schützen musst, dass dich im geringsten Fall Menschen doof angucken, im schlimmsten Fall Menschen ansprechen. Und ja, genau das. D natürlich die Gebundenheit an das Kind, so schön das normalerweise ist. Ist es aber auch nach einer gewissen Zeit, und ich hatte vorhin schon gesagt, ich wollte ein Jahr stillen. Das habe ich bei beiden Kindern geschafft. Willst du wieder ein bisschen unabhängig sein. Und wenn das Kind keine Flasche nimmt, geht das nicht. Dann bist du die Einschlafbegleitung. Und gerade am Anfang trinkt das ja alle drei, vier Stunden und so weiter. Dann bist du einfach gebunden. Und es ist auch eine Dark Side. Und das Letzte und das Gegenteilige zu einer Brustentzündung ist, was mir eingefallen ist gerade, ist, dass ich beim zweiten Mal stillen ständig das Gefühl hatte, ich habe zu wenig Milch. Ich habe gesehen, dass dieses Kind wächst. Meiner Kinderärztin habe ich das dann ja auch gesagt. Und sie so, Frau Dittwan, ihr Kind ist super. Gucken sich die Perzentile an, es ist alles gut. Aber du, das ist auch Druck. So viel Druck, dass es funktionieren soll. Und das ist auch eine richtige Abwärtsspirale. Dann machst du dir Stress, dann macht dein Körper weniger. Das kommt später Milch. Das hatte ich beim ersten Mal stillen bei Finn. Überhaupt nicht. Dass ich wirklich manchmal bis 10 zählen musste und durchhalten musste, dass Theo weiter trinkt. Also saugt, bis was kam. Ich habe dann da gesessen, habe das Kind gehalten, habe mich mit dem Singen beruhigt, damit, er musste zutschen, zutschen, zutschen, damit dieser Milchfluss losging. Und da mit
diesem Druck, und dann wurde es weniger. Ich habe hier geheult und Ende. Ich habe meine alte Hebamme angerufen. Die meinte dann, die kam dann her, die hat sich meinen Busen angeguckt. Ich habe so geweint, we ich dachte, ich kann dieses Kind nicht mehr versorgen. was ja einfach dann sich richtig schlecht anfühlt. Ich kann mich erinnern. Also meine Aufgabe ist es ja, in dem, in der Konstellation, dich so ein bisschen emotional einzufangen bei solchen Themen. Du bist halt jemand, du bist auch ein Perfektionist, anders als ich. Ein Perfektionist, der auch mal anfängt. Ich bin einer, der nie anfängt. Weil es noch nicht perfekt ist. Und dann hast du dich ja immer so reingesteigert, weil du diesen Zwang hast, dass das funktionieren muss. Und du gar nicht auf die Idee gekommen bist, dass das Kind dann halt, wenn es Hunger hat, vielleicht dann doch einfach auch die Flasche mal nimmt. Und das mussten wir ja zwei, dreimal machen, weil dieser Milchfluss nicht losging. Und Theo so hungrig war, dass er mich angebrüllt hat. Und dann aber auch nicht mehr, er wollte halt auch nicht mehr dran. Und das war so ein, das ist so ein Stressfaktor. Also neben all dem Schönen, ist man halt dann auch unter Stress. Aber ist es dann so, dass du das erst genießt und dann schleicht sich da so langsam so. Gibt auch Momente, wo es nicht so cool ist und dann wird es immer mehr und irgendwann findet man es total doof und will dann abstillen. Oder war das nur phasenweise, wie bei den Kindern, alles nur eine Phase, dass du gesagt hast, jetzt läuft es gerade nicht so gut. Und dann ging es auch wieder in die andere Richtung und dann war es auch wieder völlig fein. Ja, total. War eine Sinuskurve oder was? Ja. Als das dann wieder funktioniert hat, meine Hebamme hat mich auch unglaublich beruhigt. Und da braucht es wirklich nur jemand, der sagt, es ist alles, also vom Fach, sich das anguckt und sagt, es ist alles in Ordnung und mit dir ganz kurz mal durchgeht, was du ein bisschen anders machen Plus, ich weiß nicht, wie viel Geld ich dann die kommenden, ich glaube sieben, acht Monate in Boxhornklee von einer Firma gesteckt habe, weil es für mich, ob das jetzt ein Placebo war oder nicht. Also, das funktioniert. Ja, hat bei mir dann nämlich auch funktioniert, als meine Hebamme mir das gegeben hat. Aber darauf folgend, ich habe das durchgenommen, weil mir das den Halt gegeben hat. Ich würde gerne einmal eine Kostenaufstellung machen. Was? Was wir für Stilltee. Was? Was wir für Stilltee? Was wir für Stilltee? Was? Was wir für Stilltee? Was wir für Stilltee? Stilltee, genau. Da gibt es genau einen. der da funktioniert. Kann ich wirklich, unterschreibe ich. Und Bocs on Klee. den musste ich mal kaufen. Da habe ich immer mal einen falschen gekauft in der Apotheke. Da gab es immer Ärger. Was das im Kopf macht, du hast dir einen falschen mitgebracht. Das kann jetzt nicht mehr funktionieren. Ja, das ist unglaublich. Und dann bin ich am nächsten Tag oder zwei Tage später, wenn es zwei Tage waren, war ich schon richtig krass nervös, bin ich zur Apotheke gefahren und habe den richtigen geholt. Krass, oder? Da ging auch parallel direkt dein Stilltee verbrauch hoch, wenn der Box von Klee nicht der richtige war. Ja. Gott, schön, dass du das alles wahrgenommen hast. Ja.
Warst du doch anwesend ein bisschen für mich? Ein bisschen. Ja. Apropos Flasche. Also wir haben ja zwei unterschiedliche Kinder, was so die Still- und auch Flaschenbedürfnisse anging und ich kann mich nicht ganz an alles erinnern. Und ich weiß, ich habe beiden die Flaschen gegeben, aber einen haben wir aus Versehen eine Flasche abgestellt. Das war, glaube ich, Finn, wenn ich mich richtig erinnere. Der hat am Anfang eine Flasche genommen und dann später irgendwann nicht mehr. Weißt du noch den Grund, warum? Ja. Wir waren dann in Thailand und haben dann einfach keine Flasche mehr gegeben. Dann warst du praktisch immer verfügbar, weil wir waren zusammen alle im einen Raum und immer unterwegs. Genau. Und da gab es gar keinen Miet. Und wir haben es irgendwie auch vergessen. Ich hatte immer alles dabei, aber es war so, ja, warum denn jetzt? War derselbe Moment, wo er sich den Schnuller abgewöhnt hat? Also es war einfach dann kein externer Sauger mehr für ihn wichtig? Ja. Und dann sind wir hier wiedergekommen und es ging nicht mehr. Und dann hat er die Flasche nicht mehr genommen. Ja, genau. Kann ich mich ganz genau daran erinnern. Und Theo, den haben wir einmal in der Woche oder so von Anfang an. Da habe ich da Flasche gegeben. Na gut, dann warst du ja auch mehr präsent. Du bist ja bei Fini, warst du arbeiten. Da konntest du jetzt nicht jede Woche eine Flasche geben. Und diesmal, beim zweiten Mal stillen, warst du ja immer around. Und ich habe teilweise halt schon gearbeitet. Na, aus dem Learning heraus, dass es A passieren kann, dass er sie nicht mehr nimmt und B. Total. Und das ist ja das kleine Stillen, nennen wir es mal so, auch ein schönes Erlebnis für mich gewesen. Oh mein Gott, ich weiß noch. Das habe ich vorhin vergessen zu sagen. Ich habe das ja auch zelebriert. Und allein der Fakt, dass ich deine Muttermilch da in der Flasche dem Kind zum Trinken gegeben habe und der das von mir genommen hat und sich da gefreut hat und auch dadurch größer wird. Allein das hat sich ja schon cool angefühlt. Also es war schon auch ein intimer Moment für mich mit den Jungs. Es hat sich auch wie eine Verbindung angefühlt. Auch das Ritual dahinter, dass ich bei beiden unterschiedlich aufgebaut habe und immer wiederholt habe, dass das auch funktioniert. War auch schön. Das war so ein gemeinsamer Moment, den man einfach hatte. Und ich hatte lustigerweise auch diese Darkseid beim kleinen Stillen, weil ich oft, vor allem bei Finn noch, an Zeitpunkten gestillt habe, wo es wirklich wichtig war, dass es klappt. Zum Beispiel bei der Einschlafbegleitung oder wenn du mal unterwegs warst und ähnliche Momente. Und da gab es auch zwei, drei Momente, wo er nicht gleich die Flasche genommen hat und dann steigerst du dich rein und versuchst es immer wieder und es funktioniert nicht. Und dann musst du auch dreimal durchatmen, die Flasche absetzen und nochmal neu anfangen. Das ist genau das Gefühl, was dieser Druck, dann hast du ja den Druck auch gemerkt. So dieses, oh mein Gott, er nimmt es jetzt nicht. Bei dir ist es, er nimmt es nicht und bei mir war es beim zweiten Mal still. Es kommt nicht sofort. Weißt du, dieses, du wirst ja nervös. Und
wie gesagt, ich habe dann immer gesungen, um mich so runterzufahren. Und ich wollte gerade sagen, ich erinnere mich so krass an deine ersten Videos. Du hast mir das ja immer aufgenommen, weil ich will ja auch wissen, du siehst mich ja stillen, weißt du, und ich wollte aber wissen, wie das läuft. Und Finn, hast du zum ersten Mal auf der Terrasse gestillt und du warst so gestillt. Ich sage das auch schon, weil du das immer gesagt hast, die Flasche gegeben. Und du warst so aufgeregt und es war so. Und dann hat man richtig gemerkt, in diesem Video, wie du so, als er die Flasche genommen hat. Ja. Und bei Theo hast du das, glaube ich, auch gemacht. Ja. Und ich durfte ja immer nicht da sein, wenn du das tust. Klar, weil er dann nicht die Flasche nimmt, sondern direkt an die Quelle will. Deswegen durftest du nicht da sein. Das habe ich mir nicht ausgedacht. Das war ein Kitzel. War Flasche geben für dich eher Konkurrenz oder Entlastung? Entlastung. Okay. Niemals Konkurrenz. Also wenn es mir zu viel wurde, habe ich dir das ja auch gesagt, weil du warst ja schon auf den Wege des, wir müssen das jetzt öfter machen. Warte mal, wir müssen gar nichts öfter machen. Das kommt aus meiner Brust. Das Kind kann trinken. Das ist okay. Wir sollten es aus der Erfahrung von Fini damals in Thailand so machen, dass es sich nicht wieder einfach ausschleicht. Da haben wir uns auch dran gehalten. Das war auch gut so. Aber es war nie Konkurrenz. Okay. Verstanden. Aber ganz kurz, also erzähl mal noch ein bisschen mehr, wie das für dich war, wenn du... Na, so viel mehr gibt es nicht zu erzählen. Also alles, was du gesagt hast, nur eben sehr viel kleiner halt. Also so gibt es dein Kind, für das du verantwortlich bist und alles, wie das Kind tun würdest, gibst du Nahrung durch eine Flasche und das ist halt schon verrückt. Das ist witzigerweise derselbe Stress, wenn ich hier koche und kein Aas hier mein Essen am Tisch isst. Das ist exakt genau dasselbe halt. Also ich ernähre hier diese Kinder mit dem, was ich kann, was ich seit ich 16 bin in der Küche gelernt habe. Und da willst du, da es klappt. Da hast du auf der einen Seite eben schöne Gefühle, aber eben auch auf der anderen Seite Druck und auch Frustrationsmomente halt. Also es gab ja auch den ein oder anderen Moment, wo ich die Flasche dann in die Spüle geschmissen habe, w es gar nicht funktioniert hat. Und die Jungs dann immer ungeduldiger und auch immer hungriger wurden halt. Und jetzt kommt ja noch dazu, dass ich durch den Burnout ja auch Essstörungen habe. Und daher essen sehr Hochgewichte. Und dann multipliziere auf, wenn das Kind mal gerade nichts isst oder Flaschen nimmt, denke ich, das war Hunger. Und dann fällt die um. Daher auch viel Druck. Aber es war schön. Am Ende des Tages war es schön. Aber wie so oft im Leben, schön ist auch eine Darkseid. Lass uns doch mal den Sprung machen zum Abschillen, was ja Thema unserer Folge hier sein soll heute. Wann hast du denn abgestillt? Wer hat es
entschieden? Das meinte ich vorhin, dass es unterschiedlicher hätte nicht sein können. Einmal das Kind. Also beim zweiten Mal das Kind und beim ersten Mal ich. Und ich habe jedes Mal, wie gesagt, über ein Jahr gestillt. Beim ersten Kind ein Jahr und drei Monate. Beim zweiten Kind ein Jahr und zwei Monate. Und ich muss direkt, Spoiler, und jeder kann sich das denken, es ist einfach so viel angenehmer, wenn das Kind das entscheidet. Weil du dann nicht durch den Pain musst. Weil du es nicht, du denkst ja auch, du bist eine total schlechte Mutter, wenn du jetzt entscheidest, dem Kind in Anführungsstrichen die Brust wegzunehmen. Also du kommst halt an körperliche Grenzen. Und das war es, um in der Timeline zu bleiben, bei unserem ersten Kind, bei Finn, saß hier weinend, weil ich nachts einfach, er hat nur noch genuckelt. Und ich war nur die Beruhigung. Und es war so, das zert, also wirklich an deinen Nerven, wenn jemand Brustfahrt sind, so was Sensibles. Der wollte gar nicht mehr trinken, sondern der wollte sich beruhigen. Und dann war das ein Rechtslinks, Rechtslink, bis ich dann irgendwann zu dem Punkt kam, wo ich gesagt habe, ich muss jetzt abstellen. Wo ich hier saß, wirklich, weiß ich noch, habe ich dich anguckt, bin ich irgendwie geschlafen. Wir saßen am Tisch und ich habe geweint. Und dann war wirklich dieser Moment, wir müssen das jetzt machen. Das ist zu viel. Ich schlafe nicht mehr. das war ja weniger als stündlich, wenn du dich erinnerst. Dass der nur noch genügend hat. Ja, das war verrückt. Also ich meine, man startet mit den Kids irgendwie so mit alle drei oder zwei Stunden Brustgehen. Und dann gibt es, ich glaube, fast jeder hat dann mal irgendwie so eine Cluster-Episode. Und dann pegelt sich das aber irgendwie. Dann zwei oder zwei nicht. Dann zwei nicht, ja, stimmt. Und dann pegelt sich das dann irgendwie ein. Und dann wirst du die Nacht Ende irgendwie noch so zweimal wachstilzt. Und das war irgendwie okay. Also da warst du relativ fit. Und dann kehrte sich das aber. Da kann ich mich auch erinnern. Warte, da möchte ich ganz kurz richtig stellen. Das war nicht lang. Also wir hatten jetzt nicht eine Phase, wo ich nur zweimal wach war. Finny war ein schlechter Schäfer schon immer. Der Usus, der, also sagt man Usus eigentlich? Nee. Wenn du den trinken willst, sagst du Uso. Also die genauere Formulierung wäre ein Uso, bitte. Die Normalität war, dass Finn sehr oft kam. Dass er, eben weil er auch keinen Nuckel hatte, ne? Super oft getrunken hat. Da war nicht, wir sind keine Eltern von meinem ersten Kind gewesen, die gesagt haben, ach, der kommt nur zwei, dreimal. Das war eigentlich bei Theo auf jeden Fall. Aber bei Finny war das viel öfter. Und dann wurde es noch öfter mit dem, mit diesen, ja, kurz bevor ich es dann entschieden habe. Also wenn ich sage zweimal, meine ich immer diese Kernschlafzeit, ne? Von irgendwie, man sagt ja, sechs Stunden ist durchschlafen. Und
alle drei Stunden ist also zweimal in sechs Stunden. Aber eine Rote jetzt auch eben brauchen. Ja. Genau. Das heißt also, bei Finn war es ja bei dir dann die bewusste Entscheidung, weil du nicht mehr konntest. Konntest. Definitiv. Und dann möchte ich ganz kurz eine Geschichte von dir erzählen, wei das war mehr als Niedlake, weil du mich gesehen hast, dass es mir wirklich schlecht ging. Ich hatte am Nachmittag geweint, das war diese Situation und abends bin ich mit meiner Freundin auf dem Event gewesen, eingeladen gewesen. Und ich habe dann... Dann kann es ja nicht so schlimm gewesen sein, wenn du noch auf dem Event warst. Wow. Und du hast... Also ich habe ihn dann quasi... Ich war schon fertig gemacht. Ich habe ihn dann hier vorn im Wohnzimmer gestillt. D hast ihn übernommen. Wir haben das dann irgendwann so gemacht, dass ich gar nicht mehr hinten gestillt habe. Genau, das war der Deal. Das hatte ich gechannenged, weil... Zu dem Thema komme ich auch noch. Es ist sehr spannend. Weil ich dann gesagt habe, ich habe keine Chance, dieses Kind in der Einschlafbegleitung zu begleiten, wenn du Einschlafstillen betreibst, weil ich nicht Einschlafstillen kann. Genau. Und deswegen haben wir es dann so gemacht, dass du vorne im Wohnzimmer gestillt hast. Und dann hast du ihn mitgenommen und beruhigt, hinten und so weiter. Und dann die Einschlafbegleitung gewonnen, genau. Und ich bin weggegangen mit meiner Freundin und du hast ihn dann ins Bett gebracht. Und wir stehen bei dem Event und ich rede wirklich mit der Kundin. Und das ist ja immer wichtig, so Kundenkontakt. Und die Abmachung ist, du schreibst mir nur, wenn was wichtig ist. Und mein Handy pingt. Ich sage, entschuldige, ich muss ganz kurz auf mein Handy gucken.Und ich hatte ihr das vorher erzählt, dass wir so ein bisschen auf wahrscheinlich abstillen und so weiter dabei sind. Und ich lese deine Nachricht und du so, dann stillen wir heute ab. Das ist doch ein guter Moment. Also ich mache dann die ganze Nacht. Und ich habe meine Freundin angeguckt, ich habe die Kundin angeguckt. Ich so, ganz kurz, ich muss wirklich mal kurz zurückziehen, weil mein Mann will gerade entscheiden, wann ich abstille. Und das ist halt, weil du so meintest, weil mit emotional, das ist was super Emotionales. Und ich war so, stopp, Schatz, nein. Ich habe mir nicht gerade auf den Sprung ein letztes Mal gestillt. Nein. Du wolltest das zelebrieren. Ich wollte das zelebrieren. Das ist super wichtig, weil man will diese Reise. Es ist eine Reise. Und es ist super emotional, das abzubrechen, aufzuhören. Da willst du nicht mit einem Highheel an, mit der halben Brust schon in der Tür, das letzte Mal gestillt haben.Fand ich ganz süß, weil du mich gesehen hast. Weil du gesehen hast, dass ich nicht mehr schlafe und dass ich leide. Muss ich aber heute noch so machen. Ich meine ja, wir sitzen ja hier, wir haben es in einer der Folgen erzählt, als eigentlich Therapielösung, es sich mal ununterbrochen fokussiert, wieder miteinander zu unterhalten. Und ja, ich hätte dir vor zwei, drei Jahren schon so die Fragen stellen sollen, was Stillen für dich bedeutet. Weil da wäre ich, glaube ich,
nie auf die Idee gekommen. Deswegen habe ich die Fragen heute irgendwie mitgebracht. Und deswegen muss ich jetzt auch gerade über mich lachen. Das war dann halt Käpten-Effizienz und Prozessoptimierung, der sich dann halt dachte, naja, okay. Oh Gott, jetzt ist es nicht mehr romantisch. Es läuft gerade gut und so kann ich Franzi das Leben erleichtern. Dann gehe ich jetzt mit dem Flow und schließe jetzt ab. So, Prozessoptimierung, allen geht es gut, Ende Gelände. Und ja, jetzt, wo du das sagst, muss ich auch lachen. Werde ich nie vergessen. War ein witziger Versuch. Aber wirklich. Ich habe es damals erst gar nicht verstanden, deine Gegenwehr und dann später. Und dann hat es halt einen Moment gedauert, bis ich damit auch wirklich fein wurde. Das ist nämlich auch ein Learning. Du kannst es anfänglich sagen. dass du jetzt abstillst. Aber du musst überzeugt sein. Wir hatten dann hier nochmal eins oder zwei, einen Anlauf, glaube ich, wo ich gemerkt habe, okay, ich kann das noch gar nicht. Das ist auch noch nicht mein Moment. Also ich bin zwar jetzt müde und wirklich sehr müde und körperlich am Ende. Sonst würde ich darüber nicht nachdenken. Aber es geht jetzt nicht einfach von der Hand. Und dann hat es, glaube ich, wie gesagt, noch so eineinhalb Monate, ja, so lange weiß ich gar nicht, wir sind in den Urlaub gefahren. Und da habe ich gesagt, ich stille jetzt hier ab. Das ist gut. Übrigens ungefähr genauso spontan wie ich. Aber die Entscheidung kam, warum wir. Genau. Und wir hatten vorher halt immer ins Auge gefasst, dass du das machst. Und das hatte ich sehr spontan. Das weiß ich auch, dass ich das in dem Moment getroffen habe. Da habe ich wirklich sehr spontan gesagt, okay, nein, das ist meine Reise mit dem Kind. Die werde auch ich beenden. Das hat mich überhaupt kein bisschen getroffen. Wir waren in einem Haus in der Toskana. Und du dachtest, geil, drei Nächte lang schlafe ich durch. So, ich durfte das erste Mal seit drei Jahren wieder Oropax reinmachen und Kopfhörer aufsetzen. Wieso denn seit drei Jahren? Das Kind war ein Jahr und drei Monate. Du weißt, was ich meine. Naja, aber das war... Das war super. Okay, gut. Ich hätte es gemacht, aber es war super, dass ich mich machen Sie nicht. Für mich war das ein bisschen Enttäuschung. Also, du machst ja alles Romantische heute. Redest du runter. Ich lobe dich und du ziehst dich selber runter. So bin ich. Genau, aber das war wirklich eine Entscheidung, die ich dann getroffen habe, weil ich gesagt habe, egal, ob das jetzt anstrengend wird oder nicht, das ist unsere Reise und die beenden wir auch zusammen und ich bin da. Und das kann man auch entscheiden, wie man möchte. Es gibt ja verschiedenste Arten, in dem Moment dann abzustimmen, wenn man das so entscheidet. Da gibt es einmal so eine... Wir öffnen immer mehr das Zeitfenster von dem Punkt, ich stille hier das letzte Mal und ich stille das erste Mal am Tag. Es gibt einen Namen dafür, habe ich leider vergessen. Total abrupt mit dem Papa eben, dass man dann sagt, okay, heute ist das letzte Mal stillen, ab jetzt übernimmt der Papa. Fertig. Es gibt ja wirklich die verschiedensten Herangehensweisen und für mich war halt klar, okay, ich erkläre ihm das und die verstehen Das ist ja dieses, also ne, so mit ein Jahr und drei Monaten, der hört, was ich sage. Das denke ich bei Theo jetzt auch gerade. So krass, dass ich den manchmal angucke und er kann dann nur noch nicht
zurückreden, aber er versteht. Klar, wir verstehen alles. Genau, und ich habe ihm das erklärt und ich habe ihm gesagt, Mama ist da. Ich habe ihm gesagt, die Milch ist alle und habe ihn noch einmal abends gestellt dann. Und dann habe ich den Top angezogen und das sind wirklich, also jetzt nicht so ohne Top und ohne BH. Und dann haben wir das drei, vier Nächte, hat es gedauert, durchgezogen. Ich kann mich erinnern. Also gehört habe ich nichts. Ja, es war auch nicht so wild. Ja, es war weniger wild als erwartet. Genau, weniger wild als erwartet. Und ehrlicherweise, ich glaube, die zweite Nacht war bei uns so ein bisschen aufreibender, dass ich ihn wirklich mehr beruhigen musste. Aber auch jetzt nicht. Ich hatte kein schreiendes Kind durch die Wohnung getragen. Das war machbar. Ja, man schläft dann auch weiter wenig, weil man das Kind beruhigt und weil man vielleicht mal aufstehen muss oder weil man einfach nicht nur eine Brust hingibt. Aber da sind wir ja bei meinem Lieblingsthema. Ich glaube, wenn man Dinge ritualisiert und, und da gebe ich zu 100 Prozent recht, Dinge mit Überzeugung tut gegenüber Kindern, dann funktionieren sie auch besser. Kinder haben halt noch nicht diese gelernten Filter, die wir als Erwachsene alle mitbringen. Und die Lesen zwischen den Blabla-Zeilen, die du als Erwachsener erzählst, lesen immer die Wahrheit und verstehen, was du eigentlich meinst. Und daher, wenn du nicht überzeugt bist, tu es nicht. Und das ist sehr schwer, weil man möchte es ja, aber im selben Moment möchte man es eben manchmal noch nicht. Und dann dauert es eben länger. Und dann kommt dieses komplette Gegenteil. Bald das Kind will essen. Also ich weiß nicht, ob das zusammenhängt, aber Theo wollte immer schon essen. Biologisch muss es ja zusammenhängen. Ja, ja. Man tut es ja, weil man Hunger hat, beides. N, Essen im Sinne von richtiges Essen. Ja, ja. Dies Kind hat Hunger. Das macht dich auch sehr glücklich, weil er Hunger hat. Oh ja. Der hat dann angefangen, und ich habe heute nochmal geguckt, der hat dann wirklich im Juni, hatte ich ihn abgestillt. Er war ja ein Jahr und zwei Monate und ungefähr vier Wochen, fünf Wochen vorher, habe ich ihn tagsüber nicht mehr gestillt. Und es ging natürlich einher mit dem Essen, was er verdrückt Bis das war, bis das dann gar nicht mehr so wichtig war. Dann habe ich ihn abends noch zum Einschlafstillen gestillt. Und ich habe lange, bei Theo, das war auch ein Unterschied. Bei Finny habe ich wirklich immer Einschlafstillen gemacht. Und bei Theo habe ich es dann gemacht, weil dir das immer auf die Nerven ging, dass ich bei Finny Einschlafstillen gemacht habe, weil du dann keine Chance hattest. Theo habe ich immer im Sitzen gestillt. Total bescheuert. Weil, wann solltest du Theo ins Bett bringen? Aber das hat sich so eingebrannt, seine Nürgelei darüber, dass ich Einschlafstillen mache, dass ich den elends lang, war völlig in Ordnung, ne? Aber ich habe den erst im Sitzen gestillt. Dann habe ich, weiß gar nicht, und hat er aufgestoßen. Und dann habe ich ihn erst hingelegt. Aber guck mal, wie schnell er jetzt einschläft.
Maybe. Maybe. Beetlejuice, Beetlejuice, Beetlejuice. Ich habe es nicht gesagt. Oje, ab morgen schläfst du nicht mehr. Naja, Ab einem gewissen Punkt habe ich mich dann hingelegt, weil ich gemerkt habe, es ist ja Blödsinn, was ich da eigentlich gerade mache. Und dann hat er quasi mit ein Jahr und zwei wirklich selbst entschieden, weil ich war selber so... Hä? Er dreht sich nur noch ein. Er wollte die Brust nicht mehr. Und jetzt denke ich noch im Zusammenhang, weil ich eh schon das Gefühl hatte, dass ich weniger Milch hatte. Vielleicht hing das ja auch irgendwie zusammen mit diesem weniger Milch haben oder nicht. Weil das war auf jeden Fall ein Punkt des letzten Stillen, komme ich gleich, das wirklich aller, allerletzte Stillen in der Nacht. Auf einmal hat er sich entschieden, er will nur noch, er dreht sich ein, ich hatte ihn im Arm, aber er hat nicht getrunken. Und ich war so, hä? Okay. Und das ging so drei Abende aufeinander so. Ich dachte, krass. Ich glaube, er trinkt nicht mehr zum Einschlafen. Und Prupp, ich glaube, eineinhalb Wochen später kam, oder zwei Wochen später kam er dann auch nur noch um, also wirklich nur noch einmal die Nacht. Es hatte sich wirklich reduziert von zwei, dreimal, hatte ich ja vorhin schon gesagt, Theo war ein besserer Schläfer und es war dann wirklich zwei, dreimal Maximum pro Nacht. Von diesen zwei, dreimal Nachtstillen war es auf einmal nur noch um vier. Und das war mein einziger Moment, wo ich mal entschieden habe, wo ich dachte, hey, das brauchst du doch jetzt auch nicht mehr, das probieren wir heute Nacht mal. Dass ich dich zwar, ich habe immer einen Move, ich habe ihn so über mich drüber gehoben auf die andere Seite, wenn die nächste Brust dran war. Und dann habe ich ihn drüber gelegt und habe gestalten. Und dann ist er eingeschlafen. Und dann muss es vorbei. Und das ist auch ein Unterschied, bei Finny konnte ich das richtig zelebrieren, dieses letzte Mal stillen und es war super emotional.Das war ein richtig krasser Cut. Und bei Theo, der war dann kurz davor nochmal krank, wo er wirklich, also kurz bevor wir da richtig abgestillt haben, wo ich dann wirklich nochmal ganz viel gestillt habe. Und ich dachte, okay, das musst du jetzt speichern, weil diesen Ausschleichprozess, ich kann gar nicht mehr richtig sagen, wann das letzte, also wann schon, habe ich ja gerade mit Datum. Aber so, ich wusste ja in dem Moment nicht, dass er jetzt wirklich nicht mehr beim Einschlafen trinkt und dass das klappt. Aber es war auch weniger emotional, weil ich auf dieses Kind vertraut habe. Also nicht vertraut, weil er diese Entscheidung getroffen hat. Und dann war das auch so, dass ich dachte, das ist okay. Und bei Finny habe ich sie ja nicht getroffen. Wie fühlen sich denn dann die ersten Tage, die ersten Wochen an, wenn man abgestillt hat? Kommt halt auch drauf an. Bist du eher was weg oder kriegt man eher was Neues dazu? Beides. Man gewinnt natürlich Freiheit dazu. Ich erinnere mich, in beiden Momenten das erste Mal abends wieder wegzugehen und zu wissen, Du kannst genau dasselbe tun wie ich. Es gibt keinen
Joker. Wir können, also keine Ausrede, wir machen jetzt dasselbe. Das heißt, wenn du mich anrufst, dass ich nach Hause komme, kann ich auch nur das tun, was du tust. Das ist völlig legitim, wenn das passiert, aber das macht es dir ja auch bewusst, dass du jetzt dieselben Karten spielst wie ich. Und was es dir nimmt, ist natürlich das Praktische. Auf einmal musst du halt an Essen die ganze Zeit denken. Also musst halt wirklich vorbereiten. Und es nimmt auch den Faktor, das konnte nur ich. Weil das ist dann nicht mehr so. Und das macht das schon traurig. Es konnte kein anderer. Das war mein und sein Ding. Ja.Wie ersetzt du das jetzt, die Ding? Mit Kuscheln. Tatsächlich, also man sagt ja so, manche Menschen sind Hunde oder Katzen. Wir haben ein Kind, das ist ein Hund. Sagt man das so? Das weiß ich nicht. Katzen sind auch die, die ihr Ding machen. Also, nee, sagen wir es mal anders. Wir haben ein Kind, das mehr näher braucht, will, brauchen, ist gar keine Frage. Brauchen sie beide. Aber einfordert und Theo will das haben. Der kuschelt. Kat. Wenn du den einen anonymisierst, musst du den anderen auch anonymisieren. Anonymous ist schon was meiner. Dann ist es beendet. Dann habe ich gesagt, einer, der das mehr einfordert. Okay. Was hat sich denn für dich verändert? Als es das dann nicht mehr gab? Na, ganz viel. Und das kann man super kontrovers diskutieren. für Männer ist der Moment des Abstillens auch der Moment, wo wir mehr Zugang zu den Kindern bekommen. Ob das dadurch ist, dass wir eine Hürde aus dem Kopf bekommen und sagen, solange das Kind gestillt wird, habe ich eh keinen Zugriff. Haben ganz viele, ne? Also auch in unserem Freundeskreis hatten das viele. Ganz viele im Freundeskreis, die das wirklich manifestiert haben. Die sagen, gibt es so übergriffige Momente in deinem Leben, heirat, Kinder kriegen, wo du ganz oft ungefragt Tipps bekommst. Und mir wurde dann auch völlig ungefragt gesagt, naja, das erste Jahr hast du eh nicht so viel mit dem Kind zu tun. Da beschäftigt sich die Mutter damit, weil sie stillt. Traurig. Traurig. Ja, muss jeder für sich entscheiden. Es ist nicht unsere Aufgabe, sowas zu werten, ob das traurig ist oder nicht, sondern die einen gehen so um, die anderen so. Warum? Das ist immer noch B. Es gibt einfach ganz viele Konstellationen, wo der Mann das auch vielleicht aus Selbstschutz sagt. Das heißt, er würde gerne, aber die äußeren Umstände, die Sachzwänge zwingen ihn dazu, meinetwegen arbeiten zu gehen oder was auch immer.
Ist die Hürde dann so ein bisschen aus dem Kopf, dass du jetzt so diesen Startschuss bekommst, jetzt kannst du Bindung aufbauen und das hat jetzt das eine Abstill noch zu kurz her sozusagen. Da habe ich jetzt noch keine Erfahrung, wie es sich jetzt entwickelt, aber beim ersten Abstillen war es dann auch wirklich so, dass durch die zwei Schwangerschaften ich dann sogar die Bezugsperson wurde zu dem Kind. Und das ist ein unglaublich schönes Gefühl. Durch die zweite Geburt, nicht durch die Schwangerschaft, oder? Nein, es ging ja Ende der Schwangerschaft los, dass du nicht mehr Einschlafbegleitung und so machen konntest. Und wenn dann auf einmal dein Kind in einer Stresssituation oder in einer emotional ergriffenen Situation oder eben beim Einschlafen auf einmal nach Papa fragt, das ist schon cool. Also das bringt mir dann sozusagen das Abstillen. Also das ist wirklich ein ganz schlimmer Stretch als Mama. Ich gönne das auf der einen Seite total und auf der anderen gibt es einen ganz kurzen Piks ins Herz. Total. Ja, das ist auch verrückt. Ja, ist so. Genau. Und das bedeutet für mich dann aber auch eben jetzt mehr Verantwortung zu übernehmen, das heißt auch wieder mehr Aufgaben Richtung Einschlafbegleitung und Nachtwache, was dann wiederum einigermaßen funktionierende Routinen und Strukturen ins Banken bringt. Was für jemanden in meinem Zustand halt auch dann anstrengend ist halt. Das heißt auch hier Bright Side und Dark Side, so wie immer im Leben, gleichzeitig so ein bisschen vereint halt. Und jetzt muss man ja auch sagen, wir sind das ja auch bei beiden Kindern unterschiedlich angegangen mit den Abstillen. Im Sinne von, Fini hat eine Flasche nachts dann bekommen. Eine Flasche? Ja, das ist ziemlich niedlich. Ja, nein, in der Steigerungsmeldung. Er hat jetzt nicht am Anfang vier Flaschen Fünf. Er hat am Ende fünf, null, zwei, fünter Milchflaschen getrunken. Und das, warte, genau. Das war ja dann die Steigerungsform, also das Maximum, wo wir gesagt haben, das muss jetzt auch aufhören, ist genauso ein Fakt wie, der nippelt sich an mir in den Schlaf weiter, war dann dieses, er nippelt halt nicht nur, sondern er trinkt halt diese Milch, er piecht sie weg. Sagt man das so? Also ich kenne das Wort. Wer das nicht kennt, er trinkt sie ganz schnell weg. Und dann hast du ein zweites Abstillen, also du hast dann ein Abstillen auch übernommen. Ja, ja. Auch wenn du dachtest, du bist schön fein raus, der Herr. Ja. Hast du? Das war eins meiner ersten KI-Unternehmungen. Da habe ich mich mit dem Thema Abgewöhnung von Milchflaschen beschäftigt und am Ende des Tages eine Story entwickelt, gemeinsam mit der KI. Das war wirklich cool, also ich habe da eine Geschichte entwickelt vom tapferen Finn,
der bei den Kühen, weil es den Kühen nicht gut geht und die keine Milch mehr geben können, jetzt seine Milchflaschen zurückgibt, damit es den Kühen wieder gut geht. Finn, der Kuhheld, hieß die Geschichte. Ganz. Und das hat super funktioniert. Also ich habe den dann wirklich abends eine Woche lang vorbereitet mit der Geschichte und dann kam der große Tag. Das war auch eine Geschichte, der Case, wo die Großeltern hier zu Besuch waren und er ihnen dann beim Abreisen am Sonntag seine fünf, ne, seine drei Milchflaschen. Seine fünf, zehn Flaschen einpacken musste. Ja, seine drei Milchtaschen in den Reisebeutel getan hat und nochmal gewunken hat. Und dann war nie weg. Und seitdem hat er keine Milch mehr getrunken von einem Tag. Das war wirklich unglaublich süß. Also war richtig gut vorbereitet. Ich meine, du musstest ihn trotzdem zwei, drei Nächte emotional auffangen. Wieder diese Zeitspanne, ne. Man sagt ja auch bei Kindern ist diese Umgewöhnungszeit nicht wie bei Erwachsenen 21 Tage, sondern eben zwischen drei und fünf Tagen. Und dann hattest du das oder meine Mama hatte dann irgendwie Finn noch eine Kuh geschickt und so. Also es war ganz rund und hat sehr gut funktioniert. Ganz süß. Aber jetzt hast du ja hinterhältig abgelenkt. Ich war ja noch gar nicht fertig. Mit? Mit meinen Fragen. Das Thema ist ja auch so ein bisschen, muss ich mich schlecht fühlen, weil ich mich gut fühle. Ich kann mich zum Beispiel noch daran erinnern, mit deinem Instagram, dass du da irgendwo auch gepostet hattest. Du stillst ab. Und dann kam das große Blame Game von den Supermoms, die, ich kann mich grob erinnern, so Sachen geschrieben haben, wie er heu mal nicht rum. Und das natürliche Abstellalter ist irgendwo zwischen drei und sieben Jahren. Oder fünf bis sieben Jahre. Nee, drei bis sieben. I don't know. Das fand ich halt krass. Wie ging es dir denn damit? Und wie, ich meine, das ist so, was man auch lernt, ist, das Gesagte kann so schnell nicht zurückgenommen werden oder eigentlich gar nicht. Wie hat das in dir gewirkt? Ja, und negative Sachen wiegen mehr auf wie ein Positiver. Du kannst hundert Nachrichten bekommen. Wenn eine schlecht ist, machst du dir über diese eine Nachricht Gedanken. Und tatsächlich war ich aber da schon so abgebrüht, dass es mir sehr egal war. Das ist mein Job. Und Teil meines Jobs ist eben auch sowas manchmal aushalten zu können. Und das sage ich in dem Ausmaß, wie ich es erlebe. Und das ist sehr, sehr gering. Also ich, bei manchen Accounts, was die manchmal teilen, war schluckig. Ich glaube, ich hätte mich schon längst versteckt und nichts mehr gepostet. Aber wir reden hier immer noch von der Mama-Mafia, von der Mütter-Mafia. Und ich war halt dann schon so weit, mit ein Jahr und drei Monaten, dass ich so dachte, ja, kannst du machen. Du kannst ja von mir aus bis der fünf ist stillen, wenn du das machen möchtest. Ich möchte es nicht. Das ist meine Entscheidung. Das hat mich nicht ins Wanken gebracht. Die ersten Sachen von der Mütter-Mafia, die waren schon, da denkst du halt dreimal drüber nach. Da fragst du dich auch wirklich, was es für Frauen gibt, die
sich dann in solchen Situationen, wenn andere weinen, weil es ja doch trotzdem was Emotionales ist und so weiter, dann mit dem Hammer drauf hauen. Also das ist auch was, was ich neu gelernt habe mit Kindern, wie gastig Frauen untereinander sein können. Wie positiv und supportive sie auch sein können, aber auch wie bösartig in sehr emotionalen Situationen. Und wie gesagt, mein Instagram ist ein sehr offener Account, wo ich Leute in meine Themen mitnehme. Und dann machst du ein Thema auf, bist emotional, zeigst dich verletzt. Und dann ersticht dir da noch jemand hier rein. Das ist einfach unmenschlich. Und ich weiß, wir haben da auch drüber gesprochen, weil ich dann natürlich kurz aus der Fassung gebracht war. Aber du bist dann für mich schon ein wichtiger Bezugspunkt, wo wir dann einfach reden, der mich dann nochmal reflektiert. Mir hilft es dann auch, Dinge auszusprechen und nicht in meinem Kopf zu zermürben. Und dann war das relativ schnell wieder in Ordnung. Ich weiß nicht, ob wir da je drüber gesprochen haben, aber tatsächlich habe ich als Vater auch darüber nachgedacht. Also ich habe das dann auch reflektiert und mich dabei ertappt, dass es mir wichtig war, dass du stillst. Ich formuliere das jetzt bewusst so, um den Punkt klar zu machen. Mir war es wichtig, dass du mein Kind stillst, damit mein Kind mit wertvollen Nährstoffen versorgt wird. Damit mein Kind vor Krankheiten geschützt wird durch die Muttermilch. Damit mein Kind emotionale Bindungen und Urvertrauen aufbaut durch den Stillprozess. Also all diese positiven Dinge, die Stillen mitbringen. Im Gegensatz zur Flaschen-Nahrung, sage ich jetzt mal. Oder zur, wie nennt man das, Kunstmilch-Nahrung? Du weißt schon, was ich meine. Prämilch. Ja, Prämilch, whatever. Das war mir tatsächlich wichtig. Und ich habe dann, als du gesagt hast, du willst dann jetzt abstillen, tatsächlich auch gegoogelt. Was bedeutet das? Was bedeutet das für das Kind? Und habe dann für mich entschieden, es ist vollkommen okay, das jetzt schon zu machen. Hätte aber auch nichts dagegen gesagt, hättest du noch weiter stillen wollen. Also am Ende des Tages war es für das Kind ja etwas Gutes. Und ich habe erst da gesessen und überlegt, steht mir das zu, als Mann darüber nachzudenken? Oder ist das nur die Entscheidung der Mutter? Ja. Ich habe 2% dafür entschieden, dass das so ist. Also das ist nicht meine Scheinung, es ist deine. Und diese 0,00001% waren halt so diese... Puh, mir war es schon wichtig, dass du das gemacht hast. Und ich fand das auch gut. Ja, krass, hast du mir nie erzählt. Ja. Aber Urvertrauen, um das mal bitte klarzustellen, kriegen auch die Kinder die eine Flasche.
Ja, natürlich. Ja gut, das will ich nur sagen. Ich rede ja nicht Das ist so ein sensibles Thema. Nicht stillen können oder eben die Entscheidung zu Ich rede ja nur von dem, was bei uns war. Ja, genau. Okay, das wollte ich nur, dass das alle hören. Aber das ist, wie gesagt, es ist alles richtig für dein Kind, was du tust. Deine Entscheidung. Absolut. Absolut. Und ich bin DDR-Kind. Das heißt, nach 6 Monaten sind DDR-Frauen arbeiten gegangen. Ob sie wollten oder nicht. und da gab es kein Bende und Arme, da wurde abgestellt und das hieß, zu DDR-Zeiten vollständig. 6 Monate Ende Gelände. Weniger sogar noch manchmal, oder? 6 Monate musst du wieder arbeiten gehen. Und wie sie in der Schweiz machen, weiß ich gar nicht, weil da gibt es keinen Mutterschutz. Niederlande, Niederlande auch. Drei Monate doch. Drei Monate bleiben die zu Hause und dann gehen die wieder arbeiten. In der Schweiz gar nicht. Also, du kannst zu Hause bleiben, aber du musst es halt finanzieren können. Ah, das würde ich challengen, weil ich glaube, es sind auch drei Monate. Das ist dann, ja. Und dann kannst du selber entscheiden, wie du es weitermachst. Okay. Aber ja. Und das geht auch. Ja. Mal zu diesem Punkt, wo ich jetzt gerade wieder bin, weil das ist ja auch ein wichtiger Bestandteil vom Abstillen, dieses Overtoucht-Sein, weißt du, dieses, das fällt ja auch weg. Was bedeutet das? Was meinst du damit? Ja, dass ich auch ehrlicherweise mich dir wieder viel mehr öffnen kann. Ah ja. So, beendet. Podcast heute Schluss. Ciao, Mama. Weil das schon, und das würde ich nicht auf Dark Side legen, das ist ja auch Natur gemacht. Aber es ist kann ich schlecht ausmachen, wenn du willst, wenn du willst. Es ist schade. Ich lege mich auf die Dark Side, kein Problem. Ich habe ja auch ein bisschen zugenommen, ne? Okay, der war es nicht mehr. Das macht schon auch für Intimität den Weg wieder auf. mehr auf. Weiter auf, sagt man nicht mehr. Weil da nicht ständig jemand an dir rumnippelt. Es gibt bestimmt auch genug Frauen, die das nicht so fühlen, aber ich glaube, oder von meinen Recherchen auf meinem Instagram-Account mit Frauen, mit denen ich dort spreche, die das selbe Thema einfach haben. Du bist overtouched. Und dieses Gefühl kann ich dir gar nicht beschreiben. So richtig würde ich dir auch gerne einmal geben, damit du es fühlst, dass dann, wenn du mich abends auch noch angefasst hast, und wenn das nur lieb gemeint war, ich schon dachte niemand, fest mich heute mehr an. Und was genau meinst du damit? Naja, Intimität in der Partnerschaft. Wenn du den ganzen du bist einfach, du hast immer jemanden an dir. Ja, und wenn es dann irgendwie zu Nähe
mit dem Partner kommt, bist du drüber. Kommen sollte, was ich ja wollte. Weißt du, ich will mich ja dir öffnen und ich möchte ja auch näher. Aber das ging in manchen Momenten gar nicht, weil das ist auch ein Gefühl, was ich dir gern geben würde. Alles sträubt sich dann dagegen, obwohl du gar nichts mit den Stillen zu tun hast. Du bist ja mein Partner. Aber wenn so ein ganzer Körper sagt, nein, nein, denk gar nichts drüber nach, Franziska. Und das ist ja natürlich auch der Light Side. Wie sagt man das? Die Dark Side gibt es auch die Licht Side. Die Bright Side, genau. Die Bright Side ist die Light Side. Ja, das ist auch was. Ich meine, das ist natürlich jetzt die Endstufe. Klar, Paare erleben das super unterschiedlich. Was ich gerade im Buch gelesen, wo der Stillprozess von der Frau eher als sinnlicher Prozess beschrieben wurde. Und zwar nicht im sexuellen Sinne, sondern Sinnlichkeit bedeutet ja auch noch ganz viele andere Dinge. Und daher gar nicht als das, was, wie du beschreibst, overtouched und die ganze Zeit so ein bisschen auch als Gefäß durch das. Keine Ahnung, wer Leben schenkt. Wow. genau. Das heißt, das ist ja die Endstufe, von der du gerade sprichst, sich körperlich dem Partner zu öffnen. Für mich bedeutet es halt auch eine Form von Freiheit, um am Stück auch mal wieder was machen zu können. Das heißt, jetzt geht die Zeit los, wo eventuell die Babysitterin oder die Oma sich hier hinsetzen kann, an die Babyphones und die Kinder bewachen und wir können mal wieder ins Kino gehen oder oder was essen. Was ja vielleicht der erste Schritt wäre in Richtung auch körperliche Aktivitäten, sich einfach auch so wieder nähern zu können, weil man Quality Time, die man tagsüber nicht gestalten kann, weil man für die Kids oder für die Arbeit und dann hier für alles drumherum da ist. Dann bleibt halt nur die Abend und die Nacht und die steht ja sehr zur Verfügung an. Und das ist für mich etwas, was Abstillen natürlich bringt. Ja, stimmt. Da war ich drüber nachgedacht. Ja. Lass mal Oma anrufen. Oma , falls du das jetzt hörst. Letztlich ins Auto. Wir wollen ins Kino. Ja. Ist eine krasse Reise. Ist eine schöne Reise. Ist wie gesagt emotional, ist aber auch mit Druck behaftet. Bin ich froh, dass ich das zweimal so gut und das war es ja wirklich erleben durfte.
Ja, und ich bin als Vater dankbar, wie du es schon gesagt hast, dass das gut funktioniert hat und dass du unseren Kindern das geben konntest. Aus meiner Sicht der Dinge. Das war etwas, was ich weder beeinflussen konnte, reicht eigentlich ans Wort. Ich konnte es nicht beeinflussen. Es hat funktioniert und dafür bin ich dankbar. Es hat viele Dinge leichter gemacht. Zwei, drei natürlich herausfordernder, was das Thema Vaterbindung angeht. Aber auch das ist eigentlich nur im Kopf, glaube ich. Und daher war für mich beides wichtig und gut. Jetzt kommt eben der Teil nach dem Abstillen, wo jetzt wieder auch ein bisschen mehr Pärchenfokus möglich ist und auch der, auf den freue ich mich. Ja, Oh, da bin ich froh darüber, dass der kommt. Jetzt muss einer von beiden Tschüss sagen. Bis bald, ja. Oh, wow. Ich habe mich vorbereitet. Steht das auf deinem Zettel hier, oder was? Naja, aus die Maus. Musik. Könnt ihr jetzt noch weitermachen, möchtest du? Ja, komm, hau noch einen raus. Einen noch. Auf. Wieder Klatsch. Den verstehe ich nicht mal. Ich auch nicht. Das ist ja nicht lustig. Der stand da. Versteht den jemand? Da hast du mich jetzt hier nicht vom Hocker gerissen. Den nicht.Warte , komm, ich gebe dir noch einen. Den kannte ich noch nicht. Den kenne ich wirklich noch nicht. Tschüssli, Müsli. Oh, wow. Nee, das ist auch viel zu konstruiert. Bis später, Silje. Mein Liebster. Ui, Theo. Unglaublich,
der hat heute auf mir geschlafen, wie er als er Baby war. ist hier hochgerobbt, hat den Kopf hergelegt. Was der gerade verarbeitet, würde ich gerne wissen, ey, es ist Frühstück waren wir heute, äh, abends essen waren wir wieder fest. Im Stresslevel? Aha. Ei, ei, ei. Aber man haben alle gegessen. Ja. Aber ja, das war's, hab ich auch. Ich dachte auch so, Alter, ich hab's bei dir gemerkt, aber ich hatte auch dasselbe und ich war so, ich bin gefangen, ich muss raus, ich muss raus. Ja. Witzig, w einfach mal beide Eltern rausgehen. Okay, Leute. Bist mir zu dumm. Schönes Abendessen noch. Gut. U damit. Lass dich das Mikrofon fallen. Oh, nur so schnell das Mikrofon fallen lässt. Wo fällst du denn hin? Das rollt. Das Kind rollt. Wohin? Ich weiß nicht. Ich habe ja eine Abstimmung. Guten Tag. Tschüss. Tschüss.